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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2017

Schicksalshafte Geschichte

Sturmherz
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Das Buch erzählt uns die Geschichte von Alexa und ihrer Mutter Cornelia. Alexa litt als Kind sehr unter dem lieblosen Verhalten ihrer Mutter, nachdem diese für 3 Monate verschwunden war. Als sie wieder ...

Das Buch erzählt uns die Geschichte von Alexa und ihrer Mutter Cornelia. Alexa litt als Kind sehr unter dem lieblosen Verhalten ihrer Mutter, nachdem diese für 3 Monate verschwunden war. Als sie wieder aufgetaucht ist, war aus ihr ein anderer Mensch geworden. Als Alexa 38 Jahre alt ist, erleidet ihre Mutter einen schweren Schlaganfall. Zur selben Zeit steht auch die Jugendliebe ihrer Mutter vor der Tür. So erfährt Alexa nach und nach die Geschichte ihrer Mutter und den Grund für ihr Verhalten ihr gegenüber.

Ich habe bereits einige Bücher von Corina Bomann gelesen. Und auch wenn mir dieses Buch gefallen hat, hat es mich nicht so gepackt wie die vorherigen. Ich muss gestehen, ich war anfangs etwas enttäuscht, da ich natürlich sehr hohe Erwartungen hatte. Ich kann nicht einmal den Grund sagen, Alexa war mir von Anfang an sehr sympathisch. Aber irgendwie hatte ich keinen Zugang zu ihrer Mutter (und habe den auch nicht wirklich bekommen). Spannend wurde die Geschichte aber trotzdem ab dem Punkt als es in die Vergangenheit ging. Vor allem der Part der Flut war sehr ergreifend.

Alles in allem muss ich sagen, auch wenn meine doch sehr hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, habe ich die Geschichte gerne gelesen und kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Tragik und Faszination

Im Schatten des Flammenbaums
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Die Geschichte entführt uns ins Jahr 1926. Louise ist eine junge Kfz-Mechanikerin, die ihren Weg geht. Eines Tages erhält sie durch ihren Arbeitgeber die Möglichkeit, zusammen mit einem Kollegen ein Auto ...

Die Geschichte entführt uns ins Jahr 1926. Louise ist eine junge Kfz-Mechanikerin, die ihren Weg geht. Eines Tages erhält sie durch ihren Arbeitgeber die Möglichkeit, zusammen mit einem Kollegen ein Auto nach Madagaskar zu überführen. Da sie anschließend noch ein paar Wochen auf Madagaskar verbringen dürfen, ist ihr Ziel ist die dortige Tierauffangstation, in der ihr Bruder mit seiner einheimischen Frau arbeitet und lebt. Doch dann nimmt ihr Besuch eine tragische Wendung.

Anna Levin schafft es, einen in diese fremde Welt zu entführen. Ich hatte von der Beschreibung her das Gefühl, mich wirklich im Regenwald zu befinden. Auch die Beschwerlichkeit der Reise sowohl auf dem Schiff wie auch auf Madagaskar bis zur Tieraufffangstation konnte ich miterleben. Ich gestehe, ich habe mich nicht wirklich wohlgefühlt. Die Strapazen waren so deutlich, das eine Reise dorthin für mich in diesem Moment nicht erstrebenswert war.

Wohler gefühlt habe ich mich dann auf der Tierauffangstation. Ich interessiere mich sehr für die Natur und Tiere. Von daher waren die Arbeiten dort und die Erklärungen natürlich äußerst interessant für mich. Dies ist ein Aspekt, der mir auch bei den beiden vorherigen Büchern der Autorin äußerst gut gefallen hat.

Auch die Hauptcharaktere der Geschichte waren mir sofort sympathisch, vor allem mit Louise habe ich wirklich mitgelitten. Der Schreibstil war flüssig, von daher konnte ich sehr gut in der Geschichte versinken.

Dieses Buch habe ich sehr gern gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Eine turbulente Familiengeschichte

Herzrasen & Himmelsgeschenke
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Für mich war dies das erste Buch der Autorin, auf das ich zum Glück im Rahmen einer Leserunde aufmerksam geworden bin. Der Hund auf dem Cover war einfach so süß, das ich mir durchlesen musste um was die ...

Für mich war dies das erste Buch der Autorin, auf das ich zum Glück im Rahmen einer Leserunde aufmerksam geworden bin. Der Hund auf dem Cover war einfach so süß, das ich mir durchlesen musste um was die Geschichte geht. Ich bin selber Mutter und Hunde habe ich auch, somit dachte ich mir "perfekt".

Ich habe es sehr genossen, das Buch um Annie und ihre Lieben zu lesen. Es war eine turbulente, heitere Geschichte mit einem Schuß Spannung dabei. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es war ein Buch zum Abschalten, Schmunzeln, Mitfiebern. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und die Charaktere waren so schön gezeichnet, das ich sofort in der Geschichte versinken konnte. Auch die Beschreibung des Hofes hat mir sehr gut gefallen und ich glaube, ich würde mich dort ebenfalls wohlfühlen.

Da ich Serien mag, muß ich nun natürlich noch den 1. Teil "Pulsbeschleuniger" lesen, damit ich weiß wie das Leben von Annie und ihren Jungs vorher verlief.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Eine wunderschöne Geschichte

Meerblick inklusive
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Die Oma von Buchhändlerin Meike ist verschwunden. Da sich die beiden sehr nahestehen, macht Meike sich auf die Suche nach ihr und kommt darauf, das sich ihre Oma auf Amrum befinden könnte. Die Insel, auf ...

Die Oma von Buchhändlerin Meike ist verschwunden. Da sich die beiden sehr nahestehen, macht Meike sich auf die Suche nach ihr und kommt darauf, das sich ihre Oma auf Amrum befinden könnte. Die Insel, auf der diese aufgewachsen ist, sie aber nie mehr besuchen wollte. Meike reist ihrer Oma hinterher ...

Ich fand die Geschichte um Meike (und ihre Oma) wunderschön. Die Autorin hat einen Schreibstil, von dem man sich mitziehen lassen kann und Meike ist ein sehr symphatischer Charakter. Ich habe mich mit ihr sofort wohlgefühlt und bin richtig in diese Geschichte eingetaucht. Umso mehr freue ich mich, das es eine Fortsetzung geben wird.

Ich kann das Buch jedem für eine gedankliche Reise nach Amrum empfehlen, vor allem, wenn man auch offen ist für skurrile Dinge - Meike lernt einen Feuerschamanen kennen - äußerst interessant das Ganze ...

Veröffentlicht am 26.07.2017

Ein Buch zum Wegträumen und Wohlfühlen auf der wunderschönen Insel Juist

Apfelkuchen am Meer
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Merle ist gelernte Konditorin und befindet sich am Ende ihres BWL-Studiums. Als eine Freundin ihr erzählt, das sie auf der Insel Juist eine Apfelrosentorte gegessen hat (ein Familienrezept) macht sich ...

Merle ist gelernte Konditorin und befindet sich am Ende ihres BWL-Studiums. Als eine Freundin ihr erzählt, das sie auf der Insel Juist eine Apfelrosentorte gegessen hat (ein Familienrezept) macht sich Merle im Internet auf die Suche nach diesem Café und stößt darauf, das dort Bedienungen gesucht werden. Kurzerhand bewirbt sie sich um diesen Ferienjob und reist nach Juist, der Insel, auf der ihre Mutter aufgewachsen und ein schreckliches Familienunglück geschehen ist. Auch Merles Oma lebt seit kurzem wieder auf der Insel. Kaum ist Merle auf Juist, kreisen ihre Gedanken darum was damals mit ihrer Tante gesehen ist ....

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Die Autorin versteht es so zu schreiben, das man in die Geschichte hineingezogen wird. Das Buch besticht durch eine sehr liebevolle Atmosphäre. Merle ist der Typ Mensch, den man gerne zur Freundin hätte. Allgemein sind die Menschen, die diese Geschichte ausmachen, sehr liebenswert - ohne aber dabei ins schwulstige abzutriften. Und die Würze in diesem Buch ist das Geheimnis um Merles Tante.

Auch die Insel Juist wird sehr schön beschrieben. Ich konnte gedanklich wirklich nach Juist verreisen und bedaure es sehr, das mein "Urlaub" auf dieser Insel schon zuende ist.

Dieses Buch hat mich bezaubert und auch zu Tränen gerührt.