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Veröffentlicht am 18.02.2025

Hunter und Elsa

Bloomsbury Campus (2) - Tough decisions
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Nachdem ich den ersten Band schon gelesen hatte, war ich umso gespannter auf Elsas Geschichte. Man lernt Elsa sowie auch Hunter schon im ersten Band kennen. Da ging es schon los, dass Elsa von ihrem Studium ...

Nachdem ich den ersten Band schon gelesen hatte, war ich umso gespannter auf Elsas Geschichte. Man lernt Elsa sowie auch Hunter schon im ersten Band kennen. Da ging es schon los, dass Elsa von ihrem Studium überfordert ist und Angst hat. Sie wird von ihrer Familie unter Druck gesetzt, damit sie die Prüfungen mit guten Noten besteht. Allerdings hat sie beim lernen absolute Schwierigkeiten und eine Blockade ist in ihrem Kopf. Schon im ersten Band hat Lily ihr beim lernen geholfen. Gemeinsam mit Hunter hatten sie eine Lerngruppe gegründet. Jetzt kommt noch Ellis dazu, der ihr ebenfalls hilft ihre Ängste loszuwerden. Doch die beiden haben nicht immer Zeit. Somit ist sie mit Hunter alleine und beide lernen zusammen, wobei ihr Hunter hilft. Allerdings unter der Bedingung das Elsa seine Freundin spielen soll. Eine Win Win Situation für beide. Was aber als Fake beginnt, soll schnell zu realen Gefühlen umschwenken. Doch es gibt einige Höhen und Tiefen, die beiden bewältigen müssen.

Mir hat Elsa schon im ersten Band sehr gefallen. Man hat da schon ihre Unsicherheiten und Ängste gespürt. Diese werden nun aus ihrer Sicht deutlich präsenter. Dabei kann man sie absolut nachvollziehen. Ihre Eltern setzen sie gnadenlos unter Druck, obwohl Elsa überhaupt nichts für das Studium übrig hat. Sie war mir definitiv ein sehr authentischer Charakter. Elsa kämpft auch sehr mit ihrem Selbstbewusstsein und redet sich ständig schlecht. Klar, einbisschen hat es mich schon genervt, aber gleichzeitig konnte ich die verstehen. Wenn man etwas macht, was einem nicht am Herzen liegt, ist es umso schwieriger die Erwartungen zu erfüllen.
Hunter kennt man auch schon aus dem ersten Band. Dort habe ich ihn als spitzbübischer junger Mann kennen gelernt. Aber auch er hat es nicht leicht. Er will Elsa helfen und denkt auch an seinen Vorteil, da er ebenfalls von seinen Eltern unter Druck gesetzt wird. Seine Eltern sind streng und das zeigen sie auch immer wieder. Ich fand Hunter tatsächlich sehr sympathisch, nachdem ich mehr von ihm gelesen hatte. Er kämpft sehr mit seinen Gefühlen und mit dem Druck. Man merkt auch das Elsa und Hunter wirklich unterschiedlich sind und doch eine Sache haben, die sie verbindet. Umso authentischer fand ich ihre Entwicklung die sie gemeinsam mache.
Ich muss nicht erwähnen das man auch Lily und Ellis wieder trifft. Es war schön die zwei hier diesesmal als Nebencharakter zu haben und auch ihre Entwicklung zu lesen. Auch wenn sie nur kurzzeitig aufgetaucht sind.

Der Schreibstil war dabei auch wieder sehr flüssig. Wie im ersten Band, liest man die Story abwechselnd aus der Sicht von Elsa und Hunter. Man darf also beide Charakter näher kennenlernen und auch ihren inneren Kampf verfolgen. Es beginnt mit Fake Dating zu einer Lovestory mit vielen Gefühlen. Dabei fand ich es schön wie sich alles langsam entwickelt hat. Die Story war eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen. Es war erfrischend, obwohl ich schon viele Fake Dating Geschichten gelesen hatte. Das Setting spielt auch hauptsächlich auf dem Bloomsburry Campus ab. Dieser wurde auch hier Bildhaft beschrieben. Das Ende nimmt aber eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte. Es bekommt zwar ein Happy End, aber an einem absolut anderen Ort. Mir hat es wirklich Spaß gemacht, beide Bücher zu lesen. Ich empfehle auch sehr erst mit dem ersten Band anzufangen, obwohl man die Bücher durchaus unabhängig voneinander lesen könnte. Für mich hat der zweite Band eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Was besser als der erste Band

A Touch of Ice
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der erste Band konnte mich nicht so begeistern und trotzdem war ich neugierig auf den zweiten Band. Ich habe auch vorher nicht den Klappentext gelesen. ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der erste Band konnte mich nicht so begeistern und trotzdem war ich neugierig auf den zweiten Band. Ich habe auch vorher nicht den Klappentext gelesen. Also habe ich mich überraschen lassen. Ich weiß nur aus dem Ende des ersten Bandes um wen es geht. Das hat mich absolut neugierig auf diesen Band gemacht, da der erste Band doch mit einem Cliffhanger endet. Es geht hierbei um Ash. Ash gehört zur Gruppe der Snowboarder rund um Z, Luc und Cam. Seit neuestem gehört auch Ophelia dazu, die mit Z ein Paar ist. Ash verliert von jetzt auf gleich seine Eltern. Diese sind bei einem Unfall gestorben. Sein Bruder Logan hat überlebt, sitzt aber seitdem im Rollstuhl. Der sonst so draufgängerische Ash nimmt sich zurück. Kein Snowboarden mehr, was ihm einst so viel Freude bereitet hat. Er bestraft sich selbst. Z, Ophelia, Luc und Cam unterstützen ihn und seinen Bruder wo es nur geht. Trotzdem verkriecht sich Ash immer mehr. Bis zu dem Moment an dem er Tansy trifft. Sie will einem kleinen kranken Jungen noch einen Wunsch erfüllen. Dieser will Ash noch einmal Snowboarden sehen. Doch Ash weigert sich zuerst und gibt dann doch klein bei. Er springt über seinen Schatten und erkennt auch gleichzeitig, das Tansy nicht die Frau für eine Nacht ist.

Ash war mir tatsächlich schon im ersten Band sympathisch. Er hatte eine lockere und draufgängerische Art an sich. Er hat Frauen gerne nur für eine Nacht in sein Bett gelockt. In diesem Band lernt man ihn viel besser kennen. Umso mehr habe ich ihn ins Herz geschlossen. Er kämpft mit sich, versucht seine Probleme so gut es geht alleine zu bewältigen. Seine draufgängerische Art kommt auch immer mal wieder zum Vorschein. Allerdings hat er auch einen Beschützerinstinkt, welches man eindeutig bei Tansy sieht. Trotzdem schlagen sich beide immer wieder die Köpfe ein, was auch ziemlich humorvoll war.
Tansy war mir auch direkt sympathisch. Sie hatte kein einfaches Leben. Sie hat erst ihren Krebs besiegt und möchte nun selbst Kindern mit Krebs helfen, ihre Wünsche zu erfüllen. Man merkt sofort das sie eine harte Zeit durch hat. Zuerst wirkt sie schüchtern und in sich gekehrt. Aber sie hat auch eine sehr schlagfertige Seite und ist ziemlich willensstark. Das hat Ash einige Male auf die Palme gebracht. Die zwei waren wie Katz und Maus, wobei ich Tansy als Katze tendiere.
Neben den beiden sind noch die anderen Nebencharakter. Es war schön wieder von der Gruppe zu lesen, die man schon kennt. Vorallem da sich die Gruppe auch weiterentwickelt hat und sich gegenseitig hilft.

Der Schreibstil war dabei flüssig und leicht zu lesen. Es wird eine wichtige Botschaft überbracht, gerade was mit der Krankheit von Tansy betrifft. Diese hat mich zum Nachdenken angeregt und hat mir auch wieder gezeigt, dass das Leben zu kurz ist um es nicht lebenswert zu machen. Mir hat die Story deutlich besser gefallen als der erste Band. Es war humorvoll, dramatisch, Spicy und auch sehr Gefühlvoll und emotional. Die Story war eindeutig tiefer und hat mich sogar manchmal zum weinen gebracht. Mir hat auch hier das Setting sehr gefallen. Man bekommt wieder eine winterliche Landschaft, die so traumhaft beschrieben wurde. Ich kann echt nur sagen das dieses Buch mir sehr gefallen hat und ich gerne noch mehr davon möchte. Dafür bin ich umso gespannter auf den dritten Band und hoffe das dieser genauso gut wie der zweite Band wird. Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber da der erste Band mit einem Cliffhanger endet, würde ich doch empfehlen damit anzufangen. Das Buch hat eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Hat mir besser gefallen

Beyond the Play 2: Breakaway
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Nachdem ich den ersten Band "First Down" gelesen hatte, musste ich einfach der Reihe nochmal eine Chance geben. Der erste Band fand ich nicht ganz so toll. Dafür hat mich aber dieser Band überrascht. Im ...

Nachdem ich den ersten Band "First Down" gelesen hatte, musste ich einfach der Reihe nochmal eine Chance geben. Der erste Band fand ich nicht ganz so toll. Dafür hat mich aber dieser Band überrascht. Im ersten Band hatte mich diese Dating Sache und wie schnell alles ging gestört. Aber hier kommt man gleich auf den Punkt. Dabei lernt man Penny kennen. Sie hat eine Beziehung hinter sich und möchte sich auch erstmal auf keine Beziehung mehr einlassen. Das was sie sucht, ist jemand der ihr das gibt was sie sich wünscht. Dabei geht es um eine Freundschaft Plus Sache. Sie hat sich eine Liste erstellt, mit Sachen die sie noch nie ausprobiert hatte und diese nachholen möchte. Dabei kommt Cooper ins Spiel. Er muss gezwungenermaßen mit Penny zusammenarbeiten. Da er Teamkapitän werden will, soll er gemeinsam mit Penny Kindern das Eislaufen beibringen. Schon am ersten Tag kommt Penny dabei auf ihre Kosten. Allerdings steht Pennys Vater im Weg. Sie einigen sich darauf, die Dinge auszuprobieren die Penny auf der Liste stehen hat. Doch es soll geheim bleiben.

Penny war mir direkt sympathisch. Sie hat gleich klar gemacht was sie möchte und ihren Standpunkt festgelegt. Da sie eine katastrophale Beziehung mit einem Eishockey Spieler hinter sich hat, möchte sie die Erfahrung kein zweites Mal machen. Mit ihr erlebt man Humorvolle Momente und Szenen, die einen einfach nur zum Lachen bringen. Ich finde sie sogar mutig und vorallem schlau. Sie steht für sich und ihre Bedürfnisse ein und gibt es auch klar zu. Gleichzeitig möchte sie aber auch ihren Vater nicht enttäuschen, obwohl dieser sie auch nicht ganz versteht.
Cooper war der Frauenheld schlechthin. Zumindest war er es einmal. Sein Traum Teamkapitän zu werden ist greifbar und doch so fern. Mir war Cooper auch direkt sympathisch. Es gab eine Szene am Anfang die ihn direkt in mein Herz katapultiert hat. Er ist loyal und achtet Vorallem auf seine Teamkollegen, was ihm allerdings ärger einbringt. Auch achtet er sehr auf die Gefühle von Penny. Er ist freundlich, liebevoll und einfühlsam. Das hat ihn zu einem wirklich sympathischen und authentischen Protagonisten gemacht. Beide entwickeln sich auch im Laufe der Story und lernen sich näher kennen. Doch es liegen einige Stolpersteine im Weg und die Gefühle nehmen überhand.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gefallen. Dieser war flüssig und leicht zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Penny und Cooper. Wie auch im ersten Band bleibt ihr Geheimnis nicht lange ein Geheimnis. Ich finde die ganze Story auch ziemlich emotional. Es hatte auch ihre Tiefe Seiten. Aber auch mit Humor kann man hier definitiv rechnen und mit viel Spice. Die Story war für mich sehr gut gelungen. Man bekommt auch viel mit was im Hintergrund eines Eishockey Spiel passiert. Das Buch ist unabhängig lesbar. Tatsächlich würde ich aber empfehlen mit dem ersten Band "First Down" zu starten, da man so die Callahan Familie besser kennenlernt. Mir hat der zweite Band deutlich besser gefallen und umso gespannter bin ich nun auf den dritten Band.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Eindeutig besser als Band 1

This could be home
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Mit "This could be Home" sind wir schon bei Band zwei der Reihe von Lilly Lucas. Ich habe schon "This could be Love" gelesen und habe es gemocht. Umso gespannter war ich jetzt auf Band zwei. So gespannt, ...

Mit "This could be Home" sind wir schon bei Band zwei der Reihe von Lilly Lucas. Ich habe schon "This could be Love" gelesen und habe es gemocht. Umso gespannter war ich jetzt auf Band zwei. So gespannt, dass ich sogar überrascht war und dieser Band den ersten Band deutlich toppen konnte. Diesesmal geht es um Laurie. Man kennt sie schon aus dem ersten Band. Sie ist die kleine Schwester von Vince. Zusammen mit ihrem Bruder verbringt sie Zeit auf Hawaii. Doch so langsam rückt ihre Heimreise näher. Laurie kämpft mit ihren Gewissen und beschließt die Uni erstmal aufs Eis zulegen. Seit sie aus dem Wasser gerettet wurde, möchte sie Rettungsschwimmer werden. Dafür beginnt sie ein Praktikum bei den Ocean Safety. Doch Tristan findet es ganz und gar nicht gut und macht kein Geheimnis draus, das er sie absolut für ungeeignet findet. Doch je mehr sie Zeit zusammen verbringen, umso mehr muss er eingestehen das doch mehr in die steckt. Laurie gibt nicht auf und kämpft für ihren neu gewonnenen Traum. Gleichzeitig knistert es gewaltig zwischen beiden. Wäre da nicht noch eine Person die ebenfalls Gefühle für Tristan hat.

Laurie war mir schon im ersten Band sympathisch. Hier lernt man sie noch besser kennen. Anfangs war ich mir unsicher mit ihrer Entscheidung. Doch man merkt das es ihr Traum ist und sie auch dafür kämpft. Ich habe allerdings auch gedacht das es zwischen Laurie und Chip funkt. Aber mit dieser Überraschung hatte ich gar nicht gerechnet. Laurie war ein starker Charakter, standhaft, emotional und liebevoll. Sie habe ich wirklich sehr ins Herz geschlossen. Ich wollte sie so oft so gerne in den Arm nehmen.
Mit Tristan musste ich erstmal warm werden. Seine Abneigung gegenüber Laurie hat man deutlich gespürt, aber auch seine Bewunderung. Auch er wurde mir mit der Zeit sympathisch. Er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und verschließt seine Gefühle. Man kann auch durchaus nachvollziehen warum er das macht. Auch ihn wollte ich oft einfach nur in den Arm nehmen. Dafür war er zuckersüß wie er sich um Laurie gesorgt hat und sie später sogar trainiert hat. Beide zusammen waren ein absolut süßes Paar und ihre Geschichte ist tief in mein Herz gedrungen.

Der Schreibstil von Lilly Lucas war dabei auch sehr flüssig. Man liest die Story hauptsächlich aus Lauries Sicht. Da hat mir einbisschen die Sicht von Tristan gefehlt. Aber auch so kamen seine Gefühle zum Vorschein. Die Story hat erst mit Enemies to Lovers Vibe angefangen und ist dann zu einer schönen Lovestory, mit einer Prise Drama übergegangen. Es knistert gewaltig zwischen beiden und das fühlt man so sehr. Die Story war emotional, voller Gefühle, traurig, schön und auch etwas spannend. Es hat einfach rundherum gepasst. Dazu kam noch die ein oder andere Überraschung. Das Setting wurde dabei auch wieder wunderbar beschrieben. Ich träume selbst davon einmal nach Hawaii zu Reisen. Man begegnet auch Charakter aus dem ersten Band wieder. Es hat einfach alles gepasst und die Story zwischen Laurie und Tristan hat mich in ihren Bann gezogen. Ich bin deswegen schon sehr auf den dritten Band gespannt. Für mich war der zweite Band aufjedenfall besser als der erste Band und ich kann dafür aufjedenfall eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Hat Potenzial

Frontrunners - Liebe auf der Überholspur
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"Front Runners" hat mich durch seinen Klappentext sehr angesprochen. Ich bin eigentlich eine die Formel 1 absolut meidet. Aber trotzdem bin ich wahnsinnig neugierig was hinter dem ganzen steckt. Also bin ...

"Front Runners" hat mich durch seinen Klappentext sehr angesprochen. Ich bin eigentlich eine die Formel 1 absolut meidet. Aber trotzdem bin ich wahnsinnig neugierig was hinter dem ganzen steckt. Also bin ich mit Vorfreude in die Story eingetaucht. Ja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch zwar an einem Tag gelesen, aber an manchen Stellen habe ich mich gefragt was ich da lese. Man lernt Phaedra und Cosmib kennen. Cosmin ist ein Star Formel 1 Fahrer und wurde für Emerald angeheuert. An seiner Seite und damit ebenfalls eine wichtige Person ist Phaedra, die Renningenieurin ist und sich in dem Beruf beweisen muss. Eigentlich gehört ihrem Vater Emerald und trotzdem will sie nicht die Vorteile nutzen. Phaedra kann Cosmin auch gar nicht leiden, was zu hitzigen Diskussionen führt. Sie werden gezwungen Zeit mit einander zu verbringen und lernen sich so besser kennen. Es knistert gewaltig, doch eine Regelung besagt, das im Team nichts derartiges stattfinden darf. So sind sie gezwungen ihren Spaß Geheim zu halten. Doch ihre Gefühle sprechen eine andere Sprache.

Phaedra war mir sympathisch. Sie ist klug, schlagfertig, ehrgeizig, macht ihren Job mit Leidenschaft und ist frech. Einbisschen zu frech für meinen Geschmack. Bissige Kommentare waren bei ihr an der Tagesordnung. Mir gingen einige Kommentare doch etwas auf die Nerven. Ich habe allgemein den Eindruck gehabt, das Phaedra eher emotionslos war. Sie hat Gefühle zugelassen, aber andere Gefühle haben bei ihr gefehlt.
Cosmin war mir auch sympathisch, obwohl es etwas gedauert hat. Sein Ruf eilt ihm voraus, dabei steckt mehr in ihm. Er liebt das Fahren und auch bei ihm merkt man das da viel Leidenschaft dahintersteckt. Viorica, seine Schwester, ist ihm das wichtigste im Leben. Aber beide haben auch eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Leider erfährt man nicht viel davon, wobei es die Story interessanter gemacht hätte. Nur etwas aus Vioricas Vergangenheit bekommt man mit. Cosmin war aber der einzige bei dem ich etwas mehr Emotionen gespürt habe.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Phaedra und Cosmin. Man bekommt auch einiges hinter den Kulissen der Formel 1 mit. Allerdings haben mich diese Zeitsprünge und Standortwechsel gestört. Es wurden Rennen auch nur kurz beschrieben. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Auch die Schimpfwörter waren massenweise vorhanden. Liegt aber eher an Phaedra. Cosmin hat öfters Rumänische Sätze fallen lassen, die mal übersetzt wurden und Mal nicht. Mir hat sich die Bedeutung mancher Sätze nicht ganz erschlossen. Allgemein treffen hier einige Kulturen aufeinander, die eher plump rüberkommen. Es ging mir auch mit Cosmin und Phaedra etwas zu schnell. Anfangs wollen beide nur Spaß im Bett, doch später kämpft keiner so wirklich für die Liebe und behaaren auf die Klausel. Fand ich sehr Schade. Erst am Ende kommt das erhoffe Happy End, wofür Phaedra erstmal einen Segen brauchte. Das Setting wurde auch immer nur kurz beschrieben, auch da hätte ich mehr gewünscht. Was aber wirklich toll beschrieben war, war der Einblick hinter den Kulissen der Formel 1. Da war wirklich jedes Detail beschrieben. Das Buch an sich hat aufjedenfall Potential, wenn man von den fehlenden Emotionen und Phaedras Sprachverhalten absieht. Gefühlt besteht Phaedra nur aus Auseinandersetzung und bissigen Kommentare. Es war also nicht ganz, was ich mir erhofft habe.

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