Profilbild von Deichgraefin

Deichgraefin

Lesejury Star
offline

Deichgraefin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Deichgraefin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2018

Nette Love Story

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
0

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick ist der 1. Band der Redwood-Love-Trilogie von Kelly Moran.
Der Originaltitel ist Puppy Love und der Roman wird von Vanessa Lamatsch übersetzt.
In der Trilogie ...

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick ist der 1. Band der Redwood-Love-Trilogie von Kelly Moran.
Der Originaltitel ist Puppy Love und der Roman wird von Vanessa Lamatsch übersetzt.
In der Trilogie geht es um die drei O`Grady Brüder. In diesem ist Gade der Protagonist.

Avery Stowe zieht nach ihrer Scheidung mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood, ein kleines Städtchen in Oregon. Dieser Ort ist typisch amerikanisch, wie man sie oft in Serien im TV sieht. Die Bewohner wären mir ziemlich gewohnheitsmäßig. Ist aber ganz humorvoll.
Gleich am ersten Abend trifft sie auf den Tierarzt Gade O`Grady.
Es ist ein Liebesroman, der ans Herz geht, denn es ist nicht nur Avery die aufblüht, sondern auch die 8jährige Hailey.
Die Geschichte um Hailey berührt und gefällt mir. Die Emotionen aller Personen sind gut dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, locker und humorvoll. Ein Roman zum Entspannung mit guter Unterhaltung.



Veröffentlicht am 04.09.2018

Spannend

Todeskäfig (Ein Sayer-Altair-Thriller 1)
0

Ellison Cooper hat den spannenden Thriller Todeskäig mit dem Originaltitel Caged geschrieben. Übersetzt wurde er von Sybille Uplegger.
Das Hörbuch wird von Peter Lontzek mit guter mitreißender Stimme gesprochen. ...

Ellison Cooper hat den spannenden Thriller Todeskäig mit dem Originaltitel Caged geschrieben. Übersetzt wurde er von Sybille Uplegger.
Das Hörbuch wird von Peter Lontzek mit guter mitreißender Stimme gesprochen. Er lässt die Emotionen der verschiedenen Personen besonders gut klingen.

Dieser Thriller ist der erste Fall von FBI Sprcial Agent Sayer Altair in Washington. Sie ist gleichzeitig Neurowissenschaftlerin.
Ein Serienmörder entführt junge Frauen und hält sie in einem Käfig im Luftschutzbunker gefangen. Als das erste Mädchen tot aufgefunden wird, ist der Zugang mit Sprengsätzen gesichert. Es gibt noch zwei Käfige. Eine Suche gegen die Zeit beginnt.

Die Autorin hat den Thriller in einem guten Stil verfasst. Die Protagonistin ist sympathisch und glaubwürdig. Die Emotionen der Personen sind gut getroffen. Ich war von der Handlung gefesselt und kann mir vorstellen, auch den 2. Fall zu lesen..
Ein guter Auftakt und ein toller Hörgenuss.

Veröffentlicht am 02.09.2018

Vögel hautnah

Das Vogelhaus
0

Die niederländische Autorin Eva Meijer hat für „Das Vogelhaus“ den Leserpreis des BNG-Literaturpreises gewonnen. Sie schreibt über das Leben der Vogelkundlerin Len Howard, die von 1894 bis 1973 in England ...

Die niederländische Autorin Eva Meijer hat für „Das Vogelhaus“ den Leserpreis des BNG-Literaturpreises gewonnen. Sie schreibt über das Leben der Vogelkundlerin Len Howard, die von 1894 bis 1973 in England lebte.

Schon als Kind beobachtet Len die Vögel. Sie stammt aus einer musischen Familie, sie spielt Geige. Ihr Vater ist Dichter. Len geht nach London und spielt in einem Orchester. Bei der Musik ist sie glücklich, aber in der übrigen Zeit ist es ihr zu laut und die Gespräche ihrer Kollegen stoßen sie ab.
Sie findet in einem kleinen Ort ein Haus mit Garten und kauft es. Jetzt lebt sie mit den Vögeln, sie beobachtet deren verschiedenen Charaktere und schreibt Abhandlungen, die sie an Zeitungen verkauft.

Beim Lesen, wie Len sich mit den Vögeln befasst und wie sie zutraulich werden, sehe ich sie genau vor mir.

Eva Meijer versteht es diese Eindrücke ruhig und sensibel an uns Leser weiter zu geben. Es ist schön, das durch diesen Roman, die fast vergessene Len Howard wieder entdeckt wurde. Ein leises Buch, das doch interessant ist.


Veröffentlicht am 30.08.2018

Spannend

Wie hoch die Wasser steigen
0

Anja Kampmanns Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“beschreibt die Ruhelosigkeit eines Mannes, der auf einer Ölplattform arbeitet.

Der Pole Waclac Groszak ist 52 Jahre alt, als sein Freund und Kollege ...

Anja Kampmanns Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“beschreibt die Ruhelosigkeit eines Mannes, der auf einer Ölplattform arbeitet.

Der Pole Waclac Groszak ist 52 Jahre alt, als sein Freund und Kollege Mathyas bei einem Sturm von der Ölplattform verschwindet. Der war Waclac ein wichtiger Anker.
Waclac ist durch den Verlust arbeitsunfähig. Er macht sich mit Mathyas Seesack auf den Weg um ihn dessen Schwester zu bringen.
Anja Kampmann lässt uns an Waclacs Zerrissenheit und seinen Emotionen teilnehmen. Auf seiner Reise erfahren wir von den schonungslosen Arbeitsbedingungen der Wanderarbeiter. Die Entwurzelung und Entfremdung der Familie, ist der Preis dieser Arbeit.

Der Autorin ist es gut gelungen, die Gedanken und Sehnsüchte des Mannes in sensibler Sprache an uns Leser weiter zu geben.

Dieser Roman ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Ich drücke ihm und der Autorin die Daumen.

Veröffentlicht am 30.08.2018

Erstaunlicche Geschichte

Die Gesichter
0

Der Roman „Die Gesichter“ ist der Erste, den ich von dem Autor Tom Rachmann gelesen habe. Der Originaltitel ist „The Italian Teatcher“und der Roman wurde von Bernhard Robben ins Deutsche übersetzt.

Der ...

Der Roman „Die Gesichter“ ist der Erste, den ich von dem Autor Tom Rachmann gelesen habe. Der Originaltitel ist „The Italian Teatcher“und der Roman wurde von Bernhard Robben ins Deutsche übersetzt.

Der Protagonist ist Charles genannt Pinch Bavinsky,er wächst in Rom auf, dann lebt er in London. Sein Vater Bear Bavinsky ist ein gefeierter Maler. Der hat 17 Kinder, für die er eindeutig kein guter Vater ist. Pinch hat das Talent selber ein Maler zu werden, aber er besitzt wenig Selbstvertrauen.
Es wird gefragt ob ein gefeierter Künstler ein liebevoller Vater sein kann. Glaube bestimmt, das es die gibt, aber Bear ist es auf jeden Fall nicht. Als Kind war Pinch als netter etwas schüchterner Junge dargestellt. Er will es dem Vater immer recht machen.

Der Schreibstil des Autor ist im Anfang etwas langsam, aber im Laufe der Zeit wird er flüssig. Das Ende erstaunt dann.Die Charaktere der verschiedenen Personen, sind von Tom Rachmann perfekt geschrieben. Nicht immer liebenswürdig, aber so sind sie eben.
Der Autor hat eine erstaunliche Geschichte entwickelt.

Die Gesichter ist ein interessanter Roman, der etwas Konzentration verlangt, es lohnt sich.