Cover-Bild ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 03.04.2018
  • ISBN: 9783426654101
Nina Laurin

ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt

Psychothriller
Alice Jakubeit (Übersetzer)

Das Thriller-Debüt von Nina Laurin - das Neueste für Fans dunkler, rasanter Psycho-Spannung aus Kanada.

Eigentlich hat Laine Moreno längst aufgegeben. Seit zehn Jahren versucht die 23-Jährige zu vergessen, was man ihr angetan hat: Wie sie als Kind entführt und drei Jahre lang missbraucht wurde, bis ihr hochschwanger die Flucht gelang. Dass man ihren Peiniger nie gefasst hat, weil sie sich nicht erinnern konnte. Dass ihre Tochter zur Adoption freigegeben wurde.
Doch als Laine eines Tages an einem Vermisstenplakat vorbeistolpert, starrt ihr die Vergangenheit mitten ins Gesicht: Die Gesuchte – Olivia Shaw, 10 Jahre alt – ist praktisch ihr Ebenbild. Um Olivia zu retten, muss Laine sich ihren Dämonen stellen – und einer Wahrheit über die Entführung, die sie zerstören könnte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2019

Durchaus Suchtpotenzial,aber auch Ecken und Kanten

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Worum gehts:
Laine wird als Kind entführt,mehrere Jahre festgehalten und dann schwanger und völlig verwirrt frei gelassen.10 Jahre später hat sie sich immer noch nicht von ihrer Vergangenheit erholt,sie ...

Worum gehts:
Laine wird als Kind entführt,mehrere Jahre festgehalten und dann schwanger und völlig verwirrt frei gelassen.10 Jahre später hat sie sich immer noch nicht von ihrer Vergangenheit erholt,sie nimmt Drogen und bekommt ihr Leben einfach nicht in den Griff.Eines Tages sieht sie ein Mädchen auf einem Vermisstenplakat,was ihr Spiegelbild sein könnte...und damit kommen die Steine ins Rollen...der Polizist von damals nimmt Kontakt zu ihr auf,bei ihr wird eingebrochen und sie wird verfolgt,was sie aber noch erwartet,damit hat sie wohl nicht gerechnet.

Meinung:
Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen.Es hatte zwar ein paar Ecken und Kanten,aber der größte Teil hat mir schon gefallen.

"Escape" wurde flüssig geschrieben und die Brocken,die dem Leser zugeworfen wurden,hat einem laufend animiert weiter zu lesen um zu wissen,wie es weiter geht und die Geschichte endet.Gewisse Stellen war durchaus spannend,aber ich empfand das Buch als mehr Psycho.Was einem einzigen Menschen,der als Kind schon schreckliches durchstehen musste und das eigene Leben nicht mehr normal führen kann,alles angetan wird,ist unbeschreiblich. Ich dachte immer,noch schlimmer kann es nicht kommen,aber es kam so.Und mit dem Ende habe ich so auch nicht gerechnet,bis zum Ende hatte ich keine Spur,wer der Täter gewesen ist und wo sich das verschwundene Mädchen befindet.Das ist der Autorin wirklich gelungen.

Jedoch geschahen manchmal Dinge,wo ich überhaupt nicht wusste,wie das jetzt zu Stande kam und manche Dinge wurden einfach abgebrochen und man stand mit Fragezeichen über dem Kopf da...aufgelöst wurden diese Dinge dann aber auch nicht mehr.Das Ende empfand ich als etwas zu abgehackt.Mir fehlte da was.

Mit den Charakteren konnte ich mich dieses mal weder anfreunden,noch fand ich irgendjemand sympathisch.Richtig eintauchen konnte ich deshalb nicht,ich kam mir eher vor wie ein Zuschauer und nicht als ob ich mittendrin sei.

Veröffentlicht am 15.10.2018

Mehr Psycho als Thriller

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Zehn Jahre ist es her, dass Laine Moreno nach jahrelanger Gefangenschaft und Missbrauch, hochschwanger vor ihrem Entführer flüchten kann. Sie selbst war noch ein Kind und ihre Tochter wurde zur Adoption ...

Zehn Jahre ist es her, dass Laine Moreno nach jahrelanger Gefangenschaft und Missbrauch, hochschwanger vor ihrem Entführer flüchten kann. Sie selbst war noch ein Kind und ihre Tochter wurde zur Adoption freigegeben. Inzwischen versucht sie ein mehr oder weniger normales Leben zu führen, als plötzlich wieder ein kleines Mädchen verschwindet und Laine wird auf brutale Weise mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Nachdem ich das erste Mal die Beschreibung zu diesem Buch gelesen habe, musste ich es unbedingt haben, weil sie so spannend klang. Nun habe ich es endlich zur Hand genommen und war eher mittelmäßig begeistert.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Ich kam super durch die Geschichte und die Seiten flogen nur so vor sich hin. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Laine erzählt, wodurch man sich gut in sie hinein versetzten kann und man immer mitten im Geschehen ist.

Leider hat das jedoch nicht über die relativ tröge Story hinweg getröstet, denn von einem Psychothriller erwarte ich einfach mehr. Eigentlich begleitet man die Protagonistin nur die ganze Zeit durch ihr trostloses Leben, ihre Tablettensucht und ihre Schwärmerei für einen Mann, den sie nicht haben kann. Dabei bleibt die Spannung schon extrem auf der Strecke. Außerdem wird die Auflösung der ganzen Geschichte schon ziemlich früh indirekt gespoilert. Jeder der eins und eins zusammenzählen kann, kann sich so denken, wer wohl der Entführer ist beziehungsweise mehr mit der ganzen Sache zu tun hat. Man merkt zwar förmlich immer wieder, wie die Autorin versucht hat, durch angetäuschte Wendungen immer wieder Spannung zu erzeugen, konnte sie aber nicht aufrecht erhalten. Das Ende dann hat mich gar nicht mehr überrascht. Ab einer bestimmten Szene, bestätigte sich, was ich sowieso schon vermutet hatte. Nur die Protagonistin reagiert natürlich total unvorsichtig und lässt sich nicht zum ersten Mal erwischen.

Und genau auch da hatte dieser angebliche Psychothriller weitere Probleme, nämlich bei der Beschreibung von Laine Moreno. Zwar hat es mich gar nicht gestört, dass die Protagonistin so überhaupt nicht sympathisch war. Im Gegenteil fand ich es ziemlich erfrischend, dass sie Ecken und Kanten hat. Aber dass sie nur auf ihre Drogenprobleme reduziert wurde, hat mich schon extrem gestört. Doch das ist noch nicht einmal das Schlimmste, handelt sie manchmal auch noch so dumm, dass es mich wahnsinnig genervt hat. Ansonsten haben mir die anderen Charaktere aber recht gut gefallen.

Für mich war dieses Buch auf keinen Fall ein Psychothriller, sondern eher eine Studie über die charakterliche Entwicklung nach einer Entführung. Das Einzige, was an diesem Roman wirklich Psycho ist, ist die Protagonistin und das auch nur, weil sie mit ihren ganzen Problemen allein gelassen wurde. Alles in allem ist dieses Buch ein schlechter Thriller, aber ein doch noch recht guter Roman.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Hab' ich mir mehr von erhofft

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Zweitens ging es über die Hälfte, mehr oder weniger, um die Psyche der Hauptprotagonistin und leider nicht um das eigentliche Thema, das Kind zu retten. Der Charakter "Laine" gefiel mir auch nicht. Mit ...

Zweitens ging es über die Hälfte, mehr oder weniger, um die Psyche der Hauptprotagonistin und leider nicht um das eigentliche Thema, das Kind zu retten. Der Charakter "Laine" gefiel mir auch nicht. Mit ihm wurde ich nicht wirklich warm. Fand sie eher anstrengend und manchmal auch nicht nachvollziehbar.

Warum das Buch „Escape“, also „Flucht“ heißt, erschließt sich mir ebenso nicht. Anfänglich ging es zwar darum, aber eher kurz und nebensächlich.

Deswegen, leider eine Geschichte, die vielversprechend klang, für mich aber nicht allzu gut umgesetzt wurde.

Veröffentlicht am 13.04.2018

Drogentrip einer wenig sympathischen Protagonistin und weniger einer Spannungsroman mit Nervenkitzel

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Ella Santos wurde als Zehnjährige entführt und drei Jahre festgehalten. Als sie schwanger ist, gelingt ihr die Flucht. Sie bringt das Baby zur Welt, das unmittelbar zur Adoption frei gegeben wird, zu ihrem ...

Ella Santos wurde als Zehnjährige entführt und drei Jahre festgehalten. Als sie schwanger ist, gelingt ihr die Flucht. Sie bringt das Baby zur Welt, das unmittelbar zur Adoption frei gegeben wird, zu ihrem Entführer kann sie kaum Angaben machen. Das Verbrechen konnte nicht aufgeklärt werden und Ella trotz ihrer neuen Identität als Laine Moreno und Aufenthalt in einer Psychiatrie den Aufenthalt bei ihrem Peiniger nie verarbeiten.

Als ein Mädchen entführt wird, das ihr gleicht, fühlt sie sich nicht nur an ihre eigene Entführung erinnert, sondern ihr wird bewusst, dass es sich bei der zehnjährigen Olivia Shaw um ihre Tochter handelt. Auch wenn Laine keinerlei Gefühle für das Kind hat und es keine Beweise gibt, dass es sich bei ihrem Entführer um den Täter von damals handelt, möchte sie zur Aufklärung des Verbrechens beitragen und mischt sich in die Ermittlungen ein, als sie feststellt, dass es sich bei dem Kriminalkommissar Sean Ortiz um den Polizisten handelt, der sie vor zehn Jahren völlig verstört gefunden hat.

Laine ist keine sympathische Protagonistin. Man erlebt sie in ihrem Sumpf aus Medikamentenmissbrauch, Drogenbeschaffung und Suizidgedanken. Mir fiel schwer, sie als Opfer zu sehen, da mir ihre wirren Gedankengänge und ihr impulsives Handeln kaum nachvollziehbar waren.

Das Hauptaugenmerk des Thrillers liegt auf Laines kaputtem physischen und psychischen Zustand und weniger auf der Entwicklung eines spannenden Plots. Auch wenn der leitende Ermittler Ortiz eine der Hauptpersonen ist, erfährt man als Leser nichts über die Ermittlungen zur Aufklärung der Entführung. Auch gibt es keine Perspektive des Täters, wie sie häufig in anderen Thrillern genutzt wird oder Erinnerungen von Laine an ihre Entführung, um das Grauen des Verbrechens eindringlicher darzustellen. So kam für mich nur wenig Spannung auf und auch der so typische "Psycho-Nervenkitzel" fehlte mir bei diesem Thriller.

Den Untertitel "Wenn die Angst dich einholt" empfinde ich deshalb als falsch gewählt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass Laine ängstlich ist, vielmehr wirkte sie emotionslos, was aber auch der Betäubung durch die Medikamente geschuldet sein könnte. Die weiteren Charaktere wie Ortiz oder die Mutter der entführten Olivia wirkten aufgesetzt und unglaubwürdig.

Ich hatte mir erhofft, dass der Schwerpunkt des Romans auf der Entführung und auf den traumatischen Erfahrungen von Ella bzw. Laine gelegt wäre und nicht auf den Beschreibungen ihrer Drogentrips und ihres Selbsthasses. Die Auflösung des Verbrechens hat mir wiederum gut gefallen, da diese für mich so nicht in Gänze vorhersehbar war.

Veröffentlicht am 20.07.2018

Nicht ganz so mein Fall gewesen!

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Escape - Wenn die Angst dich einholt


Laine Moreno ist noch ein Schulmädchen, als sie entführt und jahrelang missbraucht wird. Irgendwann gelingt ihr die Flucht - hochschwanger. Das Kind wird zur Adoption ...

Escape - Wenn die Angst dich einholt


Laine Moreno ist noch ein Schulmädchen, als sie entführt und jahrelang missbraucht wird. Irgendwann gelingt ihr die Flucht - hochschwanger. Das Kind wird zur Adoption freigegeben.
Zehn Jahre später verschwindet erneut ein kleines Mädchen, und Laine trifft die Entscheidung, sein Leben zu retten. Denn sie ist die Einzige, die es kann.


"Jeder gute Thriller hat einen schockierenden Twist, ESCAPE hat gleich mehrere davon. Dieser Roman wird ihnen monatelang, vielleicht jahrelang im Gedächtnis bleiben." (New York Journal of Books)


Laine ist noch klein und besucht die Schule, als sie eines Tages entführt wird. Jahrelang wird sie gefangen gehalten und missbraucht. Irgendwann gelingt es ihr hochschwanger ihrem Entführer zu entkommen.
10 Jahre später verschwindet erneut ein kleines Mädchen und der Fall weißt große Ähnlichkeiten zu Laines Entführung auf. Sie ist sich sofort sicher, dass es sich um ein und denselben Täter handelt.


Ich weiß nicht so genau wie ich meine Empfindung zu diesem Buch in Worte packen soll.
Einen Psychothriller mit schockierende Twists, welcher einem noch lange im Gedächtnis bleiben soll stelle ich mir doch anders vor.
Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin, also in der Ich-Form geschrieben. Es ließ sich ohne Frage gut lesen und es kam auch etwas Spannung auf, jedoch habe ich mich mehr wie in einem psychologischen Roman als in einem Thriller gefühlt.
Die Spannung war für mich persönlich lediglich am Anfang und zum Ende hin gegeben und ließ in der Mitte doch sehr auf sich warten.


Mit der Protagonistin Laine bin ich auch nicht zu 100% warm geworden. Manchmal fühlte ich mich einfach nur von ihr genervt, dann wiederum hatte ich großes Mitleid. Es war ein absolutes Auf und Ab. Die meiste Zeit der Story ist sie benebelt und zugedröhnt, dank der ganzen Tabletten die sie ständig einwirft und behindert die Polizeiarbeit mehr als dass sie tatsächlich bei der Aufklärung hilft.


Ich vermute, wenn man das Genre anders gewählt hätte, wäre ich persönlich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch herangegangen und hätte es sicherlich etwas anders eingeordnet. Dies soll natürlich jetzt keine extrem schlechte Bewertung des Buches werden, aber wie heißt es immer so schön... "Geschmäcker sind bekanntlich verschieden". Es wird sicherlich einige Leute da draußen geben, denen die Geschichte sehr gut gefällt.
Sollte sich einer von euch für mein Exemplar des Buches interessieren, kann er sich sehr gerne melden!