Cover-Bild Wenn der Glaubenberg schweigt
Band der Reihe "Cem Cengiz"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 29.06.2021
  • ISBN: 9783740811341
Monika Mansour

Wenn der Glaubenberg schweigt

Kriminalroman
Temporeicher Krimi mit Witz, Melancholie und knallharter Action.
Die Luzerner Staatsanwältin Eva Roos wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ihr schlimmster Feind Viktor Kasakow ist zurück. Der Kunsthändler und Multimillionär, der für ein russisches Syndikat arbeitet, bringt Eva in seine Gewalt. Ihr Ehemann, Ermittler Cem Cengiz, ist bereit, für seine Frau bis aufs Äusserste zu kämpfen. Unterstützt wird er von einem Agenten, den ihm der russische Geheimdienst zur Seite stellt. Doch in diesem undurchsichtigen Netz aus Intrigen, Verrat und Mord spielt jeder sein eigenes Spiel …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2021

Spannend

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Klappentext:

Temporeicher Krimi mit Witz, Melancholie und knallharter Action.
Die Luzerner Staatsanwältin Eva Roos wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ihr schlimmster Feind Viktor Kasakow ist zurück. ...

Klappentext:

Temporeicher Krimi mit Witz, Melancholie und knallharter Action.
Die Luzerner Staatsanwältin Eva Roos wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ihr schlimmster Feind Viktor Kasakow ist zurück. Der Kunsthändler und Multimillionär, der für ein russisches Syndikat arbeitet, bringt Eva in seine Gewalt. Ihr Ehemann, Ermittler Cem Cengiz, ist bereit, für seine Frau bis aufs Äusserste zu kämpfen. Unterstützt wird er von einem Agenten, den ihm der russische Geheimdienst zur Seite stellt. Doch in diesem undurchsichtigen Netz aus Intrigen, Verrat und Mord spielt jeder sein eigenes Spiel …



Leseeindruck:

Mit „Wenn der Glaubenberg schweigt“ liegt dem Leser wieder ein fesselnder Kriminalroman der Autorin Monika Mansour vor. Nach einem spannenden Prolog wird der Leser gleich in die Handlung reingeworfen in den 6. Fall rund um Ermittler Cem Cengiz und den seinigen. Da ich bereits einige seiner Fälle lesen durfte, war ich schnell wieder vertraut mit ihm und dem Schreibstil der Autorin. Seine Ehefrau Staatsanwältin Eva Roos hat es hier mit ihrem schlimmsten Feind zu tun: Viktor Kasakow ist zurück und mit ihm auch seine Machenschaften, die sie ihn höchste Gefahr bringen…

Auch dieser Fall las sich äußérst spannend und lesenswert. Die 332 Seiten flogen nur so dahin bin zum schlüssigen und passenden Ende. Da es sich hier um einen Schweizer Krimi handelt, war ich über das Glossar am Buchende überaus dankbar, welches die im Buch verwendeten Schweizer Ausdrücke auflöst. Da Cover ist gut und wirkt entsprechend unheimlich. Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.


@ esposa1969

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Veröffentlicht am 13.07.2021

Emotionales russisches Roulette

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Der neue Fall von Cem Cengiz hat es in sich. Viktor Kasakow ist wieder zurück und lässt Cem’s Frau Eva nicht in Ruhe. Nach dem Abbruch der Gerichtsverhandlung von Cem’s Ex-Freundin Lila, wird Eva von Viktor ...

Der neue Fall von Cem Cengiz hat es in sich. Viktor Kasakow ist wieder zurück und lässt Cem’s Frau Eva nicht in Ruhe. Nach dem Abbruch der Gerichtsverhandlung von Cem’s Ex-Freundin Lila, wird Eva von Viktor entführt. Doch nur Stunden später kann sie Viktor überwältigen und ist wieder frei. Doch bei dieser einen Entführung soll es nicht bleiben. Währenddessen erhält Cem Besuch von Ella. Sie hat in ihren Tarotkarten gelesen, dass in der Wolfsschlucht eine Tote liegt. Cem hält dies für ein Hirngespinst, doch Ella lässt einfach nicht locker. Als sie zusammen in die Wolfsschlucht gehen, finden sie dort tatsächlich eine Tote. Doch es ist nicht klar wer die Tote ist und Cem wird beauftragt die Übermittlungen zu übernehmen. Cem und Eva werden anonym diverse Hinweise zugespielt, die sie dazu zwingen, sich intensiv mit den Ermittlungen zu befassen. Schnell stellt sich heraus, dass die Tote von der Wolfsschlucht nicht die einzige ist, den es gibt da noch sechs weitere Frauen, welche ebenfalls ermordet wurden. Und Viktor scheint da irgendwie auch involviert zu sein. Für die Luzerner Polizei werden die Ermittlungen zu gross, so dass die Hilfe vom russischen Geheimdienst anfordern. Doch können sie dem Geheimagenten Wolkow, der sich sehr sonderbar verhält, wirklich trauen? Und ist Viktor wirklich so böse, wie ihn alle einschätzen?

‘Wenn der Glaubenberg schweigt’ ist ein enorm spannender Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite ans Buch fesselt. Durch viele verschiedenen Fährten rätselt der Leser selber mit und ist gespannt, welche Fährte am Ende die richtige ist.

Der Ermittler Cem begleitet mich schon seit Beginn der Krimireihe und ist mir sehr ans Herz gewachsen. Auch Eva ist ein sehr sympathischer Charakter. Mit beiden beginnt auch der Leser eine emotionale Berg- und Talfahrt und leidet mit den beiden mit. Ella ist ein neuer Charakter der bei diesem Buch dazukommt. Die ältere Dame kann sich sehr gut durchsetzen und hält Cem so richtig auf Trab. Mir hat dieser Charakter sehr gut gefallen, vermutlich auch, da sie zu Beginn eher ein bisschen speziell und verwirrt rüberkommt. Wäre schön, wenn dieser Charakter auch bei einem nächsten Band einen Platz finden würde. Cem und sie scheinen sich nach Anfangsschwierigkeiten doch noch aneinander zu gewöhnen.

Wieder einmal mehr wird Luzern und seine Umgebung perfekt in Szene gesetzt. Auch als ortskundige Leserin konnte ich noch einige Plätze in diesem Buch entdecken, welche ich noch nicht kannte. Immer wieder schön, in einem spannenden Krimi in die wohlbekannte Umgebung abzutauchen.

Ich kann das Buch jedem Krimi-Fan empfehlen. Dadurch dass immer wieder neue Fährten gelegt werden, wird es nie langweilig und fiebert bis am Schluss mit. Diejenigen, welche Cem, Eva und das Ermittlerteam noch nicht kennen, können das Buch auch unabhängig von den vorherigen Büchern davon lesen. Wichtige Informationen werden nochmals erwähnt und helfen dem Leser für das Verständnis.

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Veröffentlicht am 12.07.2021

Fesselnder Krimi

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„...Er griff nach dem Reisekoffer. Ja, der Wolf wurde alt, aber für den Ruhestand war er definitiv zu jung...“

Mit diesen Worten endet der Prolog. Eine Frage lässt er offen: Wer ist der Wolf? Wie ein ...

„...Er griff nach dem Reisekoffer. Ja, der Wolf wurde alt, aber für den Ruhestand war er definitiv zu jung...“

Mit diesen Worten endet der Prolog. Eine Frage lässt er offen: Wer ist der Wolf? Wie ein roter Faden zieht sich das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein durch die Geschichte.
Die Autorin hat erneut einen fesselnden Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich sofort gepackt. Sie ließ sich kaum aus den Händen legen.
Ermittler Cem Cengiz hat ein Problem. Eva, seine Frau und Staatsanwältin, klagt Lila, Cems ehemalige Freundin, an, den minderjährigen Sambou aus einen Flüchtlingslager entführt und in die Schweiz geschleust zu haben. Angeblich hat Sambou Informationen über Viktor Romanowitsch Kasakow, einen alten Bekannten von Cem. Doch der Junge schweigt seit seiner Ankunft.
Als Viktor Eva entführt, schlagen bei Cem alle Alarmglocken an. Erstaunlicherweise aber kann sie ihm entwischen – und zwar genau vor ihrer Wohnung.
Der Sprachstil unterstützt den hohen Spannungsbogen. Schnell wechselnde Handlungsorte und unvorhergesehen Wendungen machen das Lesen zum Vergnügen.
Die Personen werden gut charakterisiert. Über Lola sagt Cem:

„...Sie ist manipulativ, eine hervorragende Schauspielerin, unerbittlich und misstrauisch...“

Das Leben hat sie so geformt. Lila kann aber auch eins. Sie beherrscht perfekt die Waffen der Frau und setzt sich unerbittlich für Menschen ein, die ihr am Herzen liegen.
Viktor stammt aus einer reichen russischen Familie, hat sich aber sein Vermögen selbst erarbeitet. Er gilt als Mitglied der russischen Mafia.
Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören die Zusammentreffen von Eva und Viktor. Er will reden, sie kämpft darum, die Kontrolle zu behalten und sich nicht von ihrer Angst unterkriegen zu lassen. Viktor ist raffiniert. Er schlüpft immer wieder durch die fein gesponnenen Netze der Polizei. Als ein russischer Ermittler hinzugezogen wird, erweist sich das Vorgehen eher schwieriger als einfacher. Seine Methoden und Vorschläge kommen nicht gut an.
Da Cem befangen ist, kommt es seiner Vorgesetzten Susanne gerade recht, als eine alte Dame erscheint und meint, ihre Tarockkarten haben ihr eine Leiche in der Wolfsschlucht gezeigt. Susanne schickt ihn mit Ella, so heißt die alte Dame, in diese Schlucht. Ella ist ein Original. Sie quatscht Cem pausenlos die Ohren voll, nimmt ihn auf den Arm und macht ihn Vorschriften.

„...Sie wirken gestresst, Herr Cendiz. Wann hatten Sie die letzten Ferien?...“

Cem zieht alle Register, um Viktor zu fassen und Eva aus der Schusslinie zu bringen. Die aber hat es satt, keinen Schritt mehr allein gehen zu können. Sie führt ein Gespräch mit dem russischen Ermittler.

„...Eva lehnte sich im Stuhl zurück. „Erzählen Sie mir von Ihren Ermittlungen. Wie sind Sie auf Viktor aufmerksam geworden?“ „ Mütterchen Russland behält seine Bürger im Auge, auch wenn sie reich und einflussreich sind und im Ausland wohnen“...“

Als sich Eva zu einem Alleingang entschließt, verschärft sich die Situation erneut.
Mir gefällt, wie gekonnt die Autorin die Lebensläufe fast aller handelnden Personen in die Handlung integriert. Irgendwann spricht jeder über seine Vergangenheit.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch sehr raffiniert gestrickt. Persönliche Gefühle beeinflussen manche Entscheidungen und führen so zu unerwarteten Verwicklungen.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Fesselnd bis zur letzten Seite

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In diesem 6. Fall für Ermittler Cem Cengiz und Staatsanwältin Eva Roos-Cengiz zieht Autorin Mansour alle Register der Spannung.

Worum geht’s? Um Menschen- und Waffenhandel sowie um Drogengeschäfte.

Ausgerechnet ...

In diesem 6. Fall für Ermittler Cem Cengiz und Staatsanwältin Eva Roos-Cengiz zieht Autorin Mansour alle Register der Spannung.

Worum geht’s? Um Menschen- und Waffenhandel sowie um Drogengeschäfte.

Ausgerechnet Eva vertritt die Anklage bei Lilas Prozess. Lila (Cem Ex-Freundin) wird vorgeworfen, Sambou einen kleinen malischen Jungen aus einem Flüchtlingslager entführt zu haben. Sambou trägt ein Geheimnis mit sich herum, das er nur Eva offenbaren kann. Doch dazu kommt es vorerst nicht, weil der Kleine niemandem vertraut.

Kunsthändler, Multimillionär und Mitglied eines russischen Syndikats Viktor Kasakow, den Eva Roos-Cengiz als ihren schlimmsten Feind bezeichnet, taucht plötzlich wieder aus der Versenkung auf und will die Staatsanwältin sprechen. Blöderweise setzt er dafür wenig vertrauensfördernde Mittel ein: Er entführt Eva einfach. Ein höchst untaugliches Mittel, denn Cem wird alles tun, um Eva aus den Fängen des brutalen Mannes zu befreien, der sie im letzten Band schwer misshandelt hat.

Als dann noch Ella Wältli behauptet, in der Wolfsschlucht läge eine Tote, das hätten ihr die Tarot-Karten verraten, weiß Cem nicht, ob er ihr Glauben schenken soll. Doch die Karten lügen nicht und Cem findet gemeinsam mit Ella die Leiche einer jungen Frau, die nur eine von vielen sein wird.

