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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2020

Spannendes und wichtiges Thema

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
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Dieses Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste. Ich interessiere mich sehr für psychische Erkrankungen und wie Betroffene mit diesen umgehen. Da war dieses Buch ein absolutes Muss für mich. „Alles. ...

Dieses Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste. Ich interessiere mich sehr für psychische Erkrankungen und wie Betroffene mit diesen umgehen. Da war dieses Buch ein absolutes Muss für mich. „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ behandelt ein spannendes und wichtiges Thema, das man nicht oft in Jugendromanen antrifft.

Die Autorin hat sehr authentisch beschrieben, wie sich das Leben und der Alltag der Protagonistin Leni durch ihre Krankheit verändert. Der erste Teil des Buches hat mich mitreißen können. Vor allem die Tagebucheinträge, die von Ava Reed gestaltet wurden, haben mir sehr gut gefallen. Das war etwas ganz Besonderes.

Als sich dann im Laufe des Buches das Setting änderte, konnte mich die Handlung nicht mehr so ganz überzeugen. Es werden Entscheidungen getroffen, die ich sehr naiv fand und nicht nachvollziehen konnte. Den Verlauf im letzten Drittel der Geschichte hat mich dann auch eher gelangweilt.

Fazit: Ich hatte etwas mehr von diesem Buch erwartet. Der Anfang hat mir gut gefallen und die psychische Erkrankung, die hier im Vordergrund steht, wurde intensiv geschildert. Allerdings nahm für mich die Spannung im Verlauf des Buches immer mehr ab und die Aspekte, die für mich interessant gewesen wäre (z. B. Therapie, Behandlung etc.) wurden immer mehr in den Hintergrund gerückt. Daher wurden es leider nur 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Herzerwärmend und Herzzerreißend zugleich

All In - Tausend Augenblicke
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Ich habe schon so viel über dieses Buch gehört. Und 99% der Meinungen, die ich mitbekommen habe, waren positiv. Und das völlig zurecht!

Ich hatte vorher noch nichts von Emma Scott gelesen, aber ihr Schreibstil ...

Ich habe schon so viel über dieses Buch gehört. Und 99% der Meinungen, die ich mitbekommen habe, waren positiv. Und das völlig zurecht!

Ich hatte vorher noch nichts von Emma Scott gelesen, aber ihr Schreibstil konnte mich sehr überzeugen. Sie hat es trotz der dramatischen Handlung geschafft, eine Prise Humor einzubringen. Zudem hat sie zwei tolle Protagonisten erschaffen. Kacey und Jonah haben mich so ein bisschen an Sawyer und Isaac aus „Feel again“ von Mona Kasten erinnert, die ich auch schon sehr mochte.

Während des Lesens kann man ziemlich schnell ahnen, worauf die Geschichte hinausläuft. Dadurch hatte ich die ganze Zeit eine unterschwellige Panik, dass jeden Moment die wunderschöne Handlung zerstört wird und etwas dramatisches passiert. Das Ende war dann genauso herzzerreißend, wie ich es befürchtet hatte.

Besonders gefallen hat mir in diesem Buch auch das Setting. Die Geschichte spielt in Las Vegas. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem die Charaktere wirklich in der Stadt gelebt haben. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass es da überhaupt normale Häuser und Menschen die dort leben, gibt.

Ich werde definitiv auch den zweiten Teil von „All in“ lesen, obwohl ich erstmal eine Pause brauche, um die Handlung aus dem ersten Teil zu verarbeiten. Auch ohne den Klappentext von Teil 2 zu lesen, lässt sich schon erahnen, worauf es hinauslaufen wird. Ich bin gespannt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Ein modernes Märchen, das den Hype wert ist

Cinder & Ella
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„Cinder & Ella“ ist eins der Bücher, das gefühlt schon jeder gelesen und geliebt hat. Es stand schon viele Monate auf meiner Wunschliste und ich bin froh, dass ich es nun endlich gelesen habe.

Ist es ...

„Cinder & Ella“ ist eins der Bücher, das gefühlt schon jeder gelesen und geliebt hat. Es stand schon viele Monate auf meiner Wunschliste und ich bin froh, dass ich es nun endlich gelesen habe.

Ist es wirklich den Hype wert? Meiner Meinung nach JA! Das Buch hat mich total gepackt, und das von der ersten Seite an. Der Schreibstil von Kelly Oram gefällt mir richtig gut. Sie konnte mich zum Lachen bringen und hat es auch geschafft, Szenen so herzzerreißend zu beschreiben, dass mir die Tränen kamen.

Ella ist eine tolle Protagonistin. Was sie erlebt hat und in der Geschichte durchmachen muss, möchte ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten. Sie ist wirklich eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, die mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen wird. Auch Cinder mochte ich sehr. Er hat eine liebenswerte und humorvolle Art.

Kelly Oram hat in diese Geschichte eine Menge kreative und originelle Ideen einfließen lassen. Ich wollte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen, aber auch nicht, dass es endet. Das Ende hielt dann die volle Dröhnung Kitsch bereit, die für mich in diesem Buch aber genau richtig war. Vor allem nach den grausamen Ereignissen am Beginn der Geschichte.

„Cinder & Ella“ ist eine großartige Liebesgeschichte, die einem warm ums Herz werden lässt und trotzdem tiefgründig ist. Der Hype ist für mich bei diesem Buch berechtigt und ich kann jedem empfehlen, es auszuprobieren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere