Wer mit den Phönixen fliegt, wird zur Heldin ... oder vergeht in ihren Flammen
Phönixrennen, so berauschend wie tödlich, sind das beliebteste Sportereignis auf der Insel Cendor. Gemeinsam mit ihrem Team hat die 17-jährige Kel nur ein Ziel: Sie muss das große Rennen gewinnen, um ihre Schulden zu begleichen. Denn sonst verliert sie ihren geliebten Phönix Savita.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Kel ist gezwungen, sich ausgerechnet mit Warren Coupers zusammenzutun, ihrem arroganten Rivalen. Als ein mysteriöser Tech-Mogul den beiden ein unschlagbares Angebot macht, müssen sie zu PR-Zwecken auch noch das Traumpaar mimen. Eine Zumutung! Oder ist Warren doch nicht so ein Mistkerl, wie Kel dachte? Während die beiden sich näher kommen, stoßen sie auf ein Geheimnis, das nicht nur ihr Team, sondern auch Phönix Savita in Lebensgefahr bringt.
Das atemberaubende
Fantasy
-Debüt für alle Fans von
Rivals to Lovers
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Fake Dating
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Flammend heiße
Phönix-Fantasy
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treffen auf eine
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Mit einer
starken Heldin
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Brandgefährliche Phönixrennen in einer dystopisch anmutenden Welt, eine unheilbare bedrohliche Krankheit und ein Tech-Mogul, der diese erforscht, eine junge Frau, die alles für ihren Phönix und ihr Rennteam, ...
Brandgefährliche Phönixrennen in einer dystopisch anmutenden Welt, eine unheilbare bedrohliche Krankheit und ein Tech-Mogul, der diese erforscht, eine junge Frau, die alles für ihren Phönix und ihr Rennteam, die Howler, tun würde. Klingt wild? War es auch. Tatsächlich hat mich "Of Flame and Fury" überrascht. Statt 0815-Romantasy kommt hier mal etwas neues daher; actiongeladene und für die Reiter oft tödliche Phönixrennen. Kelyn 'Kel' Varra hat ihren Phönix Savita von ihrem Vater übernommen und mit ihrer besten Freundin Dira die Howler gegründet, ein mal mehr mal weniger erfolgreiches Rennteam. Gerade mal wieder brauchen sie einen neuen Reiter und da bietet sich der berüchtigte - und von Kel berabscheute - Rivale Warren 'Coup' Coupers an. Eigentlich will Kel ablehnen aber sie braucht das Geld und ausgerechnet der Tech-Mogul Cristo will sie sponsoren.
Worldbuilding und Setting konnten mich überzeugen. Auch wenn es hier ein bisschen mehr Show-don't-tell hätte vertragen können und defknitiv mehr Tiefe. Ich bin gespannt, was da in Teil 2 noch kommt.
Und die Charaktere? Nun, sie haben leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Man muss mal wieder Tropes bedienen, hier Rivals-to-Lovers, aber ich hab weder die Rivalität noch die Lovers-Aspekte fühlen können. Immerhin war der Fake Dating-Trope nice umgesetzt.
Ein bisschen Mühe hatte ich zudem mit den Namen, denn alle werden irgendwie immer unterschiedlich genannt, also Kelyn, Kel, Varra, Savita, Sav, Warren, Coup, Coupers und so entsteht das Gefühl, es handle sich um x Charaktere, während es derer eigentlich nicht allzu viele waren.
Und weiter? Naja, immer wenn ich mir ein Bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte, kam wieder ein Phönixrennen. Actiongeladen und spannend. Aber halt manchmal nicht gerade der Story dienlich.
Alles in allem aber war es überraschend gelungen und defintiv mal was anderes!
3.5 Sterne
Neben mystischen Legenden und Sagenwesen gibt es in Salta auch hochentwickelte Technologien. Dennoch sind gerade die gefährlichen, brutalen – widernatürlichen – Phönix-Rennen eine Attraktion, um die sich ...
Neben mystischen Legenden und Sagenwesen gibt es in Salta auch hochentwickelte Technologien. Dennoch sind gerade die gefährlichen, brutalen – widernatürlichen – Phönix-Rennen eine Attraktion, um die sich ReporterInnen, SponsorInnen und ZuschauerInnen jeder Altersklasse scharen. Während die „gezähmten“ Geschöpfe für mediales Aufheben sorgen, werden ihre wilden Artgenossen gefürchtet und getötet.
Kelyn Varra hat gelernt, die credorische Regierung, ihre Forschung und die den Tieren unwürdige Behandlung zu hassen – dennoch ist sie gezwungen, mit ihrer Crew und Sav an den Wettbewerben der CVPRs anzutreten …
Als sich die Howlers auf dramatische Weise dezimieren, bleibt Kel und Dira nichts anderes übrig, als sich mit den berüchtigten Coupers-Brüdern zusammenzuschließen – nur mit deren Hilfe können die Freundinnen weiterhin an den Rennen, mit denen Kel ihre Schulden tilgen und Savita ein Zuhause geben kann, teilnehmen. Dabei ist der Zähmerin gerade der arrogante, zu waghalsigen Manövern neigende Warren ein Dorn im Auge.
Ein außer Kontrolle geratener Phönix sorgt letztlich dafür, dass die neu zusammengewürfelten Howlers ein verlockendes, wenn auch moralisch fragliches Angebot bekommen – eines, das sie am Ende doch nicht ablehnen können.
Nach und nach stoßen Varra, Coup, Dira und Bekn innerhalb der technisch versierten und scheinbar lupenreinen Mauern von Cristo Industries auf abscheuliche Vorgehensweisen, gesetzeswidrige Geheimnisse und perfide Pläne …
„Of Flame and Fury“ verspricht eine temporeiche Geschichte voller tödlicher Wettrennen und magischer Wesen innerhalb einer Tech-Welt sowie eine knisternde Romance. Ohne Frage basiert der Fantasy-Roman von Mikayla Bridge auf einer originellen Idee und interessanten Gedanken, jedoch gelang die Umsetzung mMn nicht zu 100 Prozent.
Zu Beginn wird das Land in Form einer schönen Karte visualisiert, zudem bekommen wir einen Überblick über die verschiedenen Phönixarten. Im Verlauf treffen wir immer wieder auf die Feuervögel – oft in spektakulärer Inszenierung –; sammeln lose Informationen über sie, die Rennen und die herrschenden Gegebenheiten. Fand ich dies spannend, die Kombination frisch, erhielt das Worldbuilding insgesamt eher eine oberflächliche Betrachtung, während ich den Aufbau als sprunghaft bezeichnen würde.
Erzählt wird aus der Sicht von Kel, dabei bleibt die Protagonistin – häufig überfordert und abweisend – unnahbar, obwohl ersichtlich ist, welch große Verantwortung auf ihr liegt, welch tiefe Ängste in ihr wüten. So manche ihrer (naiven/impulsiven) Reaktionen dämpfen die Sympathie, aber je mehr wir über Kelyns Situation, ihre Verluste und Hintergründe erfahren, umso mehr Verständnis erweckt die Autorin für die 17-Jährige.
Warren, Dira und Bekn sind theoretisch von Anfang an präsent, bringen zwar Ideen, Abwechslung und Konflikte mit, bleiben aber, rückblickend, Schemen, die hier und da Freundschaft symbolisieren, Zusammenhalt und Gemeinschaft. Hingegen schafft es Rahn, zu überraschen. Und Cristo? Freund oder Feind?
Stilistisch führt uns Bridge in einem einfachen und leichten Ton durch die Story, die einerseits vor sich hin dümpelt, andererseits rasante und schockierende Sequenzen bereithält. Ereignisse – vor allem die, in denen die Phönixe involviert waren – wurden lebendig und bildreich ausgearbeitet, die Kulisse sowie temporeiche Momente kamen vorstellbar zur Geltung. Es gibt einiges zu entdecken, Dinge und Offenbarungen, die unerwartet kommen, eine mysteriöse Krankheit, die zerstörerischer nicht sein könnte, Augenblicke, die bewegen. Außerdem regen die eingebundenen Themen zum Nachdenken an:
Mikayla generiert Aufmerksamkeit für verschiedene Arten der Tierquälerei. Aufgrund der nicht artgerechten Haltung, Experimente und Schaukämpfe hat die Population der einst freien und wilden – heute gebändigten, eingesperrten und kontrollierten – Wesen deutlich abgenommen. Auch die grausamen Rennen – gleichzusetzen mit bspw. zu Recht verpönten Stierkämpfen und Pferderennen – werden angesprochen und öffnen BefürworterInnen hoffentlich die Augen.
Die Charaktere selbst zeigen kaum eine signifikante Entwicklung, aber gerade die romantische Komponente konnte ich so gar nicht fühlen. Von Knistern und Prickeln? Keine Spur. Nichtsdestotrotz sorgt so manche Figur für Misstrauen, schenkt eine trügerische Sicherheit, bringt Schmerz.
In den letzten 25 Prozent wurde ich plötzlich mitgerissen: Ereignisse überschlagen sich und schockierende Wahrheiten kommen ans Licht. Dramatik, Tragik und Spannung greifen ineinander. Trauer und Loslassen sowie Hoffnung und Liebe wurden Seite an Seite aufs Papier gebannt. Aufgrund des deutlich angezogenen Tempos ist zwar auch hier kein Platz für die nötige Tiefe, dennoch fand ich die abschließenden Kapitel wirklich berührend und aufregend.
Fazit: „Of Flame and Fury“ ist ein solider Fantasy-Roman, der vor allem wegen der Phönixe(-Rennen) an die Handlung fesselt. Die Geschichte der Howlers ist gewissermaßen abgeschlossen, aber ich würde gerne mehr über die Armondspest, die magischen Gegebenheiten und die nun eintreffenden Veränderungen in Salta lesen.
Am Anfang des Buches bekommt man als Leser erstmal eine Karte zur Republik Salta, in der das Buch spielt & außerdem noch ein paar Fakten zu Phönixen. Optisch passt das Buch wirklich total schön zum Thema ...
Am Anfang des Buches bekommt man als Leser erstmal eine Karte zur Republik Salta, in der das Buch spielt & außerdem noch ein paar Fakten zu Phönixen. Optisch passt das Buch wirklich total schön zum Thema 🩷
In die Geschichte kam ich etwas schleppend rein, weil es so unfassbar viele ungewöhnliche Namen auf einmal waren 🙈
Auch so nimmt die Handlung ein bisschen zäh an Fahrt auf und erst nach einigen Kapiteln wird es ein bisschen interessanter.
Hauptsächlich geht es um Phönixrennen, die Crew dahinter und die Probleme der Armut und Krankheiten.
Im Mittelpunkt der Story stehen Kel und Coup, die sich eigentlich nicht wirklich ausstehen können - im Laufe der Geschichte entdecken sie aber immer mehr Gemeinsamkeiten und kommen sich auch durch die gemeinsame Arbeit bei den Rennen näher.
Man ist mitten im "Fake Dating", weil sie den Sponsoren eine krasse Anziehung vorspielen sollen.
Der Umgang mit den Phönixen und die Aufopferung dafür ist herzerwärmend gewesen und war eine der schönen Seite des Buches 🩷
Die komplette Idee des Buches hatte mir auf Anhieb gefallen, aber beim Lesen habe ich trotzdem irgendwie ein bisschen mehr erwartet persönlich & muss sagen, dass es mich nicht zu 100% abgeholt hat leider.
Endlich mal keine Geschichte über Drachen, dafür über Phönixe. Was soll da denn schiefgehen? Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Die Idee dahinter finde ich wirklich nicht schlecht und es ...
Endlich mal keine Geschichte über Drachen, dafür über Phönixe. Was soll da denn schiefgehen? Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Die Idee dahinter finde ich wirklich nicht schlecht und es ist mal etwas anderes, aber leider hat mich die Umsetzung nicht umgehauen. Die Geschichte fängt mit einem Phönixrennen an, was sich im Laufe der Story mehrmals wiederholt. Das hat ein bisschen was von F1. Auch die Protagonisten haben mich nicht überzeugt. Die Dialoge waren doch sehr flach und es gab so gut wie keine Charakterentwicklung, was für mich ein gutes Buch ausmacht. Letztendlich konnte mich das Ende etwas mehr überzeugen. Ich glaube es wird eine Fortsetzung geben, doch die werde ich wahrscheinlich nicht lesen.
Inhalt:
Kel nimmt mit ihrem Phönix und ihrem Team den Howler regelmäßig an den beliebten Phönixrennen auf der Insel Cendor teil. Obwohl ihr die Rennen zuwider sind, kann sie nur so ihre Schulden bezahlen ...
Inhalt:
Kel nimmt mit ihrem Phönix und ihrem Team den Howler regelmäßig an den beliebten Phönixrennen auf der Insel Cendor teil. Obwohl ihr die Rennen zuwider sind, kann sie nur so ihre Schulden bezahlen und für die Pflege ihres Phönix Savita aufkommen. Durch einige unerwartete Entwicklungen ist sie gezwungen mit Warren Coupers, Coup genannt, zusammen zu arbeiten, der für all das steht, was sie an Phönixrennen verabscheut. Doch dann fordert ihr neuer Sponsor auch noch zu PR-Zwecke, dass Coup und Key eine Beziehung vortäuschen sollen, um ihre Bekanntheit weiter anzufachen. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr Gemeinsamkeiten entdeckt Kel, die sie mit Coup hat. Bis nicht nur ihr Herz sondern auch ihr Leben und das ihres Phönix Savita auf dem Spiel steht.
Meinung:
Der Debütroman von Mikayla Bridge Of Flame and Fury konnte mich leider nicht gänzlich überzeugen. Der Aufbau der Welt rund um Cendor ist interessant und von Phönixen habe ich bisher noch nicht allzu viel gelesen. Jedoch erschien mir die erschaffene Welt nicht ganz ausgereift zu sein. Während des Lesens haben sich bei mir einige Fragen gestellt auch zu diversen Logikfehlern in der Erzählung oder aufgrund von ausgelassenen Erwähnungen in der Story. Hinzu kommen einige Erläuterungen wie das Erwähnen von Verbrennungen „4. Grades“, die es zumindest im deutschen Gesundheitssystem so nicht gibt. Gegebenenfalls liegt das jedoch auch an der Übersetzung. Verbrennungen 4. Grades wie im Buch erwähnt, oder auch 3. Grades können bei den körperlichen Schäden, wie sie im Buch beschrieben werden, nicht in dieser Form geheilt werden. Hier wurde nach meinem Empfinden stark übertrieben, was es für mich, auch wenn es sich um ein Fantasy-Buch handelt, unrealistisch und zu abstrakt gemacht hat. Auch konnte ich mir nicht erschließen, warum genau Phönixrennen veranstaltet werden.
Die Protagonistin Kel war mir stellenweise auch etwas zu naiv und leichtgläubig, wodurch ich beim Lesen leider das ein oder andere Mal etwas genervt von ihr war. Dies passt jedoch zu ihrem geschilderten Alter von 17 Jahren. Jedoch wird im Buch häufig auch von früher oder den Jahren davor gesprochen, die mit dem Alter der Protagonisten nicht lange her sein dürften. Dennoch werden Formulierungen verwendet wie „früher einmal“, wenn von ihren Zukunftswünschen die Rede ist.
Die Beziehung zu Coup wird ganz schön geschildert und die Entwicklung der beiden zueinander hin ist toll beschrieben. Auch die jeweiligen Verhaltensweisen von Kel und Coup werden mit Fortschreiten des Buches gut erläutert und nach und nach erklärt sich auch, warum Kel oder Coup so reagiert haben.
Auch die anderen Figuren im Buch sind schön dargestellt, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle gerne etwas mehr ins Detail hätte gehen können. Die Botschaft in dem Buch lässt sich schon relativ zu Beginn erahnen, ist jedoch trotzdem gut in die Geschichte eingewoben.
Die Grundidee des Buches ist dennoch gut und der Schreibstil der Autorin durchaus sehr leichtgängig.
Insgesamt konnte mich Of Flame and Fury leider nicht überzeugen, aufgrund von einigen Logikfehlern im Buch und einer etwas arg jungen Protagonistin im Vergleich zur Rolle, die sie in dieser Geschichte auszufüllen hat.