Cover-Bild This isn't happiness
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783759600370
Mary Newnham

This isn't happiness

Warmherziges Debüt über Liebe, Lust und Zweifel in Langzeitbeziehungen
Johanna Czerny (Übersetzer)

Amy und Josh sind seit zehn Jahren ein Paar, man hat sich gut eingerichtet, alles läuft prima. So prima, dass die eigentlich geplante Hochzeit immer wieder verschoben wird, und das schon seit Jahren. Als Josh‘ Eltern der Geduldsfaden reißt und sie kurzerhand einen Trautermin festlegen, kann Amy eine unangenehme Wahrheit nicht länger verdrängen: Ihr Liebesleben ist komplett erlahmt. Es knistert nicht mehr, Josh kuschelt lieber mit seinem Seitenschläferkissen als mit ihr, und sie selbst findet Astronomie-Podcasts mittlerweile überraschend sinnlich. Wie konnte das passieren? In ihrem Bestreben, der Beziehung neuen Schwung zu verleihen, greift sie zu immer extremeren Maßnahmen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

Steh ein für dein Glück

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„𝘑𝘢, 𝘓𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘦𝘹𝘪𝘴𝘵𝘪𝘦𝘳𝘵, 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘮 𝘍𝘪𝘭𝘮 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘳 𝘉ü𝘩𝘯𝘦."(S. 172f.)

𝗪𝗼𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀?
Amy und Josh sind seit dem College ein Paar und planen zu heiraten. Als der Termin steht, ist Amy aber ...

„𝘑𝘢, 𝘓𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘦𝘹𝘪𝘴𝘵𝘪𝘦𝘳𝘵, 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘮 𝘍𝘪𝘭𝘮 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘳 𝘉ü𝘩𝘯𝘦."(S. 172f.)

𝗪𝗼𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀?
Amy und Josh sind seit dem College ein Paar und planen zu heiraten. Als der Termin steht, ist Amy aber verunsichert, denn es gibt einen großen Elefanten in ihrer Beziehung, über den sie nie sprechen: Sie haben keinen Sex mehr. Also versucht Amy ihre Beziehung zu retten.

𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗿'𝘀?
This isn’t Happiness ist ein absolut unterhaltsames, aber dennoch authentisches Buch. Es zeigt eindrücklich, dass das Leben manchmal anders verläuft als geplant und dass es völlig okay ist. Es macht Mut zur Veränderung und für sich selbst einzustehen.

Der Schreibstil von Mary Newham ist angenehm leicht und humorvoll, sodass ich das Buch in kürzester Zeit weggeatmet habe. Gleichzeitig gelingt es ihr immer wieder eine ernstere Atmosphäre rüberzubringen, die Amys Gefühlszustand wiederspiegelt. Denn Amy stellt mehr und mehr fest, dass sie und Josh sich in völlig unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Sie dabei zu begleiten, wie sie hinterfragt, was dies für ihre Beziehung bedeutet und wie sie dabei an sich wächst, hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Josh dagegen scheint in seiner Entwicklung zu stagnieren.

Und dann ist da noch Lace. Lace stürmt wie ein Wirbelwind in Amys Leben und bringt so vieles ins Rollen. Ich liebe sie und würde mir wünschen, dass zu jedem von uns eine Lace ins Leben platzt, wenn wir es gerade brauchen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Buches ist die fehlende Kommunikation. Da habe ich mich manchmal wirklich gefragt, warum keiner den Elefanten anspricht, obwohl er für beide klar da ist. Das muss man einfach aushalten können. Zum Ende fand ich ein paar Dinge auch zu überspitzt bzw. nicht rund gelöst.

Aber hey! Unterhalten haben mich auch diese Kritikpunkte, denn kommen sehen, habe ich sie nicht. Ich hatte mit diesen Buch auf jeden Fall eine wirklich gute Zeit.

Von mir gibt es 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Hat mich happy gemacht

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Ich muss sagen, "This isn't happiness" hat mir sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Es ist wundervoll humorvoll und ironisch erzählt, trifft leise Töne und problematische Themen und schafft es dabei auch ...

Ich muss sagen, "This isn't happiness" hat mir sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Es ist wundervoll humorvoll und ironisch erzählt, trifft leise Töne und problematische Themen und schafft es dabei auch noch, nichts ins Dramatische oder zu Ernste abzurutschen. Ich mochte auch sehr, dass immer wieder kleine Listen zur Hochzeitsvorbereitung oder Chatverläufe eingebaut waren - von beidem hätte es für meinen Geschmack gerne noch ein bisschen mehr sein dürfen :)

Amy war mir super sympathisch, sie war so wunderbar realistisch zurückhaltend und auch in ihrer Art, wie sie sich von der Außenwelt überrollen lässt in Punkto Hochzeitsvorbereitungen, konnte ich sie sehr gut verstehen. Sie hatte so viele Struggle, Sorgen, aber auch Hoffnungen, die mir selbst nicht fremd waren und mit denen ich mich sehr gut identifizieren konnte. Die anderen Personen sind vielleicht hier und da ein bisschen überzeichnet und eher stereotypisch angelegt, aber das hat mich überhaupt nicht gestört, weil sie seltsamerweise gerade durch ihre Klischees, oft so nah an der Realität waren.

Leider hat mich die Entwicklichung der Handlung im letzten Drittel ein bisschen enttäuscht. Ich möchte hier jetzt nichts vorwegnehmen, aber für meinen Geschmack hätte es manches nicht gebraucht und wäre etwas schlichter noch feministischer und eindrücklicher gewesen.

Das ändert aber nichts daran, dass ich den Roman mit großem Spaß gelesen habe und wirklich eine gute Zeit mit Amy hatte. Eine viel unterhaltsamerer und lustigere als erwartet sogar. "This isn't happiness" ist ein toller Roman über Selbstständigkeit, keine Angst vor der Veränderung, Verlorensein und zu sich selbst finden, eine ermutigende und wirklich hurmorvolle Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Ich hatte eine sehr gute Zeit beim Lesen.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Zwischen Alltag, Erkenntnis und der Suche nach mehr

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This Isn’t Happiness hat mich wirklich überrascht. Kein großes Drama, kein actionreicher Plot – und trotzdem war ich völlig gefesselt. Mary Newnham schafft es mit viel Humor, Beobachtungsgabe und einer ...

This Isn’t Happiness hat mich wirklich überrascht. Kein großes Drama, kein actionreicher Plot – und trotzdem war ich völlig gefesselt. Mary Newnham schafft es mit viel Humor, Beobachtungsgabe und einer ehrlichen Stimme, eine Beziehung zu schildern, wie sie wahrscheinlich viele von uns schon erlebt haben oder gerade erleben.

Amy war mir von Anfang an nah. Ihre Gedankenwelt, ihr innerer Spagat zwischen Harmoniebedürfnis und wachsender Unzufriedenheit – das war so nachvollziehbar, dass ich oft gar nicht wusste, ob ich lachen, weinen oder einfach nur wütend sein sollte. Besonders die Einschübe in Klammern haben mir gefallen: bissig, pointiert und genau auf den Punkt.

Josh hingegen hat es mir nicht leicht gemacht. Seine Gleichgültigkeit, das ständige Abtauchen in Fitness und Protein-Routinen, während Amy versucht, den Laden zusammenzuhalten, hat bei mir ziemlich viel Frust ausgelöst. Ich habe mich oft gefragt, wie wenig zwei Menschen miteinander reden können – und wie viel trotzdem unausgesprochen zwischen ihnen steht. Und genau das trifft die Autorin sehr gut.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass es eben nicht nur um die Beziehung geht, sondern um Amys ganz eigene Entwicklung. Wie sie im Job wächst, sich langsam traut, ihre Meinung zu sagen, und merkt, dass da noch so viel mehr in ihr steckt. Diese Szenen waren für mich echte Highlights.

Auch die Nebenfiguren bringen Leben in die Geschichte – besonders Lace, auch wenn ihre Entwicklung gegen Ende ein wenig überzeichnet wirkte. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe und weniger Drama gewünscht. Manche Auflösungen, besonders gegen Schluss, kamen mir etwas zu abrupt oder unrealistisch vor. Auch Amys Entwicklung zur Influencerin war zwar charmant erzählt, wirkte aber etwas konstruiert.

Der Schreibstil ist leicht, modern und trotz aller Leichtigkeit nie oberflächlich. Ich bin durch die Seiten geflogen, aber einige Gedanken sind geblieben – besonders die Frage: Wollen wir glücklich sein, oder einfach nur nicht allein?

This Isn’t Happiness ist für mich kein klassischer Liebesroman – eher ein Roman übers Aufwachen. Und manchmal fühlt sich genau das am Anfang gar nicht nach Glück an. Aber genau darin liegt die Stärke dieses Buchs: Es zeigt, wie wichtig es ist, ehrlich hinzuschauen – und sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.

Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefgang, leiser Ironie und einer guten Portion Selbstreflexion lieben – mit kleinen Abzügen für ein paar überzogene Wendungen im letzten Drittel.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Echt, nachdenklich und angenehm zu lesen

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This isn’t happiness hat mich direkt abgeholt. Die Geschichte fühlt sich sehr nah am echten Leben an, und gerade diese ehrliche Darstellung einer langjährigen Beziehung mochte ich total. Amy und Josh stecken ...

This isn’t happiness hat mich direkt abgeholt. Die Geschichte fühlt sich sehr nah am echten Leben an, und gerade diese ehrliche Darstellung einer langjährigen Beziehung mochte ich total. Amy und Josh stecken zwischen Alltag, Unsicherheit und dem Wunsch nach mehr – und das wird wunderbar sensibel erzählt. Der Schreibstil ist locker, leicht verständlich und hat mich gut durch die Seiten getragen.

Ich habe vieles wiedererkannt, manches hat mich zum Nachdenken gebracht, und an einigen Stellen musste ich auch schmunzeln. Zwischendrin hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, vor allem bei Amys inneren Konflikten. Und zum Ende hin wurde es für meinen Geschmack ein bisschen unglaubwürdig – da hätte ich mir eine klarere, realistischere Entwicklung gewünscht.

Trotzdem habe ich das Buch wirklich gern gelesen. Es ist ruhig, authentisch und regt dazu an, über Liebe, Erwartungen und das eigene Leben nachzudenken. Für mich sind das solide 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Was bedeutet Glück?

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This Isn’t Happiness hat mich von Anfang an abgeholt - nicht durch große Dramen oder extreme Wendungen, sondern durch seine ehrlichen Töne und die sehr gut beobachteten zwischenmenschlichen Details. Besonders ...

This Isn’t Happiness hat mich von Anfang an abgeholt - nicht durch große Dramen oder extreme Wendungen, sondern durch seine ehrlichen Töne und die sehr gut beobachteten zwischenmenschlichen Details. Besonders Amy mochte ich unglaublich gern: eine Figur, die so viele Themen der Zwanzigerjahre widerspiegelt, dass man sich an vielen Stellen selbst wiederfinden kann.

Wie immer haben die Geschichten aus dem Pola Verlag etwas Besonderes an sich, und auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Ohne große Dramen zeigt die Autorin, wie sich Gefühle verschieben, wie man sich verlieren kann und wie schwer es ist, aus festgefahrenen Mustern auszubrechen.

Trotz der eher ruhigen Struktur hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen. Es ist augenöffnend, manchmal schmerzhaft ehrlich, manchmal überraschend witzig. Der Schreibstil ist leicht, humorvoll und macht das Lesen unglaublich angenehm - perfekt für zwischendurch, aber dennoch tief genug, um nachzuwirken.

Ich würde This Isn’t Happiness definitiv weiterempfehlen. Ein Buch, das nicht laut sein muss, um etwas zu sagen. Ein ruhiger, humorvoller und berührender Blick auf Liebe, Gewohnheit und die Frage, was Glück eigentlich bedeutet.

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