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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2025

Tapas! - Nicht alltäglich, aber genau das macht seinen Reiz aus.

Tapas de Verduras
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„authentisch.einfach.veggie.“ – heißt es auf dem Covertext und so ist es auch.
Dieses Buch ist eine kulinarische Liebeserklärung an Spaniens kleine Gerichte – und zugleich ein neuer Blick auf die traditionsreiche ...

„authentisch.einfach.veggie.“ – heißt es auf dem Covertext und so ist es auch.
Dieses Buch ist eine kulinarische Liebeserklärung an Spaniens kleine Gerichte – und zugleich ein neuer Blick auf die traditionsreiche Tapas-Kultur.
Johan Björkman, inspiriert von seinen Reisen und seinen Aufenthalten in Barcelona, bringt mit „Tapas de Verduras“ 90 kreative, vegetarische Rezepte in die Küche.
Ob klassische Patatas Bravas oder fantasievolle Neukreationen wie Spinat- & Ziegenkäsekroketten mit Membrillo oder Grünkohlsalat mit eingelegtem Kürbis & geriebenem Idiazabal.
Dieses Buch vereint mediterranes Lebensgefühl mit moderner Gemüseküche. Dabei kommen sowohl spanische Zutaten als auch nordische Einflüsse zum Tragen.

Besonders:
- jedes Rezept mit Foto
- übersichtliche Mengen- und Portionsangaben
- nachvollziehbare Anleitungen (oft noch mit Ausführungen)

- stimmungsvolle Fotos aus dem „Alltag“ begleiten die Rezepte und lassen mediterranes Flair
lebendig werden.

- Spanische Bezeichnungen mit deutscher Übersetzung
-Zusätzliche Informationen zu Zutaten, Herkunft und Küchentricks
- der Autor schildert seine Erfahrungen, Eindrücke und kulinarischen Beobachtungen aus Spanien
mit viel Herz und Hintergrundwissen

Die Aufmachung erinnert an Food-Zeitschriften und Kochbücher vergangener Jahrzehnte.
Mit nostalgischem Charme, aber auch gestalterischen Eigenheiten. Der teilweise großzügige Weißraum, die teils schwer lesbare Typografie und kleinere Rezeptbilder wirken nicht immer modern und übersichtlich, dafür aber liebevoll und besonders.
Fazit:
Ein besonderes, atmosphärisches Kochbuch für alle, die spanische Aromen lieben und sich auf eine neue, gemüsefokussierte Interpretation der Tapas-Kultur einlassen möchten.
Nicht alltäglich, aber genau das macht seinen Reiz aus.
Buen provecho!

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Rundum gelungenes Bilderbuch über Selbstannahme und Individualität. Sehr schöne Bilder.

Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte
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In „Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte“ entführen Stefanie und Jenny Kloft kleine (und große) Leser:innen auf etwa 25 Seiten in eine farbenfrohe Dschungelwelt voller exotischer Tiere und spannender ...

In „Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte“ entführen Stefanie und Jenny Kloft kleine (und große) Leser:innen auf etwa 25 Seiten in eine farbenfrohe Dschungelwelt voller exotischer Tiere und spannender Entdeckungen. Im Mittelpunkt steht ein kleiner schwarzer Specht, ein eher unscheinbares Vögelchen, mit einem Talent, das im Dschungel nicht besonders geschätzt wird:
Er klopft laut, um Käfer unter der Rinde zu finden und baut gerne Baumhöhlen.
Sein Geklopfe stört die anderen Tiere, und so fühlt er sich bald ungebraucht und ungeliebt.
Beeindruckt von den bunten, eleganten Vögeln um ihn herum, besonders vom geheimnisvollen Kolibri, wünscht sich der kleine Specht nichts sehnlicher, als genauso schön und bewundert zu sein. Doch seine Versuche, sich zu verändern, scheitern und führen eher zu Spott als zu Anerkennung.
Erst eine besondere Begegnung an einem Regentag hilft ihm, seinen eigenen Wert zu erkennen und zu begreifen, dass er genau richtig ist, so wie er ist. Und mehr noch: Seine Fähigkeiten erfüllen einen wichtigen Zweck, den kein anderer im Dschungel übernehmen kann.
Die Illustrationen von Jenny Kloft sind ein wahres Highlight: Üppige Pflanzen, schillernde Vögel, lustige Affen, bunte Schmetterlinge, Schnecken, Kröten, Chamäleon, Gürteltiere, auf jeder Seite gibt es für Kinder zwischen ca. 3 und 7 Jahren viel zu entdecken. Die Bilder laden zum Verweilen und gemeinsamen Erzählen ein und machen das Buch zu einem echten Schatz im Bücherregal.
„Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte“ ist ein rundum gelungenes Bilderbuch über Selbstannahme, Individualität und den Mut, zu sich selbst zu sehen. Eine poetische Geschichte mit einer wichtigen Botschaft, eingebettet in eine visuell beeindruckende Welt . Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Berührendes und spannendes Leseerlebnis mit starken Frauenfiguren

Die Cornwall-Saga
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Mit ihrem Sammelband „Die Cornwall Saga“ legt Nicola Vollkommer zwei eindrucksvolle Romane vor, die nicht nur durch starke Charaktere, sondern auch durch eine tiefgründige Handlung und ein feines Gespür ...

Mit ihrem Sammelband „Die Cornwall Saga“ legt Nicola Vollkommer zwei eindrucksvolle Romane vor, die nicht nur durch starke Charaktere, sondern auch durch eine tiefgründige Handlung und ein feines Gespür für Atmosphäre überzeugen.
Der Sammelband enthält die beiden Bände „Wie Möwen im Wind“ und „Die Rückkehr des Erben“.
Zum ersten Band: „Wie Möwen im Wind“:
Der Einstieg in „Wie Möwen im Wind“ war für mich zunächst etwas holprig. Es tauchen viele Namen und familiäre Zusammenhänge, sowie Dienstpersonal auf, die für mich zu Beginn schwer auseinanderzuhalten waren. Doch sobald sich die Verbindungen klarer herauskristallisieren, entfaltet sich eine vielschichtige und tief bewegende Geschichte. Die Protagonistin Charlotte ist eine sehr zugängliche Figur – sensibel, stark und gleichzeitig von einer inneren Zerrissenheit geprägt, die sie umso menschlicher macht. Während sie ihren Platz im Leben sucht und mit familiären Erwartungen und gesellschaftlichen Zwängen ringt, entspinnt sich eine Geschichte voller Geheimnisse, Dramatik und überraschenden Enthüllungen, durchaus mit krimihafter Spannung. Besonders gelungen ist die Darstellung der weiblichen Figuren, die sich durch Willensstärke und Tiefe auszeichnen.
Zum zweiten Band: „Die Rückkehr des Erben“
Im zweiten Teil der Saga begegnet man Charlotte Jahrzehnte später erneut – inzwischen Lady und Mutter einer blinden Tochter namens Elinor.
Die mittellose Marie bringt frischen Wind ins Haus und wird Mentorin für die rebellische Elinor.
Auch hier versteht es Vollkommer, Spannung und Gefühl in ein historisches Gewand zu kleiden.
Nicola Vollkommers Sprachstil ist ein großes Plus: bildhaft, atmosphärisch und klar. Sie versteht es, vergangene Zeiten lebendig werden zu lassen, ohne Längen, sondern mit viel Gespür für Spannung und Charakterentwicklung. Besonders schön ist auch die dezente, aber spürbare Vermittlung biblischer Werte, die sich organisch in die Handlung einfügen, ohne aufdringlich zu wirken.
Fazit: „Die Cornwall-Saga“ ist ein berührendes und spannendes Leseerlebnis voller starker Frauenfiguren, historischer Tiefe und glaubensnaher Werte. Nachdem ich mich im ersten Band zurechtgefunden hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Umso schöner, dass es sich um einen Sammelband handelt – so konnte ich ohne Pause weiterlesen und die liebgewonnenen Figuren auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Kraftvolles, herausforderndes und ermutigendes Buch für die, die mehr über Gottes Gedanken zum Thema Freiheit erfahren möchten

Ausbrechen. Überwinden. Gestalten.
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„Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.“ Johannes 8 Vers 36 steht auf dem hinteren Cover des Buches von Elke Mölle. Ein Werk, das tief geht, herausfordert und ermutigt. Es ist ein geistliches ...

„Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.“ Johannes 8 Vers 36 steht auf dem hinteren Cover des Buches von Elke Mölle. Ein Werk, das tief geht, herausfordert und ermutigt. Es ist ein geistliches Arbeitsbuch für Menschen, die sich nicht mit einem oberflächlichen Glauben zufriedengeben wollen, sondern die wirklich mehr suchen.
Im Vorwort verweist die Autorin auf die gegenwärtige Weltlage – turbulent, beunruhigend, herausfordernd. Doch ihre Botschaft ist klar: Christen sind berufen, aus einer anderen Quelle zu leben. Wie der Baum aus Psalm 1, der am Wasser gepflanzt ist und daher auch in der Dürre grün bleibt, erinnert sie daran, dass wir an eine himmlische Versorgung angeschlossen sind, die unabhängig ist von äußeren Umständen. Aus dieser Perspektive heraus entwickelt sie eine kraftvolle geistliche Sichtweise auf Freiheit – eine Freiheit, die nicht von äußeren Bedingungen, sondern von der Wahrheit Jesu bestimmt wird.
Der Aufbau des Buches ist durchdacht und nachvollziehbar. Es beginnt mit dem Thema Ausbrechen -
aus limitierenden Glaubenssätzen, aus einer Opfermentalität, aus geistlichen Gefängnissen.
Schritt für Schritt führt Elke Mölle den Leser weiter zum Überwinden und schließlich zum Gestalten-
zu einem Leben, das geprägt ist von göttlicher Autorität, Identität und innerer Freiheit.
Was besonders heraussticht, ist die Verbindung von theologischer Tiefe mit praktischer Anwendung.
Immer wieder werden biblische Wahrheiten herangezogen und konkret auf das Leben übertragen.
Die Autorin bleibt dabei nicht theoretisch, sondern verknüpft ihre Gedanken mit eindrücklichen Beispielen. Reflektionsfragen helfen dem Leser über sein Leben nachzudenken und lassen das Gelesene noch persönlicher werden.
Stillistisch ist das Buch lebendig, zugänglich und tiefgründig. Elke Mölle spricht den Leser an, fordert heraus und begleitet zugleich einfühlsam durch den Prozess innerer Erneuerung. Ihre Sprache ist ermutigend und ehrlich – ohne fromme Floskeln, dafür mit echter Substanz.
Dieses Buch ist kein Schnellleser-Titel und keine „leichte Kost“. Es richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich selbst und ihr Leben im Licht von Gottes Wort zu reflektieren. Menschen, die aus alten Mustern ausbrechen und ihr Leben mit Gottes Hilfe gestalten wollen. Wer sich darauf einlässt, wird reich beschenkt – mit Klarheit, Erkenntnis und einem tieferen Verständnis echter Freiheit in Jesus.
Fazit: Ein kraftvolles, herausforderndes und ermutigendes Buch für alle, die Gott und seine Absichten zur Freiheit ernst nehmen. Ein absolut empfehlenswertes Arbeitsbuch für alle, die nicht nur hören, sondern auch handeln wollen.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Leichter, unterhaltsamer Roman mit Kleingartenflair

Der Feind in meinem Beet
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Mit „Der Feind in meinem Beet“ legt Käthe Lachmann eine charmante, leichtfüßige Geschichte vor, die sich ideal für entspannte Lesestunden eignet. Sei es auf dem Balkon, im Zug oder am Strand.
Im Zentrum ...

Mit „Der Feind in meinem Beet“ legt Käthe Lachmann eine charmante, leichtfüßige Geschichte vor, die sich ideal für entspannte Lesestunden eignet. Sei es auf dem Balkon, im Zug oder am Strand.
Im Zentrum steht Maren, 43 Jahre alt und getrennt lebend und auf der Suche nach Ablenkung und Neues in ihrem Leben.
Diese findet sie – oder glaubt sie zu finden – in einem kleinen Garten in einer Hamburger Kleingartenkolonie. Endlich ein Ort nur für sie, ein bisschen grün, ein bisschen Ruhe, ein bisschen Ablenkung. Doch die Idylle bekommt schnell Risse, als ausgerechnet ihr Noch-Ehemann Lars den benachbarten Garten pachtet. Lars, dem Pflanzen bisher völlig egal waren.
Was folgt, ist ein amüsanter und gleichzeitig nachdenklicher Blick auf eine Beziehung, die eigentlich schon vorbei ist. Vielleicht doch nicht ganz. Denn Lars weigert sich, die Scheidungspapiere zu unterschreiben und will die Beziehung nicht aufgeben und startet Versuche, Maren wieder für sich zu gewinnen. Dabei ist da auch noch Tammaro vom Garten an der Ecke. Ein Mann mit Humor, Charme und Gartenwissen.
Lachmanns Erzählstil ist angenehm leicht, die Sprache eingängig, und man findet schnell Zugang zur Geschichte. Zwar passiert auf Handlungsebene nicht allzu viel, doch gerade das macht den Reiz des Romans aus. Es ist eine Geschichte über Alltagsrealitäten, verpasste Chancen und die Frage, wie viel man in eine Beziehung investieren sollte und ab wann es vielleicht zu spät ist. Die Geschichte regt unterschwellig zum Nachdenken an, bleibt aber stets in einem unbeschwerten, unterhaltsamen Ton.
Besonders gelungen ist die Beziehung zwischen Maren und ihrer Tochter, die ein offenes, ehrliches und liebevolles Miteinander pflegen.
„Der Feind in meinem Beet“ eignet sich perfekt als Urlaubslektüre oder für zwischendurch. Wer Lust auf eine humorvolle, sympathisch erzählte Geschichte mit einem Hauch Tiefgang hat, ist hier genau richtig.
Fazit: Ein leichter, unterhaltsamer Roman mit sympathischen Figuren, kleinen Lebensweisheiten und jeder Menge Kleingartenflair. Ideal für entspannte Lesestunden.

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