Cover-Bild Alles so leicht

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7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 28.06.2018
  • ISBN: 9783551316110
Meg Haston

Alles so leicht

Alexandra Ernst (Übersetzer)

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.   

--- Schmerzlich ehrlich, mitfühlend und hoffnungsvoll - ein starkes Buch! ---

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2020

Keine leichte Lektüre

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Meinung
Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Schon allein aus dem Grund, dass es leider nicht nur ein Märchen oder ähnliches ist sondern uns diese Form von Krankheit in vielen Facetten im Leben begleitet. ...

Meinung
Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Schon allein aus dem Grund, dass es leider nicht nur ein Märchen oder ähnliches ist sondern uns diese Form von Krankheit in vielen Facetten im Leben begleitet. Hin und wieder bewusst,aber auch unbewusst läuft sie uns über den Weg.

Stevie war für mich ein Charakter in den ich mich leider wiedergefunden habe. Es gab Phasen in meinen Leben an denen ich ähnlich dachte und durch dieses Buch bekam ich erneut das Gefühl nicht alleine damit zu sein. Es ist ein Teufelskreis aus dem man nicht immer ohne Hilfe entfliehen kann und genau das versucht dieses Werk zu vermitteln.

Dieses Buch beschreibt wie es ist mit dieser art von Krankheit zu leben, welche Ängste man durchleidet, was mögliche Auslöser sein könnten und wie schwer es ist das alltägliche wie essen zu bewältigen. Aber nicht nur das es zeigt auch die andere Seite auf -die Angehörigen, wie ist der Umgang für sie mit der Krankheit und die Machtlosigkeit.

Es ist kein leichtes Werk und auch ich hatte meine schweren Zeilen innerhalb des Buches. Es ist emotional, ehrlich, bewegend und vor allem mutig. Auch wenn es keine Triggerwarnung im Buch gab würde ich persönlich diese aussprechen.

Durch die besondere Gestaltung des Textes in Form von tagebucheinträgen nimmt man aktiv an der Gefühlswelt und Gedankenwelt teil. Näher kann man einem Charakter in meinen Augen nicht mehr kommen.

Fazit
Alles so leicht ist ein Buch, welches Augen öffnet. Ein Werk das nicht beschönigt,sondern die Tatsachen offenlegt und teilweise überraschen bzw auch schockieren konnte. Es gab schwere Stellen für mich und es ist ein Stück Geschichte, welche ich nicht vergessen werden. Liebe deinen Körper und sei ehrlich zu dir selbst ❤ 5 von 5 Sternen ❤

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2020

Gut

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Stevie wurde zur Bekämpfung ihrer Essstörung von ihrem Vater in eine Spezialklinik eingewiesen, doch Stevie will gar nicht kämpfen. Sie tut alles dafür, dass sie an dem ersten Todestag ihres Bruders ebenfalls ...

Stevie wurde zur Bekämpfung ihrer Essstörung von ihrem Vater in eine Spezialklinik eingewiesen, doch Stevie will gar nicht kämpfen. Sie tut alles dafür, dass sie an dem ersten Todestag ihres Bruders ebenfalls nicht mehr lebt, denn sie fühlt sich schuldig.

Der flüssige Schreibstil unterstützt den Leser dabei schnell vorwärts zu kommen und Stevie auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen zu begleiten. Durch die Ich-Form, die abwechselnd im "Heute" und "Früher" spielt, erfährt man nach und nach, was in Stevie vorgeht und vor allem auch wieso. Diese Erzählweise fand ich sehr gut gewählt, ich hätte mir hier jedoch gewünscht, dass die einzelnen Absätze irgendwie markiert sind, denn ab und zu musste ich erstmal wieder völlig umdenken und habe gar nicht sofort gemerkt, dass der Absatz nicht mehr im "Heute" spielt.

Das Buch ist wirklich anschaulich und gefühlvoll geschrieben, jedoch ging mir Stevie mit ihren extrem negativen Gedanken manchmal leider sehr auf die Nerven - schon klar, sie ist krank, sie kann nicht ganz klar denken und es muss ihr schlecht gehen, aber irgendwie mochte ich sie einfach nicht - das ist schade. Ihrre Mitbewohnerin in der Klink, war mir da um einiges sympathischer!

Fazit:
Ein gelungenes Jugendbuch mit sich ganz so einfachen Charakteren, das anschaulich erzählt, wie es zu einer Essstörung kommen kann und was in jemandem vorgeht, der eine hat. Ob diese Erklärungen alle so richtig waren, kann ich nicht beurteilen, ich bin nur der Meinung, dass man auch andere Punkte als die im Buch genannten als Gründe wählen könnte. Ich bin froh, dass ich "Alles so leicht" lesen durfte, muss es aber nicht nochmal lese. Es ist für mich weder Hit noch Flop des Jahres und hat somit einen guten Durchschnitt für mich erreicht. 4 Sterne gibt es dafür von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.12.2019

Ein Buch, das Mut macht

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Stevie will sterben. Stevie will sich zu Tode hungern. Stevie hat ihren Bruder getötet.

