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Veröffentlicht am 13.05.2026

Grandioser Schreibstil, wackeliges Ende

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Velvet schlägt sich als Dämomenreiterin durch. Einst durch einen bezwungenen Dämon zu übermenschlichen Fähigkeiten gekommen, macht sie nun beruflich Jagd auf solche. Bis eines Tages furchtbare Visionen ...

Velvet schlägt sich als Dämomenreiterin durch. Einst durch einen bezwungenen Dämon zu übermenschlichen Fähigkeiten gekommen, macht sie nun beruflich Jagd auf solche. Bis eines Tages furchtbare Visionen über ein magisches Virus sie heimsuchen. Sowohl die Visionen als auch den Weltuntergang kann sie nur mit Hilfe der Göttersöhne auf Erden aufhalten. Leider ist einer davon Kashmere, ihr Exfreund, und seitdem ihre Beziehung vor Jahren ein grausames Ende nahm, haben sie sich nie wieder gesehen. Doch nun müssen sie zusammenarbeiten – während alte Wunden aufreißen und Gefühle wieder hochkochen ...



Erstmal ist Julia Dippels Schreibstil wie immer absolut grandios und fesselnd. Das Buch hat mega Spaß gemacht, wahr kurzweilig, und hat eine ziemliche Sogwirkung entwickelt. Ich bin echt durch die Seiten geflogen. Auch die Idee dahinter, die Charaktere und die Welt waren genial. Ich hab mit Velvet mitgefühlt, fand die Szenen emotional, achtionreich, humorvoll, einfach generell sehr abwechslungsreich.

So ungefähr im letzten Drittel haben dann allerdings doch einige Dinge angefangen, mich etwas rauszubringen. Leiche Spoilerwarnung:

Zum Beispiel einige kleinere Logiklücken, wie die Tatsache, dass Velvets Lehrling plötzlich mehrere Kapitel lang nicht mehr auftauchte und nicht erwähnt wurde, als hätte er nie existiert, und dann war er plötzlich wieder da als wär nichts gewesen. Oder der generell etwas plumpe Grund, ständig über S*x zu sprechen oder ihn nötig zu haben – das hat mich schon bei der Sonnenfeuer-Balade etwas gestört ("das Wetter ist sonst schlecht, also müsst ihr es bitte ständig miteinander treiben"). Dass das irgendwie ... ja plump halt ... als großer, unbedingt notwendiger Teil der Handlung eingebaut wurde. Das wurde mir am Ende etwas zu viel.

Dazu kam, dass ich das Ende – ja – definitiv schockierend fand. Aber ein bisschen hat es mir auch die Dynamik bzw. den Love Interest Kashmere "kaputt gemacht". Denn irgendwie erschien mir das nicht hundertprozentig logisch, worauf das alles hinaus lief. Wir lesen das Buch ja aus beiden Perspektiven, gucken also auch in Kashmeres Kopf, und der Twist am Ende kam völlig aus dem Nichts und hat bei mir eher ein "Hä?" ausgelöst als Mitfühlen. Zudem weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie diese Beziehung in Band 2 gerettet werden soll, denn wenn das wirklich so war, dann ist Kash in meinen Augen ziemlich unten durch und ich hoffe nicht, dass Velvet sich nochmal auf ihn einlässt. Aber auch der ganze Hintergrund mit der Verschwörung, was sich da auf den letzten Seiten alles überschlagen hat, hat bei mir etwas Stirnrunzeln hinterlassen.

Deswegen war ich am Ende ein bisschen raus, und ich freue mich immer noch auf Band 2, es ist aber nicht so, als wär die Wartezeit nicht auszuhalten oder als bräuchte ich die Fortsetzung jetzt unbedingt sofort. Trotzdem bleibe ich dabei, dass Julia Dippel fantastisch schreibt. Ich liebe es, wie actionreich und humorvoll ihre Geschichten sind, wie flüssig sie sich lesen lassen, und ihren Fokus auf dynamische Dialoge. Wie gesagt, die meiste Zeit des Buches hab ich das alles mehr als genossen, auch wenn das oben jetzt etwas negativ klang.

Ich empfehle das Buch trotz der Kritik definitiv.

4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Themen-Überblick und Praktisches

Stop Overthinking
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In »Stop Overthinking« geht es um Gedankenschleifen, die einem den Alltag erschweren. Es geht um Denkmuster, Reizüberflutung, Auslöser und Techniken zum Umgang.

Es war eine ganz gute Mischung aus inhaltlichen ...

In »Stop Overthinking« geht es um Gedankenschleifen, die einem den Alltag erschweren. Es geht um Denkmuster, Reizüberflutung, Auslöser und Techniken zum Umgang.

Es war eine ganz gute Mischung aus inhaltlichen Erklärungen bzw. einem Überblick und Tipps zur praktischen Anwendung. Mache Kapitel waren für mich aufschlussreicher als andere, nicht alles war hilfreich. Da das Buch eher allgemein gehalten wird, werden hier ganz verschiedene Ansätze unter dem Begriff "Overthinking" gesammelt, und in manchem hab ich mich gar nicht wiedergefunden. Als Anlaufstelle ist das Buch aber auf jeden Fall interessant.

Ein paar Erkenntnisse hab ich gewinnen können und es sinda uch ein paar Sachen dabei, die ich ausprobieren möchte. Und auch wenn manches nicht unbekannt war, schadet es nicht, nochmal darüber zu lesen und sich Dinge erneut ins Bewusstsein zu rufen.

Das war jetzt keine bahnbrechende Lektüre für mich, aber es hatte durchaus Mehrwert und ich denke es schadet nicht, das Buch zu lesen!

3,5 - 4 Sterne

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  • Cover
Veröffentlicht am 13.05.2026

Rätselhaftes Hotel

Das White Octopus Hotel
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Ein rätselhafter, verlassener, vielleicht magischer Ort – das ist das White Octopus Hotel. Kunstgutachterin Eve Shaw spürt eine unerklärliche Verbindung zu diesem Hotel, und als sie eines Tages auf einen ...

Ein rätselhafter, verlassener, vielleicht magischer Ort – das ist das White Octopus Hotel. Kunstgutachterin Eve Shaw spürt eine unerklärliche Verbindung zu diesem Hotel, und als sie eines Tages auf einen alten Mann trifft, der ihr seltsam bekannt vorkommt, beschließt sie, auf die Suche nach Antworten zu gehen. Im Anwesen oben in den Schweizer Alpen angekommen, voller Mythen über Zeitreisezimmer und magische Gegenstände, findet sie sich plötzlich in der glanzvollen Vergangenheit des Hotels wieder. Und vor Eve entfaltet sich eine Wahrheit, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.



»Das White Octopus Hotel« ist ein wirklich besonders, schönes Buch mit einer eindrücklichen Geschichte. Mich haben die Schilderungen zum Hotel, die Atmosphäre, die Gäste, die Zeitwechsel sehr fasziniert. Es war sehr gut miteinander verwoben und ich fands super, nach und nach mehr über die Protagonistin Eve und ihre Verbindung zu allem herauszufinden. Vor allem, weil sich auf magische Weise alles gleichzeitig entwickelte und doch gerennt voneinander, und Details nach und nach Sinn ergaben und das große Ganze erklärten. Erst am Ende wird einem wirklich klar, was da eigentlich los ist.

Eve selbst ist für meinen Geschmack leider ein bisschen zu distanziert geblieben, richtig greifen konnte ich sie nicht. Generell wirkten die Charaktere hier und da ein bisschen wie Schablonen vor einer Kulisse. Aber die Kulisse war eben sehr faszinierend. Die Geschichte und die Antworten entfalten sich eher langsam, man muss ein wenig Geduld mitbringen, damit sich alles fügt.

Letztlich hatte Ich gehofft, dass das Buch nach dem Lesen noch stärker in mir nachhallt, das hat es dann nicht ganz geschafft. Aber es gibt definitiv eine Empfehlung von mir für diese besondere Reise, wie ich sie so noch nicht gelesen hatte.

4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Kurzweilige Unterhaltung

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Das Königreich Lethia ist in Gefahr, Dämon drohen das Land zu überschwemmen. Gestaltwandlerin Scarlett hält sich mit Diebstählen über Wasser, wird jedoch bei ihrem neusten Auftrag in den königlichen Gemächern ...

Das Königreich Lethia ist in Gefahr, Dämon drohen das Land zu überschwemmen. Gestaltwandlerin Scarlett hält sich mit Diebstählen über Wasser, wird jedoch bei ihrem neusten Auftrag in den königlichen Gemächern erwischt. Eine Hinrichtung ist gesetzt – bis König Ren ihr einen wahnwitzigen Deal anbietet: Sie soll seine kürzlich ermordete Verlobte verkörpern. Inmitten von Intrigen, Angriffen und einem immer undurchsichtiger werdenden Spiel kommen sich die beiden unfreiwillig näher ...

Ich habe Heart of the Damned angefangen und mich sofort bestens unterhalten gefühlt. Es war total kurzweilig und hat mir viel Spaß gemacht, vor allem auch die vorlauten Kommentare und Aktionen von Scarlett. Auch wenn hier nirgendwo das Rad neu erfunden wurde, hat mich das nicht gestört, ich hab total gern weitergelesen. Der König und sie waren eine spannende Kombi, und der Palast, die Dämonen, die Angriffe – alles hat eine interessante Handlung gewoben.

Im Mittelteil hat meine Begeisterung aber irgendwann etwas nachgelassen. Es plätscherte ein wenig, manche Dinge waren mir zu plump bzw. nicht nachvollziehbar genug umgesetzt. (Wie zum Beispiel kann es sein, dass Scarlett als Verlobte durch die Gegend spazieren soll, aber niemand jemals auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen ist, ihr beizubringen, wen sie da eigentlich verkörpert (Hintergrund, Persönlichkeit,...)? Und sie selbst das auch nicht in Frage stellt?). Außerdem hab ich die aufkeimende Anziehung zwischen Scarlett und Ren nicht so richtig fühlen können. Ich dachte, das wird ein explosives Enemies to Lovers, weil Ren voller Abneigung auf sie getroffen ist. Doch schon bald war die wie weggeblasen und er war plötzlich interessiert an ihr und ziemlich zahm. Wann war das denn passiert? Wo war der Übergang? Auch ihr Interesse an ihm war für mich nicht ganz greifbar.

Das Ende hat sich dann ziemlich überschlagen und das Buch ist mit einem ziemlich großen und spannenden Cliffhanger geendet, was mich auf jeden Fall neugierig auf den Folgeband macht. Ich will definitiv wissen, wie die Geschichte ausgeht, und werde weiterlesen, obwohl das Buch meine Hoffnungen von Beginn im Laufe des Buches nicht mehr erfüllen konnte.

3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Gelungenes Finale

A Curse so Divine
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(Spoiler für Band 2)

Ligeia hat herausgefunden, dass der Fluch nicht ihre Schuld ist. Erleichtert kehrt sie nach Aethra zurück, doch die Stadt ist nicht mehr die, die sie kannte. Die Lage spitzt sich ...

(Spoiler für Band 2)

Ligeia hat herausgefunden, dass der Fluch nicht ihre Schuld ist. Erleichtert kehrt sie nach Aethra zurück, doch die Stadt ist nicht mehr die, die sie kannte. Die Lage spitzt sich zu, die Bevölkerung ist verzweifelt. Gemeinsam mit Apsinthion kann sie fliehen und macht sich auf die Reise, mehr über die Geschehnisse vor 700 Jahren zu erfahren – und so die Flüche und den König zu stoppen.



Wer die Vorgänger mochte, der wird auch beim Finale auf seine Kosten kommen! Ich fand, dass das Buch in Geschichte und in Spannung sehr gelungen an Band 2 anknüpft. Den Schreibstil mochte ich wieder sehr gerne – er ist eine gute Mischung aus Tempo und Details und dabei ziemlich fesselnd. Obwohl das Buch über 600 Seiten hat, bin ich doch echt schnell durch das Buch gekommen!

In Band 2 gab es mehr Rückblicke in die Vergangenheit, die kommen hier in der Art nicht mehr vor, dafür entdecken wir mit Ligeia und Thion neue Gegenden des Königreichs und erfahren dort mehr über die Umstände von damals und heute. Ich mochte es wieder sehr, dass wir herumreisen und verschiedene Einblicke bekommen, die das große Bild ergänzen. Dabei kamen auch wieder einige interessante Nebencharaktere vor.

Ligeia war hier durch neue Erkenntnisse etwas weniger in negativen Spiralen gefangen, was gut tat, aber sie ist sich als Charakter weiterhin treu geblieben. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Thion in diesem Band viel von Unsicherheiten, Zweifeln und Fragen bestimmt, sie war also stetig präsent, aber es gab nicht ganz so viel happy moments. Dafür aber umso bedeutsamere und bittersüße, die mich sehr viel haben fühlen lassen.

Das Ende war ... definitiv felungen, aber nicht ganz so meins. Es passte sehr gut zu der Geschichte, zu allem, was wir bis dahin gelernt hatten. Aber ich hatte es mir anders gewünscht, es hinterließ einen kleinen Beigeschmack bei mir. Das hat aber eben nicht mit Qualität, sondern persönlichem Wunsch zu tun.


Insgesamt ein gelungenes Finale, das eine sehr durchdachte und große Story zu einem eindrücklichen Ende bringt. Ich kann die Reihe auf jeden Fall empfehlen!

4 Sterne

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