Meine Meinung:

Wie wir es von Monika Mansour gewöhnt sind, ist die Spannung stellenweise kaum auszuhalten. Diesmal erhält das dramatische Geschehen durch Ella Wältli eine kleine humoristische Note.

Geschickt flicht die Autorin kleine Dosen der Vorgängerbände in diesen Fall ein. So können auch Leser, die erst jetzt in die Reihe einsteigen, der Geschichte folgen.
Neben zahlreichen bereits bekannten Figuren werden neue eingeführt: Allen voran die schrullig wirkende Ella Wältli und der russische Geheimagent Wolkow, bei dem man nicht so genau weiß, welche Interessen er vertritt, und Sambou.
Die Charaktere sind wieder hervorragend gelungen.

Monika Mansour führt ihre(n) Ermittler und die Leser auf falsche Fährten.

Der Fall bleibt von Anfang bis Ende sehr spannend. Immer wieder kommen Fragen auf, die zum Ende hin schlüssig beantwortet werden. Die losen Fäden verbinden sich zu einem großen Ganzen.

Fazit:

Auch der 6. Fall für Cem Cengiz und die Kripo Luzern bietet wieder feinste Unterhaltung, zu der man Nerven wie Drahtseile braucht. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.07.2021

Wer ist hier der böse „Wolf“

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Warum versucht der russische Kunsthändler und Multimillionär Viktor Kasakow, der Mann, den sie als ihren schlimmsten Feind bezeichnet, Staatsanwältin Eva Roos-Chengiz unbedingt sprechen und versucht alles ...

Warum versucht der russische Kunsthändler und Multimillionär Viktor Kasakow, der Mann, den sie als ihren schlimmsten Feind bezeichnet, Staatsanwältin Eva Roos-Chengiz unbedingt sprechen und versucht alles um sie in seine Gewalt zu bekommen? Cem Cengiz, Ermittler beim Dezernat für Leib und Leben in Luzern, tut alles um seine Frau vor diesem Mann zu schützen.
Wie kommt da seine Exfreundin Lana Rot, „Lila“, ins Spiel? Was haben sie und der malische Junge Sambou mit dem russischen Geheimdienst zu tun? Und wer ist „der Wolf“?
Nicht nur mit diesen Fragen müssen sich Cem Cengiz und seine Kollegen in Luzern beschäftigen. Als Cem und Frau Ella anhand Tarotkarten eine Tote in der Wolfsschlucht finden, beginnt es richtig spannend zu werden.


Monika Mansour zieht mich sofort mit dem kurzen Prolog in den neuen Fall der Kripo Luzern mit ihrem Hauptermittler Cem Cengiz hinein und ich habe mich sehr schwer getan, auch mal eine kurze Lesepause einzulegen.
Sie träufelt genau die richtige Dosis aus Rückschau in die Geschichte ein, damit man sich in die Personen hinein denken kann und ihren Hintergrund besser versteht, auch wenn man die Vorgängerfälle von Cem Cengiz noch nicht kennt.

Da ich bisher alle Fälle zusammen mit Cem und seinen Kollegen gelöst habe, kenne ich viele der Personen, die hier agieren schon. Diejenigen, die neu hinzukommen, vor allem ein russischer Agent und Frau Ella (die mich absolut fasziniert hat!), werden so lebendig und echt beschrieben und wirken absolut menschlich mit den ihnen eigenen Charaktereigenschaften.
Es geht um Geldwäsche, Drogen-, Menschen- und Waffenhandel, Schutzgelderpressung, Kunstfälschungen und vor allem die Erkenntnis, dass man sich nicht mit den falschen Leuten einlassen sollte.

Der Autorin ist es auch diesmal gelungen mich auf eine falsche Fährte zu führen und mit meinen eigenen Ermittlungen hat sie mich kläglich scheitern lassen.
Der Fall bleibt von Anfang bis Ende sehr spannend. Immer wieder kommen Fragen auf, die sich zum Ende hin schlüssig auflösen und die losen Fäden verbinden sich zu einem großen Ganzen.
Es gibt aber auch ein paar Szenen, wo ich schmunzeln bzw. lachen musste.

Für Leser, die nicht alle Ausdrücke kennen, findet sich am Schluss der Geschichte ein Glossar mit ein paar „Übersetzungen“ aus dem schwyzerischen, russischen oder italienischen.

Auch der 6. Fall für Cem Cengiz und die Kripo Luzern bietet wieder allerbeste Unterhaltung und man braucht diesmal sehr gute Nerven.

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