Doch zu ihrem Glück wird sie von ihrem Vater rechtzeitig in eine Therapieeinrichtung gebracht. Zunächst noch störrisch, ...

Stevie will sterben. Stevie will sich zu Tode hungern. Stevie hat ihren Bruder getötet.

Doch zu ihrem Glück wird sie von ihrem Vater rechtzeitig in eine Therapieeinrichtung gebracht. Zunächst noch störrisch, widersetzt sie sich jeglicher Behandlung, doch nach und nach öffnet sich Stevie und findet Freunde – und neuen Lebensmut. Doch der Weg ist steinig und immer wieder gibt es Rückschläge.



Sehr eindringlich ist der Leidensweg von Stevie. In Rückblenden erfährt der Leser was es mit Eden und Stevie auf sich hat – und warum sie sich Schuld am Tod ihres Bruders fühlt. Diese Passagen fand ich sehr interessant, wenn auch etwas störend im Lesefluss. Denn die eigentliche Handlung passiert in der Therapie: Stevies Ankunft und die zarten Versuche der sehr kompetenten Psychiaterin, zu ihr durchzudringen.

Meg Haston verarbeitet hier eigene Erfahrungen. Auch sie hatte eine Essstörung und kam in Behandlung. Dadurch wird dieses Buch noch authentischer und ist für alle Jugendlichen oder Angehörige geeignet, die sich ebenfalls mit der Krankheit Anorexie und Bulimie auseinandersetzen müssen. Zarte Töne wechseln ab mit rüden Handlungen und genau das macht das Buch glaubhaft: nicht eine geradlinige Heilung, sondern eine Herausforderung.

Zuerst dachte ich noch, hm, ob das Buch wirklich fesselt, ob es mich nicht vielleicht langweilt. Aber nein! Stevie war mir gleich sympathisch und natürlich war ich auch neugierig, was es mit ihrem Bruder auf sich hat. So hatte mir die Autorin immer eine Karotte vor die Nase gehalten, damit ich weiterlese. Aber das hätte es nicht gebraucht, denn gerade die leisen Töne machen dieses Buch aus.



Alles so leicht – ein Buch für jede Altersklasse. Ein Buch das nachdenklich macht. Aber auch ein Buch, das Mut macht

Veröffentlicht am 27.02.2019

Gar nicht so leicht...

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Inhalt/Klappentext:

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum ...

Inhalt/Klappentext:

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.

Quelle: Carlsen Verlag

Meine Meinung zum Buch:

Das Cover:

Auf türkisem Hintergrund sieht man eine Hand, die an dünnen Fäden von gezeichneten Luftballons, Vögeln und Wolken gehalten wird. Das Cover hat trotz seiner Einfachheit auf mich eine anziehende Wirkung und hat zusammen mit dem Klappentext meine Neugierde geweckt.

Zum Inhalt:

Nachdem die Mutter die Familie verlassen hat und sich nicht mehr um die Kinder kümmert, haben die Geschwister eine besonders enge Verbindung zueinander. Stevie hat große Probleme mit dem Verlust ihrer Mutter zurechtzukommen. Sie gibt sich die Schuld daran und entwickelt eine Bulimie. Als sie die extrovertierte Eden kennenlernt, findet sie bei ihr Halt und verliebt sich in sie. Auch Stevies Bruder scheint an Eden gefallen zu finden und es kommt zum Streit. Josh verunglückt und nun muss Stevie einen weiteren Verlust verarbeiten, an dem sie sich die Schuld gibt. Sie beschließt sich zu Tode zu hungern. Ihr Vater lässt sie in ein Therapiezentrum einweisen. Hier soll sie lernen wieder zurechtzukommen. Natürlich will sie dies nicht annehmen und versucht sich gegen alles und jeden zu verschließen. Ihre Zimmergenossin allerdings berührt ihr Herz und auch ihre Therapeutin findet im Laufe der Zeit immer mehr Zugang zu ihr.

Schreibstil:

Leider hat mich das Buch nicht so begeistern können, wie erhofft. Das Thema ist zwar gut eingefangen und die Aspekte von Magersucht und Bulimie werden eindringlich geschildert, leider konnte mich der Schreibstil der Autorin nicht mitnehmen. Ich war nicht in der Lage zu Stevie eine Verbindung aufzubauen und auch die vielen Längen in der Geschichte haben dazu beigetragen, dass dieses Buch für mich schwierig zu lesen war. Stevies Geschichte ist sicherlich keine schöne, allerdings konnte ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Ihre Zimmergenossin Ashley fand ich gleich interessanter und hätte sie mir eher als Protagonistin gewünscht. Zeitweise hatte ich das Gefühl einen Bericht zu lesen, dem es ausdrücklich an Gefühl fehlt. Es gab nur sehr wenige Stellen, die bei mir Emotionen geweckt haben.

Fazit:

Leider konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen, wie erhofft. Mit der Protagonistin konnte ich mich die gesamte Lesezeit nicht anfreunden und mir hat eindeutig eine Menge Gefühl gefehlt, deshalb gibt es nur

2 Sterne

Veröffentlicht am 23.10.2018

etwas besonderes

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Meine Meinung

Diese Rezension,ist irgendwie sehr schwierig für mich,da Stevies Geschichte etwas besonders ist und ich genau das in meiner Rezension zum Ausdruck bringen möchte,ich hoffe es gelingt mir. ...

Meine Meinung

Diese Rezension,ist irgendwie sehr schwierig für mich,da Stevies Geschichte etwas besonders ist und ich genau das in meiner Rezension zum Ausdruck bringen möchte,ich hoffe es gelingt mir. Schon das Cover hat mich nachdenklich gemacht. Und im Nachhinein muss ich sagen,es passt einfach perfekt zu Stevie und ihrer Geschichte. Der Schreibstil hat mich sehr berührt,er war intensiv und einfühlsam. Stevie möchte aus ihrem Leben verschwinde,dass wird einem schon nach den ersten Seiten klar.Sie ist rebellisch und lässt niemanden an sich ran. Am Anfang der Geschichte,weiß man nicht warum genau Stevie in das Therapiezentrum gebracht wird und was alles in ihrer Vergangenheit geschehen ist. Das Einzige was man weiß ist,das Stevie in 28 Tagen Sterben möchte.Doch dann kommt sie in das Therapiezentrum für Essgestörte Mädchen nach New Mexico. Anfangs lässt sie niemanden an sich heran und verweigert jegliche Therapieversuche.Man merkst aber schnell,das Stevie eigentlich ein sehr emotionales und sensibles Mädchen ist,dies aber um jeden Preis verbergen möchte. Doch ihre Therapeutin Anna schafft es zu ihr durch zu dringen langsam und behutsam ohne Stevie zu überfordern.Nach und nach lernt man Stevies (traurige)Vergangenheit und den Grund ihrer Essstörung kennen.Aber man lernt nicht nur Stevie kennen,sondern auch die anderen Mädchen in ihrer Therapiegruppe. Es wird einfühlsam beschrieben,wie die erkrankten Mädchen sich fühlen.In der Geschichte entwickeln sich besondere und intensive Freundschaften,mit denen ich persönlich nicht gerechtet hätte.Die Mädchen halten in dieser für sie unglaublich schweren Zeit zusammen.Auch als etwas Schreckliches passiert. Die Autorin führt den Leser einfühlsam an den Alltag einer Essgestörten Person heran,trotzdem wird es schonungslos ehrlich.Ich musste oft eine Pause einlegen,weil ich so von Emotionen überschüttet wurde. Besonders Anna,Stevies Therapheutin war für mich ein sehr starker Charakter.Sie kämpft um Stevie und ist für sie da als ihr ihre Welt zusammenbricht,doch auch sie hat ihre Geheimnisse,die aber sehr sympathisch machen. Man hat als Leser das Gefühl Stevie und die anderen Mädchen selbst zu kennen und möchte ihnen helfen.


Bewertung

Das Cover passt einfach mehr als perfekt zu Stevie und ihre Geschichte.Ein Satz der mich sehr berührt hat ist der Satz über dem Klappentext.
„Ich will das du sauer wirst,wenn du sauer werden sollst.und traurig ,wenn du traurig werden musst.Ich will das du gesund wirst Stevie.“ Diesen Satz sagt Anna zu Stevie. Und er beschreibt so viel.
Stevies Geschichte hat mich sehr berührt. Sie hat mich sprachlos gemacht,hat mich zum Weinen gebracht,hat mich wütend gemacht und hat mich trotzdem auch zum Lächeln gebracht,eine wahre Achterbahfahrt der Gefühle. Die Geschichte ist schon fast schonungslos ehrlich und genau das macht sie so besonders,denn keiner von und kann seine Vergangenheit ändern.Stevies Geschichte ist zwar fiktiv,aber das merkt man nicht einen Augenblick lang. Freundschaft und Gefühle spielen eine entscheidende Rolle. Die Freundschaften,die in der Geschichte entstehen,sind etwas besonderes,Echtes.
Noch lange nach dem lesen des letzten Satzes hat diese Geschichte mich berührt und bewegt. Für mich hat die Geschichte kein klares Happy End aber sie hat mich mit viel Hoffnung verabschiedet.

Die Geschichte hat defintiv 5 Sterne verdient. Vielen Dank,an den Carlsen Verlag,der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.