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10,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 11.08.2020
  • ISBN: 9783751952835
Nicole Wollschlaeger

ELBFANG

»Hol över!«, hallt es durch die nächtliche Stille, als Moritz und Hanna bei einem romantischen Picknick an der Krückau sitzen. Gefährlich nah schippert eine unheimliche Gestalt an ihnen vorbei und jagt den beiden eine Höllenangst ein.
Als die Kophusener Beamten Hauke Thomsen und Peter Brandt den scheinbar scherzhaften Vorfall untersuchen sollen, passt ihnen das gar nicht in den Kram. Schließlich müssen sie gerade ohne ihren Chef Philip Goldberg auskommen, der Kophusen fluchtartig verlassen hat.
Notgedrungen beginnen die beiden Beamten ohne Goldberg mit ihren Ermittlungen und erkennen schon bald, dass sie es nicht mit einem Dummejungenstreich zu tun haben. Sondern mit einem Sensenmann aus Fleisch und Blut, der nur auf den richtigen Augenblick wartet, um sein erstes Todesurteil zu vollstrecken.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2020

Wenn der Sensenmann das Dengeln mit der Sense nicht sein lassen kann

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Das gräßliche Grauen dräut auf der Krückau! Übersinnlicher Natur oder ganz und gar bodenständiger menschlicher Abgrund? Spannend!

Ein Fährmann auf einem Fluß, der Krückau gleitet vorbei, an einem Liebespaar. ...

Das gräßliche Grauen dräut auf der Krückau! Übersinnlicher Natur oder ganz und gar bodenständiger menschlicher Abgrund? Spannend!

Ein Fährmann auf einem Fluß, der Krückau gleitet vorbei, an einem Liebespaar. Die sind natürlich entsetzt, total von der Rolle ( wie ich zur Zeit ) und melden es der Polizei. So richtig geglaubt wird es aber nicht.

Philip Goldberg hatte ja Kophusen Hals über Kopf verlassen müssen. Wird er wieder auftauchen? Hauke Thomsen und Peter Brandt müssen widerwillig diesen scheinbaren Dumme- Junge - Streich untersuchen. Ohne Philip.

Sie stellen bald fest, daß jemand, allzu irdisch und lebendig, Sensenmann sein möchte und schon bald den ersten holen kommt? Was hat ein Scheiterhaufen damit zu tun?

Die Ermittler legen sich schwer ins Zaumzeug, um den durchgehenden roten Faden zu finden. Sie spielen Lockvogel, waten durch das Wasser und knien sich wirklich rein ( hoffentlich hat das keine arthrotischen Spätfolgen! ). Jemand landet im Hospital. Doch wohl keiner der Ermittler? Hauke erlebt auch die eine oder andere Überraschung. Was hat es mit dem "Sensenmann" auf sich? Werden sie dieses Enigma aufklären können, ohne selbst ins saftige Kophusener Gras zu beißen?

Mit einem Wort: das Buch ist echt geil und gut umgesetzt. Atmosphärisch, mysteriös, unheimlich, spannend. Falsche Ansätze führen den Leser schön in die Irre. Eine überraschende Wendung mindestens offenbart der Lesestoff. Es ist wirklich sehr empfehlenswert und man bereut es nicht.

Sympathische Ermittler, plastische Geschichte, die einen von Anfang an hineinzieht ... Was will man mehr?

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Spannend, gruselig, aber auch humorvoll und überraschend

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Klappentext (übernommen)
»Hol över!«, hallt es durch die nächtliche Stille, als Moritz und Hanna bei einem romantischen Picknick an der Krückau sitzen. Gefährlich nah schippert eine unheimliche Gestalt ...

Klappentext (übernommen)
»Hol över!«, hallt es durch die nächtliche Stille, als Moritz und Hanna bei einem romantischen Picknick an der Krückau sitzen. Gefährlich nah schippert eine unheimliche Gestalt an ihnen vorbei und jagt den beiden eine Höllenangst ein.
Als die Kophusener Beamten Hauke Thomsen und Peter Brandt den scheinbar scherzhaften Vorfall untersuchen sollen, passt ihnen das gar nicht in den Kram. Schließlich müssen sie gerade ohne ihren Chef Philip Goldberg auskommen, der Kophusen fluchtartig verlassen hat.
Notgedrungen beginnen die beiden Beamten ohne Goldberg mit ihren Ermittlungen und erkennen schon bald, dass sie es nicht mit einem Dummejungenstreich zu tun haben. Sondern mit einem Sensenmann aus Fleisch und Blut, der nur auf den richtigen Augenblick wartet, um sein erstes Todesurteil zu vollstrecken.

Meine Meinung
"Elbfang" von Nicole Wollschlaeger ist bereits der fünfte Fall der sympathische Ermittler Philip Goldberg, Hauke Thomsen und Peter Brandt. Gleich mit der ersten Szene, dem Sensenmann auf dem Kahn, hat mich die Autorin in den Bann gezogen. Ich mag ihren spannenden und fesselnden Schreibstil, der an manchen Stellen auch humorvoll ist. Auch werden die Szenen oder auch die Landschaften sehr bildhaft beschrieben und lassen Bilder in meinem Kopf entstehen. Beim Sensenmann auf dem Kahn lief es mir eiskalt den Rücken runter. Die Spannung ist die ganze Zeit präsent und endet mit einem fulminanten Finale.

Bis jetzt habe ich alle Bände der drei gelesen, habe die Entwicklung von den drei Hauptcharakteren mitbekommen und sie lieben gelernt. Am liebsten ist mir Philip, auf den ich am Anfang leider verzichten musste. Keiner weiß, wo er ist und wann bzw. ob er wiederkommt? Peter und Hauke mussten anfangen, in diesem kuriosen Fall allein zu ermitteln. Und auch die Nebencharaktere sind lebendig und authentisch.

Die Mischung Kriminalfall und Privatleben der Ermittler ist wieder gut gelungen, was mir sehr gut gefällt. Ich mag es zu erfahren, was in deren Leben so passiert.

Fazit
Dieser Fall hat mich wieder von Anfang an gepackt und ich mag das Buch nicht aus der Hand legen. Von mir gibt es eine klar Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne.
Nun heißt es wieder warten auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 25.10.2020

Der Sensenmann kommt!

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Es handelt sich hier bereits um den fünften Fall der mir auf Anhieb sehr sympathischen Ermittler aus dem fiktiven Ort Kophusen. Der Chef Goldberg stößt ein wenig später zum Ermittlerteam hinzu, da er zunächst ...

Es handelt sich hier bereits um den fünften Fall der mir auf Anhieb sehr sympathischen Ermittler aus dem fiktiven Ort Kophusen. Der Chef Goldberg stößt ein wenig später zum Ermittlerteam hinzu, da er zunächst noch persönliche Probleme klären muss. Das fand ich sehr interessant, dass ein so „alter Hase“ sich trotz seiner Lebenserfahrung so sehr von Gefühlen leiten lässt. Aber auch Chefs eines Kommissariats sind halt einfach nur Menschen. Die beiden weiteren Beamten Hauke und Peter haben die Ermittlungsarbeit zwar vorangetrieben, waren aber froh als ihr Chef sie später unterstützt. Nicht, dass es sich um Dummdödel gehandelt hat, sondern weil die Ermittlungsarbeit und die Suche nach dem Mörder sich als schwierig erweist.

Die Ermittlungsarbeit ist gut dargestellt und sehr gut gelungen. Besonders gut gefallen haben mir aber die Dialoge zwischen den Beteiligten. Hier fließt sehr viel gesunder Humor in diesen spannenden Krimi hinein. Beide Kommissare keifen sich gegenseitig an, der eine weiß immer alles besser als der andere. Das hat die Autorin wirklich sehr lebhaft dargestellt und mir oft ein Lachen an vielen Stellen entlockt. Mit viel Vergnügen habe ich diese Passagen gelesen. Daneben werden auch die persönlichen Probleme der beiden Kommissare in wohl und gut dosierter Form dargestellt. Die Charakterentwicklung ist gut gelungen. Die 300 Seiten sind bei diesem leichten und angenehmen Schreibstil der Autorin schnell gelesen.

Ein Krimi, der mich gut unterhalten hat, spannend und humorvoll.

Ich gebe dem Buch daher sehr gerne 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Die sympathischen Kophusener ermitteln wieder

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Zum Inhalt:
Die Kophusener Ermittler Hauke Thomsen und Peter Brandt müssen bereits eine geraume Zeit ohne ihren Chef Philip Goldberg auskommen, weil dieser aus persönlichen Gründen die Stadt fluchtartig ...

Zum Inhalt:
Die Kophusener Ermittler Hauke Thomsen und Peter Brandt müssen bereits eine geraume Zeit ohne ihren Chef Philip Goldberg auskommen, weil dieser aus persönlichen Gründen die Stadt fluchtartig verlassen hat. Nun müssen sie sich auch noch mit einem mysteriösen Fall beschäftigen, der sich wie ein schlechter Scherz anhört: Ein Liebespaar wird bei einem nächtlichen romantischen Picknick am Flussufer von einem vorbeischippernden Sensenmann überrascht. Kurz darauf wird in der Nähe auch noch ein Scheiterhaufen entdeckt, der offensichtlich für ein Todesopfer vorbereitet war. Zudem ist da noch ein als vermisst gemeldeter Fährmann, dessen Frau Suizid beging. Doch wie passen all diese Fälle zusammen?
Während Hauke und Peter eifrig nach einem
Zusammenhang zwischen den Geschehnissen suchen, taucht Philip plötzlich wieder auf und lenkt die Ermittlungen in eine völlig andere Richtung. Bei ihrer Suche nach dem Sensenmann blüht dem Ermittlertrio eine unerwartete Überraschung...

Meine Leseerfahrung:
Es ist inzwischen der fünfte Fall für die sympathischen Kophusener Ermittler, den ich wieder mit Begeisterung mitverfolgt habe. Man muss nicht unbedingt die Vorgängerbände kennen, ist aber zum besseren Verständnis der persönlichen Umstände bezüglich der Hauptfiguren empfehlenswert. Vor allen Dingen kann man die charakterlichen Entwicklungen der drei Protagonisten so besser nachvollziehen; insbesondere erhält man in diesem Band einen großen Einblick in das Privatleben des Kommissars Goldberg, wofür einige Grundkenntnisse aus den ersten Bänden von Vorteil wären. Ein Neueinstieg ist aber dennoch problemlos bei jedem Band möglich. 

Mir gefällt die lockere Erzählweise der Autorin und die sachlich geschilderte Ermittlungsarbeit, die auch schon bei 'Elbgift' beeindruckend gut war. Mit jedem Teil wachsen mir die Ermittler ans Herz und bei jedem Buch ist es wie "nach Hause kommen". Ganz besonders amüsant sind die köstlichen Gespräche zwischen den liebenswerten Ermittlern, die für sich allein bereits für gute Unterhaltung sorgen.

Es ist hier die Art Kriminalliteratur, die man gerne öfter in die Hand nimmt bzw. auch gerne mehrmals liest. Das hatte ich seit den Romanen von Agatha Christie bei keiner anderen Reihe mehr so wie hier. Zudem spielen sich die Fälle in einem fiktiven Ort im norddeutschen Raum ab, was auch an den Figuren sehr deutlich wird. Es ist eine andere erfrischende Art von Humor und Leichtigkeit, die der Roman mit sich bringt. Als Leser ist man mittendrin in der heimischen Atmosphäre und begibt sich im Geiste mit auf die Suche nach der Lösung des Rätsels; in diesem Fall nach dem mysteriösen Sensenmann. 

Und damit hat der fünfte Teil neben der gewohnten Spannung auch noch eine gehörige Portion Grusel anzubieten, womit sich dieser Fall von den vorherigen meines Erachtens ein Stück weit abhebt. Lobenswert ist auch wieder, dass "Elbfang" ohne jegliche übertriebene Gewalt oder grausam blutige Schilderungen auskommt und dennoch fesselt. Die Spannung bleibt bis zum Ende konstant, wobei man bei der Aufklärung des Falles schließlich mit unvorhersehbaren Wendungen überrascht wird. 

Das besondere Thema, das in diesem Band aufgegriffen wird, ist häusliche Gewalt, womit Nicole Wollschlaeger wieder einige wichtige Denkanstöße in Gang setzt. Ich werde das Elbfieber definitiv nicht mehr los und bin gespannt auf noch viele weitere Fälle mit Philip, Peter und Hauke.

Fazit:
Der fünfte Fall für Philip Goldberg steckt voller Grusel- und Spannungsmomente und sorgt wieder für gute Unterhaltung und einen erneut wichtigen Denkakt, der nicht nur nur für weibliche Leser interessant sein dürfte. Für Liebhaber der klassischen Kriminalromane ist dieses Buch wie auch die gesamte Elb-Reihe sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

In Kophusen geht der Sensenmann um und sorgt für reichlich Spannung und Dramatik in diesem Krimi, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt

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In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Nicole Wollschlaeger das Team von der Polizeidienstelle in Kophusen in ihren bereits fünften Fall und bietet dabei eine sehr ausgewogene Mischung aus Spannung ...

In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Nicole Wollschlaeger das Team von der Polizeidienstelle in Kophusen in ihren bereits fünften Fall und bietet dabei eine sehr ausgewogene Mischung aus Spannung und feinem Humor.

Man braucht hier aber keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten vier Bänden, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erfordenlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Gerade als Moritz seiner Angebeteten Hannah einen romantischen Heiratsantrag machen will, haben die beiden eine Begegnung der ganz besonderen Art. Auf der Elbe schippert ein Sensenmann an ihnen vorüber und es erschallt der traditionelle Ruf der Fährmänner "Hol över!". Eher widerwillig nehmen sich die beiden Beamten Hauke Thomsen und Peter Brandt der Sache an und stoßen schnell auf einen Scheiterhaufen und weitere mysteriöse Vorfälle. Nun könnten sie die Hilfe ihres Vorgesetzten Philip Goldberg doch ganz gut gebrauchen, doch der hat Kophusen fluchtartig verlassen.

Mit einem packenden Schreibstil treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bestückt sie mit einer ganzen Riege fein gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Mischung aus Spannung und Humor ist dabei sehr gut aufeinander abgestimmt und sorgt für ein pralles Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite.

Wer auf spannende Kriminalromane mit Humor steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Mein erster Besuch in Kophusen wird mit Sicherheit nicht mein letzter bleiben.

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