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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2023

Düster und humorvoll, aber leider etwas langatmig

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
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Darum geht's:

Die Black Bird Academy ist ein Ort, der seinesgleichen sucht. An dieser dunklen Schule werden Exorzisten ausgebildet, deren Aufgabe es ist, die Menschheit vor den Dämonen zu beschützen. ...

Darum geht's:

Die Black Bird Academy ist ein Ort, der seinesgleichen sucht. An dieser dunklen Schule werden Exorzisten ausgebildet, deren Aufgabe es ist, die Menschheit vor den Dämonen zu beschützen. Als Leaf Young in einem Kerker der Black Bird Academy erwacht, kann sie nicht glauben, was ein attraktiver Kerl namens Falco ihr erklärt: Ein Dämon hat von ihr Besitz ergriffen, kurz nachdem dieser ihr einen Dolch ins Herz gerammt hat! Falco ist fasziniert von Leaf. Denn noch nie konnte ein Mensch nach einem Dämonenangriff die Kontrolle über den eigenen Körper behalten, ohne dabei seinen Verstand zu verlieren. Und so macht die Academy ihr ein Angebot: Wenn sie sich zur Exorzistin ausbilden lässt, bekommt sie ihre Freiheit zurück. Falco soll sie trainieren, doch was er nicht ahnt: Leaf hört in ihrem Kopf eine verführerische Stimme. Und diese ist nicht menschlich...


Meine Meinung:

"Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit" ist der Auftakt der neuen Dark Academia Reihe von Stella Tack und da ich ein großer Fan von "Night of Crowns" bin, wollte ich auf keinen Fall eins ihrer romantisch-fantastischen Bücher verpassen!

Anfangs wird man direkt in die dunkle Atmosphäre der Geschichte geworfen und auch wenn ich die Welt der Exorzisten mit den wehenden schwarzen Umhängen sehr cool fand, fiel es mir dennoch ziemlich schwer einen Draht zur Geschichte zu finden...

Besonders gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten, durch die man sehr viel über die Charaktere erfahren konnte. Obwohl das Buch tendenziell für ältere LeserInnen ausgelegt ist, kam mir gerade die Protagonistin Leaf oft sehr kindisch vor und gerade in der Lovestory haben ich dann doch den Tiefgang und die Authentizität ein wenig vermisst.

Die Handlung war von der Grundidee auch sehr spannend, nur hatte ich den Eindruck, als würde der Geschichte der rote Faden irgendwie fehlen. Und dadurch haben sich die über 600 Seiten für mich wirklich sehr in die Länge gezogen. Nichtsdestotrotz gab es am Ende noch einmal eine ziemlich temporeiche und überraschende Wendung, die neugierig auf die Folgebände macht!

Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen, aber dennoch würde ich die Geschichte allen empfehlen, die gerne düstere Stories über Exorzisten und ziemlich humorvolle Damönen lesen :)

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2023

Modern, magisch, mystisch

A Curse Unbroken
3

Darum geht's:

Gemma Stone ist eine moderne Hexe, die in den sozialen Medien zeigt, wie man die Kräfte der Magie im Alltag nutzen kann. Eines Tages trifft sie den attraktiven und mysteriösen Darren, der ...

Darum geht's:

Gemma Stone ist eine moderne Hexe, die in den sozialen Medien zeigt, wie man die Kräfte der Magie im Alltag nutzen kann. Eines Tages trifft sie den attraktiven und mysteriösen Darren, der dringend ihre Hilfe braucht: Er will endlich den Blutfluch brechen, der ihn daran hindert, gewisse brisante Informationen ans Licht zu bringen. Schon bei Gemmas und Darrens erster Begegnung fühlen sie eine beinahe magische Anziehungskraft, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto tiefer wird ihre Verbindung. Doch Darren hat ihr nicht die ganze Wahrheit über sich gesagt, und während Gemma versucht, den Fluch zu brechen, stößt sie auf seine dunklen Geheimnisse - Geheimnisse, die ihre Welt in Flammen aufgehen lassen könnten...


Meine Meinung:

Das Cover ist ein absolutes Highlight! Nicht nur die Farben harmonieren wunderschön miteinander, sondern auch das Motiv der Mondphasen ist meiner Meinung nach ein absoluter Hingucker, der sich auch durch die Kapitelüberschriften zieht - ein kleines Extra, das mich sehr begeistert hat.

Yvy Kazis Schreibstil war sehr angenehmen zu lesen. Sie beschreibt die Geschehnisse sehr bildlich und mit einer tollen Mischung zwischen zu viel und zu wenig. Aufgefallen ist mir außerdem, dass auch viele moderne Worte benutzt werden, was auch in den Perspektiven der Protagonistin rausgekommen ist.

