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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2024

Das Abenteuer geht weiter …

Das Flüstern der Nacht
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Zu Beginn entführt uns Peter V. Brett das erste Drittel des Buches über in die Wüste und zeigt uns die brutale und von Traditionen geprägte Vergangenheit von Jardir, der im ersten Band nur eine Nebenfigur ...

Zu Beginn entführt uns Peter V. Brett das erste Drittel des Buches über in die Wüste und zeigt uns die brutale und von Traditionen geprägte Vergangenheit von Jardir, der im ersten Band nur eine Nebenfigur war.

Für Leser, die gerne mit Arlen, Leesha und Rojer mitfiebern wollen, ist das fürs Erste sehr ungewohnt und eventuell zäh, doch es erklärt die weiteren Schritte von Jardir ganz gut. Belohnt wird man anschließend mit einem lockeren Einstieg in das Leben unserer drei lieb gewonnenen Charaktere.

Die Welt hat sich um das Tal der Holzfäller verändert und die Menschen kämpfen nun jede Nacht gegen die Dämonen. Doch aus dem Horc (der Hölle) haben sich neue, starke und intelligente Feinde erhoben, doch auch Jardir und sein Volk werden zu einer Gefahr, als sie gegen den Norden ziehen.

Die neu eingeführten Hauptfiguren bringen frischen Wind und erweitern das Universum Thesa. Es bleibt weiterhin spannend

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Wie wird man eine Kopfgeldjägerin?

Einmal ist keinmal
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Das Thema „Kopfgeldjäger“ war schon immer faszinierend für mich. Nicht nur Boba Fett oder Din Djarin aus Star Wars hatten es mich angetan, im Manga/Anime Bereich war es „Cowboy Bebop“ und sogar der trashigen ...

Das Thema „Kopfgeldjäger“ war schon immer faszinierend für mich. Nicht nur Boba Fett oder Din Djarin aus Star Wars hatten es mich angetan, im Manga/Anime Bereich war es „Cowboy Bebop“ und sogar der trashigen „Dog- Der Kopfgeldjäger“ stand Nachts auf meinem „Ich-kann-nicht-schlafen“-Programm. Somit musste Stephanie Plum irgendwann auf meiner Leseliste erscheinen.

Im ersten Band ist Stephanie Plum einfach abgebrannt. Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Aus dieser Not nimmt sie einen Job bei ihren Cousin Vinnie an, aber nicht wie ihre Mutter meint, als Hilfe im Büro, sondern als knallharte Kopfgeldjägerin. Doch Steph ist eine Anfängerin und noch meilenweit von Knallhart entfernt. Mit Hilfe des coolen Ranger (und wir alle haben oder hatten schon mal einen Ranger-Typen in unseren Leben) nimmt sie gleich einmal den gefährlichsten Job an, den Vinnie zu bieten hat. Joe Morelli, mit dem sie nicht nur eine Nachbarschaft, sondern auch ihre Unschuld in der Highschool geteilt hat.

Ungeniert erleben wir ihre Welt und der Schreibstil ist locker flockig und lädt förmlich zum Schmunzeln ein. Die Sprache ist witzig und die Spannung ist trotz des Humors immer fesselnd. Ich habe mein bestens unterhalten gefühlt, und sollte ich eines Tages einen Hamster habe, wird er Rex heißen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Wortgewaltiger Fantasieauftakt zu einer spannenden Reihe

Ukonnen
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Ich durfte „Ukonnen“ als Rezensionsexemplar lesen und war überwältigt von der wortgewandtheit des Autors.

Man fühlt sich in diese Welt - mit all ihren alten Mythen, Völkern und Gottheiten - förmlich hineingezogen ...

Ich durfte „Ukonnen“ als Rezensionsexemplar lesen und war überwältigt von der wortgewandtheit des Autors.

Man fühlt sich in diese Welt - mit all ihren alten Mythen, Völkern und Gottheiten - förmlich hineingezogen wie in einer ausgefeilten Runde Pen-and-Paper.

Die Figuren sind gut herausgearbeitet, mit all ihren tragischen und faszinierenden Vergangenheiten.
Wir begleiten gleich mehrere Charaktere verstreut auf den Kontinent Nin.
Jeder startet in das epische Abenteuer auf seine eigene spannende Art.
Wir verfolgen den gefallenen Drachenritter Ean, der seine ganz eigene Prüfung zu meisten hat. An seiner Seite sein Freund Magier Gamron. Wir lernen dem tapferen Hauptmann Robert von Callen, sowie den Halbelf Rovin, dessen tragische Vergangenheit mich sehr mitgenommen hat, kennen. Und noch viele andere Charaktere kreuzen unseren Weg. Darunter auch die geheimnisvolle Ssil.

„Ukonnen“ ist ein Fantasybuch, dass man nicht einfach kopflos dahinlesen kann, da sehr viel über die Vergangenheit des Kontinents, Namen und Legenden erklärt und erzählt werden. Wer Spaß und Freunde an einer ausgereiften Lore hat ist hier richtig.

Die Geschichte ist düster, teils brutal und dann wieder von einer solch einzigartigen Mystik durchzogen, die mich an Tolkiens Mittelerde erinnern ließen. Jedes Kapitelende mach Lust auf mehr.

Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und bin froh, die Rezension kurz vor Erscheinen des 2. Bandes „Ssil“ schreiben zu können. So geht mein Abenteuer in Nin nahtlos weiter.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Könnt ihr euch ein Leben ohne Strom vorstellen? Ohne Handy und Internet. Ohne Licht, Wasser und Herd …

Aurora
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„Aurora“ beschreibt eine globale Katastrophe in Form eines Sonnensturms; der fast das ganze Stromnetz der Erde lahm legt. Ein spannendes Szenario um einen möglichen, immerzu drohenden Super-Gau.

Die Geschichte ...

„Aurora“ beschreibt eine globale Katastrophe in Form eines Sonnensturms; der fast das ganze Stromnetz der Erde lahm legt. Ein spannendes Szenario um einen möglichen, immerzu drohenden Super-Gau.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzähl. Hauptsächlich von Aubrey’s Sicht, die selbst in dem Weltuntergangsszenario mit ihrem pubertierenden Stiefsohn, Glückspiel- und trinksüchtigen Exmann und ihren superreichen und für (fast) jegliche Katastrophe gewappneten Bruder kämpfen muss.

Ein spannendes Katastrophendrama, dass zu unterhalten weiß. Mir hat es sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Magisch

Milli und das Lied des Drachen
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"Milli und das Lied des Drachen" hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine Geschichte über ein starkes Mädchen in einer sehr fantasievollen Welt.
Milli lebt mit ihrer Mutter seit Beginn ihres Lebens ...

"Milli und das Lied des Drachen" hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine Geschichte über ein starkes Mädchen in einer sehr fantasievollen Welt.
Milli lebt mit ihrer Mutter seit Beginn ihres Lebens als absolut eingespieltes Team. Der Vater hatte die Familie verlassen und war nie großes Thema.
Doch wenn dann plötzlich ein Elfenjunge auftaucht und einen Brief von ihrem Vater überreicht, ihr erklärt das sie mit einen Drachen zusammenarbeiten muss um ein Ei zu retten, stützt sie sich Hals über Kopf in das Abenteuer.
Sehr gelungen fand ich die Darstellung der Feen. (Ich will nicht Spoilern, aber Tinker Bell ist da weit davon entfernt). Auch die komplexe Bindung zu den Drachen war sehr interessant. Ein wirklich schönes Kinder-/Jugendbuch, das mich bestens unterhalten hat.
Mit einem weinenden Auge habe ich auf der letzten Seite Abschied von Milli und all ihre neugewonnenen Freunde genommen und wäre nicht traurig, noch einmal in die Welt von Albion eintauchen zu können.

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