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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2020

Zwei Versprechen

All in - Zwei Versprechen
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Der erste Teil der „All in“-Reihe hat mich rundum begeistert. Ich hatte daher ziemliche Bedenken, ob der zweite Teil mithalten kann.
Ich habe mich gefreut, in diesem Band auch mal Theos Sicht zu lesen. ...

Der erste Teil der „All in“-Reihe hat mich rundum begeistert. Ich hatte daher ziemliche Bedenken, ob der zweite Teil mithalten kann.
Ich habe mich gefreut, in diesem Band auch mal Theos Sicht zu lesen. Er wirkte im ersten Band ziemlich verschlossen, mürrisch und undurchschaubar. Es hat mich richtig berührt, was hinter seiner Fassade steckt und womit er alles zu kämpfen hat.
Die Geschichte begann sehr emotional und beklemmend, so wie der erste Teil geendet hat. Lange Zeit ist nicht viel in der Story und in den Gefühlen der Protagonisten passiert. Es hat gepasst, dass die Autorin in der Handlung nichts überstürzt hat und sich das Buch eher Zeit gelassen hat. Alles andere wäre dem ersten Band und der intensiven Liebe zwischen Kacey und Jonah nicht gerecht geworden. Ich habe das Buch als Hörbuch nebenbei gehört. Ich glaube, wenn ich es gelesen hätte, hätten mich die Längen in der Geschichte mehr gestört und vielleicht hätte ich es langweilig gefunden. So habe ich nach ca. Dreiviertel des Buches gedacht, so langsam müsste es doch mal voran gehen.
Insgesamt war die Story gut, aber trotzdem reicht es für mich nicht an Band 1 heran. Der Schreibstil und die liebevolle Charaktergestaltung, die Emma Scott in ihren Roman vorweist, war auch hier wieder ein Volltreffer. Allerdings ist dieser zweite Teil für mich kein Lese-Muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2020

Eine ganz andere Geschichte als die vorherigen Bände

Dream Again
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In „Dream Again“ begeben wir uns nun zum letzten Mal nach Woodshill. Diesmal begleiten wir Blake, den wir schon in „Hope Again“ kennenlernen durften, und Jude. Blake war mir schon im Band davor sehr sympathisch ...

In „Dream Again“ begeben wir uns nun zum letzten Mal nach Woodshill. Diesmal begleiten wir Blake, den wir schon in „Hope Again“ kennenlernen durften, und Jude. Blake war mir schon im Band davor sehr sympathisch und ich habe mich gefreut, dass er hier im Mittelpunkt stand.
Jude mochte ich von Anfang an sehr gerne und ihre Geschichte war im Vergleich zu den vorherigen Büchern aus der „Again“-Reihe etwas ganz anderes. Ich fand es spannend, dass sie nicht zum Studieren in Woodshill gelandet ist, sondern aus ganz anderen Gründen. So bestand keine Gefahr, dass sich die Story mit den Bänden davor ähneln könnte.
Ich habe mich beim Lesen trotz einiger Tiefen in Judes Alltag einfach wohl gefühlt und super unterhalten gefühlt. Besonders gefallen hat mir, dass immer mal wieder Personen aus den vorherigen Bänden eingebaut wurden. Die Woodshill-Clique besteht aus so tollen Charakteren und sicher würde nicht nur ich gerne ein Teil davon sein.
Nach dem Beenden des Buches war ich richtig wehmütig und sicherlich werde ich zeitnah den ein oder anderen Teil rereaden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Ein gelungener Abschluss einer gefühlvollen und besonderen Dilogie

Promises of Tomorrow
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„Promises of Tomorrow“ ist die Fortsetzung von „Dreams of Yesterday“ und erzählt die Geschichte von Evelyn und Dylan einige Jahre später weiter. Dieses Buch war einfach Balsam für die Seele. Die Wunden, ...

„Promises of Tomorrow“ ist die Fortsetzung von „Dreams of Yesterday“ und erzählt die Geschichte von Evelyn und Dylan einige Jahre später weiter. Dieses Buch war einfach Balsam für die Seele. Die Wunden, die ich aus dem ersten Band davongetragen habe, wurden hier liebevoll gepflegt. Gegen Ende des Buches war es für mich fast ein bisschen zu viel Kitsch, aber insgesamt hat mir der Abschluss schon sehr gefallen.
Evelyn und Dylan sind für mich ganz besondere Charaktere und es ist faszinierend zu lesen, wie sie sich nach dem ersten Band entwickelt haben. Toll fand ich auch, dass Nebenpersonen aus dem ersten Band trotz des Zeitunterschiedes auch hier wieder einen Platz gefunden haben. Ich bin noch immer ein großer Fan von Evelyns Tante Yvonne.
Ich bin sehr froh, auf diese Dilogie gestoßen zu sein und damit L. H. Cosways Schreibstil kennengelernt zu haben. Der ist einfach toll. Auf der einen Seite werden Gefühle intensiv und Gedanken tiefgründig beschrieben. Und auf der anderen Seite streut sie genau die richtige Prise Humor rein. Ich habe mich rundum unterhalten gefühlt und habe auch den zweiten Teil innerhalb kürzester Zeit inhaliert.
Am liebsten würde ich sofort Band 1 rereaden… Vielleicht schaue ich mir auch erstmal die anderen Bücher der Autorin an. Aber fest steht: Die Geschichte von Evelyn und Dylan ist so besonders, da kann ich jedem New-Adult/Young-Adult-Fan empfehlen, einmal reinzuschauen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Handlung im Schnelldurchlauf und nervige Protagonistin

Celestial City - Akademie der Engel
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Ich habe vor einiger Zeit mal in „Celestial City“ reingelesen, bevor ich es als Rezensionsexemplar angefragt habe. Die Leseprobe hat mir zugesagt und der Anfang des Buches konnte durchaus mein Interesse ...

Ich habe vor einiger Zeit mal in „Celestial City“ reingelesen, bevor ich es als Rezensionsexemplar angefragt habe. Die Leseprobe hat mir zugesagt und der Anfang des Buches konnte durchaus mein Interesse wecken. Mich haben ein bisschen die vielen Informationen über die Weltgestaltung und die verschiedenen magischen Wesen zu Beginn irritiert, da es viel auf einmal war. Ich konnte mir da noch nicht genau vorstellen, wie die Dämonen aussehen oder ähnliches. Der weitere Verlauf des Buches konnte mich leider nicht begeistern.
Brielles Besonderheit, die auch im Klappentext genannt wird, hat mir zunächst sehr gefallen. Allerdings kamen im Laufe der Geschichte so viele Fähigkeiten und Begabungen dazu, dass mir das zu viel wurde und ich immer mehr das Interesse an Brielles Entwicklung verlor. Generell konnte ich mit ihrem Charakter nicht viel anfangen. Sie sollte 18 oder 19 Jahre alt sein (ihr Geburtstag ging entweder in einem Zeitsprung unter oder ich habe es überlesen), benahm sich aber wie ein vorpubertierendes junges Mädchen. Zwischenzeitlich habe ich befürchtet, dass ich aus Jugendbüchern einfach herausgewachsen bin, aber wenn ich an andere tolle Jugendbücher denke, kann ich den Gedanken schnell wieder verwerfen. Brielle hat sich oft einfach albern verhalten. Ich konnte durchaus nachvollziehen, warum Lincoln mit ihr zunächst nicht viel zu tun haben wollte. Er hat den Grund auch Brielle genannt, aber sie hat es entweder wieder vergessen oder ignoriert. Sie nimmt kaum Rücksicht auf die Gefühle anderer oder handelt teilweise einfach kindisch. Bestes Beispiel: Auf einer Spendenverantstaltung hofft sie, dass sie wenig Geld spenden muss, um eines der Geschenke zu erhalten. Zudem sieht sie manchmal das Offensichtliche nicht, was mich bei Büchern wahnsinnig macht.
Ihre beste Freundin Shea mochte ich deutlich mehr. Anfangs wurde auf ihre besondere magische Eigenschaft eingegangen, die ich sehr spannend fand. Leider wurde dieses Thema ziemlich schnell „aufgelöst“. Generell wurden für mich in der Geschichte viele Konflikte/Kämpfe zu schnell abgearbeitet. Es ging vieles einfach zu glatt. Mir kam es manchmal so vor, als wenn es für jedes Problem den passenden Zauber gibt und jemand zur Stelle ist, der diesen auf Lager hat. Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wo die Magie in dieser Welt anfängt und wo sie aufhört. So kam für mich wenig Spannung auf. Hinzu kamen viele Zeitsprünge, sodass ich mich fühlte, als würde ich durch dieses erste Collegejahr durchrauschen und alles im Schnelldurchlauf sehen.
Am Ende wurde es dann tatsächlich noch spannend. Die turbulenten Szenen am Ende hat die Autorin fesselnd beschrieben und mit der Wendung hätte ich nicht gerechnet. Da kam für mich das erste Mal in diesem Buch Herzklopfen auf. Obwohl das Buch spannend endete, werde ich die Reihe nicht weiterlesen.
Von der Handlung und der Protagonistin abgesehen, konnte mich auch der Schreibstil nicht überzeugen. Ich konnte nicht herausfinden, ob dieses Buch das erste allein geschriebene von Leia Stone ist, aber es wirkte so. Die Sprache ließ mich mehrfach die Augen verdrehen und es wurden viele Formulierungen ständig wiederholt.
Das Cover des Buches ist einfach toll, aber der Inhalt konnte mich leider nicht so begeistern. Durch das spannende Ende bin ich letztendlich auf 2,5 Sterne gekommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Seltsame Protagonisten und eine Handlung, die so vor sich hinplätscherte

Truly
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In den letzten Tagen habe ich „Truly“ von Ava Reed gelesen. Leider hat es mich nicht überzeugen können. Alles, was ich bisher über das Buch gehört hatte, fand ich zunächst sehr ansprechend. Ich lese gerne ...

In den letzten Tagen habe ich „Truly“ von Ava Reed gelesen. Leider hat es mich nicht überzeugen können. Alles, was ich bisher über das Buch gehört hatte, fand ich zunächst sehr ansprechend. Ich lese gerne Geschichten, in denen die ProtagonistInnen irgendwo hinziehen und erstmal kein Geld, keinen Job, Freunde o. ä. haben und sich dann Stück für Stück etwas aufbauen. Die Umsetzung hat mir leider nicht so gefallen.

Ich konnte zu Cooper und Andie kaum eine Verbindung herstellen. Obwohl die Sicht aus beiden Perspektiven beschrieben wurde, konnte ich bei beiden bis zum Schluss nicht einschätzen, was für ein Typ Mensch sie eigentlich sind. Andie tritt mal schüchtern, fast schon ängstlich auf und im nächsten Atemzug zickt sie Cooper plötzlich an. Dann soll sie Zwangsneurosen in Bezug auf Ordnung haben, lebt diese aber auch nur aus, wenn es gerade passt.

Außerdem soll sie tierlieb sein und um das zu unterstützen, wird ein Hund in die Handlung eingebaut. Das finde ich an sich gut, aber dieses Tier und der Umgang mit ihm war für mich einfach unrealistisch. Sie hat ihn von der Straße aufgelesen und glücklicherweise scheint er kerngesund zu sein. Zum Tierarzt ist Andie nicht gegangen. Dann ist er über mehrere Tage mit Wurst aus dem Kühlschrank zufriedenzustellen, bevor sie nach 3 Tagen endlich Zeit hat Hundefutter zu kaufen. Stubenrein ist er auch sofort und seine Bedürfnisse scheint er auf Andies Wünsche angepasst zu haben. Es wird nämlich erwähnt, dass sie an einem Tag erst noch mit ihrem Mitbewohner plaudert, obwohl der Hund scheinbar dringend nach draußen muss und an einem anderen Abend geht sie zweimal vor einer Party mit ihm raus und ein Mitbewohner dann auch nochmal am gleichen Abend. Also scheint Andie nicht nur tierlieb zu sein, sondern kann ihren Hund auch noch magisch beeinflussen.

Cooper hingegen ist mir völlig fremd geblieben. Erst nach ca. 70 % des Buches habe ich erfahren, was genau er eigentlich studiert. Zu Andie war er ständig mürrisch und unfreundlich. Seine Gedanken sagten jedoch das genaue Gegenteil. Er betonte immer wieder, dass sie ihn an seine Schwester erinnern würde. Ein Satz später wird dann aber geschildert, dass er sich gegenüber Andie stark körperlich angezogen fühlt. Okay… Dann scheint er auch keinerlei Feingefühl zu haben. Eine wichtige und vor allem traumatische Geschichte aus seiner Vergangenheit brüllt er Andie förmlich entgegen. Da war ich schon etwas sprachlos.

Die einzigen Personen, die ich wirklich mochte, waren June und Mason. Das Zusammenspiel der beiden war einfach super unterhaltsam. Sie sind die Protas im zweiten Band „Madly“. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich den lesen werde.

Für mich wirkte vieles in „Truly“ sehr konstruiert und einfach gelöst. Das Beispiel mit dem Hund habe ich ja schon ausführlich beschrieben. Aber auch sonst gab es den ein oder anderen Zufall, bei dem ich mit den Augen rollen musste.

Aufgrund des lockeren Schreibstils bin ich schnell durchgekommen. Allerdings hat mich gestört, dass oft seitenweise Monologe geführt wurden, ohne, dass es mit der Handlung voran ging. Z. B. brauchte Andie einmal fast 3 Seiten, um auf Coopers Motorrad zu steigen. Am Ende wurde ein und dieselbe Szene erst aus Andies Sicht und dann nochmal aus Coopers Sicht beschrieben. Das fand ich sinnlos, da mir das keine neuen Erkenntnisse brachte. Statt diesen ellenlangen Monologen oder Wiederholungen, hätte ich mir mehr Szenen aus dem Alltag gewünscht. Es wurde so gut wie gar nicht auf die Uni eingegangen.
Schade!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere