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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2021

Esscape Room der anderen Art

Raum der Angst
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Selten las ich einen Psychothriller der schon auf den ersten drei, vier Seiten so spannend war, dies ist schon was ganz besonderes. Der Roman fesselte mich also von der dritten bis letzten Seite. Obwohl ...

Selten las ich einen Psychothriller der schon auf den ersten drei, vier Seiten so spannend war, dies ist schon was ganz besonderes. Der Roman fesselte mich also von der dritten bis letzten Seite. Obwohl die Probanden /Opfer des Escape room Experiments nicht alle durchweg sympathisch waren, ich würde eher symphatisch-unsymphatisch sagen, fieberte ich mit ihnen ums Überleben mit. Mithilfe der Sicht der Hauptprotagonistin fühlte man sich als Teil des Teams das verzweifelt die Räume erkundete um dem Albtraum zu entfliehen.
Mir gefiel besonders der Einfallsreichtum mit dem Marc Meller mit vielen Details und Raffinessenn die Escape Räume ausstattete.
Einen ganz kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch, das Ende lässt noch ein paar kleine Fragen offen und man kann durch einige Hinweise vermuten, dass Marc Meller eine Fortsetzung schreiben möchte .

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Veröffentlicht am 11.02.2021

Euphancholie

Hard Land
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Die Geschichte dieses Romans spielt 1986, die Zeit meiner Jugend und handelt vom Erwachsen werden.
Jedoch hält Benedict Wells etwas  Distanz zu unserer Jugend in dem er die Geschichte in die ...


Die Geschichte dieses Romans spielt 1986, die Zeit meiner Jugend und handelt vom Erwachsen werden.
Jedoch hält Benedict Wells etwas  Distanz zu unserer Jugend in dem er die Geschichte in die USA verlegt, in eine Kleinstadt in Missouri, aus der man gleichzeitig so schnell wie möglich weg will, aber die gleichzeitig eine Gemütlichkeit ausstrahlt.
Als Frau mochte ich die Jungssicht des ersten Verliebtseins sehr , ich konnte es damals natürlicherweise nur erahnen wie sie es erlebten .
Benedict Wells fing an zu lesen und sich für Bücher zu interessieren, um mit Mädchen ins Gespräch zu kommen, das nur eine Bemerkung am Rande, aber wie ich finde zum Thema passend.
Nett fand ich die Idee des Titel gebenden,  in der Stadt berühmten Gedichtsband " Hard Land" , dessen versteckte Pointe/Geheimnis nur wenige lösen konnten. Und dass Wells den Gedichtsband  als zentrales Thema verwendet und mit dem Roman verbindet.
B. Wells wundervoller Schreibstil ist geprägt von John Irving und einiges erinnerte mich hier auch sofort an ihn..
Er erzählt in einfühlsamer Weise wie schwierig und auf einmal anders die Jugendzeit ist. Sam die Hauptperson beschreibt dieses Erwachen als Sehen mit neuen  Augen , nicht mehr Blind ist. Und für ihn ist es noch schwieriger da seine Mutter an Krebs erkrankt ist.

" Kind sein ist wie einen Ball hoch werfen, Erwachsenwerden ist, wenn er wieder herunter fällt"



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Veröffentlicht am 04.01.2021

Nein, einfach nein...mir zu abstrus

Dark Matter. Der Zeitenläufer
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Es fiel mir schon am Anfang sehr schwer in den Roman rein zu kommen.Dies ist dem Sprachstil geschuldet der sehr trocken und schnörkellos ist.Da bevorzuge ich lieber den schönen Sprachstil eines Ray Bradbury ...

Es fiel mir schon am Anfang sehr schwer in den Roman rein zu kommen.Dies ist dem Sprachstil geschuldet der sehr trocken und schnörkellos ist.Da bevorzuge ich lieber den schönen Sprachstil eines Ray Bradbury oder Dicks .Nachdem ich mich dran gewöhnt habe fand ich die Story und die Idee dahinter eigentlich recht interessant.Nur soviel ,es hat mit Parallel Welten zu tun. Im weiteren Verlauf hatte das Buch so seine Längen und als ich mich wieder mit dem Roman gerade richtig wohl gefühlt habe,wurde es sehr abstrus. Naja, man muss dem Author vielleicht zu gute halten,dass er seine Idee konsequent durchführt /weiterentwickelt hat. Aber ne,das war zu viel, hätte er lieber drauf verzichtet. Dann hätte ich den Roman ganz gut gefunden, so bekommt er nur 2 1/2 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Nur anstrengend,oder psychedelisch genial

Zeitmaschinen gehen anders
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Also, ich fand den Roman nicht schlecht direkt zu  Anfang gesagt. Die Idee eines Zeitgürtels und Zeitreisegeschichten im Allgemeinen mag ich sehr gerne,  aber der Autor will zu viel.  Das erste Drittel ...

Also, ich fand den Roman nicht schlecht direkt zu  Anfang gesagt. Die Idee eines Zeitgürtels und Zeitreisegeschichten im Allgemeinen mag ich sehr gerne,  aber der Autor will zu viel.  Das erste Drittel der Geschichte versucht er akribisch seine Theorien von Zeitreise zu beschreiben, in dem er den Hauptproganisten darüber philosophieren lässt. Es wurde dardurch sehr anstrengend zu lesen und ich kann nicht sagen, dass es nicht auch trotzdem Unlogisches vorkam. Im fortlaufenden Roman wurde es es sehr schräg, teilweise sogar abstrus und man merkt dass das  Buch 1974 erstveröffentlicht wurde (manchmal psychedelisch ).Das Buch handelt von Selbstfindung,  Sellbstliebe und Hass .Es wurde mir  aber zu narzisstisch und die Hauptperson war mir nicht sympathisch genug dafür. Am Ende hat der Roman philosophische Anklänge die aber leider nicht weiter ausgeführt werden , weil vorher zu viel Zeit für die Zeitreise Theorien verwendet wurde.

Ich fand die Geschichte interessant und manche werden den Roman sogar genial finden. 

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Sympatische Geschichte über die Ehe

Die Chance
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Das Buch hat mir rundweg gut gefallen. Es fängt schon mit dem Äußeren an , Das Cover ist in einem sehr angenehmen orange-weißem Ton gehalten. Das Format ist schön und da es nur knapp etwas über  zweihundert ...

Das Buch hat mir rundweg gut gefallen. Es fängt schon mit dem Äußeren an , Das Cover ist in einem sehr angenehmen orange-weißem Ton gehalten. Das Format ist schön und da es nur knapp etwas über  zweihundert Seiten hat,lässt sich dieses HardCover auch angenehm lesen.Jedes Kapitel startet mit interessanten oder amüsanten Wahscheinlichkeits-Ausagen inder Überschrift.

Das Paar dieses Buches steht nach 30jähriger Ehe kurz vor der Scheidung und dem Bankrott.Die Beziehung fand ich jedoch trotz einiger Sticheleien und eingefahrenem Alltag nicht schlecht, auch der Umgang mit einander fand ich ganz symphatisch. Ich dachte die ganze Zeit :die schaffen das , sie haben auch sonst in ihrem Leben Höhen und Tiefen erlebt.

Für mich war das Buch ein Hochlied auf die Chance und ich habe mich trotz schwierigem Thema rundherum wohlgefühlt beim lesen.

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