Cover-Bild We are Austria
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 02.10.2025
  • ISBN: 9783222151576
Nina Pavicsits

We are Austria

77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich
Endlich eine Marktlücke geschlossen! Ein Buch über 77 starke Österreicherinnen!
Eines haben alle Frauen gemeinsam: Sie haben Großes erreicht, einen unkonventionellen Lebensweg, sind Rolemodels, Anführerinnen, Aufrührerinnen, sie folgen einer Passion, haben ein Riesentalent oder schlicht ihre Träume in die Tat umgesetzt – von der Bergsteigerin bis zur Kaiserin. Jedes (überraschende) Porträt enthält eine eigene farbenprächtige Illustration.
Ob weltbekannt oder fast vergessen, sie alle haben Spuren hinterlassen: Maria Theresia, Christine Nöstlinger, Elfriede Jelinek, Emilie Flöge, Johanna Dohnal, Ingeborg Bachmann, Hedy Lamarr, Ute Bock, Stefanie Sargnagel, Vicki Baum, Stefanie Reinsperger, Ceija Stojka, Inge Morath, Cenzi Flendrovsky, Friederike Mayröcker, Gerlinde Kaltenbrunner, Ingrid Brodnig …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

Ein toller Einstieg in außergewöhnliche österreichische Frauenleben

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"We are Austria. 77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich" von Nina Pavicsits ist am 02.10.2025 im Molden Verlag (Styria Buchverlage) erschienen. Das Buch sammelt die Lebensgeschichten von 77 (un-)bekannten ...

"We are Austria. 77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich" von Nina Pavicsits ist am 02.10.2025 im Molden Verlag (Styria Buchverlage) erschienen. Das Buch sammelt die Lebensgeschichten von 77 (un-)bekannten Frauen, von Kaiserin Maria Theresia über Schriftstellerinnen wie Elfriede Jelinek bis hin zu Aktivistinnen wie Ute Bock oder Künstlerinnen wie Stefanie Sargnagel. Jede Frau bekommt eine Doppelseite mit einer farbenprächtigen Illustration auf der einen und einem kurzen Text in Ich-Form auf der anderen. Die Texte basieren auf öffentlicher Recherche; Interviews wurden (leider) nicht geführt.

Meine Meinung
Die Grundidee des Buches hat mich sofort begeistert, weswegen ich auch ein Reziexemplar beim Verlag angefragt habe (vielen Dank für die Bereitstellung). In der Einleitung zum Buch schreibt Pavicsits, dass sie ursprünglich ein Buch über bekannte Österreicherinnen für ihre Kinder im Stil der "Good Night Stories For Rebel Girls" suchte, aber keines fand. Also hat sie es selbst gestaltet und geschrieben. Diese Motivation spürt man beim Lesen: Die Auswahl der porträtierten Frauen ist divers und deckt verschiedene gesellschaftliche Bereiche, Generationen, Klassen und Talente ab. Viele der Namen waren mir völlig neu. genaugenommen kannte ich bisher nur 23 der portraitierten Frauen. Allein deshalb ist das Buch für mich ein echter Gewinn.

Die Umsetzung als illustriertes Porträtbuch ist meiner Meinung nach auch gelungen. Jede Doppelseite ist optisch ein Hingucker; farbenprächtig und abwechslungsreich gestaltet. Die Entscheidung für die Ich-Form bei den Texten ist nachvollziehbar: Sie soll Nähe schaffen und die Frauen direkt sprechen lassen. Gleichzeitig zeigt sich hier die größte Problematik: Die Ich-Perspektive wirkt bei den nicht zum Teil unautorisierten Texten irritierend, da sie eine Stimme beansprucht, die nicht der jeweiligen Frau gehört. Dadurch können die im Buch zu findenenden Aussagen, grad auch weil sie mittels KI zusammengefasst/gekürzt wurden schnell fehlinterpretiert werden. Eine neutrale Form hätte denselben informativen Wert geliefert, ohne den Anspruch vorzutäuschen, die Frauen sprächen selbst.

