Cover-Bild Dear Martin

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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 24.04.2018
  • ISBN: 9783499218330
Nic Stone

Dear Martin

Karsten Singelmann (Übersetzer)

"Absolut unglaublich, ehrlich und herzzerreißend!"Angie Thomas, Autorin von «The Hate U Give»Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne — und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2018

gemischte Meinungen

1

Cover

Ich schätze, dass der Junge Justyce darstellen soll. Das Cover ist auf den ersten Blick recht einfach gehalten. Aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass Justyce in sich ein weiteres Bild ...

Cover

Ich schätze, dass der Junge Justyce darstellen soll. Das Cover ist auf den ersten Blick recht einfach gehalten. Aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass Justyce in sich ein weiteres Bild hat. Und zwar ein Auto. Wenn man die Story gelesen hat, weiß man, dass es vor allem zwei ausschlaggebende Szenen mit einem Auto gab und das finde ich wahnsinnig gut gemacht. Außerdem schmelzen quasi die "a"s im Titel, was meiner Meinung nach auf Blut hinweisen könnte, was auch eine Rolle im Buch spielt. 

Inhalt

Grundsätzlich finde ich es gut, dass das Thema Rassismus in Jugendbüchern angesprochen wird und das wurde an sich auch gut gemacht, vermittelt und behandelt. Man hat verstanden, was die Autorin uns mit diesem Buch sagen will. 

Der Titel dieses Buches leitet sich aus dem her, dass Justyce Briefe an Martin Luther King schreibt und mehr sein will, wie er. Ich finde, um das zu verstehen, sollte man auf jeden Fall wissen wer er war und was er gemacht hat. 

Leider muss ich zugeben, dass ich mit fast keinem Charakter richtig warm geworden bin. Das Buch ist auch sehr klischeeüberladen, was zum Beispiel auch die Sprache der Jugendlichen angeht. Gefühlt jedes zweite Wort war Motherf... und ähnliches ( Ich schreibe es bewusst nicht zu ende, da ich keine Schwierigkeiten kriegen will).

Die Story wurde in zwei Teile unterteilt und Leute, das Ende des ersten Teils war wirklich rührend und traurig. Das hat einem noch einmal gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. 

Unser Hauptcharakter ist auch immer wieder dabei einen falschen Weg einzuschlagen, aber es gibt eine besondere Sache bzw. Person, die ihn davon abhält. Er hat es auf jeden Fall nicht leicht und man fühlt schon mit ihm mit. 

Ein weiterer positiver Faktor, welcher mir aufgefallen ist, war, dass sie ein Unterrichtsfach, namens Gesellschaft, hatten, indem sie immer ein Thema besprochen haben und da waren teilweise sehr interessante Konversationen dabei. 

Außerdem hat eine Person eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht, was sich im letzten Kapitel herausstellt.

Fazit

Das Buch bekommt von mir / Sternen, da das Thema an sich wirklich gut vermittelt wurde, aber die Charaktere waren einfach nicht so meins. Dennoch würde ich es empfehlen, dass man zumindest einmal etwas in diese Richtung gelesen hat und sieht, wie es zugehen kann. 

Wo ich herkomme, ist Widerstand das Einzige, was dich am Leben hält, Homie. Jeder Tag, an dem du aufwachst, könnte dein letzter sein. (S. 178)

Veröffentlicht am 12.02.2019

Sehr schockierend, aber wirklich lesenswert

0

Als ich den Klappentext durchgelesen habe, war mir sofort klar, dass dieses Buch keine leichte Lektüre werden würde.

Ich habe vor einigen Wochen "The Hate u give" gelesen, und da wurde das Thema "Rassismus" ...

Als ich den Klappentext durchgelesen habe, war mir sofort klar, dass dieses Buch keine leichte Lektüre werden würde.

Ich habe vor einigen Wochen "The Hate u give" gelesen, und da wurde das Thema "Rassismus" auch behandelt. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, und als ich von "Dear Martin" gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen!



Das Cover passt echt gut zu dem Inhalt. Man sieht einen dunkelhäutigen Jungen, der wahrscheinlich den Hauptcharakter Justyce darstellt.

Der Titel "Dear Martin" hat sich mir erst im Laufe der Geschichte erschlossen, da Justyce regelmäßig Briefe an Martin Luther King Jr. schreibt.

Er bewundert ihn und weiß oftmals nicht, mit wem er sonst seine Gedanken teilen soll.



Ich war überrascht, wie dünn das Buch ist. Es sind gerade mal 250 Seiten, aber die hatten es in sich!

