Cover-Bild Whisky mit Schuss

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 20.05.2020
  • ISBN: 9783746636801
Melinda Mullet

Whisky mit Schuss

Kriminalroman
Ulrike Seeberger (Übersetzer)

Mord bei der Malt Whisky Society.

Whisky-Hersteller aus der ganzen Welt kommen in ein charmantes Landhotel in den schottischen Highlands, um den besten Whisky zu prämieren. Abigal Logan, seit kurzer Zeit Besitzerin einer Whisky-Destillerie, ist zum ersten Mal dabei. Doch dann findet man zwei Leichen – beide waren Jury-Mitglieder. Will der Mörder den Wettbewerb beeinflussen? Als Abi Nachforschungen anstellt und eine Spur zum Täter verfolgt, versucht dieser plötzlich, auch sie auszuschalten.

Ein Krimi aus den schottischen Highlands mit viel Whisky und Flair.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2020

Whisky und Mord

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Endlich ist der dritte Roman, um die Journalistin und Mitbesitzerin einer Whisky-Destillerie Abigal Logan, erschienen. Abi wird in ein charmantes Landhotel in den schottischen Highlands eingeladen. Hier ...

Endlich ist der dritte Roman, um die Journalistin und Mitbesitzerin einer Whisky-Destillerie Abigal Logan, erschienen. Abi wird in ein charmantes Landhotel in den schottischen Highlands eingeladen. Hier soll der beste Whisky prämiert werden. Einige Ihrer Produkte sind im Wettbewerb vertreten.

Gewohnt nett beginnt der Roman. Abi wird immer bodenständiger. Ihr liegt immer mehr an den Menschen, der Whisky Manufaktur und ihrem treuen Begleiter Liam. Mit ihrem Geschäftspartner Grant reist sie zu diesem Event.

Der Kriminalroman wird wunderbar aufgebaut, doch leider hat mich dieser Band nicht mitgerissen. Die Aufklärung der Mordfälle war einfach zu langatmig und zäh. Jeder einzelne Teilnehmer wurde auf die Verdächtigenliste gesetzt, es wird nach Anhaltspunkten gesucht, besprochen und verworfen. Die Indizien weisen in immer neue Richtungen. Der Whiskykonsum ist immens. Respekt.

Mir fehlte der Charme der ersten Bände. Die Liebesbeziehung kommt auch nicht vom Fleck. Natürlich werde ich den nächsten Band lesen. Dann aber hoffentlich mit einer Abi, die in einer glücklichen Beziehung ist und mit gewohnten Schwung einen obskuren Mord löst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2020

Eine gelungene Fortsetzung

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Abigail Logan, seit einem Jahr Erbin einer kleinen, aber feinen
Whisky-Destillerie, nimmt erstmals an einer prestigeträchtigen Whisky-Prämierung teil. An ihrer Seite Patrick, Grant und Hund Liam. Schauplatz ...

Abigail Logan, seit einem Jahr Erbin einer kleinen, aber feinen
Whisky-Destillerie, nimmt erstmals an einer prestigeträchtigen Whisky-Prämierung teil. An ihrer Seite Patrick, Grant und Hund Liam. Schauplatz dieser Leistungsschau ist ein formidables Hotel in den Highlands, das seinen Gästen allerlei Bequemlichkeiten und Belustigungen anbietet. So gibt es eine Greifvogelschau, den unvermeidlichen Golfplatz und eine Hundeschule.

Das Personal ist ausgesucht höflich und muss regelmäßig die „Steckbriefe“ der Gäste, in denen deren Vorlieben und Marotten verzeichnet sind, auswendig lernen.

Just in diesem Tempel der Vornehmheit, werden zwei der Preisrichter tot ausgefunden. Das ruft natürlich DI Michaelsen auf den Plan, der zu Abigail ein ambivalentes Verhältnis hat. Zum einen schätzt er ihren Verstand und die präzise Fragestellung, der ehemaligen Kriegsberichterstatterin, andererseits gehen ihm ihre Alleingänge, die nicht selten zu einer brenzligen Situation führen auf die Nerven. Doch diesmal ist Michaelsen auf Abigail angewiesen, befindet sich doch die Mehrzahl seiner Mitarbeiter im Krankenstand.

Auf der Suche nach einem plausiblen Motiv gehen allerdings die Meinung der beiden weit auseinander. Während der Polizist den schnöde Geldgier vermutet, glaubt Abi, dass die Morde mit der Whisky-Prämierung zu tun haben.

Wie weit beide daneben liegen, lest bitte selbst.

Meine Meinung:

Melinda Mullet ist wieder ein gut lesbarer Krimi rund um das „uisge beatha“, das „Wasser des Lebens“, gelungen. Der LEser erfährt völlig unaufgeregt einiges über Whisky abseits des schottischen oder irischen. Die Traditionalisten unter den Preisrichtern verabscheuen zwei Sorten: Whisky, der von Frauen bzw. von Ausländern destilliert wird. Die Wortgefechte dazu sind recht aufschlussreich, den in der Zwischenzeit gibt es ausgezeichnete Whiskys aus Japan oder Indien. Was gerade bei Indien, keine große Überraschung ein darf, denn die Briten waren ja lange Jahrzehnte Herren über den Subkontinent.

Abigail zeichnet sich nicht nur durch Scharfsinn aus, sondern darf diesmal ein wenig eifersüchtig sein, als Brenna, eine Verflossene von Grant auftaucht. Doch noch mehr als die Beziehung zu Grant, kränkt Abigail, dass Brenna bei ihrem verstorbenen Onkel Ben, in die Lehre zur Whisky-Brennerin gegangen ist, und sie (Abigail) nichts davon wusste.

Der Krimi ist wie seine beiden Vorgänger unterhaltsam und lässt sich leicht lesen.

Ich hatte relativ bald einen vagen Verdacht, der sich erhärtet hat. Die Frage nach dem WARUM ist recht eindeutig, beim WIE hätte ich mir ein wenig präzisere Angaben gewünscht.

Was für mich, obwohl Hunde nicht so sehr mag, unverständlich ist, dass Liam häufig Häppchen vom Tisch der Menschen erhält. Dass Spürnase Liam gerne Whisky schlürft, mag vielleicht ein witziges Blitzlicht sein, geht aber für mich gar nicht. Ein betrunkener Hund, der durch das Hotel torkelt? Gut, dass die Autorin am ENde der Buches erklärt, dass Hunde (Tiere) und Alkohol sich nicht vertragen.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Gerne gebe ich 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.05.2020

Whisky mal anders...

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Dies ist schon der 3. Teil um Abigail Logans Whiskydestillerie und diesmal werden wir auf einen Wettbewerb in das exklusive Landhotel Eagle Lodge entführt, um nominierte Whiskys zu prämieren und Abbey ...

Dies ist schon der 3. Teil um Abigail Logans Whiskydestillerie und diesmal werden wir auf einen Wettbewerb in das exklusive Landhotel Eagle Lodge entführt, um nominierte Whiskys zu prämieren und Abbey Glen ist diesmal mit dabei. Aber wie sollte es auch anders sein, Vorfälle und Mord scheinen Abi regelrecht zu verfolgen, denn zwei Jurymitglieder werden tot aufgefunden und Abi kann nicht aus ihrer Haut und versucht zusammen mit Komissar Michaelson die Todesursachen aufzuklären, was sich schwieriger gestaltet als es scheint. Viele Verdächtige, nichts passt zusammen, jeder hätte Gründe und doch fehlen die Zusammenhänge. Ein Katz und Mausspiel gegen die Zeit, denn der Wettbewerb geht nur über 4 Abende.

Als Leser kennt man Abigail (Abi) eher als Naturperson, früher als Fotografin in Kriegsgebieten tätig, jetzt kümmert sie sich um die geerbte Whiskydestillerie. Doch sie muss sich in ihre neue Rolle erst noch einleben, was man bei diesem Wettbewerb immer wieder feststellt. Sie kann nicht aus ihrer Detektivhaut, auch wenn sie manchmal etwas plump an die Sache herangeht, aber auf irgendwie knuffige, liebenswerte Art.
Hier fehlte mir allerdings das actionreiche, diese vielen spannenden Abläufe wie in den vorherigen Bänden. Hier erlebt man sehr viele Gedankengänge von Abi, viel polizeiliche Ermittlung und nicht unbedingt die Tat als solches. Natürlich ist es trotzdem spannend, aber dieses gewisse Etwas, was den Spannungsbogen hält fehlt etwas. Es fließt viel Whisky, jede Person wird unter die Lupe genommen und doch plätschert es ein wenig durch Abis viele Gedankenspielereien und mögliche Tatmotive vor sich hin.
Zwar sind ihr Geschäftspartner Grant, ihr bester Freund Patrick und die treue Seele Cam auch mit bei dem Wettbewerb, kommen aber meines Erachtens die ganze Zeit etwas zu kurz, was sich zum Ende ein wenig ändert, aber leider auf eine völlig andere Art. Nur die Konkurrentin Brenna sorgt durch ihre Vergangenheit und ihren Bezug zu Abby Glen ein bisschen für angespannte Stimmung.
Das Ende selbst ist für den Leser wie eine Art Cliffhanger, erzeugt es doch trotz einiger Schwächen doch Lust auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

Fazit: Im Vergleich zu den beiden anderen Teilen etwas schwach von der Handlung selbst , dafür etwas zu viele Dialoge und Gedankengänge um die jeweiligen Personen. Dadurch konnte keine richtige Spannungserwartung aufkommen, obwohl ich Abi total sympathisch und von ihren teilweise trockenen Sprüchen wirklich herrlich finde und die witzigen Eskapaden ihres verrückten Hundes Liam lockern die trübe Stimmung aufgrund der Vorfälle immer wieder auf. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, bekommt man dadurch noch ein bisschen mehr Einblick in ihre Gefühlswelt, was ich persönlich auch genau passend finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Alte Sünden

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Zum Inhalt:
Abigail Logan wird die große Ehre zu Teil, dass ihr Whisky für eine Prämierung in Betracht gezogen wird. Gemeinsam mit Hund Liam, Geschäftspartner Grant und platonischem Freund Patrick reist ...

Zum Inhalt:
Abigail Logan wird die große Ehre zu Teil, dass ihr Whisky für eine Prämierung in Betracht gezogen wird. Gemeinsam mit Hund Liam, Geschäftspartner Grant und platonischem Freund Patrick reist sie in einem gediegenen Landhotel an, wo sich schon eine illustre Runde aus anderen Whisky-Produzenten und Juroren eingefunden hat. Dass Brenda, eine alte Flamme Grants, ebenfalls vor Ort ist, wird zu Abis kleinstem Problem, nachdem die erste Leiche auftaucht. Und bei einer bleibt es nicht…

Mein Eindruck:
Cover, Titel und auch Klappentext suggerieren einen Cosy-Crime mit Humor, das ist bei „Whisky mit Schuss“ nur teilweise der Fall. Zwar sorgen insbesondere die Auftritte von Liam für einige Schmunzler, der Kriminalfall selbst ist jedoch bierernst gestaltet, - wenn man das in einer Whisky-Geschichte so nennen darf. Dennoch kommt man als Krimi-Liebhaber voll auf seine Kosten: Die Charaktere sind vielschichtig entwickelt, der Fall spannend, das Tatmotiv nachvollziehbar und plausibel. Dazu lernt man so Einiges über Whisky und diejenigen - zumeist Männer - die sich mit dieser Art der alkoholischen Gärung beschäftigen. Wenn es auch einige Ungereimtheiten gibt (welcher Polizist lässt eine entfernte Bekannte durch die Ermittlung tapsen und fotografieren, nur weil seine Kollegen nicht greifbar sind?) und die privaten Verwicklungen der Protagonistin einem französischen Drama entlehnt scheinen (wer spricht, dem kann geholfen werden), macht das Gelesene so viel Spaß, dass darüber der Mantel des Schweigens gelegt werden kann.
Es gefällt, dass der Mord vollständig geklärt wird, ein großer Cliffhanger privater Natur lässt auf den nächsten Fall hoffen.

Mein Fazit:
Anders als durch Klappentext und Titel erwartet, trotzdem gut

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2020

Interessant

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Bei einem Treffen der besten Whisky-Destillerien in den schottischen Highland ist auch Abigal Logan das erste Mal dabei. Doch bevor man einen Whisky prämiert, kommt es zu zwei Morden. Da es sich dabei ...

Bei einem Treffen der besten Whisky-Destillerien in den schottischen Highland ist auch Abigal Logan das erste Mal dabei. Doch bevor man einen Whisky prämiert, kommt es zu zwei Morden. Da es sich dabei um Jury-Mitglieder handelt, drängt sich der Gedanke auf, dass man den Test beeinflussen wollte. Abigal Logan ermittelt auf eigene Faust. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und gibt interessante Einblicke in die Whiskyherstellung. Auch der Schauplatz der Handlung war wunderschön. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere