Profilbild von HotSummer

HotSummer

Lesejury Star
offline

HotSummer ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit HotSummer über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2020

Toller und gelungener Trilogieauftakt

Heartbreaker
0

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und nimmt den Leser mit. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt ...

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und nimmt den Leser mit. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Es ist sehr gut vorstellbar, dass der Mann auf dem Cover Sawyer ist. Das hier mitgedacht wurde, gefällt mir ausgesprochen gut, denn nur so kann ein Buch für den Leser rundum perfekt werden.

Clover hat mir ebenso wie Sawyer sehr gut gefallen. Beide sind willensstarke Charaktere, denen das Verhandeln im Blut liegt. Sawyer erfährt somit auch etwas Gegenwind, den er so nicht kennt, aber als angenehm empfindet. Clover macht ihn durch ihre doch recht quirlige Persönlichkeit zu einem anderen Menschen. Einem Menschen, der nicht nur für die Arbeit lebt, sondern neue Erfahrungen auf neuen Gebieten sammelt und gewissen Spaß dabei hat. Es ist beim Lesen unverkennbar wie gut die beiden zusammenpassen, sie kennen sich zwar noch nicht gut aber sie ergänzen sich wie zusammengehörige Puzzleteile.

Da Sawyer durch und durch ein Arbeitstier ist, hat er wenig Umgang mit Frauen und ist auch nicht auf eine Beziehung aus. Das wird am Ende bewiesen, als er (aus seiner Sicht) unbewusst auf die Heartbreaker Falle zuläuft. Zwar hat er in seinen ersten Anläufen seine Gefühle Clover gegenüber nicht offenbart, allerdings gesteht Clover Sawyer ihre Gefühle auch nicht. Das fehlte mir irgendwie, denn so wirkte es auf mich doch recht einseitig. Warum sagt sie ihm nicht, was sie empfindet? Denn im Gegensatz zu Sawyer hat Clover schneller verstanden, was sie fühlt. Von ihr hätte ich erwartet, dass sie in der Lage ist den ersten Schritt zu machen. Über Gefühle sprechen die beiden nie, daher war es für mich etwas schwer nachzuvollziehen woher sie sich schon lange vor dem Antrag sicher ist, dass er sie nicht liebt.

Der plötzliche Krankenhausaufenthalt von Clovers Vater hat mich etwas überrascht. Bis zu diesem Zeitpunkt wird er kaum erwähnt, wenn Clover sich zu Hause meldet, wird immer nur davon gesprochen, dass sie mit ihrer Mutter telefoniert. Daher bin ich fest davon ausgegangen, dass ihre Mutter Witwe ist. Sprachlich hätte mir mein Denkfehler auffallen können, aber das Leben von Clovers Mutter und wie es geworden ist wie es ist, ist Teil von Clovers Wesen und somit nicht unwichtig. Damit nimmt es einen gewissen Raum in der Geschichte ein, wodurch automatisch ihre Vater in den Hintergrund rückt.

Die zunächst letzte Nacht von Sawyer und Clover mit dem anschließenden Konflikt (ich möchte das hier nicht spoilern, alle die das Buch gelesen haben, werden wissen was ich meine), fand ich übertrieben. Die Geschichte hätte das nicht gebraucht.

Hudson, der Bruder von Sawyer hat mir in seiner Rolle gut gefallen, er bleibt geheimnisvoll, so dass jetzt schon Vorfreude auf seine Geschichte entsteht. Die Mutter der beiden Brüder ist ebenfalls eine Größe, lange wusste ich nicht wie ich sie einschätzen sollte. Ebenso schwer einzuschätzen war für mich Tyler, ein weiterer Nebendarsteller über den wir nur Häppchen bekommen haben. Ich hoffe, wir erfahren zu ihm und seiner langen ehemaligen Freundschaft mit Sawyer bald mehr. Daphne, Clovers bester Freundin, muss man einfach gernhaben. Man merkt sehr deutlich, wie eng die beiden wirklich miteinander befreundet sind.

Durch und durch hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es hat eine spannende Story, der Einstieg in die Geschichte auf den ersten 50 Seiten ist spannend und lockt den Leser, mehr lesen zu wollen. Die Charaktere sind stimmig und die Protagonisten der Folgebände werden bereits in die Geschichte integriert, so dass diese uns mit ihrem Charme und geheimnisvollem Sein schonmal um den Finger wickeln konnten.

Auf Grund der kleinen Mankos, die ich in der Geschichte sehe, gebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

Wohlfühlroman

Zartbitterherzen
0

"Zartbitterherzen" ist eine Geschichte, die sich mit dem Betrug vom eigenen Lebenspartner und dem darauffolgenden Schmerz und der Bewältigung dessen, beschäftigt.

Rosa ist wie vor den Kopf gestossen als ...

"Zartbitterherzen" ist eine Geschichte, die sich mit dem Betrug vom eigenen Lebenspartner und dem darauffolgenden Schmerz und der Bewältigung dessen, beschäftigt.

Rosa ist wie vor den Kopf gestossen als ihr Mann Sven sie verlässt. Das war für Rosa nicht einfach zu verarbeiten. Wir begleiten sie auf ihrem Weg, den Schmerz hinter sich zu lassen und wieder ins Leben zurückzufinden. Die Figuren, die wir als Leser kennenlernen sind alle liebenswert und scheinen tolle Menschen zu sein. Über Sven kann man einfach keine Worte verlieren, es ist furchtbar was er Rose antut. Denn mit seinen Taten verwehrt er Rose auch die Möglichkeit auf ein eigenes Kind und die Möglichkeit früher wieder ohne ihn glücklich zu werden. Die Geschichte lässt sich absolut flüssig lesen, Hanna Linzee hat einen tollen Schreibstil. Das Café Claire passt sehr gut in die Geschichte, denn mit seinen lieben Gästen und Mitarbeitenden vermittelt es ein herzliches und gemütliches Beisammensein, wo man sich geborgen fühlt.

Ich muss sagen, ohne den Prolog hätte ich bis zur Hälfte der Geschichte nicht gewusst, wo es inhaltlich hingeht. Es ist spannend die Beziehung zu verfolgen, welche Rosa mit Jakob führt und wie sie neue Freunde findet. Das Finale fand ich etwas surreal, aber nun ja, die Liebe kann Wunden aufreissen aber auch Wunden heilen, nicht wahr?

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich hatte Freude daran Rosa in diesem nicht einfachen Lebensabschnitt beobachtend zu begleiten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2020

Süße Geschichte

Let It Snow. Eine Winter-Lovestory in New York
0

Die Geschichte um Hannah und Kyle ist Julia K. Stein sehr gut gelungen. Durch den super angenehmen und flüssigen Schreibstil kommt schnell in die Geschichte rein und hat das Buch schneller durch als man ...

Die Geschichte um Hannah und Kyle ist Julia K. Stein sehr gut gelungen. Durch den super angenehmen und flüssigen Schreibstil kommt schnell in die Geschichte rein und hat das Buch schneller durch als man denkt.
Die Aufmachung ist für mich realistisch. Sowohl das Stranden am Flughafen als auch, dass Hannah durch Gerüchte zunächst Vorurteile Kyle gegenüber hat. Es war interessant zu lesen wie die beiden sich annähern und Kyle versucht, trotz dessen, dass Hannah an Weihnachten nun nicht zu Hause sein kann, ihr ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. Ein bisschen mehr noch hätte ich gerne über Kyles Familie erfahren, er hat es in mehrerlei Hinsicht anscheinend nicht leicht gehabt. Da hätte die Autorin trotz der Erklärungen von mir aus gerne noch etwas mehr ausholen können.
Das Cover gefällt mir an sich gut, allerdings habe ich mir nach dem Lesen des Buches Hannah anders vorgestellt und nicht wie das Mädchen auf dem Cover.
Dennoch gibt’s eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2020

Ein Buch für ein paar gemütliche Lesestunden

Kannst du mir verzeihen?
0

"Kannst du mir verzeihen?" ist eine niedliche Geschichte. Die Charaktere sind allesamt unterschiedlich und dennoch irgendwie kompatibel. Die Autorin hat einige witzige Szenen eingebaut, welche vor allem ...

"Kannst du mir verzeihen?" ist eine niedliche Geschichte. Die Charaktere sind allesamt unterschiedlich und dennoch irgendwie kompatibel. Die Autorin hat einige witzige Szenen eingebaut, welche vor allem durch die teilweise doch etwas schrägen Charaktere entstehen. Die romantische Atmosphäre wird vor allem durch Schnee, Weihnachten und den Adventskalender erzeugt, welchen Hanny von Bastian bekommt. Die Rückblicke, welche der Leser durch Hannys Erinnerungen erhält ist hilfreich, um Hanny und Bastian und ihre Beziehung besser kennenzulernen.

Trotz allem, bin ich mit Hanny nicht so recht warm geworden. Ja, teilweise konnte ich sie verstehen, aber irgendwie dann doch nicht. Ihre Kurzschlusshandlung ihn rauszuwerfen, ohne vorher mit ihm zu sprechen fand ich sehr übertrieben. Da dies der Aufhänger und Hauptthema der Geschichte ist, wurde mein Empfinden dazu immer wieder aufgefrischt.

Das Cover ist durch die Farbe auffallend gestaltet, der kleine Welpe in der Geschenkschachtel passt zum Buch, allerdings hat er meiner Meinung nach keine extrem tragende Rolle.

Das Buch enthält eine angenehme Geschichte für ein paar gemütliche Lesestunden, konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2020

Gute Grundidee mit fehlender Spannung

Wie programmiert man Liebe?
1

​Mir hat das Buch mittelmäßig gefallen. Die Handlung ist nicht schlecht, sie gefällt mir eigentlich ganz gut, da sie nicht konstruiert wirkt, sondern eher aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil ist ganz ...

​Mir hat das Buch mittelmäßig gefallen. Die Handlung ist nicht schlecht, sie gefällt mir eigentlich ganz gut, da sie nicht konstruiert wirkt, sondern eher aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil ist ganz gut, die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Was mir gefehlt hat, war gewisseermaßen der Spannungsbogen. Bei mir kam dieser nicht wirklich auf, so dass ich kein Problem gehabt habe das Buch mal beiseite zu legen. Die Wiederaufnahme des Lesen war aber nicht immer einfach, da die Spannung nicht gegeben war. Daher wollte ich nicht sofort wissen wie es weitergeht. Zeitgleich konnte ich mich mit Rieke als Protagonistin nicht so recht anfreunden. Ich habe ihr als Person nicht wirklich viel zugetraut, so dass ich am Ende nicht verwundert war, dass ihr Rettungsversuch missglückt ist. Die Idee um ihren Nebenerwerb fand ich allerdings sehr einfallsreich und witzig. Pia hat mir als Person am Besten gefallen. Sie weiß, dass sie nicht immer alles richtig gemacht hat, öffnet sich nach und nach wieder und versucht das Leben zu geniessen und dahin zurück zu finden.

Das Cover ist schlicht und für mich unspektakulär, allerdings passt es mit der Brille sehr gut zum Inhalt des Buches.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere