Cover-Bild Der Unfall

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 18.11.2019
  • ISBN: 9783442489862
Nuala Ellwood

Der Unfall

Roman
Elke Link (Übersetzer)

Sechzig Sekunden nachdem sie aus dem Koma erwacht, bricht Maggies Welt in Stücke: Man teilt ihr mit, dass ihre Tochter Elspeth tot ist. Sie ertrank, als der Familienwagen in den Fluss stürzte. Maggie kann sich an nichts erinnern – aber sie wird das Gefühl nicht los, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt. Als sie darum bittet, ihren Mann zu sehen, erfährt sie, dass Sean spurlos verschwunden ist. Was ist wirklich an dem verhängnisvollen Tag am Fluss passiert? Wo ist Sean? Und warum kann sich Maggie des Verdachts nicht erwehren, dass ihre Tochter irgendwo, irgendwie noch am Leben ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

Wie erwartet spannend

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Schon Nuala Ellwoods erster Thriller "Was ihr nicht seht" konnte mich begeistern, deshalb war mir klar, dass auch ihr neu übersetzer Thriller "Der Unfall" von mir gelesen werden muss!

Und was soll ich ...

Schon Nuala Ellwoods erster Thriller "Was ihr nicht seht" konnte mich begeistern, deshalb war mir klar, dass auch ihr neu übersetzer Thriller "Der Unfall" von mir gelesen werden muss!

Und was soll ich auch anderes sagen, als dass er mich wieder überzeugen konnte.


Gleich am Anfang wird Spannung aufgebaut, als man zum ersten Mal Protagonistin Maggie kennenlernt, die sich mitten in einer Gerichtsverhandlung befindet!

Man erfährt nichts Genaueres und ist erstmal ziemlich verwirrt, weil man nicht genau weiß, was da gerade passiert, aber man hat sofort den Drang weiterzulesen.


Das Buch startet damit, dass Maggie aus dem Koma aufwacht und erfährt, dass ihre Tochter tot ist und ihr Mann sie verlassen hat. Beides kann sie einfach nicht glauben, denn bis vor kurzem waren sie noch unglaublich glücklich gewesen! Doch leider hat Maggie keine Erinnerung, was in der Nacht, in der ihre Tochter gestorben ist, geschehen ist. Aber es wäre nicht Maggie, wenn sie einfach so aufgeben würde, sie ist fest entschlossen herauszufinden, was in jener Nacht passiert ist, da sie unter anderem auch nicht das Gefühl hat, dass ihre Tochter wirklich tot ist.

Schon am Anfang stellt man sich die Frage, ob Maggies Tochter wirklich tot ist oder Maggie sich viele Dinge wie die Stimme ihrer toten Tochter, usw. nur einbildet. Im Laufe des Buches rätselt man immer mehr mit, da immer mehr Komponenten auftauchen.

Auch Nuala Ellwoods Schreibstil ist super flüssig und baut stetig immer mehr Spannung auf.

Maggie und ihre Tochter stehen natürlich in diesem Buch im Vordergrund, durch Rückblenden vor dem besagten Unfall fühlt man Maggies Beziehung zu ihrer Tochter noch viel mehr.

Außerdem gibt es zwischen Maggies Kapiteln sogenannte Briefe von ihrer Tochter, die sich in irgendeiner Einrichtung befindet und darauf hofft, dass Maggie sie abholt.

Ist das alles nur ein schlechter Scherz, ist ihre Tochter wirklich nicht tot oder was hat es damit auf sich? Die Briefe konnten mich wirklich sogar am meisten begeistern, da sie einfach die unbekannte Komponente noch mehr betont haben.


Die Mutter-Tochter-Beziehung wurde wirklich sehr bewegend und genau ausgearbeitet, von der man einfach nur bis zum Ende hin fasziniert sein muss!


Das Ende selbst war auch richtig spannend und überraschend, mit einer Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte! Alle Fragen wurden geklärt und bestimmte Szenen, auf die ich gewartet habe, kamen auch vor!


FAZIT
Ein spannungsgeladener Thriller mit einem überraschenden Ende, der mich aufgrund der ausgearbeiteten Thematik rund um eine Mutter-Tochter-Geschichte, vollends von sich überzeugen konnte. 5/5 Sterne und eine Empfehlung meinerseits.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2019

Spannende Mischung aus Drama und Thriller, das nur am Ende durch unglaubwürdige Charaktere nicht ganz überzeugt

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Nach zehn Wochen erwacht Maggie aus dem Koma und erfährt, dass ihre geliebte Tochter Elspeth tot ist. Die 10-Jährige ist ertrunken, als sie auf der Rückbank alleine im Auto wegen einer unsachgemäß angezogenen ...

Nach zehn Wochen erwacht Maggie aus dem Koma und erfährt, dass ihre geliebte Tochter Elspeth tot ist. Die 10-Jährige ist ertrunken, als sie auf der Rückbank alleine im Auto wegen einer unsachgemäß angezogenen Handbremse in einen See gerollt war. Maggie hatte noch versucht, ihre Tochter aus dem abgeschlossenen Wagen zu befreien, kann sich aber an nicht mehr an die tragischen Umstände des Unglücks erinnern - weder warum sie überhaupt mit ihrer Tochter unterwegs war, noch warum sie Elspeth im Auto eingeschlossen hatte. Als Maggie dann auch noch gesagt wird, dass ihr Ehemann Sean verschwunden ist, gerät sie erst recht ins Grübeln und zweifelt an der Version der Geschichte. Aus dem Krankenhaus entlassen, versucht sie herauszufinden, was sich an dem Unfalltag ereignet und weshalb Sean sie verlassen hat. Maggie glaubt nicht daran, dass Elspeth wirklich tot ist und fühlt sich darin bestärkt, als sie einen Brief erhält, der vermeintlich von Elspeth stammt.

Der Roman ist aus der Perspektive von Maggie geschrieben, so dass man als Leser keine neutrale Sicht auf die Dinge hat. Maggie bleibt dabei lange schwer einschätzbar, aber ihre Vergangenheit, die nach und nach aufgerollt wird, belegt, dass sie eine labile Persönlichkeit ist.

Die Kapitel werden durch Briefe unterbrochen, die ein entführtes Kind an seine Mummy geschrieben hat und mit "deine liebe Tochter xxx" unterzeichnet sind.

Der Roman ist eine Mischung aus Drama und Thriller. Es geht um eine traumatische Vergangenheit und die Aufklärung eines Todesfalls in der Gegenwart. Dabei kann man sich gut in Maggie als verzweifelte Mutter hineinversetzen, spürt aber genau, dass sie etwas verbirgt.
Durch die vielen offenen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Unfall stehen, die steten Enthüllungen und Wendungen, ist der Roman abwechslungsreich geschrieben und bis auf wenige Längen im Mittelteil spannend zu lesen. Lange bleibt rätselhaft, wie die Vergangenheit Maggies mit den Ereignissen der Gegenwart zusammenhängt und welche Rolle ihr Ehemann spielt.
Auch wenn man im letzten Drittel eine Ahnung bekommt, was die Hintergründe für das Unfallszenario sein könnten, bleibt es dennoch bis zum Schluss spannend, ob Elspeth tatsächlich ums Leben gekommen ist oder ob es sich um eine Verschwörung gegen Maggie handelt und die 10-Jährige wie ihr Vater verschwunden ist.
Das Ende überrascht, war mir für den bisherigen Verlauf des Romans aber zu großherzig und in Bezug auf die handelnden Akteure überzogen und nicht ganz glaubwürdig.

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  • Handlung
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