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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Zwischen Teigschüsseln, vergessenen Rezepten und ganz wundervollen Nachbarn

Die geheime Zutat
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Kate lebt eigentlich das perfekte Leben: ein Häuschen wie gemalt, ein Ehemann zum Verlieben und ein Job, der sie erfüllt. Alles läuft, bis es plötzlich nicht mehr läuft.

Ein Unfall, ein Verlust, ein Loch. ...

Kate lebt eigentlich das perfekte Leben: ein Häuschen wie gemalt, ein Ehemann zum Verlieben und ein Job, der sie erfüllt. Alles läuft, bis es plötzlich nicht mehr läuft.

Ein Unfall, ein Verlust, ein Loch. Und mittendrin: Kate, allein mit ihrer Trauer und einer leeren Küche, in der früher ihr Mann das Zepter geschwungen hat.

Nach einiger Zeit der Trauer – zack! – steht ein verwirrter älterer Herr vor ihrer Tür. Und als hätte jemand leise Glitzer über ihr Leben gestreut, beginnt sich etwas zu verändern.

Zwischen Teigschüsseln, vergessenen Rezepten und ganz wundervollen Nachbarn findet Kate langsam zurück zu sich selbst. Das Kochen, früher nur süßes Beiwerk ihres Mannes, wird zur Brücke in eine neue Welt voller Begegnungen, Geheimrezepte und Herzmomente. Und während ihr eigenes kleines Rezeptbuch Seite für Seite wächst, füllt sich auch ihr Herz wieder mit Leben.

💬 Meine Leserillen:
Dieses Buch ist wie eine Umarmung in Romanform!
Mit ganz viel Gefühl rührt Sue Heath in der großen Schüssel namens Leben und zaubert eine Geschichte, die nach Hoffnung, Menschlichkeit und Zimt duftet.

Kates Weg zurück ins Leben passiert nicht laut, sondern liebevoll, Löffel für Löffel, mit echten Begegnungen, ehrlichen Gesprächen und Figuren, die sich heimlich in mein Herz geschlichen haben.
Es ist leise, aber genau das macht es so besonders. Und: Es verstecken sich ein paar richtig schöne Rezepte zwischen den Seiten! 🍰

“>Die Küche ist das Herz des Hauses< hatte sie gesagt >und wer will schon ein desinfiziertes Herz<“

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Ein warmes, magisches Herbstbuch, das nach Kürbissuppe und Kerzenlicht duftet.

A Dark and Secret Magic
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Kate lebt in einem Cottage wie aus einem Herbst-Traum: Feuerknistern und Häkelnadel in der Hand. Ihr Alltag ist durchgeplant, ihre To-Do-Liste heilig, ihr Kater Merlin ihr treuer Begleiter. Alles scheint ...

Kate lebt in einem Cottage wie aus einem Herbst-Traum: Feuerknistern und Häkelnadel in der Hand. Ihr Alltag ist durchgeplant, ihre To-Do-Liste heilig, ihr Kater Merlin ihr treuer Begleiter. Alles scheint in Balance bis ein unerwarteter Besuch ihre magisch-alltägliche Welt auf den Kopf stellt… und das kurz vor Halloween! Alles, woran sie geglaubt hat, wird durcheinandergewirbelt wie die Laubblätter im Wald. Eine Geschichte voller Zauber, Geheimnisse und einer leisen, cozy Lovestory.

Meine Leserillen:

Schon ab Seite eins war ich drin, wie in einer warmen Decke eingekuschelt mit einem großen Löffel Magie. Der Vibe? 100 % Herbstmagie mit Kater-Sidekick und Häkelliebe. Ich habe die erste Seite aufgeschlagen und direkt gespürt, wie ich mit Kate am Kamin sitze. Zwar waren manche magischen Begriffe für mich neu (mein Hexen-Vokabular muss noch wachsen), aber ich bin gut reingekommen, Stück für Stück, und dann wollte ich gar nicht mehr raus. Und Kate? Will man einfach zur Freundin haben! Herrlich organisiert-chaotisch und gleichzeitig so nahbar, dass man sich selbst ein bisschen mehr Magie im Alltag wünscht.Selbst die Slowburn-Romance hat sich weich angefühlt, wie ein Lieblingstee mit Honig. Und ein weiteres Highlight? Das Buch endet mit super leckeren Herbst-Rezepten.

Ein warmes, magisches Herbstbuch, das nach Kürbissuppe und Kerzenlicht duftet. Nicht perfekt aber so charmant, dass ich es fest ins Herz geschlossen habe.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Kleine Geschichten, die noch einmal ins Herz der Vergangenheit blicken lassen

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
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Okay, ehrlich? Wenn ich Mitternacht + Kuchen + Magie lese, bin ich sofort dabei. 🙋🏻‍♀️✨ Ich meine: gibt es bitte eine bessere Kombi? Allein der Titel hat mich schon wie eine kleine Zuckerbombe erwischt ...

Okay, ehrlich? Wenn ich Mitternacht + Kuchen + Magie lese, bin ich sofort dabei. 🙋🏻‍♀️✨ Ich meine: gibt es bitte eine bessere Kombi? Allein der Titel hat mich schon wie eine kleine Zuckerbombe erwischt – sofort Appetit auf Geschichten, die nach Zimt, Schokolade und Geheimnissen schmecken. Also: Licht aus, Kerze an, Buch auf. Und rein in die Konditorei der etwas anderen Art.

Mitten in der Nacht öffnet eine kleine Konditorei ihre Türen. Doch die Kund:innen hier sind nicht wie wir. Es sind Menschen, die nicht mehr ganz Teil dieser Welt sind. Und die süßen Kreationen, die sie bestellen, sind keine einfachen Desserts, sondern Schlüssel zu ihrer Vergangenheit. Kleine Wunderstücke voller Erinnerungen, bittersüßer Trost zum Anbeißen.

Meine Leserillen

Klingt nach einem absoluten Highlight, oder? Und ja, die Idee ist wunderschön. 🍰✨ Kleine Geschichten, die noch einmal ins Herz der Vergangenheit blicken lassen – berührend, still, fast poetisch. Aber irgendwie hat’s mich nicht so richtig erwischt. Ich habe mitgefiebert, gestaunt, nachgedacht … aber gefühlt? Hm. Vielleicht liegt’s am sehr nüchternen, zurückhaltenden Schreibstil. Das habe ich schon bei einem anderen koreanischen Buch erlebt: klar, fein, schön – aber ein bisschen distanziert.

Manchmal hatte ich das Gefühl, als würde ich vor der Konditorei stehen, die Lichter glitzern sehen, den Duft riechen aber nicht wirklich hineingehen dürfen. Wisst ihr, was ich meine? 🍮

Trotzdem: die Grundidee bleibt toll. Ein Buch, das nicht laut brüllt, sondern leise erzählt. Kein Funkenregen, aber kleine Glitzerkrümel, die man im Nachhinein noch findet. ✨

Für mich ein schönes, stilles Buch, das kleine Wundertüren öffnet – ich hätte mir nur gewünscht, dass eine davon mich ein bisschen stärker mitnimmt. Aber auch leise Geschichten haben ihren Platz im Bücherregal.

„Manchmal ist zu warten wirklich die vollkommenste Art der Liebe“

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein Buch, das wie ein Spiegel funktioniert

Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf
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Ein Buch wie ein 🚺-Feuerwerk der Möglichkeiten: Frauen, die keinen Bock mehr haben auf Männerprobleme 🙅‍♀️ und sie auf ihre eigene, oft überraschende Weise lösen. Mal leise, mal laut, mal salzig im Kaffee ...

Ein Buch wie ein 🚺-Feuerwerk der Möglichkeiten: Frauen, die keinen Bock mehr haben auf Männerprobleme 🙅‍♀️ und sie auf ihre eigene, oft überraschende Weise lösen. Mal leise, mal laut, mal salzig im Kaffee ☕🧂, mal radikal und gnadenlos.
Mareike Fallwickl, Eva Reisinger und Gastautorinnen eröffnen ein literarisches „Museum“ 🏛️, in dem endlich Platz ist für weibliche Stimmen, Wut, Humor und unerschrockene Fantasie.

Meine Leserillen
Ich war sofort drin 🚀. Keine Aufwärmphase, keine Stolperstellen – sondern gleich mittendrin in einer Welt, in der Frauen das tun, was man ihnen nicht zutraut 💥. Das war befreiend, witzig, teilweise unbequem und genau deshalb so kraftvoll. Ich hab’s geliebt, wie die Geschichten Erwartungen sprengen, Grenzen austesten und gleichzeitig tiefere Fragen stellen: Was wäre, wenn Frauen einfach zurückschlagen würden? Und was macht das mit uns, wenn wir’s lesen? 👀

Ein Buch, das wie ein Spiegel funktioniert – mal schräg, mal bitter, mal lustig. Aber immer mit klarer Botschaft: Frauen nehmen sich den Raum, der ihnen zusteht. Und das liest sich gleichzeitig empowernd wie unterhaltsam. Ein Must-Read für alle, die Lust auf feministisches Feuerwerk haben 🔥.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Perfektion als Flucht

Madwoman
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„Was passiert, wenn Perfektion nur eine Flucht vor Schmerz ist?“
Clove wächst in einem Zuhause auf, das von Angst und Gewalt geprägt ist. Als ihr Vater nach Jahren der Misshandlung stirbt und die Mutter ...

„Was passiert, wenn Perfektion nur eine Flucht vor Schmerz ist?“
Clove wächst in einem Zuhause auf, das von Angst und Gewalt geprägt ist. Als ihr Vater nach Jahren der Misshandlung stirbt und die Mutter ins Gefängnis kommt, flüchtet Clove mit neuem Pass in eine andere Stadt. Neustart – zumindest äußerlich. Alles durchgetaktet, clean, bewusst. Kontrolle über alles. Aber innerlich? Ein einziges Flimmern aus Trauma, Schuld und Sehnsucht.
Madwoman ist kein Wohlfühlbuch. Es ist roh. Wuchtig. Ehrlich – über Trauma, Mutterrollen, Überleben, Heilung. Und darüber, wie schwer es ist, sich selbst wirklich zu begegnen.
Meine Leserillen:
Ich hab beim Lesen durchgehend Anspannung und Wut gespürt – wie ein Ziehen im Bauch.
💭 Wie furchtbar, wenn dein ganzes Aufwachsen von Angst geprägt ist? Cloves Kindheit: eine Spirale aus Hoffnung, Angst, Gewalt und Enttäuschung. 🍃 Ihr Ausweg? Perfektion. Clean-Eating, Selbstoptimierung, Spiritualität – alles, um nicht zu fühlen. Kontrolle statt Chaos. So realistisch beschrieben, so nachvollziehbar.
🧠 Als Mutter quält sie die Angst, ihren Kindern könnte etwas passieren. Ihr Kopf malt Horrorszenarien, die niemand sieht. Also macht sie alles selbst. Kontrolle again. Ihr Mann? Hat Homeoffice. In der Garage.
🎭 Doch irgendwann bröckelt die Fassade. Das wahre Ich, die Vergangenheit, drängt an die Oberfläche. Und die Vertuschung kostet jede Kraft.
🫂 Hoffnung wirft sie schließlich auf eine Seelenverwandte. Endlich verstanden werden. Endlich loslassen. Aber – kann das gutgehen?
Der Schmerz, die Angst, die Wut – sie sitzen tief. Und man spürt sie auf jeder Seite.
Das Ende? Mitreißend, das ganze Kartenhaus wackelt.

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