Cover-Bild Träume im Wind
Band 1 der Reihe "Die Frauen der Alabasterküste"
(9)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.06.2022
  • ISBN: 9782496711400
Noa C. Walker

Träume im Wind

Drei Frauen und ein unerwartetes Erbe an der malerischen Küste der Normandie – ein großer Roman über Träume, Liebe und Hoffnung der Bestsellerautorin Noa C. Walker

Als sie plötzlich zu Erbinnen eines prachtvollen Herrenhauses in der Normandie werden, steht ihr Leben kopf: Marly aus Deutschland, die ihre Stelle als Lehrerin aufgegeben hat, die toughe französische Geschäftsfrau Joscelin, die eigentlich keine Zeit für das Ganze hat, und die sensible Lucienne aus Kanada, die sich so nach einer Familie sehnt. Die drei Frauen kommen aus grundverschiedenen Welten und kannten weder einander noch die verstorbene Erblasserin Madame Brasseur.

Noch ahnen sie nicht, was auf sie zukommt, denn die ehemalige Eigentümerin hat das Vermächtnis an bestimmte Bedingungen geknüpft. Sollen Marly, Joscelin und Lucienne das Erbe annehmen? Wenn der Plan scheitert, verlieren sie alles: ihre Hoffnungen, ihre zarte Freundschaft, das Anwesen. Je mehr sie sich mit der Vergangenheit des Hauses beschäftigen, desto mehr wird ihnen klar, warum ausgerechnet sie als Erbinnen ausgewählt wurden.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2023

Alabasterküste

0

An der Alabasterküste treffen drei junge Frauen aufeinander, um das Erbe einer ihnen unbekannten Frau anzutreten: ein schönes Herrenhaus in der Normandie wartet gemeinsam mit dem Auftrag, ein Restaurant ...

An der Alabasterküste treffen drei junge Frauen aufeinander, um das Erbe einer ihnen unbekannten Frau anzutreten: ein schönes Herrenhaus in der Normandie wartet gemeinsam mit dem Auftrag, ein Restaurant zu führen, sowie Zimmer zu vermieten. Erst skeptisch, fügen sich Marly, eine ehemalige Lehrerin aus Deutschland, Joscelin, eine strenge Geschäftsfrau aus Paris und Lucienne, eine schüchterne Abwäscherin aus Kanada, dem Plan von Madame Brasseur. Nach und nach verbindet sie nicht nur das Erbe, sondern Freundschaft trotz ihrer so unterschiedlichen bisherigen Lebenswege.

Melodiös komponiert Noa C. Walker den Beginn der Reihe „Die Frauen an der Alabasterküste“, liebevoll beobachtet und beschreibt sie kleinste Details ihrer Figuren und deren Umgebung. So zwitschern die Vögel im Garten nicht nur, nein, sie stimmen die Melodie für ein Konzert an, die Hortensien stehen nicht einfach da, sie blühen üppig und erinnern an riesige blaue Schneebälle, die Äste der Trauerweiden streicheln die Grashalme und wölben sich wie ein Zelt über die knorrigen Stämme. (kindle Pos. 41 – 48). Genauso gefühlsbetont in ihrer Wortwahl setzt die Autorin ihren stimmungsvollen Roman fort. Nicht immer freundschaftlich, aber doch angemessen im Ton finden sogar Streitgespräche statt, wird mehr oder weniger deutlich darauf hingewiesen, wie es in der kleinen Ortschaft in der Normandie zugehen soll: das Gemeinsame suchen bei einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Wein. So finden nicht nur die drei fremden Damen zueinander, sondern auch die junge Gärtnerin und deren Bruder, die alsbald gemeinsam am Projekt „Erbe“ voller Enthusiasmus mitarbeiten.

Sehr lebendig und realistisch handeln Noa C. Walkers Figuren inmitten der atmosphärisch exzellent getroffenen Landschaft und dem schmucken Herrenhaus. Auch wenn durchaus Dramatik hineinverpackt ist in die Handlung, so verläuft diese mit einem begleitenden warmen und ruhigen Unterton, welcher der Autorin so angenehm eigen ist. Am Ende lösen sich viele Fragen von Marly, Joscelin und Lucienne auf und der Weg ist geebnet für die Geschichte der Gärtnerin Sylvie, die im Folgeband erzählt wird.

Träume im Wind erzählt eine Geschichte voller Freundschaft, Liebe und Vertrauen, besonnen in eine Melodie von Sätzen verpackt, liebevoll mit bunten, vergnüglichen Bildern geschmückt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sehr gerne Familienromane liest ohne Kitsch und Oberflächlichkeit. Ein schöner Band Eins, dem ich sogleich Nummer Zwei folgen lasse.

Titel Träume im Wind
Autor Noa C. Walker
ASIN B09R1V49D4
Sprache Deutsch
Ausgabe e-book, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (368 Seiten)
Erscheinungsdatum 28. Juni 2022
Reihe Die Frauen der Alabasterküste
Verlag Tinte & Feder

Veröffentlicht am 29.12.2022

Was verbindet die drei Erbinnen?

0

Träume im Wind von Noa C. Walker
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller und zugleich romantischer Roman, der von der Suche nach dem Sinn des Lebens bestimmt wird.
Wir reisen an ...

Träume im Wind von Noa C. Walker
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller und zugleich romantischer Roman, der von der Suche nach dem Sinn des Lebens bestimmt wird.
Wir reisen an die malerische Küste der Normandie und treffen dort drei junge unterschiedliche Erbinnen:
Da ist Marly, eine Lehrerin aus Deutschland. Die französische Geschäftsfrau Joscelin und die ruhige, sensible Lucienne aus Kanada. Sie alle kommen aus verschiedenen Welten, haben verschiedene Träume und Hoffnungen, die das Erbe der unbekannten Madame Brasseur mit sich bringt.
Mit viel Feingefühl hat die Autorin den Hauch der Normandie für den Leser eingefangen. Gekonnt werden unsere drei Erbinnen in Szene gesetzt und sie entwickeln sich zu einer Einheit und verwirklichen ihre Träume.
Das Buch fängt die Gegenwart und die Vergangenheit wundervoll ein. Marly, Josceline und Lucienne werden realistisch beschrieben. Ich war von Anfang bis Ende im Bann der Geschichte und habe mitgefiebert.
Was verbindet alle drei mit unserer Verstorbenen?

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2022

Drei Frauen und ein geheimnisvolles Erbe

0

Der neue Roman von Noa C. Walker (das Pseudonym von Elisabeth Büchle und ihrem Ehemann ) spielt an der Alabasterküste in der Normandie. Die drei jungen Frauen Marly, Joscelin und Lucienne reisen aus ihren ...

Der neue Roman von Noa C. Walker (das Pseudonym von Elisabeth Büchle und ihrem Ehemann ) spielt an der Alabasterküste in der Normandie. Die drei jungen Frauen Marly, Joscelin und Lucienne reisen aus ihren unterschiedlichsten Heimatländern an, um ein überraschendes Erbe anzutreten. Sie haben bislang noch nie etwas von dem Anwesen, das sie gemeinsam geerbt haben, gehört und auch noch nie voneinander. Während eine von ihnen gleich verkaufen möchte, sehen die beiden anderen darin die Chance ihres Lebens.

Atmosphärisch, geheimnisvoll und spannend zu lesen, so beginnt nicht nur diese Geschichte, sondern sie bleibt auch durchgehend fesselnd und abwechslungsreich. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Figuren, ob Haupt - oder Nebenfiguren, sind authentisch, lebendig und besitzen eine ungeheure Tiefe.
So unterschiedlich alle auch sind, sie ergänzen sich und harmonisieren miteinander (sie müssen es nur erst selbst herausfinden).

Da ist die Französin Joscelin, die strategisch und vorausschauend denkt, dabei aber kühl und unnahbar auf andere wirkt. Und Lucienne, die in Kanada aufgewachsen ist und in ihrem bisherigen Leben immer wieder unter Zurückweisungen geleitten hat, die sie zu einer stillen, nicht an sich selbst glaubenden schüchternen Frau gemacht hat, die zudem ein kleines Geheimnis hat, als sie anreist. Und da ist die deutsche Marly, die so viel Liebe zu geben hat, die positive Schwingungen verteilt, obwohl auch sie in ihrer Vergangenheit sich oft abgeschoben und ungeliebt gefühlt hat und die mit sich selbst und ihrern Erinnerungen hadert, denn von Anfang an fühlt sie eine große Verbindung zu dem Haus und der Parkanlage.


Die Autorin hat die Geschichte geschickt aufgebaut und erst nach und nach kristallisiert sich alles, was hinter allem und hinter jeder Figur steckt, heraus. So bleibt es immer sehr spannend und man rätselt mit. Darüber hinaus fehlt es nicht an Humor, Drama, Liebe und berührenden und ans Herz gehenden Szenen. Ich habe das Buch durchgesuchtet und wollte am Ende gar nicht, dass es endet, die Figuren und das Setting waren mir so ans Herz gewachsen. Zum Glück wird es eine Fortsetzung mit einer Nebenfigur geben, darauf freue ich mich nun ganz besonders.

Fazit: unbedingt selber lesen ! Von mir eine 100%ige Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2022

ein starker Roman

0

Ein wunderbarer Roman über 3 Frauen die plötzlich gemeinsam ein Haus erben und mit vielen Fragen konfrontiert werden und langsam erfahren warum ausgerechnet sie dieses Herrenhaus geerbt haben.

Dieses ...

Ein wunderbarer Roman über 3 Frauen die plötzlich gemeinsam ein Haus erben und mit vielen Fragen konfrontiert werden und langsam erfahren warum ausgerechnet sie dieses Herrenhaus geerbt haben.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an verzaubert und in den Bann gezogen. Die Geschichte ist warm und weich geschrieben, der Schreibstil gewohnt flüssig mit humorvollen Dialogen und tiefgehenden Gesprächen.

"Gab es mehrere Spielarten der Liebe? Wie die Flaschen im Regal, von denen keine der anderen glich, deren Geschmack und Promille sich unterschieden, die aber dennoch alle eines gemeinsam hatten: einen flüssigen Inhalt. Waren die Menschen nicht nur äußerlich völlig verschieden, in ihren Begabungen und Emotionen, in ihrer Aufnahmefähigkeit und Belastbarkeit, sondern auch darin, wie sie Liebe erlebten und verschenkten?"
Zitat S. 223

Es gab so viele tolle Sätze in diesem Buch das ich das erste mal bei einem Roman das Bedürfnis hatte Stellen zu markieren, es gab viele Weisheiten, berührende Worte und viele Passagen die ins Herz sprachen.

Alle 3 Hauptprotagonisten sind wundervoll beschrieben.Marly hat man sofort gern, sie verschenkt Liebe und Wärme und aufrichtige Zuneigung.
Dann ist da Joscelin, eine taffe und zielstrebige Frau und Lucienne, das genaue Gegenteil, schnell verunsichert und zurückhaltend.

Diese Geschichte lebte von den unterschiedlichen Charakteren und von den Geheimnissen die in der Vergangenheit der früheren Hausbewohner lag.
nach und nach wurden diese offenbar und man bekam Einblicke und verstand die Zusammenhänge.

Ich empfand das Buch als überraschend, denn es gab Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Dadurch ließ die Spannung nicht nach und es war eine Freude in der Normandie zu verweilen zumal Noa C. Walker es geschafft hat mich durch ihre Beschreibung des Herrenhauses und der Umgebung, genau dorthin zu versetzen.

Es war ein starker Roman über Annahme, Vergebung, Frieden, Freundschaft, Ruhe im Herzen und einer großen Liebe zu den Mitmenschen.

Denn: "Die Menschen unterscheiden sich gar nicht so sehr von diesen Blumen hier. So bezaubernd sie auch sind - manche haben Stacheln oder sind nicht besonders biegsam. Andere haben nicht die richtige Größe oder Farbe. Aber sie haben alle eines gemeinsam: Ohne Wasser gehen sie schnell ein." Zitat S. 274

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2022

Tiefgründige Geschichte

0

„...Hinter dem Balkon des oberen Stockwerks und im Erdgeschoss luden je drei bodentiefe Sprossentüren zum Eintreten ein. Darüber waren halbrunde, ebenfalls mit weißen Sprossen unterteilte Fenster angebracht, ...

„...Hinter dem Balkon des oberen Stockwerks und im Erdgeschoss luden je drei bodentiefe Sprossentüren zum Eintreten ein. Darüber waren halbrunde, ebenfalls mit weißen Sprossen unterteilte Fenster angebracht, deren dunkelgrüne Holzläden den gebogenen Schwung aufnahmen...“

Diese Sätze vermitteln nur einen kleinen Eindruck des Hauses, vor dem Marly gerade steht. Gleichzeitig zeigen sie, wie gekonnt die Autorin mit Worten spielen kann und wie detailliert ihr Beschreibungen sind.. Was hat es nun mit dem Haus an der malerischen Küste der Normandie auf sich? Marly ist eine von drei Erbinnen. Warum und wieso ist ihr ein völliges Rätsel, genau wie den beiden anderen auch. Keiner kann sich erinnern, die Verstorbene je gekannt zu haben.
Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Der Schriftstil ist ausgereift. Das zeigt sich schon an der guten Charakterisierung der Protagonisten. Marly stammt aus Deutschland und ist Lehrerin. Joscelin ist eine französische Geschäftsfrau und Lucienne hat in Kanada in einfachen Verhältnissen gelebt. Allerdings ist sie eine begnadete Köchin.
Schnell wird klar: Die Erblasserin hat nichts dem Zufall überlassen. Verkaufen sie das Haus, ist das Geld zu spenden, behalten sie es, gibt es genaue Vorgaben, was zu tun ist.
Ab und an klingt leise an, dass die Einwohner das Geschehen mit Argusaugen beobachten. Sie haben gute Gründe dafür, denn sie kannten die Erblasserin und ihre Geschichte – im Gegensatz zu mir als Leserin. Am Anfang wirft das Geschehen eine Menge an Fragen auf. Daraus ergibt sich die hohe innere Spannung der Geschichte.
Und dann sind es die Gespräche zwischen den drei so unterschiedlichen Frauen, die dem Geschehen eine besondere Tiefe und ein ganz eigenes Flair geben.

„...Joscelin neigte den Kopf zur Seite und musterte Marly lange Zeit nachdenklich. „Was erwartest du von den Menschen, die dich lieben, Marly?“ Die Frage war herausfordernd. Wusste sie das überhaupt?...“

Außerdem gibt es Sätze, die einfach dazu anregen, über sie nachzudenken und weiter zu denken. Sylvie, die junge Gärtnerin, spricht über Blumen. Wirklich nur?

„...Gemeinsam sind sie schön. Und dabei ist es egal, welches Alter die Blumen haben, ob sie auf einer sonnigen Lichtung oder im Schatten der Bäume gewachsen sind. […] Sie sind alle wichtig und werden gebraucht, denn im Miteinander sind sie perfekt...“

Natürlich geht es nicht immer ernst und tiefgründig zu. Das Zusammenleben unterschiedlicher Charaktere bedingt logischerweise auch Konflikte, vor allem dann, wenn Schwierigkeiten auftreten. Da kommt es schon einmal hart auf hart. Marly ist diejenige, die es meist schafft, die Wogen zu glätten.
Ein feiner Humor findet sich an passenden Stellen.

„...“Gesteh mir doch bitte zu, lernfähig zu sein. Ja, man kann die eine oder andere Arbeit auch noch am darauffolgenden Tag erledigen.“ „Daran erinnere ich dich bei Gelegenheit.“...“

Es macht Freude zu lesen, wie sich die Charaktere weiter entwickeln. Sie waren schon am Anfang nicht stromlinienförmig, sondern jede hatte ihre Stärken und Schwächen. Letztere wurden mehr oder weniger sanft abgeschliffen, erstere verstärkt. Dazu kamen überraschende Begabungen.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es beleuchtet auf gekonnte Weise unterschiedliche Facetten der Liebe: zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Menschen, die ein gemeinsames Werk in Angriff genommen haben. Ein Zitat, dass fast am Ende der Geschichte steht, soll meine Rezension abschließen.

„...Sie verstand plötzlich das Wesen der Liebe. […] Liebe wurde verschenkt und durfte als Geschenk angenommen werden. Sie war der Klebstoff zwischen den Menschen...“

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere