Cover-Bild Da waren's nur noch zwei

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 13.08.2015
  • ISBN: 9783846600160
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mel Wallis de Vries

Da waren's nur noch zwei

Thriller
Verena Kiefer (Übersetzer)

Kurz vor Weihnachten: Die vier Freundinnen Kim, Feline, Abby und Pippa möchten zusammen ein paar Tage Urlaub machen. Doch kaum sind sie in dem einsam gelegenen Ferienhaus angekommen, fängt es an zu schneien - und hört nicht mehr auf. Die vier sitzen fest, das nächste Ferienhaus ist kilometerweit entfernt und das Mobilfunknetz funktioniert nicht mehr. Auf engstem Raum werden die Spannungen zwischen den Mädchen immer deutlicher, denn jede von ihnen hat etwas zu verbergen. Als sie Spuren im Schnee entdecken, kommt die Angst auf, dass jemand sie beobachten könnte.

Dann verschwindet die erste von ihnen ...

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 17 Regalen.
  • 3 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2019

Ein Jugendthriller für Groß und Klein

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Das Cover hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht angesprochen. Es wirkt auf mich wie eine Geschichte für Schüler, da das Cover mich an eine Tafel erinnert, daher habe ich mir den Klappentext nie durchgelesen. ...

Das Cover hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht angesprochen. Es wirkt auf mich wie eine Geschichte für Schüler, da das Cover mich an eine Tafel erinnert, daher habe ich mir den Klappentext nie durchgelesen. Ich komme gerade einfach nicht darauf, wie das Spiel heißt, aber die Zeichnung erinnert mich einfach an Unterricht bei einem Vertretungslehrer... Nach der Prieview des Verlages war ich allerdings hin und weg von dem Inhalt, deswegen habe ich das Buch auch direkt noch auf der Messe gekauft und sofort begonnen. :)


Die Geschichte beginnt damit, dass Kim, Feline, Abby und Pippa kurz vor Weihnachten zu dem Ferienhaus von Abbys Eltern nach Belgien reisen um dort ein paar Tage zu verbringen. Einfach entspannen und die Zeit nach dem bestandenen Abi genießen, doch sie werden eingeschneit und abgeschnitten von der Außenwelt. Schnell wird der Trip zum Albtraum, denn eine von ihnen verschwindet spurlos... Klingt spannend oder? War es auch!


Der Schreibstil von Mel Vallis de Vries war zu Anfang für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind immer ziemlich kurz, was mich ein wenig iritiert hatte. Daran hatte ich mich aber schnell gewöhnt und der Einstieg in die Geschichte selbst viel mir dafür aber leicht. Das Buch ist in 4 Abschnitte eingeteilt, die jeweils einen der Namen der Freundinnen tragen. Aus dessen Sicht wird in der Ich-Perspektive dann auch immer die Geschichte erzählt. So haben wir einen sehr guten Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt jedes Charakters.

Das Haus fühlt sich an wie ein Gefängnis, dem wir nicht mehr entkommen können.

Da die Charaktere selbst eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen möchte ich nicht zu viel auf die vier Mädels eingehen. Eines sei aber gesagt: Es ist nichts wie es scheint. Vielleicht sind sie auch nicht ganz so gute Freundinnen. Dies bemerkt man als Leser aber auch relativ schnell. Ich wusste nie wie ich das jeweilige Mädchen einschätzen sollte, aus dessen Sicht ich gerade las. Somit hatte ich dann auch viele Theorien im Kopf, was eine Menge Spaß gemacht hat. Ich liebe es nämlich mitzuraten, was nun als nächstes geschieht oder wie sich alles auflöst. :)

Die Geschichte spielt in Belgien, Ardennen, was ein wirklich tolles Setting für solch eine Geschichte ist. Mutterseelenallein und abgeschieden in einem Haus zwischen Wäldern wo sonst nichts ist. Könnte entspannend sein oder auch, so wie hier, zum Albtraum werden. Die Atmosphäre war die ganze Zeit angespannt und gruselig. Allein der Klappentext klingt für mich schon ein wenig nach Horror. Man ist abgeschnitten vom Rest der Welt, die Freundinnen haben Geheimnisse voreinander, nichts ist wie es scheint. Gerade das hat für sehr viel Spannung gesorgt! Dennoch hatte die Geschichte  zu Anfang eine kleine Länge. Irgendwie wusste ich da noch nicht so genau, ob mir das alles zu klischeehaft ist.

Das Ende hat mich dann noch einmal komplett überzeugen können. Es war so unvorhersehbar und genau das Liebe ich!

Fazit

Ein spannender Jugendthriller für Groß und Klein! Aufgrund der gruseligen Atmosphäre und der Handlung ist dieses Buch auch etwas für Erwachsene. Ich bin bis zum Ende wirklich nicht dahintergestiegen was es mit allem auf sich hat. Es werden auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin bei mir einziehen. :) Eine Leseempfehlung für alle, die sich mal an Thriller versuchen möchten oder die Bücher von Sara Shepard lieben.


Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

Eure Neni ♥

Veröffentlicht am 30.08.2019

Da warens nur noch zwei…

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Vier junge Mädchen, Freundinnen wie sie glauben, brechen um Weihnachten zu einem Kurztrip in eine einsame Hütte in den Ardennen auf. Es kommt wie es kommen muss, ein Schneesturm schneit sie ein und in ...

Vier junge Mädchen, Freundinnen wie sie glauben, brechen um Weihnachten zu einem Kurztrip in eine einsame Hütte in den Ardennen auf. Es kommt wie es kommen muss, ein Schneesturm schneit sie ein und in der Einöde gibt es keinen Handyempfang. Darauf angewiesen diese Situation gemeinsam zu meistern, entfernen sie sich menschlich voneinander. Eine jede hat ein Geheimnis, das sie für sich behalten möchte. Und dann verschwindet die erste spurlos….
Dieses Buch habe ich in recht kurzer Zeit gelesen und es wurde meinen Erwartungen gerecht. Meiner Meinung nach geht es jedoch eher in Richtung Jugendbuch, da die Handlung doch recht seicht dahinplätschert und ziemlich vorhersehbar ist.
Ein unterhaltsames Buch mit toller Grundidee – jedoch würde ich es nicht ein zweites Mal lesen…

Veröffentlicht am 21.07.2019

Abgeschnitten im Schnee

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Die Idee hinter dem Plot ist meiner Meinung nach nicht unbedingt super kreativ, denn dass eine Gruppe in einer eingeschneiten Hütte festsitzt und etwas Schreckliches passiert, kennt man schon aus anderen ...

Die Idee hinter dem Plot ist meiner Meinung nach nicht unbedingt super kreativ, denn dass eine Gruppe in einer eingeschneiten Hütte festsitzt und etwas Schreckliches passiert, kennt man schon aus anderen Büchern und Filmen. Das fand ich aber grundsätzlich nicht schlimm und war einfach gespannt, was mich erwartet.

Die Geschichte wird aus der Sicht der vier Mädchen erzählt, wobei immer dann die Perspektive wechselt, wenn eine von ihnen verschwindet. Dadurch, dass man diesen Aufbau schon von anderen Büchern der Autorin kennt, nimmt es leider ein bisschen die Spannung.

Leider konnten mich die Figuren in diesem Buch nicht überzeugen. Eigentlich sind sie Freundinnen, dennoch arbeiten sie mehr gegen- als miteinander. Außerdem sind sie ziemlich frühreif und gleichzeitig naiv, alles scheint sich um Alkohol und Jungs zu drehen. Vielleicht bin ich hier ein bisschen pingelig, aber in einem Jugendbuch, in dem eigentlich die Spannung im Vordergrund steht, brauche ich nicht unbedingt so viele Dialoge oder Szenen mit sexuellem Inhalt.

Überhaupt ist die Sprache sehr jugendlich, an einigen Stellen richtig übertrieben.

An sich hat es aber die Autorin geschafft, den Leser mitfiebern zu lassen und das Setting richtig unheimlich zu gestalten. Ich hatte also doch ein bisschen Gänsehaut und kann mir vorstellen, dass es die Zielgruppe sehr anspricht.

Überrascht hat mich dann das Ende, weil ich damit nicht gerechnet habe. Allerdings muss man sagen, dass der Leser auch keine Chance hat, mitzurätseln, weil es keine Hinweise gibt. Das ist etwas schade.

Schön war der Epilog am Ende, der die Geschichte nochmal abrundet.

Insgesamt war das Buch eine nette Unterhaltung, aber Begeisterungsrufe meinerseits hat es nicht ausgelöst. Als Lektüre in der Schule könnte ich es mir aber vorstellen. Von mir gibt es 3 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Abgebrochen

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„Da waren’s nur noch zwei“ gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, denn die Kurzbeschreibung klang einfach so gut, sodass ich mir das Buch direkt ausgeliehen habe. Leider wollten das Buch ...

„Da waren’s nur noch zwei“ gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, denn die Kurzbeschreibung klang einfach so gut, sodass ich mir das Buch direkt ausgeliehen habe. Leider wollten das Buch und ich dann doch nicht so zusammenpassen, wie ich es mir erhofft habe, denn ich kam weder mit dem Schreibstil, noch mit den Figuren klar.

Dabei fing alles vielversprechend an, denn man lernt die Figuren recht früh ausreichend kennen und auch das Setting schien vielversprechend zu sein. Problem war jedoch, dass mir sämtliche Figuren auch recht schnell auf die Nerven gegangen sind, denn es wurde ständig Denglisch gesprochen, sodass ich immer mehr die Augen verdreht und das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Ich wollte Kim, Feline, Abby und Pippa auf ihrem Ausflug ins Ferienhaus sehr gerne begleiten, mit ihnen mitfiebern, mit ihnen leiden und mit ihnen das ein oder andere Geheimnis lüften, allerdings verlor ich immer mehr das Interesse an ihnen, nachdem die Geschichte viel zu offensichtlich erschien und es den Mädchen an der nötigen Tiefe für so ein Genre gefehlt hat.

Dabei hätte die Geschichte durchaus gut werden können, wenn die Autorin mehr Wert auf Dialoge und den Verlauf der Geschichte gelegt hätte. Allerdings muss ich sagen, dass mir eine eingeschneite Hütte, kein Handyempfang und ein wenig Zickenkrieg zu wenig waren. Letztendlich habe ich nach 78 Prozent entnervt aufgegeben und ich bezweifel sehr stark, dass ich das Ebook noch einmal in die Hand nehmen werde.