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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2019

Gefühlschaos

Immer noch wir
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Das Buch „Immer noch wir“ der Autorin Elja Janus erzählt die Geschichte von Lina und Joe.

Die beiden waren in ihrer Kindheit so gut wie unzertrennlich. Lina ist schon immer der aufgewecktere und abenteuerlustigere ...

Das Buch „Immer noch wir“ der Autorin Elja Janus erzählt die Geschichte von Lina und Joe.

Die beiden waren in ihrer Kindheit so gut wie unzertrennlich. Lina ist schon immer der aufgewecktere und abenteuerlustigere Part in dieser Freundschaft. Joe hingegen ist vorsichtiger und immer organisiert.
Durch einen Umzug werden die beiden Freunde getrennt und verlieren den Kontakt zueinander. Auf einer Party stehen sie sich plötzlich nach Jahren gegenüber, ohne zu wissen, wer der jeweils andere ist. Sie spüren eine Vertrautheit, jedoch können sie sich diese nicht erklären. Zwischen den beiden knistert es auch heftig, sodass Lina Joe mit zu sich nimmt. Dort stellen sie dann fest, woher sie sich kennen und wer sie sind.
Die beiden verbringen eine Nacht zusammen, doch Joe flieht immer vor Gefühlen. So auch vor Lina und seinen Gefühlen für sie. Daher bleibt es (vorerst) bei einer Freundschaft zwischen den beiden. Kann Lina ihn überzeugen, dass er es wert ist, geliebt zu werden und auch lieben zu dürfen? Joe geht sogar so weit und flieht vor sich und seinen Gefühlen für seine Sandkastenfreundin in eine andere Stadt.
Dort versucht er seine Verlustangst zu überwinden, die mit dem Tod seiner Mutter zusammenhängt. Hilfe bekommt er hier von seinem Bruder. Kann das Joe helfen, sich auf Lina und eine Beziehung einzulassen?

Das Buch ist schön für zwischendurch. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig. Jedoch finde ich das Verhalten der beiden - vor allem von Joe - doch recht anstrengend. Teilweise behandeln sie sich gegenseitig wie rohe Eier. Ja nichts Falsches sagen oder tun, es könnte ja das Gegenüber verschrecken.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Honig aufs Herz

Honig aufs Herz
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Im Buch „Honig aufs Herz“ von Moni Kaspers geht’s um Detektivarbeit und Romantik.

Wir lernen Evy, die eigentlich Evryn heißt, kennen, als sie sich gerade von ihrem untreuen Freund trennt. Er nennt sie ...

Im Buch „Honig aufs Herz“ von Moni Kaspers geht’s um Detektivarbeit und Romantik.

Wir lernen Evy, die eigentlich Evryn heißt, kennen, als sie sich gerade von ihrem untreuen Freund trennt. Er nennt sie „liebevoll“ Äffchen, in Anlehnung an ihren Namen. Ich persönlich finde das ja nicht besonders schmeichelhaft. Kurzerhand zieht Evy aus dem luxuriösen Domizil aus und in ihr kleines Detektivbüro über einem chinesischen Restaurant ein.
Dort begegnet sie bald Nic, dem geheimnisvollen Nachbarn und Retter in Not. Bzw. in Evys Fall, Retter in jeder Lebenslage… Nic umgibt eine dunkle Aura, wenn man es so nennen will. Aufgrund seiner Vergangenheit hat er sich fast ganz von seinen Mitmenschen, darunter auch sein Sohn Josh, zurückgezogen.
Evy und Nic fühlen sich bald zueinander hingezogen und so kommt es, dass der eigentliche Einzelgänger mitten in einem Fall der Detektivin steckt. Diese wird von der Frau eines russischen Kriminellen beauftragt, für eine Scheidung belastendes Material über den reichen Ehemann zu finden. Doch die Russin hat eigentlich ganz andere Pläne… Beinahe wäre Evy als Opfer aus dieser Geschichte gegangen, aber sie hat ja Nic.
Noch ein bisschen was zu Josh. Er ist der Sohn von Nic und seiner verstorbenen Freundin. Er lebt in einem Kinderheim, da Nic aufgrund eines dramatischen Erlebnisses vor ein paar Jahren nicht in der Lage war, sich weiterhin um den Jungen zu kümmern. Leider wird auch der Kleine mit reingezogen.

Der Titel des Buches bezieht sich auf eine Eigenschaft des Hauptcharakters Evy, Sprichwörter falsch zu sagen, wie auch z. B. Tod und Teufel, statt Leben und Tod oder Honig aufs Herz anstelle von Hand aufs Herz. Mir persönlich wirkt es zu gewollt, um sie mit einer netten Macke auszustatten. Am besten finde ich Mr. Yang, den Restaurantbesitzer und Vermieter von Evy und Nic.

Veröffentlicht am 12.09.2018

Auch Drachen haben es nicht leicht

Gork der Schreckliche
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Im Buch „Gork der Schreckliche“ vom Autor Gabe Hudson erleben wir, dass auch Drachen es nicht so leicht im Leben haben.

Wir begleiten Gork an seinem letzten Schultag, dem sogenannten Krönungstag. Dieser ...

Im Buch „Gork der Schreckliche“ vom Autor Gabe Hudson erleben wir, dass auch Drachen es nicht so leicht im Leben haben.

Wir begleiten Gork an seinem letzten Schultag, dem sogenannten Krönungstag. Dieser Tag ist seine letzte Chance eine Drakonette (Drachenweibchen) zu finden, welche seine Königin werden und seine Eier legen möchte. Seine Auserwählte ist Runcitica, die Tochter des Schuldekans. Leider ist die Königinnen-Queste gar nicht so leicht. Zum einen hasst der Dekan Gork nämlich und zwar so richtig. (Schuld daran hat Gorks Großvater, Dr. Schrecklich – und wehe, man nennt ihn mal Opa.) Ein weiterer Grund ist, dass Gork eher zu den Losern seiner Gattung gehört. Seine Hörner wollen einfach nicht wachsen und sein schwarzes Herz ist viel zu groß, was dazu führt, dass er öfters mal in Ohnmacht fällt. Wie man sich vorstellen kann, ist das natürlich nicht gerade förderlich bei der Suche nach einer geeigneten Partnerin. Hinzu kommt, dass sein Wille-zur-Macht-Score bei Kuschelbär liegt, was das Schlechtmöglichste überhaupt ist.
Besagter Dr. Schrecklich hat nicht nur die Welt der Drachen mit seiner Erfindung, der Gedanken-Tausch-Maschine, durcheinander gebracht, sondern auch noch den Dekan auf einem Auge geblendet. Seither ist er nun verschwunden. Gork möchte ihn suchen, um seinem Hass auf ihn freien Lauf zu lassen. Kann ihm dies gelingen? Und vor allem, bringt ihm das Pluspunkte bei Runcitica?
Vielleicht kann ihm seine beste Freundin Fribby helfen. Sie ist seit Jahren an seiner Seite, obwohl sie doch ein Roboter-Drache ist und eine Freundschaft zu Normalos nicht so gerne gesehen ist. Unterstützen könnte ihn auch das denkende und fühlende (von Dr. Schrecklich erfundene und gebaute) Raumschiff ATHENOS II. Allerdings scheint es Gork gegenüber nicht immer positiv gesinnt zu sein. Oder liegt das am Einfluss seines Erbauers?

Die Geschichte um Gork und seine Suche nach der richtigen Drachendame, sowie seinem Großvater liest sich sehr fließend. Und nach der Auffassung vom Hauptcharakter Gork ist es endlich mal ein Buch, das Drachen richtig darstellt. :)

Veröffentlicht am 14.08.2018

Liebe mit einer Prise Gefahr

Winston Brothers
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Im Buch „Winston Brothers – wherever you go“ von Penny Reid geht es um Liebe. Diese ist gewürzt mit einer Prise Gefahr in Form einer Motorradgang und einer Ex-Freundin.

Die junge Jessica kehrt nach ihrem ...

Im Buch „Winston Brothers – wherever you go“ von Penny Reid geht es um Liebe. Diese ist gewürzt mit einer Prise Gefahr in Form einer Motorradgang und einer Ex-Freundin.

Die junge Jessica kehrt nach ihrem Lehramtsstudium in ihren Heimatort Green Valley zurück. Hier möchte sie Berufserfahrung sammeln und ihren Studienkredit abzahlen. Sobald das erledigt ist, geht’s hinaus in die große weite Welt - so der Plan von ihr. Wird sie diesen in die Tat umsetzen, nun wo die Liebe ihren Weg gekreuzt hat?
Duane lebt in Green Valley zusammen mit seiner Schwester und seinen fünf Brüdern, darunter sein Zwillingsbruder Beau. Für Beau hat Jessica schon als kleines Mädchen geschwärmt. Das hat sich im Erwachsenenalter nicht gelegt. Bis sie eines Abends eine heftige Knutscherei mit ihrem Schwarm anfängt und dabei erfährt, dass es sein Zwilling ist. Duane – ihn konnte sie als Kind schon nicht leiden. Zumindest hat sie sich mit ihm immer gestritten und sie haben sich gegenseitig Streiche gespielt.
Trotzdem kommen die beiden sich näher und es könnte so schön sein, wären da nicht ein paar Hindernisse. Zum einen ist da Jack, der große Bruder von Jessica. Er arbeitet als Hilfssheriff im Ort und ist nicht gut auf die Winston Brüder zu sprechen. Was wiederum auch auf Gegenseitigkeit beruht.
Dann ist da noch die Motorradgang vom Vater der Brüder. Sie ziehen Duane und Beau in kriminelle Machenschaften mit hinein. Diese lassen das nur zu, um einen ihrer Brüder zu schützen. Wird das gut gehen oder bringt diese Verbindung Duane und Jessica auseinander?
Es gibt auch noch Tina, die Ex-Freundin von Duane. Sie kommt nicht ganz drüber hinweg, dass er keinerlei Interesse mehr an ihr hat. Doch dann benötigt er ausgerechnet ihre Hilfe, um der Motorradgang zu schaden. Wird sie ihm ohne jegliche Gegenleistung helfen?

An sich ist die Geschichte echt nett und gut geschrieben. Mir ist sie leider etwas zu vorhersehbar. Als leichte Lektüre für zwischendurch ist sie durchaus gut geeignet.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Ohne jede Spur

Without You - Ohne jede Spur
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Im Buch „Without you – ohne jede Spur“ von Saskia Sarginson geht es um das Verschwinden eines Mädchens und den Umgang mit dieser Situation seitens ihrer Familie und auch von ihr.

Bei einem Segelausflug ...

Im Buch „Without you – ohne jede Spur“ von Saskia Sarginson geht es um das Verschwinden eines Mädchens und den Umgang mit dieser Situation seitens ihrer Familie und auch von ihr.

Bei einem Segelausflug kentern Eva und ihr Vater bei einem Sturm. Im Wasser finden Rettungskräfte jedoch nur ihre treibende Schwimmweste. Ist Eva tot oder konnte sie sich retten? Ihr Vater kann sich leider nicht an den Unfall erinnern. Nach erfolgloser Suche gehen nun alle, sogar Evas Eltern, davon aus, dass der Teenager ertrunken ist.
Doch das ist nicht der Fall. Eva wurde an den Strand einer kleinen Insel nicht weit ihres Heimatortes angespült und dort von Billy (einem ehem. Soldaten) gefunden. Er hält die junge Frau dort gefangen. Da es sich um ehem. Militärgelände handelt, wurde die Insel nicht so gründlich durchsucht bzw. das Sperrgebiet ausgelassen. Genau dort haust Billy mit Eva. Seine Hintergründe? Ein Engel hat ihm von Eva erzählt und er sieht sich nun als ihr Beschützer.
Einzig Faith, Evas jüngere Schwester, glaubt nicht daran, dass Eva ertrunken und tot ist. Sie ist überzeugt davon, dass Eva auf der kleinen Insel ist, auf der sie zusammen heimlich öfters waren. Doch warum glaubt ihr keiner? Ein Versuch dorthin zu kommen, um nach ihrer Schwester zu suchen, geht leider daneben. Auf Unterstützung ihrer Eltern kann Faith nicht hoffen. Sie glauben nicht, dass ihre älteste Tochter noch lebt. Außerdem kämpfen beide selbst mit den Folgen des Unfalls. Der Vater kann sich nicht erinnern, was passiert ist und macht sich Vorwürfe. Die Mutter gibt ihm auch insgeheim die Schuld am Tod von Eva. Beide versuchen ihr Leben Faiths zuliebe in den Griff zu bekommen.
In Rückblenden erfährt der Leser etwas aus der Vergangenheit. So werden wir Zeuge vom Kennenlernen von Max und Clara (den Eltern von Eva und Faith) sowie den Grund für ihren Umzug aus London mit der kleinen Eva. Auch über Eva erfahren wir einiges. Hat dies evtl. damit zu tun, warum Billy sie nicht gehen lässt?

An sich ist die Geschichte gut, mir ist sie leider nur an manchen Stellen etwas zu langatmig gewesen. Mit Faith habe ich Mitleid, sie kommt irgendwie immer zu kurz. In der Hoffnung, ihr zu helfen, holen ihre Eltern ein selbstsüchtiges Au-Pair zu sich anstatt sich selbst mit dem Kummer ihrer jüngeren Tochter zu beschäftigen.
Als Thriller (so wird das Buch kategorisiert) würde ich das Buch nicht bezeichnen.

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