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Veröffentlicht am 12.03.2025

Süße Geschichte

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Alice erwischt ihren langjährigen Freund in flagranti mit einer anderen Frau im Bett und schmeißt ihn daraufhin raus. Durch ein kleines Missgeschick lernt Alice kurz darauf den sehr gutaussehenden Lennon ...

Alice erwischt ihren langjährigen Freund in flagranti mit einer anderen Frau im Bett und schmeißt ihn daraufhin raus. Durch ein kleines Missgeschick lernt Alice kurz darauf den sehr gutaussehenden Lennon kennen. Doch Alice hat momentan genug von Männern und so entsteht zwischen Lennon und ihr nur eine gute Freundschaft.

"Note to myself" ist eine süsse Liebesgeschichte, die sich vom Schreibstil her den Bücher von Emily Henry ähnelt. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Listen, die Alice zu allen möglichen Themen erstellt. Diese fand ich ganz amüsant. Die Geschichte wird komplett aus Sicht von Alice erzählt. Dadurch kam mir jedoch die Figur von Lennon etwas blass vor. Ich hätte in mehreren Situationen gern gelesen, was er gerade dazu denkt. Das hat mir irgendwie gefehlt. Die Nebenfiguren haben mir auch gut gefallen. Angefangen bei der Nachbarin Mrs. Daniels bis zu Tobey, Zara und Fred. Denn auch bei diesen kleinen Nebengeschichten konnte ich gut mithibbeln. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, es hätte jedoch etwas mehr Spannung sein dürfen.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Würdiges Ende der Dilogie

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Achtung Spoiler zum ersten Teil möglich:
Der ersten Teil endete mit einem Cliffhanger und das zweite Buch startet nun damit, dass die Jäger und Gejagten die Insel Arc-en-ciel verlassen.

Neu ist, dass ...

Achtung Spoiler zum ersten Teil möglich:
Der ersten Teil endete mit einem Cliffhanger und das zweite Buch startet nun damit, dass die Jäger und Gejagten die Insel Arc-en-ciel verlassen.

Neu ist, dass die Geschichte nun nicht mehr nur aus Sicht von Laelia erzählt wird, sondern auch zahlreiche Kapitel von Irina (die Schwester von Laurent) stammen. Es wird somit auch ihre weitere Geschichte erzählt, was mich eigentlich überrascht hat, da sie im ersten Teil ja nicht unbedingt eine Hauptfigur war.

Laelia muss nun mit zu den de Verts reisen, wo sie eine schreckliche Odyssee erlebt. Anfangs geht es viel um die Politik der de Verts, zum Beispiel was sie gegen die Rebellen unternehmen könnten. Ich fand diese Kapitel eintönig und nicht sehr spannend.

Laurent wickelt nicht nur Laelia um seine Finger, weil er einerseits aufgrund der Zeichnung Macht über sie hat und sich anfangs auch immer noch gut als lieber und reumütiger Junge verstellen kann. Auch seine Schwester Irina ist ihm willig. Sie würde alles für ihn tun, da er ihr Zwillingsbruder ist und sie immer Seite an Seite standen. Sie will nicht sehen, was für ein Monster er ist. Bis es fast zu spät ist.

Erst in der zweiten Buchhälfte nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf und fortan konnte mich das Buch auch wieder mehr fesseln. Im Vergleich dazu hat mir der erste Band aber insgesamt besser gefallen. Ich gebe noch knappe 4 Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Schöne Einführung in Wildkräuter

Wilde Pflanzen essen
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Ich kannte die Survival Siglinde bisher noch nicht, doch meine Familie mag die Natur, Pflanzen und Survival. Daher haben wir uns gern das Buch geholt. Es ist mit einer Größe von 19x13 cm recht klein und ...

Ich kannte die Survival Siglinde bisher noch nicht, doch meine Familie mag die Natur, Pflanzen und Survival. Daher haben wir uns gern das Buch geholt. Es ist mit einer Größe von 19x13 cm recht klein und kompakt und eignet sich daher auch zum Mitnehmen in die Natur. Obwohl es ein Taschenbuch ist, hat der Buchumschlag aus Pappe eine angenehme Haptik. Aber nun zum Inhalt: die Bilder sind alle farbig gezeichnet. Sie sind dabei recht comic-artig. Die Seiten sind bunt und wild, aber nicht zu überladen. Trotzdem finde ich, dass die Gestaltung ein wenig den Eindruck eines Kinderbuches erweckt. Es gibt ab und zu Fun-Facts und Zusatzwissen sowie zwischendrin und am Buchende ein paar Rezepte.

Da es keine Fotos von realen Planzen gibt, würde es mir schwer fallen, mir bisher unbekannte Pflanzen nur anhand der Zeichnungen draußen in der Natur zu identifizieren. Dazu hat sich der Verlag eine schöne Idee einfallen lassen. Denn mit der kostenlosen Kosmos Plus App und einem Codewort kann man sich die Inhalte für das Buch herunterladen und sowohl Fotos von den Pflanzen anschauen als auch Hörtexte dazu von Siglinde anhören. Aber wer will draußen in der Natur schon ständig auf sein Handy starren?

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Spannende und magische Fuchsgeschichte

Foxfighter - Angriff des Schattens (Band 1)
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Finn ist ein Fuchs, der bei Menschen aufgewachsen ist. Nun wurde er ausgewildert und findet durch besondere Umstände Anschluss bei einer Fuchsfamilie. Jedoch ist er ein spezieller Fuchs: sein Fell ist ...

Finn ist ein Fuchs, der bei Menschen aufgewachsen ist. Nun wurde er ausgewildert und findet durch besondere Umstände Anschluss bei einer Fuchsfamilie. Jedoch ist er ein spezieller Fuchs: sein Fell ist hellgrau, welches manchmal leuchtet und er hat besondere Fähigkeiten, die er selbst erstmal ergründen muss. Doch die Bedrohungen durch die Schatten sind allgegenwärtig.

Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht, aber auch als Erwachsene finde ich die Geschichte sehr spannend und mitreißend. Dies ist mein erstes Buch mit tierischen Hautfiguren. Diese andere Sichtweise hat mir sehr gefallen und ich konnte mich gut in den Fuchs Finn hineinversetzen und seine Gefühlen nachvollziehen. Der Autor Akram El-Bahay schreibt sehr lebendig, bildhaft und spannend. Ich finde die Beschreibungen und Bezeichnungen in dem Buch echt toll und immer so zutreffend. Teilweise gibt es auch etwas gruselige Szenen im dunklen Wald, doch der Spannungsbogen ist durchweg vorhanden. Gut gelungen finde ich auch das Buchende. Die Geschichte ist erstmal an sich abgeschlossen, aber man ahnt, welche Gefahr im Folgeband auf uns zukommen wird.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Für jede Altersklasse empfehlenswert

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern
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Auf dem ersten Blick denkt man, dass das Buch mit seinen 192 Seiten sehr umfangreich ist. Aber ich finde, wenn man das Buch dann liest, ist man schnell durch. Es gibt nur wenig Text und dafür sehr viele ...

Auf dem ersten Blick denkt man, dass das Buch mit seinen 192 Seiten sehr umfangreich ist. Aber ich finde, wenn man das Buch dann liest, ist man schnell durch. Es gibt nur wenig Text und dafür sehr viele Bilder. Daher ist es natürlich gut geeignet für Leseanfänger und leseschwache Kinder. Die Altersempfehlung ab 7 Jahren stimme ich demnach voll zu. Doch auch Erwachsene kommen hier auf ihre Kosten, zumindest habe ich mich beim Lesen genau wie mein Kind sehr amüsieren können.

Das gesamte Buch ist mit tollen Zeichnungen illustriert, die in schwarz-weiß gehalten sind. Es ähnelt einem Comic, nur großflächiger. Die Bilder sind absolut niedlich, total witzig und perfekt gezeichnet. Da kann man dem Illustrator, der gleichzeitig der Autor dieses Buches ist, nur loben.

Das Buch ist zu hundert Prozent empfehlenswert und ich bin froh, dass ich es mir doch genauer angeschaut habe. Denn auf dem ersten Blick fand ich das Cover und den Titel doch schon echt skurril.

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