Die Aufmachung von dem Buch hat mir super gut gefallen! Es ist nicht nur reiner Text, sondern es gibt auch Stellen, die in Dialog-Form geschrieben sind, oder Briefe.

Dadurch war es sehr abwechslungsreich und es ließ sich schnell lesen.



Die Themen in dem Buch wurden gut behandelt. Es war ein sehr ernstes Buch, das aber wahrscheinlich die harte Realität in manchen Gebieten widerspiegelt.

Da Justyce dunkelhäutig ist, fallen ihm immer mehr Dinge auf, mit denen er nicht mehr klar kommt und auch nicht mehr klarkommen will. Er kann nicht einfach schweigen, wenn "Weiße" Bemerkungen auf Kosten "Schwarzer" machen. Er fühlt sich ungerecht behandelt und je mehr er sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr fällt ihm auf, was alles falsch läuft in der Gesellschaft.



Vieles hat auch mir die Augen geöffnet, klar jeder hat mittlerweile die gleichen Rechte, aber in vielen Köpfen ist das noch nicht so angekommen, da muss man ja nur mal nach Amerika schauen. Dort gibt es immer wieder schreckliche Nachrichten, in denen ein dunkelhäutiger Jugendlicher erschossen wird.



Gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur voller Klischees steckte, sondern das jeder Charakter auch ein Individuum war. Es sind gar nicht nur die "Schlechten" Menschen, die immer noch rassistisch denken oder handeln, sondern auch die "Normalen", wenn auch unbewusst...



"Dear Martin" hat mich immer wieder schockiert, traurig gemacht, aber auch darauf hingewiesen, das man sich mit diesem Thema befassen muss. Es wird nicht einfach verschwinden, wenn man nichts dagegen unternimmt. Man muss zu seiner Meinung stehen, als Mitläufer kann man da nichts bewirken.



Es lohnt sich wirklich, sich das Buch mal genauer anzuschauen. Es ist echt nicht dick, aber es steckt gefühlt so viel mehr drin, als in einem 400 Seiten Schnulzen-Roman ;)

Eine willkommene Abwechslung!



(Einen halben Stern Abzug, da ich die deutsche Übersetzung nicht immer ganz passend fand)







Fazit



Einfach unglaublich! Schockierend, aber gut. Das Buch steckt voller Weisheiten.

4,5/⭐⭐⭐⭐⭐



Veröffentlicht am 22.11.2018

Absolut aktuell und genial

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Meine Meinung

Einleitung

Dieses Buch hat mir Rika von Rikas Bookshelf netterweise ausgeliehen, da sie da so von geschwärmt hat. Es behandelt die "Black lives matter" - Bewegung in den USA. Auf ihren ...

Meine Meinung

Einleitung

Dieses Buch hat mir Rika von Rikas Bookshelf netterweise ausgeliehen, da sie da so von geschwärmt hat. Es behandelt die "Black lives matter" - Bewegung in den USA. Auf ihren Rat hin habe ich zuerst "The Hate U Give" gelesen - ich entschuldige mich jetzt schon einmal für die vielen Vergleiche mit THUG. Außerdem möchte ich mit meiner Gruppe dieses Buch in der Schule vorstellen. Und eines kann ich euch sagen: Es hat den selben Hype wie THUG verdient.

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Okay, eines ist wirklich auffällig. Und zwar die Dünne dieses Buches, was auch an dem dünnen Papier liegen kann. Ich habe keine Ahnung, wie lange es her ist, dass ich so ein dünnes Buch gelesen habe, was dennoch so viel Aussagekraft besitzt. Und außerdem ist auch noch ein Lesebändchen vorhanden! Da sich diese Autorin nicht so sehr wie Angie Thomas auf Rap fokussiert, gibt es keine Playlist. Dafür gibt es aber in den Innenklappen des Umschlages einen Textauszug und eine Kurzbiographie der Autorin. Und last, but not least, zum Cover. Ja, es sieht "The Hate U Give" nachgemacht aus. Aber die Schrift und die Art, wie der Hauptcharakter abgebildet ist, machen das wieder wett. Besonders die Schrift mag ich!

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!)

Justyce ist einer der Jahrgangsbesten auf seiner Schule. Er hat ein Platz in Yale sicher, eine Freundin - und er ist schwarz. Deshalb nimmt ihn ein Polizist fest, als er seine betrunkene Freundin nach Hause fahren möchte, weil dieser aus irgendeinem idiotischen Grund denkt, er würde sie vergewaltigen wollen. Nur dank der Mutter seiner Debattierpartnerin SJ entgeht er einer Anklage. Danach beginnt er ein Experiment: Er möchte sich so wie Martin Luther King verhalten, und schreibt Briefe an ihn, wie er damit klar kommt. Sein bester Freund Manny versteht nicht, warum Justyce sich so über die Behandlung aufregt. Das kann auch daran liegen, dass Manny fast nur weiße Freunde hat und seine Eltern reich und integriert sind...während die beiden sich immer weiter voneinander entfernen, trennt sich Justyce zum fünften Mal (?!) von seiner Freundin Malo. Gleichzeitig entwickelt er besonders bei der Landesmeisterschaft des Paardebattierens Gefühle für die weiße SJ, obwohl seine Mutter das nie im Leben gut heißen würde...
Doch dann geschieht der nächste Schicksalsschlag, schlimmer als je zuvor, und Justyce muss sich entscheiden, wie er weiter macht.

Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Wechsel zwischen den Ich - und Erzähler - Perspektiven war einfach sehr angenehm zu lesen, und einige Tränchen habe ich auch vergossen. Die Idee, zusätzlich zum "normalen" Text auch noch Tagebucheinträge hinzuzufügen, war sehr originell. Auch die Art, wie die Autorin mit der Thematik umgeht, gefällt mir besser als in THUG. Aber dazu später beim Plot mehr.

Im Gegensatz zu THUG gibt es in "Dear Martin" einen männlichen Protagonisten, was ich durchaus gut fand. Am liebsten mochte ich aber immer noch SJ. Sie hat einfach ausgesprochen, was ich in dem Moment als Leserin gedacht habe und war mir sofort mehr als sympathisch.
Justyce ist ein ziemlich schlauer Typ, der einen Studienplatz in Yale sicher hat und lieber Hemden als Hoodies trägt. Er liebt es, zu debattieren, und ist hilfsbereit.
Manny ist Justyce' bester Freund. Seine Eltern sind sehr vermögend, weshalb er einen als Schwarzer außergewöhnlichen Lebensstil hat. Leider hat er die falschen (weißen) Freunde. Witze über Schwarze von seinen Freunden ignoriert er absichtlich, weshalb er sich öfter mit Justyce streitet.
Sarah-Jane (SJ) ist Justyce' Debattierpartnerin. Sie hat meistens die selbe Meinung wie er und ist das Gegenteil von schüchtern. Ihre Eltern lieben Justyce sehr.
Melo ist Justyce' On-Off-Freundin, die sich gerne mal einen genehmigt und ziemlich sexy aussieht. Sie geht aber auch gerne fremd.
Jared ist ein Freund von Manny, weiß, und ziemlich...na ja, arschig, was daher kommt, dass er (fast) ein Rassist und (ganz sicher) ein Egoist ist.
Doc ist der Lehrer für "Gesellschaft" und unterstützt die Debattierpartner tatkräftig. Er ist schwarz.

Wie schade ich es finde, dass man überhaupt solche Bücher schreiben muss, habe ich glaube ich schon in meiner Rezension zu "The Hate U Give" deutlich gemacht. Allerdings gibt es einen ziemlich deutlichen Unterschied zwischen den beiden Büchern: THUG behandelt eher die Zeit zwischen dem Mord und der Möglichkeit einer Anklage und die Entscheidung, ob man in die Öffentlichkeit gezogen werden möchte oder nicht; außerdem ist es viel ghettomäßiger und beinhaltet viel Rap-Kultur. "Dear Martin" beginnt schon weit vor dem Tod einer Person und behandelt zum Glück auch noch im Gegensatz zu THUG die Verhandlung, was ich sehr gut fand. "Dear Martin" geht viel mehr auf den Druck der Medien ein und philosophiert viel mehr über die Frage, ob man es jedem Recht machen kann.
Vor allem die Debattierrunden haben mir sehr gut gefallen. Sie regen einen zum Nachdenken an, haben mich aber auch dazu gebracht, einen Charakter zu hassen, weil ich komplett anderer Meinung war. Ich persönlich finde, dass die Autorin mir nicht so wie Angie Thomas dieses Schuldgefühl verpasst hat. Durch diese Diskussionen bzw. Debatten behandelt Nic Stone beide Seiten der Medaille äußerst zutreffend.
Außerdem MUSS ich unbedingt noch erwähnen, wie unglaublich süß diese kleine Lovestory mir im Hintergrund gefallen hat. Sie hat in den Plot einfach perfekt reingepasst, war romantisch, aber nicht überzogen.
Das Ende hat mich weder zufrieden noch unzufrieden gestellt, eher so ein Mittelmaß. Ich hätte gerne noch ein paar Fragen beantwortet gehabt, aber so ist das Ende auch total in Ordnung.

