Cover-Bild Der Winter der schwarzen Rosen

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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 05.10.2015
  • ISBN: 9783570163641
Nina Blazon

Der Winter der schwarzen Rosen

Ein packender All-Age-Fantasyroman über Magie, Verrat und Liebe
Ein Epos über Magie, Verrat und Liebe

In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Lili Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Lili bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2020

Ein toller Fantasy-Roman

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Das Cover ist sehr schön und passt zum Inhalt der Geschichte. Das Buch ist flüssig geschrieben. Nur am Anfang fande ich es schwierig, Liljann und Tajann zu unterscheiden. Nach einer Weile, war es dann ...

Das Cover ist sehr schön und passt zum Inhalt der Geschichte. Das Buch ist flüssig geschrieben. Nur am Anfang fande ich es schwierig, Liljann und Tajann zu unterscheiden. Nach einer Weile, war es dann leicht verständlich und gut zu lesen. Das Buch ist sehr spannend, ich konnte die Handlung gut nachvollziehen und mich in die Charaktere hineinversetzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2020

Ein starker, beeindruckender und faszinierender Roman :)

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Die Autorin hat auch in diesem Einzelband wieder eine sehr einnehmende, bildhafte und recht einfallsreiche Schreibweise. Sie sorgt dafür, dass der Leser relativ schnell einen groben Überblick erhält, ohne ...

Die Autorin hat auch in diesem Einzelband wieder eine sehr einnehmende, bildhafte und recht einfallsreiche Schreibweise. Sie sorgt dafür, dass der Leser relativ schnell einen groben Überblick erhält, ohne tatsächlich etwas zu wissen oder die ganzen Fäden vollständig in die Hände nehmen zu können.

Die beiden Hauptpersonen Tajann und Liljann sind Schwestern, leben außerhalb der Stadt mit ihrem Vater und sind die Jäger der Lady des Landes.

Tajann ist eine starke, weiter denkende und für sich kämpfende Persönlichkeit. Sie kann reiche befehligen, leiten und hat einen wirklich großartigen Durchblick. Innerhalb der Geschichte merkt man sehr schnell, dass sie vom Wesen her zu größerem Bestimmt wäre und durchaus dafür sorgen könnte ein Königreich zu führen und zu leiten, ohne aber die Menschlichkeit zu verlieren. Sie war eine spannende Persönlichkeit, welcher ich gerne gefolgt bin.

Liljann ist die etwas ruhigere, zurückhaltendere und ängstlichere Persönlichkeit. Sie kann durchaus für sich kämpfen, lässt sich aber gerade auch am Anfang relativ viel leiten. Sie ist keine Kämpferin, zumindest nicht zu Beginn. Mit der Geschichte wächst sie über sich selbst hinaus, kämpft für sich und lernt die Liebe, das Leben und die Hoffnung erst richtig kennen.

Die Grundgeschichte ist faszinierend, beängstigend und gleichzeitig auch relativ verwirrend und vielschichtig. Die Umsetzung dazu ist wie ich finde voller Gefahren, Geheimnisse, Intrigen und Hoffnungen die man nach und nach kennenlernen darf. Tatsächlich schafft es die Autorin mir immer neue Wege aufzuzeigen, mir Gedanken in den Kopf zu setzen nur um sie letztlich wieder komplett neu zu formulieren.

Wir lernen doch den ein oder anderen Charakter kennen, sowohl lieben als auch hassen. Sie sind Wegbegleiter unserer beiden Frauen und auch wenn nicht jeder dazu da ist sie weiterzubringen, schaffen es fast alle ihren Abdruck zu hinterlassen.

Tatsächlich hat es die Autorin geschafft ein spannendes und vor allem nicht wirklich durchschaubares Netz zu spannen. Sie hat mich ziemlich oft in die Irre geführt, total überrascht und fasziniert und verzweifelt zurückgelassen.

Ich war mit der Entwicklung der Geschichte manches Mal wirklich überfragt, wobei das vollkommen im positiven Sinne war. Es war mehr als nur interessant zu erfahren, wie sich diese Welt, die Charaktere und die Umsetzung immer wieder wandeln können.

Definitiv ein Buch, dass keine leichte Kost ist auf Grund der immer wiederkehrenden Intrigen und doch den Leser vollkommen in seinen Bann ziehen kann. Ich kann es nur empfehlen. Lasst euch darauf ein und genießt die Entwicklung und die unerwarteten Wendungen, sie werden auch euch immer wieder fassungslos zurücklassen. Das Ende war in gewisser weise absehbar und doch hat es mich wieder überraschen können. ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Winter der schwarzen Rosen“ hat Nina Blazon einen wie ich finde starken, beeindruckenden und faszinierenden Band geschaffen. Sie überzeugt mit starken Charakteren, einer für mich unvorhersehbaren Wendung und vielen faszinierenden Überraschungen. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, mich in der Geschichte fallen zu lassen und hoffe sie wird noch viele Leser erreichen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2018

Fast wie im Märchen...

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Von Nina Blazon habe ich schon einige Bücher gelesen, die mich verzaubert haben, weshalb ich natürlich umgehend wissen wollte wie nun diese Geschichte ist und ich wurde wieder einmal von der ersten bis ...

Von Nina Blazon habe ich schon einige Bücher gelesen, die mich verzaubert haben, weshalb ich natürlich umgehend wissen wollte wie nun diese Geschichte ist und ich wurde wieder einmal von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

In der Geschichte geht es um die beiden Schwestern Liljann und Tajann, die zudem Zwillingsschwestern sind, aber unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Lil eher zurückhaltend, zuvorkommend und stets bedacht agiert, ist Tajann mehr auf ihren eigenen Vorteil aus. Aufgrund der herrschenden Gesetze werden die Mädchen voneinander getrennt. Während Liljann in der Wildnis ihr Glück versucht zu finden, zieht es Tajann, wie einst ihre Mutter, in den Palast zur Lady. Wie werden die Mädchen ihr Schicksal meistern? Und vor allem: werden sie sich jemals wiedersehen?

Das Besondere an dem Buch ist wohl, dass sowohl Liljann als auch Tajann als Ich- Erzählerin fungieren. Da muss man ganz genau lesen, um den Wechsel nicht zu verpassen und zu wissen, wer denn gerade zu einem spricht. Die Wahl der Perspektive finde ich so gelungen, weil wir Leser so tiefe Einblicke in die Gefühlswelt und Denke von zwei Personen erhalten.

Ich konnte mich persönlich zwar mehr mit Lil identifizieren, aber beide Charaktere haben etwas für sich. Richtig klasse fand ich, dass beide Mädchen im Verlauf der Geschichte über sich hinauswachsen und sich entwickeln. Das hat man in Jugendbüchern nicht immer.

Toll ist zudem, dass diese Geschichte in einer Welt spielt, in der auch andere Bücher von der Autorin schon gespielt haben, so dass man Aha- Momente beim Lesen hat, wenn man vorher bereits andere Bücher der Autorin kennt. Dieses Wiedererkennungsmerkmal finde ich bei den Büchern von Frau Blazon toll.

Die Geschichte braucht ein wenig um sich zu entwickeln, ist man aber hinter die ersten Geheimnisse gekommen, so folgt ein Showdown dem nächsten.

Der Jugendroman hat alles was ein gutes Buch braucht: Spannung, eine Prise Mystik, Liebe, Intrigen, Freundschaft, ...

Das Ende hat mich total überrascht und hat mich dann nochmal gänzlich mitgenommen. Eine Berg- und Talfahrt der Gefühle.

Fazit: Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Wer ein Mal in eine andere Welt abtauchen will, der ist mit dieser Lektüre sehr gut beraten. Lesenswert und ein Highlight im Lesejahr 2015.

Veröffentlicht am 22.01.2018

emotionsgeladen und fantasiereich - Ich bin verliebt :)

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Zitate:
"Junge Menschen brauchen Gefahren, nur daraus allein kann Neues entstehen, alles andere führt zu Verweichlichung und schließlich zum Untergang aller." Seite 36
"Andererseits: In Bezug auf die, ...

Zitate:
"Junge Menschen brauchen Gefahren, nur daraus allein kann Neues entstehen, alles andere führt zu Verweichlichung und schließlich zum Untergang aller." Seite 36
"Andererseits: In Bezug auf die, die wir lieben, sind wir immer blind." Seite 37
"Ich stehe im Licht, er dagegen ist nur die Ahnung eines Mannes, ein Schatten im Schatten. Vielleicht mein Mörder." Seite 57

Charaktere:

Tajann und Liljann leben mit ihrem Vater, dem Jäger, im Wald. Durch den Tod ihrer Mutter, an dem die regierende Lady Jamala dem Jäger die Schuld gibt, wurden sie dorthin verbannt.
Tajann ist lebensfroh und abenteuerlustig. Sie will singen, tanzen und vor allem frei sein. Aus diesem Grund würde sie lieber gestern als morgen in die Welt hinausziehen. Das macht sie ein Stück weit berechnend und durchtrieben, denn um ihre Ziele zu erreichen macht sie fast alles.
Liljann dagegen ist eher still und in sich gekehrt. Sie ist schüchtern und ängstlich, scheut aber keinerlei Arbeit und würde am liebsten bleiben, wo sie ist. Sie mag es ruhig und sicher.
Die Schwestern lieben sich, auch wenn sie nichts gemeinsam haben.


Meinung:

Wir begleiten 2 Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine in sich gekehrt mit magischen Fähigkeiten, die sie unter anderem Feen -die sogenannten Wilen- sehen lässt und die andere ein Hitzeblitz, der am liebsten sofort alles hinter sich lassen und an den Hof von Lady Jamala gehen würde.
Da gibt es nur ein Problem, denn Tajann darf ihr Elternhaus erst dann verlassen, wenn ihr Vater Liljann zuvor gehen lässt, so lautet das Gesetz.
Aber abgesehen davon, dass ihr Vater durch den Verlust seiner Frau die Mädchen gar nicht ziehen lassen möchte, ist auch Liljann nicht wirklich erpicht darauf, das Haus zu verlassen. Ihr vorbestimmter Weg würde sie ins Grauland führen, ein tödliches Gebiet, das noch nicht einmal Soldaten freiwillig betreten. Denn abgesehen von gefährlichen Tieren soll dort auch der Corent, ein Dämon, sein Unwesen treiben. Und selbst wenn sie das Überleben würde, dürfte sie von Gesetzes wegen niemals zu ihrer Familie zurückkehren...
Wie man sich vorstellen kann, ist diese Situation für alle drei nicht einfach. Und als wäre das noch nicht genug, hat sich dadurch im Laufe der Jahre eine Art Hassliebe zwischen den Schwestern entwickelt. Denn durch das Bleiben von Liljann fühlt sich Tajann gefangen in einem Leben, dass sie nicht möchte und Liljann kann ihrer Schwester nicht verzeihen, dass sie sie ohne Weiteres ins Grauland und somit wahrscheinlich in den Tod schicken würde, nur um endlich gehen zu dürfen.

Doch als die beiden zur Feier der "Roten Nacht" an den Hof eingeladen werden, wittert Tajann ihre Chance und schmiedet einen wagemutigen Plan. Und obwohl es aussieht, als könnte diese Nacht ihrer beider Leben verbessern -denn jede lernt einen Mann kennen und verliebt sich- ist diese Nacht es, die alles zwischen den Mädchen verändert. Denn Tajanns Plan geht scheinbar auf und ab diesem Moment ist nichts mehr wie bisher...

Dies war mein zweites Buch von Nina Blazon und ich wurde erneut verzaubert!
Zum einen ist da der wundervolle Schreibstil. Verspielt, blumig und so detailgetreu, dass man die die meisten Dinge nahezu vor Augen sehen kann.
Zum anderen bekommen wir eine mitreißende Geschichte, die uns mit Märchen und Mythen inklusive Monstern, Feen und Geistern bezaubert.

Besonders toll fand ich die ständig wechselnde Perspektive zwischen den beiden Schwestern, die uns ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste näherbringen und uns somit ihre Beweggründe offenbaren. Gerade die Gefühle der beiden füreinander sind so widersprüchlich, wechselhaft und vielfältig, dass sie uns tief bewegen.

"Der Winter der schwarzen Rosen" war für mich wirklich mehr als bezaubernd und konnte mich durchgehend fesseln. Ich habe mit den beiden gelitten, gelacht und mitgefiebert.
Definitiv eine sehr emotionsgeladene und fantasiereiche Geschichte über Lügen, Verrat, Liebe, Hass und nicht zuletzt der Erkenntnis, dass es immer mehr als nur eine Wahrheit gibt ;) Aber lest selbst!

Ein klares Highlight, das ich nur empfehlen kann!

Veröffentlicht am 21.07.2017

*2 Schwestern die doch nur eines wollen..*

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...geliebt zu werden und zu lieben. Was so einfach und profan klingt, ist mal wieder so hervorragend umgesetzt, das ich mich nun nach der Lektüre einfach nur frage: wie macht das Frau Blazon nur? Solche ...

...geliebt zu werden und zu lieben. Was so einfach und profan klingt, ist mal wieder so hervorragend umgesetzt, das ich mich nun nach der Lektüre einfach nur frage: wie macht das Frau Blazon nur? Solche packenden, magischen Bücher zu verfassen, die mich an der ersten Seite abholen, mich in eine magische Welt entführen um mich ganz zum Schluss behutsam wieder auf meine Couch in der Realität zurück lassen.

Der Winter der schwarzen Rosen ist in ihrer Faunwelt angesiedelt (umfasst nun 4 Bücher). Jedes dieser Bücher liest sich jedoch als Stand alone. Ich habe zum Beispiel erst in diesem Buch mitbekommen, das es mehr Bücher von Frau Blazon in dieser Welt gibt, so habe ich bisher nur noch den 3. aus dieser Fantasywelt gelesen.

In diesem Roman geht es um zwei Schwestern. Liljann, die Magie sieht und selber eine Gabe hat, es aber niemanden verraten darf, da Magie geahndet wird. Sie ist sehr schüchtern und ich würde sie als "leise" und auch etwas ängstlich bezeichnen. Sie soll laut Tradition in die Welt hinaus gehen zu ihrem 17 Geburtstag wohlweislich das ihr Weg sie ins Grauland führen muss, wo schlimmeres als der Tod wartet.

Ihre Schwester Tajann dagegen ist wunderschön und sprüht vor Tatendrang. Sie will endlich frei sein. Das ist sie jedoch erst, wenn Liljann sich endlich in ihr Schicksal begibt und ins Grauland zieht. Ab dann ist Tajann als Zweitgeborene in der Lage ihr Elternhaus zu verlassen. Denn sie will in die Zitadelle, wo das schöne Leben lockt und ihr Jägerinnendasein in der alten Bauernkate hinter sich lassen.

Bei einem Fest in der Zitadelle gibt ihr Lady Jamala (regiert über das Land) eine Frist. Sie soll in 4 Wochen dafür sorgen, das Liljann ihr Schicksal annimmt, damit Tajann in die Zitadelle kann. Doch kann sie das Liljann antun? Zudem auf dem Fest die Schwestern jeweils Männer kennen lernen, die ihr beider Leben auf den Kopf stellen.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der zwei Schwestern erzählt, was jeweils durch eine andere Schriftart verdeutlicht wird. Man merkt aber generell noch kurzen Sätzen sofort um welche Schwester es sich handelt, denn sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Tajann ist sehr oft recht selbstsüchtig und ich mochte Liljann und deren Kapitel viel lieber. Aber so einfach macht es dann einen Blazon doch nicht, denn man kann die Beweggründer beider immer sofort nachvollziehen und hätte wohl ähnlich gehandelt. Die Wege beider Schwestern sind unabdingbar miteinander verbunden und sie beeinflussen sich logischerweise im gesamten Verlauf der Handlung.

Es war eine wahre Freude diesen Roman zu lesen, so gefesselt war ich von den Schicksalen der beiden. Liljann versucht sich im Grauland durch zu schlagen und ihren ärgsten Feinden zu entkommen und Tajann versucht in der Zitadelle zu überleben, wo sie schnell merkt, das es nicht eitel Sonnenschein ist.

Das Ende wird von vielen nicht gemocht. Ich fand es klasse. Es lässt einen recht schwermütig zurück, weil es nicht wie in Romanen üblich 100% gut ausgeht. Einfach lesen, träumen, mitleiden, mit lieben und Lehren daraus ziehen.
wieder einmal ein grandioses Buch Frau Blazon. Chapeau!