Inhaltlich liefern die Portraits kurze, aber motivierende Einblicke. Man merkt, dass sich die Autorin Mühe gegeben hat, die Geschichten kompakt und zugänglich zu erzählen. Persönlich hätte ich mir weniger Frauen (kann man ja dann in Band 2-x immer noch ergänzen :D), dafür mehr Tiefe in den Portraits gewünscht. Dennoch schafft das Buch es, Motivation und Inspiration zu vermitteln und gerade für junge Leser:innen ist die verkürzte Darstellung wahrscheinlich praktikabler.

Die öffentliche Debatte um das/Kritik zum Buch ist verständlich und wichtig: Einige lebende Frauen haben die Texte nicht autorisiert oder wurden erst gar nicht kontaktiert. Hier hat der Verlag klar ein Versäumnis eingeräumt und will in einer nächsten Auflage entsprechende Korrekturen vornehmen. Das zeigt wieder einmal, dass die Recherche bei Büchern und vor allem der interne Verlagsablauf für Freigabeprozesse besondere Sorgfalt erfordern. Mein Eindruck beim Lesen: Trotz dieser Kritik bleibt der Wert des Buches hoch, aber die Umsetzung hätte sorgfältiger sein müssen, gerade was Freigaben und Transparenz betrifft. Auch das Thema KI bei der Texterstellung bzw. -verwertung hätte definitiv besser gekennzeichnet werden müssen, gerade weil ja eines der vielen Anwendungsfelder von KI in der Kürzung und Zusammenfassung von Texten liegt, wie es genau hier der Fall ist. Bei den Bildern gab es einen entsprechenden Hinweis, der bei den Texten leider fehlt.

Fazit
"We are Austria" ist ein inspirierendes und wichtiges Buch, das Sichtbarkeit für österreichische Frauen schafft, die Geschichte, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft geprägt haben. Gleichzeitig zeigt es, wie wichtig Sorgfalt, Transparenz und Verantwortung sind, gerade bei Ich-Form-Texten über lebende Persönlichkeiten. Ich empfehle es:
- allen, die neue weibliche Vorbilder entdecken möchten,
- allen, die Jugendliche für Diversität und Empowerment begeistern wollen,
- allen, die leicht zugängliche illustrierte Biografien schätzen, aber selbst noch nachrecherchieren wollen.

Danke an der Stelle an den Molden Verlag / Styria Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Österreichische Power-Frauen!

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Es gibt noch kein Buch über österreichische Frauen - also hat sie es selbst geschrieben! Eine tolle Sammlung vieler österreichischer Power-Frauen der Vergangenheit und Gegenwart aus allen möglichen Bereichen ...

Es gibt noch kein Buch über österreichische Frauen - also hat sie es selbst geschrieben! Eine tolle Sammlung vieler österreichischer Power-Frauen der Vergangenheit und Gegenwart aus allen möglichen Bereichen des Lebens. In kurzen Porträts gibt die Autorin einen Überblick über die Personen. Es ist kein simpler Lebenslauf, sondern ein Einblick in ihre Gefühle, Ansichten und auch Herausforderungen.
Das Buch ist toll illustriert, die Inhalte sind kurz und daher leicht und gerne zu lesen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Information gewünscht, andererseits wäre dann wahrscheinlich der Inhalt zu viel geworden und man würde es erst recht nicht lesen.
Was mich etwas gestört hat (und daher nur 4 Sterne), ist, dass die Autorin von jeder Person in der Ich-Perspektive schreibt. In ihrem Vorwort erklärt sie aber, dass sie mit den noch lebenden Frauen keine tatsächlichen Interviews geführt hat. Ich habe mich beim Lesen daher immer gefragt, ob diese Frau es wirklich so sieht und so empfindet.
Dennoch bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung von mir! Für alle, die schon immer mehr über tolle österreichische Frauen wissen wollten!

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Rezension

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Da ich selbst aus Österreich komme, war ich natürlich sehr gespannt auf das Buch und wollte es unbedingt lesen. Es hat mich auch überrascht, wie viele Frauen darin vorkamen, die ich gar nicht kannte. Einige ...

Da ich selbst aus Österreich komme, war ich natürlich sehr gespannt auf das Buch und wollte es unbedingt lesen. Es hat mich auch überrascht, wie viele Frauen darin vorkamen, die ich gar nicht kannte. Einige sehr große Persönlichkeiten waren dabei, von denen man sicher schon einmal in der Schule gehört hat, allerdings auch genug, die mir noch nicht bekannt waren.
Der Schreibstil war sehr angenehm. Die Geschichten der Frauen werden fast wie Tagebucheinträge erzählt und in der Ich-Form. Manchmal hat mir aber die Tätigkeit gefehlt, die die Frauen ausgeführt haben. Oder auch der Grund wieso sie es nun in dieses Buch geschafft haben. Ansonsten fand ich es aber sehr schön.
Auch die Illustrationen waren richtig schön und haben dem ganzen einen eigenen Touch gegeben.
Es ist definitiv ein interessantes Buch, dass man unbedingt lesen sollte, wenn man Feministin ist.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Ein absoluter Gewinn

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Es ist kein Buch, dass einmal gelesen wird, nur um anschließend im Regal zu verstauben. Das knallige Cover gepaart mit dem beinahe Comicartigen Design sticht einfach heraus.

Auf 170 bunten Seiten werden ...

Es ist kein Buch, dass einmal gelesen wird, nur um anschließend im Regal zu verstauben. Das knallige Cover gepaart mit dem beinahe Comicartigen Design sticht einfach heraus.

Auf 170 bunten Seiten werden 77 faszinierende Österreicherinnen vorgestellt, einige bekannt, andere weniger aber eines verbindet sie alle: sie haben ihr Schicksal nicht einfach angenommen sondern sind aufgestanden, haben für ihr Ziel gekämpft: von der Kaiserin Maria Theresia über die Fußballlegende Edith Klinger bis hin zu Christina Stürmer. In kurzen, steckbriefartigen Erzählungen in einfacher Sprache und aus der jeweiligen Sichtweise der Frau werden die Namen zu Geschichten und die Geschichten zu Inspirationen.

Alphabetisch, nach Vornamen, reihen sich die Portraits aneinander, eine Seite Text, dazu eine Seite mit einer Abbildung, im Stil von Andy Warhol. Zusätzlich zeigen die jeweiligen Linien unterhalb des Namens an, in welchem Bereich die Frau gewirkt hat: in der Politik, in der Wissenschaft, im Sport, in der Kunstszene, der Literatur oder in anderen Bereichen.

"We are Austria" ist ein Buch, das immer wieder den Weg in die Hände der Leserinnen und Leser findet: als Nachschlagewerk, als Inspirationsquelle oder einfach Neugierde. Ein Buch, gefüllt mit Geschichten, die die Welt, wie wir sie kennen, geprägt und geformt haben und es immer noch tun.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

tolles Buch

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Das Buch „We Are Austria“ von Nina Pavicsits hat mich als Österreicherin natürlich schon durch den Titel angesprochen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht primär um Österreich geht, sondern ...

Das Buch „We Are Austria“ von Nina Pavicsits hat mich als Österreicherin natürlich schon durch den Titel angesprochen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht primär um Österreich geht, sondern um Menschen, um Gefühle und darum, was uns alle miteinander verbindet.
Die Bandbreite der vorgestellten Frauen geht von von Künstlerinnen über Wissenschaftlerinnen bis zu Aktivistinnen, über die man noch nicht allzu viel gehört hat.

Der Aufbau und Schreibstil des Buches ist sehr einfach, aber dennoch mit viel Mehrwert. Nina Pavicsits schreibt in einer einfachen, klaren Sprache, die trotzdem viel Tiefe hat. Man kann jedes Wort gut verstehen, und trotzdem steckt viel Bedeutung darin.
Optisch gefällt mir im Buch nicht jede Illustration, aber das ist Geschmackssache.

Das Leerformular am Ende des Buches finde ich eine sehr intuitive und aufmerksame Idee, denn natürlich kann das Buch nicht jede Frau abbilden, so kann man seine eigene Heldin ergänzen.