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Veröffentlicht am 07.04.2021

#Edna&Emil

Als wir uns die Welt versprachen
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"Als wir uns die Welt versprachen" von Romina Casagrande erzählt die Geschichte von den zwei Schwabenkindern Edna und Jacob, arme Bergbauerkinder die über die Alpen wandern mussten und dort als Arbeiter ...

"Als wir uns die Welt versprachen" von Romina Casagrande erzählt die Geschichte von den zwei Schwabenkindern Edna und Jacob, arme Bergbauerkinder die über die Alpen wandern mussten und dort als Arbeiter an Bauern verkauft wurden. Edna und Jacob wollen von dort fliehen, werden aber bei ihrer Flucht getrennt.
Nach fast 80 Jahren macht sich Edna mit ihrem Papagei Emil auf, um ihr Versprechen gegenüber Jacob einzulösen.

Über die Geschichte der Schwabenkinder hatte ich bis zu diesem Buch noch gar nichts gehört. Leider blieben die Informationen über dieses Thema hier eher sporadisch, erst zum Ende hin erfährt man ein bisschen über die Schwabenkinder. Aber es war doch sehr mager.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Dennoch fiel mir der Einstieg ins Buch etwas schwer und ich brauchte ein paar Kapitel zum Einlesen.
Die Handlung springt abwechselend von der Gegenwart in die Vergangenheit, zu Ednas und Jacobs Zeit auf dem Bauernhof.
Beide Handlungsstränge haben mir recht gut gefallen, doch leider hab ich nach dem Lesen des Klappentextes eine etwas andere Geschichte erwartet.
Der zweite Weltkrieg, der die beiden Kinder auseinander reißt, findet hier keine Präsenz. Denn Ednas und Jacobs Wege trennen sich schon früher. Ich hatte hier irgendwie erwartet, dass der zweite Weltkrieg hier mehr thematisiert wird und beschrieben wird, wie sie versuchen in dieser schweren Zeit zu überleben.
Es wird aber lediglich über das Leben auf dem Bauernhof geschrieben und über die Gegenwart.

Sehr schade fand ich auch, dass Ednas Leben nach dem Bauernhof nicht mehr angeschnitten wurde. Man erfährt leider nichts über ihr weiteres Leben und gerade das hätte mich sehr interessiert. Wie war es als sie zurückkam? Was war mit ihren Eltern? Wie haben sie den Krieg überstanden?
Das Augenmerk lag hier leider woanders.

Die Zeit von Edna und Jacob auf dem Bauernhof hatte eine sehr düstere Stimmung. Die Geschehnisse waren sehr schockierend und bedrückend.

Ednas Reise zu Jacob habe ich nach einer Weile sehr mitreißend empfunden und ich war sehr gespannt auf den Ausgang der Geschichte. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Doch manche Begegnungen empfand ich als zu überspitzt dargestellt und zu konstruiert, als das sie sich in der Realität wirklich so zutragen würden.
Auch die Wanderung von Edna über die Alpen mit ihren fast 90 Jahren empfand ich als übertrieben.

Leider hat mir das Ende des Buches nicht sehr gefallen und ließ mich doch sehr betrübt zurück.

Für mich ein Buch, dass mich sehr zwiegespalten zurück lässt.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Ein Buch, das mich überrascht hat

What if we Stay
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Nach dem mir "What if we drown" schon sehr gefallen hat, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut.

Der Roman brauchte ein bisschen um so richtig in Fahrt zu kommen. Er baute sich erst nach und ...

Nach dem mir "What if we drown" schon sehr gefallen hat, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut.

Der Roman brauchte ein bisschen um so richtig in Fahrt zu kommen. Er baute sich erst nach und nach auf. Steigerte sich aber meiner Meinung nach am Ende enorm.
Besonders das letzte Drittel des Buches ist mein absoluter Favorit. Es hat mich komplett gefesselt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Bei den letzten Kapiteln hatte ich Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals. Es hat mich sehr berührt.

Ich finde Sarah Sprinz schafft überzeugend realistische Charaktere, ohne das diese klischeehaft wirken.
Sehr angenehm empfand ich, dass der männliche Protagonist mal kein BadBoy ist, sondern ein sehr netter und angenehmer Mann, ein Softboy wie Amber ihn gerne bezeichnet. Das allein ist schon mal ein großer Pluspunkt, besteht das Genre doch meist aus den BadBoys.
Auch sehr gut gelungen ist Ambers Entwicklung im Laufes des Buches. Mit jeder Seite wurde sie mir sympathischer und am Ende habe ich regelrecht mit ihr mit gelitten.
Am Anfang wirkt sie sehr unnahbar und lässt niemanden richtig an sich ran. Es war schön zu verfolgen, wie sich dies nach und nach verändert.
Emmetts Entwicklung war nicht so deutlich dargestellt wie Ambers, was vermutlich an der Perspektive lag. Denn "What if we stay" ist komplett aus Ambers Sicht geschrieben.
Er wird zwar auch selbstsicherer und taut in ihrer Gegenwart mehr auf. Aber im Vergleich zu Amber bleibt sein Charakter etwas blass. Man sieht ihn halt nur durch Ambers Augen und seine Gedanken bleiben einem verborgen.

"What if we stay" beinhaltet viele wichtige Themen und sendet hier auch eine klare Botschaft, was mich wirklich sehr überzeugt hat.

Außer dem etwas langsamen Anfang, konnte mich das Buch doch sehr fesseln und von sich überzeugen.
Und ich liebe die Enden, die sich Sarah Sprinz für ihre Bücher ausdenkt.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Schluckauf ist ansteckend :)

Der kleine Siebenschläfer: Wie geht der Schluckauf wieder weg?
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Am kleinen Siebenschläfer komm ich einfach nicht vorbei.
Ich freue mich immer, wenn es neue Abenteuer von ihm gibt, denn ich lese diese Bücher gerne meiner kleinen Tochter vor.
Die Zeichnunen sind wie ...

Am kleinen Siebenschläfer komm ich einfach nicht vorbei.
Ich freue mich immer, wenn es neue Abenteuer von ihm gibt, denn ich lese diese Bücher gerne meiner kleinen Tochter vor.
Die Zeichnunen sind wie immer sehr niedlich und der Text ist klar und deutlich zu verstehen.
Diese kleinen Bücher vom Siebenschläfer finde ich immer sehr gut, falls es Abends schon mal später geworden ist, man aber nicht auf die kleine Gute-Nacht-Geschichte verzichen möchte.
Da meine Tochter Schluckauf immer sehr lustig findet, war dieses Buch ein absolutes Muss und ich habe den Kauf zu keiner Zeit bereut.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Schönes Mitmach-Buch

Nanu, und wer bist du?
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Auf der Suche nach einem neuen Kinderbuch für meine Tochter, bin ich bei dem kleinen Schnabeltier auf dem Cover hängen geblieben. Die Zeichnungen sind einfach nur wunderschön und liebevoll. Der Text ist ...

Auf der Suche nach einem neuen Kinderbuch für meine Tochter, bin ich bei dem kleinen Schnabeltier auf dem Cover hängen geblieben. Die Zeichnungen sind einfach nur wunderschön und liebevoll. Der Text ist leicht verständlich und sehr kindgerecht. Die Mitmach-Anweisungen sind sehr gut zu verstehen. Ich finde es immer schön, wenn das Kind aktiv beim Lesen miteingebunden werden kann. Ein wunderschönes Kinderbuch, welches viel Freude beim Vorlesen bringt.

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Schöne Geschichte mit Ecken und Kanten

Durch die kälteste Nacht
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Nachdem ich die Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry geradewegs verschlungen habe, habe ich mich natürlich sehr auf ein neues Buch von ihr gefreut.
Der Einstieg in dieses Buch war auch wieder sehr gut. ...

Nachdem ich die Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry geradewegs verschlungen habe, habe ich mich natürlich sehr auf ein neues Buch von ihr gefreut.
Der Einstieg in dieses Buch war auch wieder sehr gut. Der Schreibstil ist wieder sehr fließend zu lesen. Er ist sehr poetisch und Brittainy C. Cherry schafft es einfach immer zauberhafte Sätze zu kreieren, die einem einfach im Gedächtnis bleiben.

Am Anfang mochte ich die Geschichte von Kennedy und Jax sehr. Besonders mit Kennedy und ihrem Verlust, der zu Beginn nur schemenhaft erwähnt wurde, konnte ich sehr mitfühlen. Ich hatte nun die Erwartung, dass mich dieses Buch genauso wie die vorherigen sehr mitreißen würde und mich zu Tränen rühren würde.
Doch leider blieben bei mir die großen Gefühle aus bzw. ich habe sie im Laufe des Buches verloren. Denn Kennedys Verlust, der wirklich sehr tragisch und bedrückend war, wurde hier eher am Rande erwähnt und spielte im Rahmen des Buches außer in ein paar kleinen Szenen keine Rolle mehr. Was ich wirklich sehr schade finde, denn hier hätten wirklich sehr große Emotionen aufgebaut werden können. Für mich waren ihre Gefühle einfach nicht mehr fühlbar, sie haben mich gar nicht richtig erreicht.

Das Buch legt hier eher das Augenmerk auf Jax und seine Vergangenheit. Diese wird nach und nach, ganz langsam vorbereitet und erst kurz vor Schluss erfährt man die ganze Wahrheit. Das hat mir am Buch eigentlich auch am besten gefallen und war wirklich sehr gelungen.
Auch die Wendung am Ende hätte ich so nicht erwartet.

Was diesem Buch leider auch nicht so gut getan hat, waren die vielen Themen, die hier noch zusätzlich mit eingebaut wurden. Es wirkte nach einiger Zeit einrach nur zu überladen. Die Themen bekamen nicht den Raum, um sich ganz zu entfalten. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Mein Fazit zu diesem Buch: Es gibt wieder sehr schöne Cherry-Momente, mit unglaublich starken Sätzen. Und auch wenn meine Erwartungen an dieses Buch nicht ganz erfüllt wurden, so was es dennoch eine schöne Geschichte. Sie hat zwar ein paar Ecken und Kanten, doch dafür den schönsten Schreibstil, den ich bisher gelesen habe.

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