Erinnert an Pumukls Streiche
Das Übelchen zieht ein ... und aus und wieder einDasÜbelchen zieht eines Tages bei Mirandoline Schnabelschneck ein. Es fällt ihr förmlich in den Schoß. Die ist aber eine taffe Frau und durchschaut das Übelchen sehr schnell. Geschickt führt sie es hin ...
DasÜbelchen zieht eines Tages bei Mirandoline Schnabelschneck ein. Es fällt ihr förmlich in den Schoß. Die ist aber eine taffe Frau und durchschaut das Übelchen sehr schnell. Geschickt führt sie es hin und wieder selbst hinters Licht.
Mir gefällt Mirandoline sehr gut. Sie hat das Herz am rechten Fleck, ist lieb zu allen, selbst zu ihrem mürrischen Nachbarn mit seinem bekloppten Hahn. Und sie weiß auch das Übelchen zu nehmen, ohne das sie Gefahr läuft Pech zu haben.
Toni, der Nachbarsjunge ist auch ein lieber, aber mit dem Vater hat er es nicht leicht. Leider hat ihn auch Herr Kringel auf dem Kieker, aber seit das Übelchen diesem übel mitgespielt hat, erträgt es Toni leichter.
Die Geschichten, von denen es im Buch 12 Stück gibt, haben eine angenehme Länge, auch wenn ich sie oft bei meinen Kitakids halbieren musste. Hin und wieder wurden sie durch eine kleine Illustration unterbrochen. Von diesen Bilder hätte es meinen Kids zu liebe, mehr geben können.
Die Streiche und Abenteuer, die das Übelchen mit dem Hahn Horrowitz, Herrn Mumpitsch, dem Toni und Herrn Kringel, Herrn Thiel, Wachtmeisterin Hirsemann, Pinkie, den Zirkusleuten und dem Stern erlebten, waren abwechslungsreich und lustig oder regten sogar ein wenig zum Nachdenken an.
Die Kinder fanden es toll, wie lieb das Übelchen gegen Ende war, obwohl es doch eigentlich viel Pech bringen wollte, damit es endlich wächst.
Wir fanden die Vorlesegeschichten toll und mich erinnerte das Übelchen ein wenig an den Kobold Pumukl aus meiner Kindheit