Cover-Bild Die Grimm-Chroniken (Band 8): Dornen, Rosen und Federn

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8,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Sternensand Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Märchen & Sagen
  • Seitenzahl: 172
  • Ersterscheinung: 07.12.2018
  • ISBN: 9783038960089
Maya Shepherd

Die Grimm-Chroniken (Band 8): Dornen, Rosen und Federn

Zwischen all den weißen Schwänen tauchte auf einmal ein schwarzer auf. Sein Gefieder schimmerte beinahe bläulich im silbrigen Mondlicht. Er hatte einen roten Schnabel und ebenso rot glühende Augen, die er nun auf mich richtete, als würde er mich kennen. Sein Anblick verursachte mir eine Gänsehaut.
»Warum ist dieser Schwan schwarz?«, wandte ich mich an Baba Zima.
»Er symbolisiert das Böse, welches du in dir trägst«, antwortete sie mir mit rauer Stimme.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2019

Nun wird einiges klar

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Dieser siebte Band der Grimm Chroniken hat mir bisher am besten Gefallen. Nun gibt es endlich einen Haufen Auflösungen und paralellen. Allmählich verlaufen alle Geschichten ineinander. Mary wahres Wesen ...

Dieser siebte Band der Grimm Chroniken hat mir bisher am besten Gefallen. Nun gibt es endlich einen Haufen Auflösungen und paralellen. Allmählich verlaufen alle Geschichten ineinander. Mary wahres Wesen wird klarer, beziehungsweise spürt man deutlich, warum sie immer gemeiner wird. Sie erfährt das ihr nicht viel Zeit mit ihrem Kind und ihrem Mann bleibt. Und Dorian scheint sich nach seinem Besuch bei der Erdenmutter immer mehr von Mary zu entfernen. Den Grund dafür nennt er ihr allerdings nicht. Mary ist viel alleine und muss nun versuchen ihr Kind zu schützen. Eine Mutter nimmt für die Sicherheit ihres Kindes viel auf sich, deshalb kann ich Mary dabei gut verstehen. Allerdings wird sie des öfteren vor eine Wahl gestellt, die das Böse und das Gute in ihr spaltet.

"Das Böse hatte bereits Wurzeln geschlagen..."

Mary lernt die Hexe Baba Zima kennen und räumt ihr Platz an ihrer Seite ein. Obwohl sie um den Ruf der Hexe weiß, lässt sie sich von ihr helfen. Verzweifelung und Hoffnung stehen nahe beieinander. Doch damit legt Mary einen weiteren Stein ihrer Bösen Seite.

"Egal, wie ich mich entschied, es war immer falsch. Zu weich, zu milde. Zu wenig Durchsetzungsvermögen. Das Volk nahm mich nicht ernst und sah mich als schwach an. Gleichzeitig misstraute es mir, seitdem ich Baba Zima bei mir hatte."

Der Hauptteil in diesem Band liegt dieses mal bei Mary in Engelland. Wir nähern uns also langsam Marys wahrem Wesen an. Ich mag sie dennoch. Es ist immer noch unklar, warum Mary später solch einen Hass auf Margery hat. Momentan versucht sie alles um sie zu beschützen, dafür nimmt sie sogar Streit mit Dorian in Kauf. Warum er sich plötzlich entfernt und sich Mary nicht mehr öffnet steht auch noch im Raum.

Dieser Band ist ganz klar einer der momentan stärksten der "Grimm Reihe". Ich bin sehr gespannt was Mary zu ihrem Groll getrieben hat und was passieren muss um eine Mutter dazu zu bringen ihr eigenes Kind derartig zu hassen.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Band 8 ist für mich einfach etwas ganz Besonderes.

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Band 8 der Grimm Chroniken befasst sich vor allem mit Mary und ihrer Geschichte, die so tiefgründig und emotional ist, das man das Gefühl hat, es zerreiße einen.
Der Vorgänger war für mich ja ein richtiges ...

Band 8 der Grimm Chroniken befasst sich vor allem mit Mary und ihrer Geschichte, die so tiefgründig und emotional ist, das man das Gefühl hat, es zerreiße einen.
Der Vorgänger war für mich ja ein richtiges Highlight.
Ich kann doch jetzt schlecht sagen, das dieser Band ebenfalls ein Highlight ist.
Dieses Buch ist anders.
Aufwühlender. Erkenntnisreicher. Tiefer.
Weil ich Mary seit erster Stunde besonders ins Herz geschlossen habe. Bedeutet mir dieser Teil auch so unglaublich viel. Es ist all das , was ich in Mary sehe.
Sie nimmt uns mit auf eine Reise in ihr Innerstes.
In ihre Seele. Sie führt uns an Orte, die all das zeigen, was sie ausmacht.
Wer die Grimm Chroniken kennt, weiß, daß Mary in der Zukunft nicht unbedingt liebenswert ist. Aber ja, ich mag auch ihre dunkle Seite.
Denn wie hier sehr gut dargestellt wird, Gut und Böse liegen immer nah beieinander. Das eine kann ohne das andere nicht existieren und nicht immer ist das, was wir mit den Augen sehen, daß was tatsächlich dahinter verborgen ist.
Hier reisen wir in die Vergangenheit und erleben eine sehr sanfte Mary , die von ihrem Schicksal förmlich zerrissen und auf eine gewaltige Probe gestellt wird.
Dabei hat mir die liebe Maya Shepherd doch einige Schockmomente verpasst.
Auch wenn man meint , es gäbe keine Überraschungen, so täuscht man sich diesbezüglich gewaltig.
Es gab einige Momente , da musste ich erstmal innehalten und in mich gehen, um das Ganze zu verarbeiten.
Man wird so mit Traurigkeit und Verzweiflung überflutet, das es wirklich in die Tiefe reißt.
Man spürt es viel mehr , als das man es liest.
Mary hat so eine unglaublich große Präsenz , das sie mein ganzes Denken beherrschte und für sich einnahm.
Ich liebe und vergöttere sie so unglaublich.
Für ihre Art. Für ihre Facetten und ihre Emotionalität.
Sicher ist dieser Band nicht einfach.
Er ist schmerzhaft, traurig. Aber auch voller Sehnsucht und Zerbrechlichkeit.
Aus diesem Grund passt das Cover auch wahnsinnig gut zur Geschichte.
Ein Schwan, der sich in all seinen Facetten offenbart.
Man weiß nie , was einen erwartet. Was für mich das faszinierende dabei war.
Die Märchenelemente die hier eingewoben wurden, kommen sehr gut zur Geltung und erzählen doch ihre eigene Geschichte.

Maya Shepherd schreibt wie gewohnt sehr fließend, leicht und bildhaft. Aber hier hat sie besonders feinfühlig geschrieben. Man hat das Gefühl, sie begebe sich aufs Eis, um sich einer Mary zu nähern, die sich nicht zähmen lässt.
Es hat etwas sehr vorsichtiges, bedächtiges und mutiges an sich.
Doch zuvor gibt sie uns noch einen Rückblick auf die vergangenen Bände, wodurch man auch viel leichter in die Geschehnisse hereinkommt.
Ebenso ist die Gestaltung im Inneren des Buches wieder sehr ausdrucksstark und unterstreicht das Ganze sehr schön.
Auch diesen Band hab ich wieder in einem Rutsch inhaliert. Quasi zum Kaffee.
Dieser Band lässt uns auch wieder einen Blick in die Gegenwart werfen, was ich sehr interessant fand.
Die Perspektive erfahren wir größtenteils von Mary, was sie gerade menschlich gesehen , noch viel näher bringt.
Ich empfand sie als sehr authentisch und lebendig.
Sie zeigt deutlich auf, das auch sie Stärken und Schwächen hat. Wodurch der Leser begreift, wie zerrissen und emotional gebunden sie doch innerlich ist.
Uns erwartet keine temporeiche Handlung.
Es ist ruhig , sanft und leicht wie eine Feder.
Und doch begreift man , was dahintersteckt und bekommt eine Ahnung davon, was mit Mary geschehen sein könnte.
Ich hab jede Sekunde an ihren Lippen gehangen.
Hab mitgefiebert, gelitten und war einfach ein Teil von ihr.

Schlussendlich hat mich Maya wieder komplett begeistert mit Marys Geschichte.
Unvorhersehbar, emotional und es ist einfach eine absolute Herzenssache für mich.

Fazit:

Band 8 ist für mich einfach etwas ganz Besonderes.
Ich liebe Mary seit erster Stunde und Maya hat mir wieder gezeigt, warum es so ist.
Dieser Band ist so emotional, tiefgründig und brachte mein Innerstes völlig durcheinander.
Ich liebe es, weil es eine Seite bei den Grimm Chroniken anschlägt, die vom Herzen anrührt.
Erwartet keine Action oder gar Nervenkitzel.
Es ist ruhig , sanft und leicht wie eine Feder.
Ein Sehnen. Ein Brennen. Ein Flüstern.
Es fordert und zeigt Dinge auf, die man sonst nicht zu sehen bekommt.

Veröffentlicht am 18.01.2019

Märchenhafte Fortsetzung

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Im achten Band der Reihe der Grimm Chroniken dreht es sich diesmal Hauptsächlich um Mary.
Ihr Leben auf der Insel, wie sie zu ihren Zauberkräften kam und der Dornenhecke. und vieles mehr. Wieder gibt es ...

Im achten Band der Reihe der Grimm Chroniken dreht es sich diesmal Hauptsächlich um Mary.
Ihr Leben auf der Insel, wie sie zu ihren Zauberkräften kam und der Dornenhecke. und vieles mehr. Wieder gibt es interessante Märchen Verweise.
Man möchte gern das Rätsel gelöst haben warum Mary böse wurde, wieso Dorian immer zur Rosenhecke musste. Denn er scheint auch mehr zu wissen als er Preis gibt.
Die Geschichte lässt sich immer noch sehr gut lese.
zeit und Ortssprünge gibt es hier diesmal nicht ganz so viele. die waren grad in den Anfangsbändern manchmal etwas zu viel.

Veröffentlicht am 08.01.2019

Gelungene Mischung

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Diese Rezension könnte Spoiler zu allen bereits erschienenen Bänden (Stand: 08.01.19 - 8.Teil) haben. Ich habe versucht eher allgemein zu bleiben, vielleicht kann der eine oder andere aber etwas rauslesen! ...

Diese Rezension könnte Spoiler zu allen bereits erschienenen Bänden (Stand: 08.01.19 - 8.Teil) haben. Ich habe versucht eher allgemein zu bleiben, vielleicht kann der eine oder andere aber etwas rauslesen! Nicht weiterlesen, wenn kein Interesse an Spoilern besteht. Und wenn doch, dann jammer hinterher nicht!

Meine Meinung

„Die Grimm-Chroniken“ sind definitiv mal etwas Anderes, was man nicht schon tausendmal in gleicher Ausführung gelesen hat. Das Zusammenspiel von Märchen und Fantasy funktioniert überraschend gut und steckt voller Potenzial. Hinzu kommt das Maya Shepherd einen sehr angenehmen Schreibstil hat, der die Seiten einfach nur fliegen lässt. Im Großen und Ganzen mag ich die Reihe wirklich gerne und werde auch definitiv am Ball bleiben.

In den bisher erschienenen acht Bänden tummelt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere, die jedoch nicht so ganz facettenreich sein wollen. Im Allgemeinen kann man jeden einzelnen Charakter auf wenige, meist positive, Adjektive herunterbrechen. Durch den nicht vorhandenen Gegensatz können manche Szenen schnell ermüdend werden, da kein zwischenmenschlicher Konflikt herrscht und alle miteinander am selben Strang ziehen, was wiederum das Problem vermissen lässt. Um das sich eine Geschichte nun mal dreht, das hab ich mir nicht ausgedacht, das ist so.

Jedoch hat die Autorin sich sehr überschaubar an die ganzen Charaktere herangetastet und den Leser nicht gleich mit ihnen erschlagen. Man bekommt Zeit mit einem Charakter warmzuwerden, bevor der nächste ins Spiel geworfen wird. Dazu kommen dann die unterschiedlichen Zeitebenen, die alle miteinander verwoben sind. Am Ende des achten Teils ist man schon ein ganzes Stück schlauer und hat auch einige AHA-Momente gehabt, vieles bleibt jedoch noch im Dunkeln. Entgegen meiner Erwartungen wird es nicht langweilig, in den unterschiedlichsten Zeitebenen die Geschichte zu erleben, obwohl man stellenweise schon weiß, worauf der ganze Spaß hinausläuft.

Ein ganz großes Problem habe ich leider mit Protagonistin Mary … das Mädel ist am Anfang so hart naiv und leichtgläubig, dass man sich einfach nur gegen die Stirn schlagen will. Sicher, es macht innerhalb der Geschichte Sinn und hat auch durchaus seine Daseinsberechtigung. Ebenso ergibt diese Insta-Lovestory von Mary und Dorian weitblickend durchaus Sinn und erschafft ja erst das ganze Konfliktpotenzial. Das macht es aber nicht weniger anstrengend über ihre Naivität und Leichtgläubigkeit zu lesen. Wenigstens hat sie zum Ende des achten Teils in dieser Hinsicht schon einige Erkenntnisse gewonnen zum Beispiel, dass sie sich einfach nur in den ersten verliebt hat, der Interesse an ihr gezeigt hat und Kommunikation ohnehin nie die Stärke der Beiden war.

Aber auch sonst bin ich kein Fan von ihr. Bis auf die Zeitebene, in der sie die kaltherzige König ist. Da fand ich die Frau ungemein interessant. Denn sonst ist sie sehr, sehr passiv. Im Grunde tut sie nichts von sich aus; ständig wird sie von anderen geführt oder verschont. Mir fällt keine einzige, bedeutende Handlung ein, die sie selbst in die Wege leitet. Ständig wird ihr der Weg geebnet, sie wird von Wesen verschont, die eigentlich keinerlei Gnade haben. Das wirkt auf Dauer einfach nur konstruiert. Dasselbe passiert fast allen anderen Charakteren; die Antworten fliegen ihnen zu oder Personen, die die Antwort haben, tauchen im exakt richtigen Moment auf.

Ebenso hätte ich mir etwas mehr Grauschattierungen gewünscht; die Charaktere denken alle miteinander sehr stark schwarz oder weiß. Gewisse Dinge, die einige Probleme verhindert hätten, werden sofort abgeschmettert, ohne gründlich darüber nachzudenken, weil es sofort als „böse“ oder „falsch“ klassifiziert wird. So funktioniert das Leben nicht. Und auch, wenn ich mich immer wieder mit dem Gedanken „Märchen, halt“ beruhigt habe, konnte das irgendwann nicht mehr über die Tatsache hinweg sehen, dass einige Entscheidungen der Protagonisten einfach nur unüberlegt und übereilt waren. Wie es in dem Buch selbst heißt, das Böse ist Ansichtssache. Ich habe aber die Hoffnung, dass sich das in den nächsten Bänden legen wird.

Maya Shepherd hat die zwischenmenschlichen Beziehungen, bis auf Schmalz Attacke von Mary und Dorian (wobei ich hier langsam glaube, dass das Absicht ist), wirklich sehr gut ausgearbeitet. Hin und wieder wirken sie etwas überstürzt, aber dennoch schafft die Autorin es sie glaubhaft darzustellen. Sei es nun eine Geschwisterbeziehung, eine Freundschaft oder eine Nutzbeziehung. Ich hoffe, dass in dieser Hinsicht noch etwas mehr kommt.

Alles in Allem kann ich die „Grimm-Chroniken“ nur empfehlen. Sie machen ungemein Spaß und sind definitiv mal eine nette Abwechslung zum sonstigen Einheitsbrei. Ich habe immerhin alle 8 Bände nacheinander gelesen, das muss schon was heißen, wenn ich nicht sofort das Interesse verliere. Jedoch, hoffe ich, dass die Reihe langsam in eine andere Richtung verläuft, die sich nicht so an das Schwarz/Weiß denken klammert und vielleicht auch mal mit der Moral bricht. Denn sonst, könnte das alles am Ende mehr als unglaubwürdig erscheinen.


4/5 Sternen

Veröffentlicht am 23.12.2018

Märchenhaft und fantastisch wie eh und je

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Meine Meinung:

Seid ihr bereit, wieder nach Engelland zu reisen? Denn es geht weiter mit den "Grimm-Chroniken", die inzwischen bereits in die 8. Runde gehen. Und auch diesmal ist es wieder ein wahres ...

Meine Meinung:

Seid ihr bereit, wieder nach Engelland zu reisen? Denn es geht weiter mit den "Grimm-Chroniken", die inzwischen bereits in die 8. Runde gehen. Und auch diesmal ist es wieder ein wahres Vergnügen, in diese faszinierende Welt abzutauchen.
Zuallererst muss ich ja sagen, dass das Cover wieder ein absoluter Hingucker ist. Ich liebe es immer wieder aufs Neue, diese Bücher in meinem Regal stehen zu haben, denn sie sind einfach nur wunderschön. Und immer, wenn man denkt, da kann nicht schon wieder ein schöneres kommen, dann tut es das dennoch.

Auch diesmal ist es der Autorin wieder gelungen, einen spannenden und faszinierenden Handlungsstrang rund um die einzelnen Protagonisten zu schaffen. Der Fokus liegt diesmal wieder auf der Geschichte von Dorian und Mary und ihrem gemeinsamen Leben in Engelland. Es ist nicht alles einfach und die Spannungen sind eindeutig spürbar. Und neben all dem steht die Sorge um ihr ungeborenes Kind, denn Mary muss sich hier mit einigen neuen Entwicklungen arrangieren, die nicht unbedingt alle so wirklich rosig sind.
Auch Joe bekommt diesmal einen wichtigen Auftritt, was mich persönlich sehr freut. Ich glaube, so unscheinbar er auch immer rüberkam bzw unscheinbar im Bezug auf seine Rolle in dem Ganzen, bin ich gespannt, was ihn da künftig noch erwartet und auf ihn zukommt.

Ich bewundere es immer wieder aufs Neue, wie es die Autorin schafft, immer wieder neue Märchenaspekte in die Geschichten einzubauen, so dass es zum Einen zwar bekannt, aber doch auch wieder neu ist und zum Anderen absolut plausibel und nachvollziehbar ist. Und gerade bei so einer Reihe wie den "Grimm-Chroniken" muss das ja alles zusammenpassen und dem Leser ein sinnvolles Bild ergeben.
Es macht noch immer jede Menge Spaß, diese ganze Entwicklung zu ergründen und neue Aspekte zu entdecken. Man ist nie ganz fertig mit dem Puzzle, es findet sich immer wieder noch ein neues Teil, was in das bestehende eingefügt werden will. Wenn ich noch an den allerersten Teil der Reihe zurückdenke, bin ich wirklich baff, was die Charaktere teilweise für eine Entwicklung durchmachen mussten, mit der ich damals in keinster Weise gerechnet hätte. Insbesondere Marys Geschichte berührt mich immer wieder aufs Neue, denn auch, wenn ihre Handlungen teilweise wirklich schlecht sind, so war ihr ursprünglicher Antrieb ja eigentlich sogar nachvollziehbar.

Auch Band 8 der "Grimm-Chroniken" ist spannend und geheimnisvoll, düster und magisch. All die Elemente, die für eine gute, märchenhafte Geschichte wichtig sind, wurden auch hier wieder vereint und faszinieren einen immer wieder aufs Neue. Ich persönlich bin gespannt, was im nächsten Band auf uns wartet und welche unerwarteten Entwicklungen uns diesmal überraschen werden.


Fazit:
★★★★★
Eigentlich brauche ich an dieser Stelle gar nichts weiter sagen. Es ist wie eh und je, die "Grimm-Chroniken" verzaubern mich immer wieder aufs Neue und auch der nunmehr 8.Band konnte mich voll und ganz überzeugen! Volle 5 Sterne!