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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2019

Eine wundervolle und bewegende Geschichte!

Die Welt durch deine Augen
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Ein wundervolles Buch, das mir an einigen Stellen sogar die Tränen in die Augen getrieben hat. Die Geschichte ist bewegend und tiefgründig geschrieben. Dabei hätte ich das beim Lesen des Klappentextes ...

Ein wundervolles Buch, das mir an einigen Stellen sogar die Tränen in die Augen getrieben hat. Die Geschichte ist bewegend und tiefgründig geschrieben. Dabei hätte ich das beim Lesen des Klappentextes noch gar nicht erwartet. Ja, dass mich eine Liebesgeschichte erwartet, aber wie sehr mich diese ergreifen würde, damit habe ich nicht gerechnet.
Das verrät der Klappentext:

Liebe muss man nicht sehen, man muss sie spüren.
Enyas größter Traum ist es, Schriftstellerin zu werden, doch die Realität sieht ganz anders aus. Sie kassiert nur Absagen von Verlagen, hält sich als Kellnerin mühsam über Wasser und fühlt sich von ihrem Freund Carlo unverstanden. Bis plötzlich Janosch vor ihr steht. Ein Blick in seine unergründlich blauen Augen, und für Enya eröffnet sich eine vollkommen neue Welt. An seiner Seite erscheint ihr das Leben leicht und alle Hürden mühelos überwindbar. Was Enya nicht weiß: Janosch verbirgt ein Geheimnis - vor ihr und der ganzen Welt …

Da ich selbst Autorin bin, kann ich mich hervorragend mit der Protagonistin identifizieren. Die Absagen, die sie erhält, sind mehr als perfekt in die Geschichte eingebaut und die Texte kommen mir sehr bekannt vor. Auch die Reaktionen, die Enya darauf zeigt. Manchmal habe ich geglaubt, dass Enya und ich ein und dieselbe Person sein könnten.
Der Schreibstil der Autorin hat mich super in die Geschichte eintauchen lassen und sehr gut Zugang zu den Charakteren geschaffen. So kann ich ihre Gedanken, Gefühle und ihr Handeln sehr gut nachvollziehen. Auch das Aussehen der Protagonisten und der Umgebung kann ich mir gut vorstellen.
Damit hat das Buch alles und noch ein bisschen mehr, was es braucht, damit ich es perfekt finde. Sogar das gewisse Etwas, das mich unemotionale Leserin zu Tränen gerührt und für Gänsehaut gesorgt hat, hatte die Geschichte. Einfach unglaublich.
Insgesamt kann ich dem Buch nur fünf von fünf Sternen geben und damit gehört es zu meinen Jahreshighlights 2019 dazu. Ich kann jedem das Buch ans Herz legen. Selbst Lesern, die sonst nicht derart begeistert von Liebesgeschichten sind. Denn diese hier ist etwas ganz Besonderes.

Veröffentlicht am 21.06.2019

Eine tolle Geschichte

Kontaminiert
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Was für ein spannender, erster Teil einer Trilogie! Mit diesem Buch lese ich die erste Dystopie des Jahres und bin begeistert. Ich freue mich auf die Fortsetzung, die bereits erschienen ist (sowohl Band ...

Was für ein spannender, erster Teil einer Trilogie! Mit diesem Buch lese ich die erste Dystopie des Jahres und bin begeistert. Ich freue mich auf die Fortsetzung, die bereits erschienen ist (sowohl Band 2 als auch Band 3). Aber erst einmal zu diesem Buch der Klappentext:

"Achtung, Achtung, das ist keine Übung. Am 27.08.2402 kam es zur Explosion mehrerer nuklearer Sprengsätze. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, alle Fenster und Türen zu schließen. Begeben Sie sich in den Untergrund und ernähren Sie sich von Ihren Vorräten. Nutzen Sie kein Wasser aus der Leitung. Stellen sie die Lüftung ab. Achtung, Achtung, das ist keine Übung."
2402 kommt es weltweit zur Detonation radioaktiver Sprengsätze. Was aussieht wie ein unerklärlicher Unfall, entpuppt sich schon schnell als kriegerischer Akt.
Während Daniel Cline betäubt vom vermeintlichen Tod seines Bruders nach der Wahrheit sucht, kämpft Denyra Catrell verzweifelt um ihr Überleben.
Doch die Strahlung stellt nicht die einzige Gefahr dar. In den finsteren Wäldern Russlands lauert noch etwas anderes, und es sinnt nach Rache.

Der Perspektivwechsel gefällt mir unglaublich gut und baut von Anfang an hervorragend Spannung auf. Dadurch und durch sehr ausführliche Beschreibungen von Gefühlen und Umgebung ist es mir leichtgefallen, in die Geschichte und die Protagonisten einzutauchen. Sehr berührend und lebhaft geschrieben! Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert und kann es nun kaum abwarten, mit dem nächsten Teil weiterzulesen.
Nicht nur die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, auch der Handlungsverlauf. Viele, spannende Wendungen und plötzlich auftauchende, neue Charaktere sorgen für Abwechslung und Nervenkitzel und mit der Auflösung am Ende rechnet definitiv keiner!
Insgesamt gibt es von mir viereinhalb von fünf Sternen. Den halben Stern ziehe ich für einen manchmal langen Mittelteil ab, aber da der Rest der Geschichte super ist und vor allem das Ende sehr neugierig auf die Fortsetzung macht, kann ich der Geschichte und der Autorin bloß ein großes Lob dalassen.

Veröffentlicht am 19.06.2019

Eine wundervolle und bewegende Geschichte!

US - Wie Worte so laut
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Eine wundervolle Geschichte, die zum Nachdenken und Mitfiebern anregt. Eine Geschichte, die anders ist, als andere und sehr bewegend geschrieben ist. Die Autorin erzählt in diesem Buch eine Liebesgeschichte, ...

Eine wundervolle Geschichte, die zum Nachdenken und Mitfiebern anregt. Eine Geschichte, die anders ist, als andere und sehr bewegend geschrieben ist. Die Autorin erzählt in diesem Buch eine Liebesgeschichte, die sich von der Mehrheit absetzt. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und bevor ich berichte, warum, hier der Klappentext:

„Seit Jahren spricht Reyes nur noch mit ihren engsten Vertrauten, in der Öffentlichkeit hüllt sie sich in Schweigen. Sie hat Angst. Angst davor, dass fremde Menschen ihre Stimme hören könnten. Doch dann trifft sie auf den tauben Fynn, bei dem sie sagen kann, was immer sie will. Der junge Musiker führt ihr vor Augen, wie wundervoll es sein kann, aus ihrem gewohnten Leben auszubrechen. Reyes' Umfeld beobachtet die Entwicklung misstrauisch. Dabei wird der jungen Frau eines klar: Viele könnten ihr zuhören, aber es gibt nur einen, der sie wirklich versteht. Aus ihrer Stille werde Worte, aus Worten eine gemeinsame Sprache. Schon bald entwickelt Fynn Gefühle für die stille junge Frau, schwört sich aber, diese ihretwillen hintenanzustellen. Doch ist das wirklich die richtige Entscheidung für ihn - und für Reyes?“

Ich lese die Geschichten von der Autorin immer wieder gern. Das liegt zum einen am Schreibstil, weil dieser sich sehr gut und flüssig lesen lässt und immer hervorragend zu den Charakteren und zur Geschichte passt.
Zum anderen liebe ich die Gestaltung der Charaktere und den Aufbau der Geschichte. Ab der ersten Seite bin ich gut in das Geschehen hineingekommen, habe somit schnell Zugang zu den Protagonisten gefunden und konnte damit auch ihr Handeln und Denken nachvollziehen.
Die Geschichte wird toll aufgebaut, sodass sich ein richtiger Spannungsbogen entwickelt, der sich auch kurz vor dem Ende des Buches noch einmal verstärkt. Die ganze Handlung beinhaltet gefühlvolle Dialoge, viele Wendungen und somit Spannung und regt zum Nachdenken an.
Insgesamt gebe ich dem Buch viereinhalb von fünf Sternen. Den halben Stern ziehe ich ab, weil ich mir hin und wieder gewünscht hätte, auch in der Öffentlichkeit mehr von den beiden zu erfahren. Im Sinne: Wie reagieren die Menschen? Kommt es zu seltsamen Situationen im Alltag und wie werden diese gemeistert? Da die Geschichte jedoch in sich stimmig ist, ist das wirklich meckern auf hohem Niveau. Ein tolles Buch mit großartigem Schreibstil.

Veröffentlicht am 22.04.2019

Eine wundervolle und bewegende Geschichte!

Ein Happy End ist erst der Anfang
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Das erste Buch, das ich von Becky Albertalli gelesen habe, war „Nur drei Worte“, das auch als „Love, Simon“ verfilmt wurde. Schon dort konnte mich der Schreibstil der Autorin fesseln und zu Tränen rühren. ...

Das erste Buch, das ich von Becky Albertalli gelesen habe, war „Nur drei Worte“, das auch als „Love, Simon“ verfilmt wurde. Schon dort konnte mich der Schreibstil der Autorin fesseln und zu Tränen rühren. Die Geschichte ist mir bis heute im Kopf und im Herzen geblieben und wird es wohl auch in Zukunft sein.
Die Geschichte um Simon und seine Freunde geht in „Ein Happy End ist erst der Anfang“ weiter. Allerdings steht dieses Mal nicht Simon, sondern seine beste Freundin Leah im Vordergrund, die es liebt, Schlagzeug zu spielen und zu zeichnen. Leah, die am Ende ihrer Schulzeit steht und Angst hat, ihre Freunde danach nicht wiederzusehen. Wobei Letzteres damit zusammenhängt, dass es jemanden gibt, für den sie mehr empfindet, als Leah zunächst wahrhaben möchte.
Mir fiel es anfangs schwer, ins Geschehen einzutauchen. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich in Leah hineinzuversetzen und ihre Gedanken und ihr Handeln nachvollziehen zu können. Zu Beginn war die Geschichte also nicht schlecht, aber sie hat mich genauso wenig umgehauen. Mir fehlte da noch das gewisse Etwas zum Weiterlesen.
Diese anfänglichen Schwierigkeiten haben sich jedoch rasch gelegt und mit jeder weiteren Seite wurde die Geschichte besser. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich mich mit Leah identifizieren und habe letztendlich mit ihr mitgefiebert. Ich wollte gar nicht mehr, dass das Buch zuende geht und dennoch habe ich es in zwei Nächten durchgelesen.
Becky Albertalli hat es auch in dieser Geschichte wieder geschafft, mich zu berühren und Herzklopfen zu bekommen, die Charaktere als Freunde zu sehen und das Buch nicht einfach als Buch zu lesen, sondern sich als Teil davon zu fühlen.
Was ich ebenfalls als sehr gelungen betrachte, ist die Geschichte um Simon, die im Hintergrund immer wieder geschickt aufgegriffen und durch eine schöne Story mit in dieses Buch eingebracht wird. Ich liebe diese Szenen neben den Stellen mit Leah und dieser gewissen, anderen Person!
Auch wenn es nicht ganz an „Nur drei Worte“ heranreicht, so finde ich es keineswegs schlechter und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Ihr Schreibstil und ihre Geschichten sind einfach besonders. – Besonders schön und bewegend. Eine absolute Leseempfehlung und somit fünf von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Eine fantastische Geschichte ...

Indigo
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Als ich das Wort „Drache“ hörte, stand für mich fest, dass Buch zu lesen. Eigentlich hatte ich während einer Lernpause vom Abitur nur mal eben hineinlesen wollen. Einhundert Seiten später konnte ich mich ...

Als ich das Wort „Drache“ hörte, stand für mich fest, dass Buch zu lesen. Eigentlich hatte ich während einer Lernpause vom Abitur nur mal eben hineinlesen wollen. Einhundert Seiten später konnte ich mich schweren Herzens wieder losreißen und erneut dem Lernen zuwenden. Kaum, dass ich die Klausur hinter mir hatte, ging es mit der Geschichte weiter und ich habe mich in dieses Buch verliebt! Damit ihr aber endlich wisst, wovon ich schwärme, hier einmal der Klappentext:

Das Schicksal führt ungleiche Gefährten zueinander.
Doch die Elemente spielen selten nach festen Regeln.
Vor Zara liegt die Flucht ihres Lebens. Sie ist der Sklaverei entkommen und will in einem freien Land neu anfangen.
Doch dann fällt ihr ein Drachenei in die Hände und plötzlich ist die gesamte königliche Garde hinter ihr her.
Unter ihnen ist auch Tristan, ein Pfleger magischer Wesen, der das Ei um jeden Preis zu seinem König zurückbringen will.
Aber er ist nicht der Einzige, der Interesse daran hat. Denn dieser Drache wird über das Schicksal aller Länder entscheiden.
Dabei ahnt niemand, dass Zaras Weg untrennbar mit seinem verbunden ist …

Und glaubt mir: Das Buch ist genauso gut, wie es klingt!
Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig, flüssig zu lesen und lässt einen die Zeit vergessen. So ist es ihr nicht nur damit, sondern genauso mit besonderen Charakteren gelungen, mich in den Bann dieser Geschichte zu reißen. Schon zu Beginn des Buches kam es mir vor, als würde ich die Figuren bereits seit einer gefühlten Ewigkeit kennen und bei ihrem Abenteuer begleiten. Ihr Handeln und Denken sind somit hervorragend nachvollziehbar.
Insgesamt haben mich – neben dem guten Schreibstil und den einzigartigen Charakteren - unerwartete Wendungen sowie emotionale Dialoge positiv überrascht. Die Geschichte wirkte lebendig und während des Lesens kam ich mir tatsächlich wie ein Teil des Abenteuers vor.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Fantasy-Bücher und Drachen liebt oder nach einem spannenden Abenteuer mit einer Liebesgeschichte am Rand sucht. Von mir bekommt Katharina Sommer für „Indigo“ fünf von fünf Sternen.