Fazit

Ich finde wirklich, dass "Dear Martin" mindestens den gleichen Hype wie THUG verdient hat. Dieses Literarische Meisterwerk hat mich mit einem tollen Schreibstil, einer wichtigen Thematik mit einer sehr guten Herangehensweise und einer zarten Lovestory wirklich noch mehr als THUG überzeugen können!

Zitat

Ich will nicht angefressen durch die Gegend laufen und überall nur Probleme sehen, aber ich weiß, dass ich nicht länger so tun kann, als wäre alles in Ordnung. Ja, es gibt keine extra Trinkbrunnen für Farbige mehr, und theoretisch ist es illegal, jemanden zu diskriminieren, aber wenn man mich zwingen kann, in zu engen Handschellen auf dem Asphalt zu sitzen, obwohl ich nichts Böses getan habe, dann gibt es eindeutig ein Problem. Dann ist es mit der Gleichheit nicht mehr so weit her, wie die Leute behaupten.
- Justyce auf S. 23 -

Veröffentlicht am 18.10.2018

Tabuthema

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Absolut unglaublich, ehrlich und herzzerreißend!"
Angie Thomas, Autorin von «The Hate U Give»
Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz ...

Absolut unglaublich, ehrlich und herzzerreißend!"
Angie Thomas, Autorin von «The Hate U Give»
Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.
Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne ― und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.




Produktinformation

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 2. (24. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349921833X
ISBN-13: 978-3499218330
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Dear Martin
Lieferbar

Produktbeschreibungen
Pressestimmen

Da schließt man die Augen. Und will nicht weiterlesen. Sollte man aber. Ein großes Buch. Nicht nur für Heranwachsende. (Welt am Sonntag)

«Dear Martin» bringt den kleinen alltäglichen Rassismus gekonnt ans Licht. (...) Die Spannung trägt die Geschichte, so dass man einfach nur noch weiterlesen will. (jugendbuchtipps.de)

Gesellschaftskritisch und schonungslos schildert der Autor das Leben von Justyce. Besonders schön fand ich die verschiedenen Arten, dem Leser die Geschichte nahe zu bringen. (...) Ein Buch, das ich erst einmal verdauen muss und das so viele Eindrücke hinterlassen hat. (glitasticbooks.com)

«Dear Martin» (...) ist so eine Geschichte, die die eigene Sichtweise und den Horizont verändert und wirklich in einem etwas auslöst. ( ...) Dieses Buch verfügt über so viel Tiefgang und Ehrlichkeit, dass es mich oft erschütterte. (...) «Dear Martin» öffnet einem die Augen. (...) JEDER sollte dieses Buch gelesen haben. (justmiaslife.wordpress.com)

Die Autorin öffnet ihren Lesern die Augen und bringt einen zum Nachdenken. (...) Ihr MÜSST dieses Buch einfach lesen. (janasbooklove.blogspot.de)

Berührend. Kritisch. Genial (florasbookworld.wordpress.com)

Die Geschichte ist ergreifend und erschütternd zugleich. Ein Buch, das (...) gelesen werden muss und in keinem Buchregal daheim, in den Schulen oder Büchereien fehlen sollte. Absolut empfehlenswert! (kidsbestbooks.com, Christa Robbers)
Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nic Stone

Nic Stone wuchs in einem Vorort von Atlanta auf. Nach dem Abschluss am Spelman College arbeitete sie in der Jugendberatung und lebte einige Jahre in Israel, bevor sie in die USA zurückkehrte, um zu schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Atlanta.
Meine Meinung

Das Cover des Buches hat mich jetzt nicht so angesprochen. Ich mochte einfach nicht diesen Roten Jungen hat und dies gesprayte Dear Martin Und wovon ich auch kein großer Fan bin, wenn es auf dem Cover eine Meinung von einer anderen Person drauf steht. Hinten okay vorne nicht.







Auch wenn ich kein großer Fan des covers bin, möchte ich das Thema und den Inhalt viel mehr.







Der Schreibstdeal war erste Sahne. Es war alles verständlich und glaubwürdig dargestellt. Manchmal wurde auch Jungs Sprache benutzt was nicht manchmal irritiert hat, da man das in Büchern nicht so oft vorfindet, aber hier in diesem Buch hat es noch mal geholfen sich in diese Welt ein zu finden.







Auf Dear Martin habe ich mich echt lang gefreut, da es eine Geschichte mit einem sehr wichtigen Thema ist.







Das Buch beschäftigt sich mit Tabuthemen die in fast kein Buch gesagt wie Rassismus und Polizeigewalt in Amerika werden da besprochen und und es sind Themen die hoch aktuell sind.







Obwohl das Buch aus der Sicht eines Teenagers geschrieben wurde hat es so viel Tiefe und so viele Gefühle. Justyce zeigt uns dass wir in 21. Jahrhundert immer noch Probleme haben. Sollte unsere Augen nicht verschließen und die Ungerechtigkeit sehen. Wir sollten was sagen und anderen Menschen zeigen was wir sehen. Wir sollten uns für Recht und Gerechtigkeit einsetzen auch wenn es manchmal unmöglich scheint. Denn das was in unserer Welt passiert ist oft auch unmöglich.







Das meiste des Buches wurde in Briefform geschrieben. In den Briefen liest man oft die Hoffnung Verzweiflung Gedanken Gefühle Ängste von just es. Dann war sofort traurig oder glücklich oder hoffnungsvoll dass man die Briefe gelesen hat,da es so realistisch Geschrieben wurde.







Die Dialoge waren echt besonders, da sie wie in ein Theater Skript beschrieben worden.






Fazit

Dear Martin ist ein Buch was jeder lesen sollte. Es öffnet einem die Augen. Und zeigt uns dass unsere Welt nicht immer bunt ist. Und dass die jeder Mensch gleich behandelt werden sollte egal ob Rassegröße Gewicht Form oder andere Sachen vor durch vier Leute verletzen und schlecht behandeln.



5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 04.08.2018

Dear Martin. Dear Justyce...

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Dieses Buch durfte ich vorablesen und erhielt das Manuskript von der Rowohlt Vertreterin bei einem Besuch in unserer Buchhandlung.

Zunächst war ich skeptisch, aber als ich die Geschichte begann, war ich ...

Dieses Buch durfte ich vorablesen und erhielt das Manuskript von der Rowohlt Vertreterin bei einem Besuch in unserer Buchhandlung.

Zunächst war ich skeptisch, aber als ich die Geschichte begann, war ich emotional total involviert.

An Martin Luther schreibt Justyce Briefe, um seine Probleme zu verarbeiten. Und von denen gibt es dort wo er lebt viele, denn er ist schwarz. In den USA muss er sich alltäglich mit Rassismus und Fremdenhass auseinandersetzen.

Spoiler
Justyce ist ein guter Junge, lässt sich nie etwas zu schulden kommen. Er mag Sarah-Jane und hat Pläne für die Zukunft, aber sein Leben wird eines Tages komplett auf den Kopf gestellt, als sein bester Kumpel Manny aus dem Leben gerissen wird.

Justyce ist mit Manny im Auto unterwegs. Die Musik ist laut. Sie genießen ihr junges Leben.
Ein weißer Mann im Nebenauto fühlt sich belästigt und beginnt zu pöbeln. Er beleidigt die Jungen. Manny platzt der Kragen. Er pflaumt zurück und dreht die Musik lauter. Der Mann im anderen Auto zieht eine Waffe und schießt...

Diese Stelle hat mich am meisten getroffen. Ich war unfassbar schockiert. Traurig. Wütend!
Schwarz und Weiß. Warum unterteilt man die Menschen? Mensch ist Mensch. Alle haben Gefühle. Alle haben ein Leben. Wir sprechen nicht immer dieselbe Sprache und sehen nicht alle gleich aus, aber das tut doch nichts zur Sache!! Es darf keinen Rassimus mehr geben, aber es ist LEIDER noch immer ein Thema! Vorallem in den USA und das führt und Nic Stone vor Augen.
Auf berührende Weise schildert sie das Verbrechen und Justyce Umgang damit.
Zu diesen dramatischen Vorfall kommt hinzu, dass er auch in seiner Liebe nicht auf Anhieb das Glück findet, denn Sarah ist weiß, er schwarz. Justyce muss leiden, findet aber sein Glück.

Der Schreibstil hat mich in seinen Bann gezogen. Die Seiten flogen dahin.
Das Cover ist schlicht, hat aber auch keinen weiteren Schnickschnack nötig. Es ist wie die Geschichte auf den Punkt gebracht.

Fazit: Ein mustread!! Diese Story muss gelesen werden! Mensch ist Mensch!!!