Cover-Bild Der Unfall

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 18.11.2019
  • ISBN: 9783442489862
Nuala Ellwood

Der Unfall

Roman
Elke Link (Übersetzer)

Sechzig Sekunden nachdem sie aus dem Koma erwacht, bricht Maggies Welt in Stücke: Man teilt ihr mit, dass ihre Tochter Elspeth tot ist. Sie ertrank, als der Familienwagen in den Fluss stürzte. Maggie kann sich an nichts erinnern – aber sie wird das Gefühl nicht los, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt. Als sie darum bittet, ihren Mann zu sehen, erfährt sie, dass Sean spurlos verschwunden ist. Was ist wirklich an dem verhängnisvollen Tag am Fluss passiert? Wo ist Sean? Und warum kann sich Maggie des Verdachts nicht erwehren, dass ihre Tochter irgendwo, irgendwie noch am Leben ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2020

Tolle Geschichte

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Wir grausam muss es sein, wenn man aus dem Koma aufwacht und einem wird gesagt, dass deine Tochter bei einem Unfall gestorben ist. Und  genau an diesem Unfall bist du Schuld.
Du kannst dich an rein gar ...

Wir grausam muss es sein, wenn man aus dem Koma aufwacht und einem wird gesagt, dass deine Tochter bei einem Unfall gestorben ist. Und  genau an diesem Unfall bist du Schuld.
Du kannst dich an rein gar nichts erinnern und dein Mann ist wie vom Erdboden verschluckt, der wenigstens etwas helfen könnte, Licht ins Dunkle zu bringen.
Dennoch ist dieses extreme Gefühl da, das irgend etwas ganz und gar nicht stimmt und hier gelogen wird.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt und wird aus der Sicht von Maggie geschrieben. Zwischen den Kapiteln befinden sich noch Briefe die von einem entführten Kind geschrieben und an seine Mommy geschrieben sind. So wird das ganze nochmal etwas unterbrochen und Schwung kommt in die Geschichte.
Somit stehen auch Maggie und ihre Tochter als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte im Mittelpunkt. Auch durch mehrmalige Rückblenden wird die Beziehung zueinander sehr vertieft und wird als sehr eng beschrieben. Das ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen, es ehrlich und authentisch darzustellen.
Der Schreibstil ist flüssig und locker und lässt die Spannung sehr gut zur Geltung kommen. Diese ist tatsächlich von Anfang an gegeben und wird Twists zu 100% ausgearbeitet.
Das Cover an sich ist zwar doch recht einfach gehalten, dennoch mit der großen Abbildung des Gesichtes wirkt es sehr geheimnisvoll.

Fazit: Eine toll ausgearbeitete Geschichte, ohne überzogen zu wirken. Ich vergebe 5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2020

Genialer und spanneder Thriller doch das Ende war etwas zu viel des Guten.

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Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Der Titel samt Cover machten mich auf Anhieb neugierig, als mich schließlich auch noch der Klappentext überzeugen konnte musste ich dieses Buch ...

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Der Titel samt Cover machten mich auf Anhieb neugierig, als mich schließlich auch noch der Klappentext überzeugen konnte musste ich dieses Buch einfach lesen.

Maggie erwacht nach 10 Wochen aus dem Koma, kaum ist sie wach erfährt sie vom tragischen Tod ihrer Tochter. Diese ist auf dramatische weise ums Leben gekommen. Maggie versuchte alles mögliche um ihr Kind zu retten doch leider erinnert sie sich nicht an die genauen Umstände des Umfalls. Als ihr dann auch noch gesagt wird das ihr Ehemann verschwunden ist, wird es zu viel für Maggie. Wie viel kann ein Mensch ertragen? Maggies Leben gleicht einen Scherbenhaufen und es scheint kein Ende in Sicht.

Der Einstieg ins Buch fiel mir super leicht denn der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen. Sie schreibt zudem locker, flüssig, bildhaft und fesselnd. Bereits nach wenigen Seiten war ich vollends in der Story versunken.

Ich musste immer zu weiter lesen und konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen.

Die Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Maggie habe ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen, sie tat mir so unglaublich leid. Ich konnte mich ziemlich gut in sie hineinversetzten. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr viel besser nachvollziehen. Ich litt mit ihr und ich kämpfte mit ihr. Es war unglaublich intensiv und glich einer emotionalen Achterbahnfahrt. Dennoch spürte ich das Maggie etwas verbirgt, doch was das ist, fand ich erst zum Schluss raus.

Die Handlung ist spannungsgeladen, emotional und nervenaufreibend. Einzig im Mittelteil fanden sich einige kleinere Längen. Durch geschickte Wendungen hatte ich keinerlei Ahnung wie das ganze ausgehen würde. Bis zum Ende hin hatte nicht mal den Hauch einer Ahnung wie das ganze enden würde.

Ganz langsam setzten sich die Puzzleteile zusammen und erfährt die genauen Umstände des Unfalls. Das Ende an sich fand ich dann etwas zu viel des guten. Dieses Ende überraschte mich sehr da ich es einfach nicht kommen sah, dennoch empfand ich es als zu viel. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

Klare Kauf und Leseempfehlung.

Fazit:

Mit "Der Unfall" gelingt Nuala Ellwood ein solider Thriller der mich überraschte. Nichts ist so wie es scheint. Durch geschickte Wendungen steigert die Autorin die Spannung ins unermessliche. Einzig das Ende überzeugte mich nicht ganz. Dennoch ein genialer Thriller und ich wurde bestens unterhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2019

wieder zu viel des Guten

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Inhalt
Maggie wacht aus dem Koma auf und erfährt, dass ihre Tochter tot und ihr Mann verschwunden ist. Doch irgendetwas scheint an dieser Geschichte nicht zu stimmen. Langsam kommen Maggies Erinnerungen ...


Inhalt
Maggie wacht aus dem Koma auf und erfährt, dass ihre Tochter tot und ihr Mann verschwunden ist. Doch irgendetwas scheint an dieser Geschichte nicht zu stimmen. Langsam kommen Maggies Erinnerungen wieder und mit ihnen das Entsetzen.

Eigene Meinung
Diese Geschichte hat sich einfach unglaublich gezogen. Maggie wacht auf und stürzt in ein tiefes Loch, als sie von dem Tod iher Tochter erfährt. Das passiert dann auch immer wieder wenn sie schlechte Nachrichten erhält. Ihr wird dann schwummrig, die wird hysterisch und manchmal fällt sie sogar in Ohnmacht. Oft war mir das zu überzogen.

Dann hat sie noch eine Sozialarbeiterin und eine andere Helferin. Die andere Helferin, Amanda kommt kaum vor und wird am Ende total vergessen. Die Sozialarbeiterin ist ganz süß, obwohl sie nur oberflächlich behandelt wird und Maggie ein paar mal erschrickt, weil sie unangekündigt in ihrer Wohnung putzt. Sie finden das komisch? Ja, fand ich auch.

Zwischendurch lesen wir noch Briefe, von Maggies Tochter an Maggie, die einige Fragen aufwerfen. Aber alles in allem dümpelt die Geschichte leider nur so vor sich hin und ich wurde mit Maggie bis zum Schluß nicht warm. Ich konnte ihr komisches Handeln nicht nachvollziehen und ihre Hysterie ging mir auf den Zeiger.

Am Ende fügt sich plötzlich alles zusammen, auch in etwa so, wie ich es mir gedacht habe, aber es war in meinen Augen völliger Quatsch. Zudem sollte das ganze in nur ein paar wenigen Tagen passiert sein. Total unglaubwürdig. Auch der krasse Showdown am Ende war einfach zu viel des Guten und war nur darauf aus, die Geschichte möglichst schnell zu Ende zu bringen.

Fazit
Eine hysterische Mutter die ihre Erinnerungen an den Unfall verloren hat und nun verzweifelt versucht ihre Tochter und ihren Mann zu finden. Hätte gut werden können, wenn man sich ein weniger mehr Zeit mit dem Ende und vor allem dem Ausarbeiten der Protagonistin gelassen hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Wie erwartet spannend

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Schon Nuala Ellwoods erster Thriller "Was ihr nicht seht" konnte mich begeistern, deshalb war mir klar, dass auch ihr neu übersetzer Thriller "Der Unfall" von mir gelesen werden muss!

Und was soll ich ...

Schon Nuala Ellwoods erster Thriller "Was ihr nicht seht" konnte mich begeistern, deshalb war mir klar, dass auch ihr neu übersetzer Thriller "Der Unfall" von mir gelesen werden muss!

Und was soll ich auch anderes sagen, als dass er mich wieder überzeugen konnte.


Gleich am Anfang wird Spannung aufgebaut, als man zum ersten Mal Protagonistin Maggie kennenlernt, die sich mitten in einer Gerichtsverhandlung befindet!

Man erfährt nichts Genaueres und ist erstmal ziemlich verwirrt, weil man nicht genau weiß, was da gerade passiert, aber man hat sofort den Drang weiterzulesen.


Das Buch startet damit, dass Maggie aus dem Koma aufwacht und erfährt, dass ihre Tochter tot ist und ihr Mann sie verlassen hat. Beides kann sie einfach nicht glauben, denn bis vor kurzem waren sie noch unglaublich glücklich gewesen! Doch leider hat Maggie keine Erinnerung, was in der Nacht, in der ihre Tochter gestorben ist, geschehen ist. Aber es wäre nicht Maggie, wenn sie einfach so aufgeben würde, sie ist fest entschlossen herauszufinden, was in jener Nacht passiert ist, da sie unter anderem auch nicht das Gefühl hat, dass ihre Tochter wirklich tot ist.

Schon am Anfang stellt man sich die Frage, ob Maggies Tochter wirklich tot ist oder Maggie sich viele Dinge wie die Stimme ihrer toten Tochter, usw. nur einbildet. Im Laufe des Buches rätselt man immer mehr mit, da immer mehr Komponenten auftauchen.

Auch Nuala Ellwoods Schreibstil ist super flüssig und baut stetig immer mehr Spannung auf.

Maggie und ihre Tochter stehen natürlich in diesem Buch im Vordergrund, durch Rückblenden vor dem besagten Unfall fühlt man Maggies Beziehung zu ihrer Tochter noch viel mehr.

Außerdem gibt es zwischen Maggies Kapiteln sogenannte Briefe von ihrer Tochter, die sich in irgendeiner Einrichtung befindet und darauf hofft, dass Maggie sie abholt.

Ist das alles nur ein schlechter Scherz, ist ihre Tochter wirklich nicht tot oder was hat es damit auf sich? Die Briefe konnten mich wirklich sogar am meisten begeistern, da sie einfach die unbekannte Komponente noch mehr betont haben.


Die Mutter-Tochter-Beziehung wurde wirklich sehr bewegend und genau ausgearbeitet, von der man einfach nur bis zum Ende hin fasziniert sein muss!


Das Ende selbst war auch richtig spannend und überraschend, mit einer Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte! Alle Fragen wurden geklärt und bestimmte Szenen, auf die ich gewartet habe, kamen auch vor!


FAZIT
Ein spannungsgeladener Thriller mit einem überraschenden Ende, der mich aufgrund der ausgearbeiteten Thematik rund um eine Mutter-Tochter-Geschichte, vollends von sich überzeugen konnte. 5/5 Sterne und eine Empfehlung meinerseits.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2019

Spannende Mischung aus Drama und Thriller, das nur am Ende durch unglaubwürdige Charaktere nicht ganz überzeugt

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Nach zehn Wochen erwacht Maggie aus dem Koma und erfährt, dass ihre geliebte Tochter Elspeth tot ist. Die 10-Jährige ist ertrunken, als sie auf der Rückbank alleine im Auto wegen einer unsachgemäß angezogenen ...

Nach zehn Wochen erwacht Maggie aus dem Koma und erfährt, dass ihre geliebte Tochter Elspeth tot ist. Die 10-Jährige ist ertrunken, als sie auf der Rückbank alleine im Auto wegen einer unsachgemäß angezogenen Handbremse in einen See gerollt war. Maggie hatte noch versucht, ihre Tochter aus dem abgeschlossenen Wagen zu befreien, kann sich aber an nicht mehr an die tragischen Umstände des Unglücks erinnern - weder warum sie überhaupt mit ihrer Tochter unterwegs war, noch warum sie Elspeth im Auto eingeschlossen hatte. Als Maggie dann auch noch gesagt wird, dass ihr Ehemann Sean verschwunden ist, gerät sie erst recht ins Grübeln und zweifelt an der Version der Geschichte. Aus dem Krankenhaus entlassen, versucht sie herauszufinden, was sich an dem Unfalltag ereignet und weshalb Sean sie verlassen hat. Maggie glaubt nicht daran, dass Elspeth wirklich tot ist und fühlt sich darin bestärkt, als sie einen Brief erhält, der vermeintlich von Elspeth stammt.

Der Roman ist aus der Perspektive von Maggie geschrieben, so dass man als Leser keine neutrale Sicht auf die Dinge hat. Maggie bleibt dabei lange schwer einschätzbar, aber ihre Vergangenheit, die nach und nach aufgerollt wird, belegt, dass sie eine labile Persönlichkeit ist.

Die Kapitel werden durch Briefe unterbrochen, die ein entführtes Kind an seine Mummy geschrieben hat und mit "deine liebe Tochter xxx" unterzeichnet sind.

Der Roman ist eine Mischung aus Drama und Thriller. Es geht um eine traumatische Vergangenheit und die Aufklärung eines Todesfalls in der Gegenwart. Dabei kann man sich gut in Maggie als verzweifelte Mutter hineinversetzen, spürt aber genau, dass sie etwas verbirgt.
Durch die vielen offenen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Unfall stehen, die steten Enthüllungen und Wendungen, ist der Roman abwechslungsreich geschrieben und bis auf wenige Längen im Mittelteil spannend zu lesen. Lange bleibt rätselhaft, wie die Vergangenheit Maggies mit den Ereignissen der Gegenwart zusammenhängt und welche Rolle ihr Ehemann spielt.
Auch wenn man im letzten Drittel eine Ahnung bekommt, was die Hintergründe für das Unfallszenario sein könnten, bleibt es dennoch bis zum Schluss spannend, ob Elspeth tatsächlich ums Leben gekommen ist oder ob es sich um eine Verschwörung gegen Maggie handelt und die 10-Jährige wie ihr Vater verschwunden ist.
Das Ende überrascht, war mir für den bisherigen Verlauf des Romans aber zu großherzig und in Bezug auf die handelnden Akteure überzogen und nicht ganz glaubwürdig.

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