Cover-Bild Das dunkle Herz des Waldes

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 12.11.2018
  • ISBN: 9783570312445
Naomi Novik

Das dunkle Herz des Waldes

Marianne Schmidt (Übersetzer)

Es stimmt nicht, dass der Drache die Mädchen, die er sich holt, verspeist. Ganz gleich, was für Geschichten man sich außerhalb unseres Tales erzählen mag …

Agnieszka liebt ihr Dorf und das Tal, in dem sie lebt. Doch jenseits des silbernen Flusses im Dunklen Wald lauert eine böse Macht. Nur der »Drache«, ein mächtiger Zauberer, kann sie unter Kontrolle halten. Dafür fordert er alle zehn Jahre ein Mädchen, das ihm dienen muss. Der Zeitpunkt der Wahl naht, und alle wissen, dass es Kasia treffen wird, Agnieszkas beste Freundin. Sie ist schön, anmutig, tapfer – das Gegenteil von Agnieszka. Als der Drache aber kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2019

Eine tolle, außergewöhnliche Geschichte.

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Gleich am Anfang ist mir der sehr angenehm zu lesen Schreibstil aufgefallen, in den man sich fallen und in den Bahn ziehen lassen kann. Das Buch ist wirklich flüssig zu lesen und ich kam schnell in die ...

Gleich am Anfang ist mir der sehr angenehm zu lesen Schreibstil aufgefallen, in den man sich fallen und in den Bahn ziehen lassen kann. Das Buch ist wirklich flüssig zu lesen und ich kam schnell in die Geschichte rein. Und die Geschichte ist der Wahnsinn! Total originell und einzigartig. Ich war gefangen im Bann der Geschichte und habe das Buch an grade mal zwei Tagen durchgelesen. Die Welt die geschaffen wurde, fand ich faszinierend und toll, sehr besonders ausgearbeitet.

Angefangen hat das Buch direkt mit der Legende und (leider) auch mit der „Auflösung“. Gleich zu Beginn wird verraten, dass der Drache kein feuerspeiendes Wesen ist, sondern nur ein Magier. Das fand ich etwas langweilig, ich hätte gerne noch ein bisschen geglaubt es gäbe da einen echten Drachen.

Abgesehen davon hat das Buch ebenfalls gleich mit allerlei Informationen begonnen, so hat man alles verstanden, aber viel Platz für Fantasie blieb einem da nicht.

Die Fülle an Informationen und Beschreibungen hat sich durch das ganze Buch durchgezogen und an einigen Stellen war es mir persönlich viel zu ausschweifend und detailliert. Obwohl ich es gerne anschaulich habe, wenn ich lese, da ich mir dann alles vorstellen kann, war es mir ein bisschen zu viel des Guten. Ein bisschen weniger hätte gereicht, denn ich hatte das Gefühl, dass versucht wird mehr Seiten zu füllen.


Dafür waren alle Charakter sehr lebendig und interessant gestaltet. Die Protagonistin Agnieszka fand ich richtig witzig und cool. Ich hatte viel Freude sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Die zarte Lovestory die den Weg begleitet, hat sehr gut gepasst und war nicht zu dominierend.


Ich muss sagen, dass man etwas Gewalt vertragen muss um diese Geschichte zu lesen. Denn sie ist stellenweise wirklich nichts für zartbesaitete Gemüter. Es hat aber gepasst und war dadurch glaubwürdig und realistisch.

„Das dunkle Herz des Waldes“ ist sehr spannend und aufregend. Man möchte wirklich weiter lesen (wenn man die ausschweifenden Beschreibungen einfach mal querliest :D )

Mir gefällt auch die Mischung zwischen Fantasy und Abenteuer in der Geschichte, die in ein Märchen eingebettet ist.

Immer wieder wurde ich beim lesen überrascht, da sich einiges anders entwickelt als erwartet. Sehr positiv! :)

Die ganze Geschichte ist sehr abgerundet und ziemlich logisch. Das hat mir gefallen. Und ich wünschte es gäbe einen zweiten Teil, um zu erfahren wie es weiter geht. Aber die Geschichte ist gut genug abgeschlossen, es braucht also keinen zweiten Teil zwanghaft.

Das Cover ist wunderschön, ich habe mich total darin verliebt! Und das Bild passt gut zum Inhalt.

Tolle Arbeit.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Anspruchsvoll

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Ich muss gestehen - ich wurde völlig von dem Cover vereinnahmt. Und auch ohne das ich den Klappentext gelesen hätte, wäre für mich klar gewesen, das ich dieses Buch in mein Regal stellen möchte. ;)

Da ...

Ich muss gestehen - ich wurde völlig von dem Cover vereinnahmt. Und auch ohne das ich den Klappentext gelesen hätte, wäre für mich klar gewesen, das ich dieses Buch in mein Regal stellen möchte. ;)

Da ich die Inhaltsangabe natürlich dennoch gelesen habe, wurde ich umso neugieriger. Und absolut nicht enttäuscht.

Selten habe ich einen derart naturnahen, fantastisch geschriebenen Fantasyroman mit derart authentischen Charakteren gelesen.
Der Schreibstil ist unfassbar gut und auch wenn der Einstieg ein wenig holprig war und sich das erste Drittel ein klein wenig zog, fühlte ich mich dennoch stets bestens unterhalten.

Die Autorin schreibt nicht unbedingt auf für einen Jugendroman typische Art und Weise. Ich würde den Schreibstil als etwas anspruchsvoller bezeichnen, was mir ausnehmend gut gefallen hat.

Die Atmosphäre ist dicht und durchaus Düster, das im Wald lauernde Böse ist sehr präsent und greifbar. Teilweise fast schon beklemmend aber dadurch umso echter.

Insgesamt habe ich mich gefühlt, als würde ich ein mir noch unbekanntes Märchen lesen. Das Ende war dann ein wenig unerwartet aber dennoch passend.

Definitiv kann ich sagen, dass ich mit Naomi Novik eine Autorin für mich entdeckt habe, die es sich zu verfolgen lohnt. Ich hoffe, bald mehr von ihr lesen zu können.

Dieses Buch empfehle ich allen Fans des Genres, allerdings vielleicht nicht unbedingt sehr jungen Jugendlichen - einfach aufgrund des anspruchsvollen Schreibstils.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Freundschaft, Kämpfe und der Hauch einer Liebesgeschichte

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Im November letzten Jahres erschien beim cbj-Verlag „Das dunke Herz des Waldes“ von Naomi Novik. Seitdem stand das Buch auch auf meiner Wunschliste, denn das Cover ist ein richtiger Blickfang und auch ...

Im November letzten Jahres erschien beim cbj-Verlag „Das dunke Herz des Waldes“ von Naomi Novik. Seitdem stand das Buch auch auf meiner Wunschliste, denn das Cover ist ein richtiger Blickfang und auch der Klappentext klang für mich wirklich spannend. Die Geschichte handelt von Agnieszka, einem sehr unordentlichen und tollpatschigen Mädchen (ja, ich kann mich sehr gut mit ihr identifizieren :D ), die das kleine Dorf liebt, in dem sie lebt. Es gibt jedoch ein Ereignis, dass ihr Leben seit jeher beschattet: Alle zehn Jahre holt der mächtige Zauberer, der Drache, ein Mädchen zu sich in den Turm und jeder weiß, dass seine Wahl auf Agnieszkas beste Freundin Kasia fallen wird. Doch gegen alle Erwartungen entscheidet er sich für Agnieszka.
Das sind jedenfalls die Informationen, die einem der Klappentext liefert. Man muss allerdings erwähnen, dass diese Handlung innerhalb der ersten Seiten bereits abgehandelt ist. Das eigentliche Märchen, das hier erzählt wird, reicht viel weiter und ist viel komplexer. Man begleitet Agnieszka durch das ganze Königreich. Dabei bleibt sie zwar genauso unordentlich, wird aber deutlich mutiger und tapferer und ihr Bauchgefühl wird ihre größte Stärke. Auch ihre Freundschaft mit Kasia verändert sich, was für mich eine der interessantesten Entwicklungen des Buches ist. Am reizvollsten ist jedoch die Mischung aus dem engstirnigen, bissigen aber sehr klugen und ordentlichen Drachen und Agnieszka, die immer frei aus dem Bauch agiert und im ganzen Buch nie wirklich sauber ist.
Der Schreibstil ist sehr künstlerisch, es wird vieles sehr detailliert beschrieben. Dadurch werde einige Stellen aber leider recht langatmig. Rein optisch haben mich die kleinen Seitenabstände doch etwas gestört, da man etwas erschlagen wird, sobald man das Buch aufschlägt. Außerdem hätte ich mir eine Karte gewünscht, da ich mit den Dörfern manchmal etwas durcheinander gekommen bin :D
Alles in Allem ist „Das dunkle Herz des Waldes“ aber ein wundervolles, polnisches Märchen, dass einen verzaubert, erstaunt, schockiert und zum Lachen bringt.

Veröffentlicht am 13.02.2019

Liebesgeschichte kommt leider zu kurz

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Die Liebesgeschichte in diesem Buch hat mich zum einen sehr begeistert, zum anderen habe ich so viele Seiten übersprungen, da sie mich einfach nicht interessiert und den Verlauf der Geschichte ziemlich ...

Die Liebesgeschichte in diesem Buch hat mich zum einen sehr begeistert, zum anderen habe ich so viele Seiten übersprungen, da sie mich einfach nicht interessiert und den Verlauf der Geschichte ziemlich in die Länge gezogen haben. Agnieszka als Charakter hat mir überhaupt nicht gefallen. Sie ging mir null unter die Haut und auch ihre Denkweisen konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Stellenweise ging sie mir echt auf den Geist und ich musste die Augen verdrehen. Den männlichen Protagonisten, also den Drachen, fand ich wiederum einen sehr spannenden Charakter, den ich näher kennenlernen wollte. Doch leider wurde die Geschichte um die Beiden durch die anderen Handlungsstränge echt sehr langatmig und lahm.
Mir wurde schnell bewusst, dass dieses Buch doch irgendwie nichts für mich ist. Klar, ich wusste, dass es ein reiner Jugendroman ist, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass die Liebesgeschichte sich so langsam entwickelt und dass die Protagonistin so dumm handelt, wie sie letztendlich handelte.

Das Setting der Geschichte hat mir wiederum sehr gut gefallen. Ich glaube man hätte aus dieser Geschichte und dem Setting viel, viel mehr herausholen können. Was mir auch neu war, jedoch gut gefallen hat, waren die russisch/polnischen Märchen, die teilweise in diesem Roman mitgewirkt haben. Das war wirklich mal wieder etwas Neues, Spannendes.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ehrlich gesagt auch nicht, was sehr schade ist, da ich einen weiteren Roman von ihr auf meiner Wunschliste hatte. Ihre Sätze waren teilweise sehr komplex, was die Geschichte etwas zäh machte.

Festzuhalten ist, dass mir in dieser Geschichte einfach der rote Faden gefehlt hat. Er ist irgendwo im ersten Drittel des Buches abhanden gekommen und es wirkte beinahe so, dass die Autorin ihn selbst nur schwer wiederfinden konnte. Alles in einem war mir dieses Buch viel zu verstrickt, einige Szenen hätte man auslassen können und die Protagonisten hätte man irgendwie anders dastehen lassen können.

Veröffentlicht am 17.12.2018

Drachen, Magie und ein uraltes Grauen

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Die Märchengeschichte „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik erschien im cbt-Verlag.
In der Nähe des Dorfes lebt ein dunkler Zauberer, der sich einmal alle zehn Jahre für ein Mädchen entscheidet. ...

Die Märchengeschichte „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik erschien im cbt-Verlag.
In der Nähe des Dorfes lebt ein dunkler Zauberer, der sich einmal alle zehn Jahre für ein Mädchen entscheidet. Niemand weiß genau, warum er das tut und was die Mädchen in seinem Turm erwartet. Fest steht, dass alle Mädchen danach verändert sind. Und das Dorf verlassen. Doch was passiert wirklich hinter den dicken Mauern des Turmes?
Der dunkle Wald und damit der Bösewicht dieser Geschichte ist beeindruckend. Meilenweit von Klischees entfernt steckt hier eine tiefsinnige Geschichte dahinter. Kein Schurke, der einfach nur die Macht an sich reißen will, sondern jemand der zutiefst verletzt wurde.
Das hält den Wald jedoch nicht davon ab auf unheimliche Art und Weise rational zu handeln. Man hat das Gefühl der Antagonisten sei den Helden immer schon drei Schritte voraus, bevor sie selbst wissen, was eigentlich ihr Plan ist.
Mit Agnieszka (gesprochen: Agnieschka) hat diese Geschichte eine mäßig begabte Protagonistin. Sie beschreibt sich selbst als tollpatschig, und mittelmäßig und im Laufe der Geschichte kann der Leser nicht anders, als dieser Beschreibung zuzustimmen.
Der dunkle Zauberer ist rücksichtslos, unfreundlich und leicht reizbar. Die meisten Treffen mit Agnieszka enden damit, dass er sie anschreit. Das macht ihr gutes Verhältnis im Laufe der Geschichte unglaubwürdig.
Trotz der Kämpfe im und gegen den dunklen Wald fehlt es der Handlung an Spannung. So kommen einem die über 500 Seiten noch länger vor.
Zumindest die Beschreibung der Zauber ist der Autorin wirklich gelungen. Es sind nicht einfach Sprüche, die man murmeln muss, sondern ein Weg, den man sich zu seinem Ziel bahnt. Durch die bildlichen Beschreibungen kann man sich das Zaubern gut vorstellen und hat fast das Gefühl den Zauber selbst zu wirken.
Fazit: Langweilig