Gemma ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Sie ist nicht nur sehr mutig, sondern auch sehr liberal und modern eingestellt, was ich in dieser Ausprägung bisher auch noch in keinem Buch erlebt habe. Denn auch wenn ich nicht immer zu hundert Prozent ihre Gefühle nachvollziehen konnte, möchte ich ihre Message in puncto Selbstliebe sehr.

Auch Darren als Protagonist mochte ich sehr. Er ist gleichzeitig humor- und liebevoll und besonders die Einblicke in seine Gedanken in Form von Tagebucheinträgen waren sehr schön. Manchmal hätte ich mir zwar noch ein wenig mehr Greifbarkeit gewünscht, dennoch ist er ein wirklich liebenswerter, toller Charakter.

Die Nebencharaktere waren mir auch sehr sympathisch und hatten super interessante Geschichten, und genau deshalb hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass der Fokus vielleicht noch ein bisschen mehr auf ihren Gefühlen und Gedanken gelegen hätte.

Auch die Handlung möchte ich sehr, vor allem da man in vergleichsweise kurzer Zeit so viel über die Welt der modernen Hexerei lernt! Das Thema fand ich von Anfang an super interessant und wenn man sich beim lesen darauf einlässt, wird eine nahezu magische Stimmung erzeugt. Der Verlauf der Geschehnisse war gut durchdacht, auch wenn es manchmal ruhig noch spannender hätte sein können - dennoch gab es auch einige sehr Überraschung und sehr überzeugende Plottwists!

Insgesamt ist "A Curse Unbroken" ein außergewöhnlicher und schöner Reihenauftakt, der zum Fallenlassen einlädt und definitiv neugierig auf den Folgeband macht. Eine klare Empfehlung!

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 15.05.2023

Die Handlung hätte auch für ein Buch gereicht

A Place to Stay
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Darum geht's:

(Achtung: Spoiler für Band 1)

Haras Reise nach Seoul war erfolgreich: Nach 25 Jahren hat sie ihre leibliche Mutter gefunden und freut sich darauf, sie näher kennenzulernen. Doch eine neue ...

Darum geht's:

(Achtung: Spoiler für Band 1)

Haras Reise nach Seoul war erfolgreich: Nach 25 Jahren hat sie ihre leibliche Mutter gefunden und freut sich darauf, sie näher kennenzulernen. Doch eine neue Familie, ein Job in einem fremden Land und eine andere Sprache – das alles überfordert sie immer mehr. Ihre Beziehung zu Yujun hat Hara schweren Herzens beendet, denn ihre Liebe darf nicht sein. Nur mühsam kann Hara ihre Sehnsucht nach dem Mann mit den breiten Schultern, dem umwerfenden Lächeln und der aufrichtigen Art unterdrücken. Er hat ihr das Gefühl gegeben, endlich einen Platz in der Welt, ein Zuhause, gefunden zu haben. Doch wie kann das richtig sein, wenn ihre Liebe verboten ist?

Meine Meinung:

In "𝐀 𝐏𝐥𝐚𝐜𝐞 𝐭𝐨 𝐒𝐭𝐚𝐲" geht die Geschichte von Hara und Jujun weiter und man lernt noch mehr über die Stadt Seoul und das Land kennen. Vielleicht lag es daran, dass ich für mich feststellen musste, kein Südkorea-Fan zu sein, aber leider hat sich die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen ohne handlungsmäßig signifikant voranzukommen. Nichtsdestotrotz konnte mich die Autorin letztendlich aber durch ihren angenehmen Schreibstil doch noch mehr von ihrer Geschichte überzeugen.

Insgesamt konnte die Dilogie meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen, dennoch würde ich die Bücher allen weiterempfehlen, die sich für die Kultur Südkoreas interessieren und mehr darüber erfahren möchten.

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Veröffentlicht am 15.05.2023

Viel Potential leider nicht ganz ausgeschöpft

A Way to Love
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Darum geht's:

Hara hat sich in ihrem Leben noch nie irgendwo richtig zugehörig gefühlt. Sie ist zwar in den USA aufgewachsen, wurde aber in Seoul geboren. Als ihr Adoptivvater stirbt, beschließt sie, ...

Darum geht's:

Hara hat sich in ihrem Leben noch nie irgendwo richtig zugehörig gefühlt. Sie ist zwar in den USA aufgewachsen, wurde aber in Seoul geboren. Als ihr Adoptivvater stirbt, beschließt sie, dass es an der Zeit ist, ihre Wurzeln zu erforschen. Sie reist nach Seoul und ist überwältigt von dieser modernen und irgendwie magischen Stadt. Hier passt sie äußerlich rein, hat allerdings keine Ahnung von Kultur und Sprache. Zum Glück lernt Hara den charmanten Choi Yujun kennen. Er wird nicht nur ihr persönlicher Stadtführer, sondern gibt ihr das Gefühl, dazuzugehören. Mehr und mehr verliebt sich Hara in Seoul – und in Yujun. Als sie endlich ihre leibliche Mutter findet, muss sie eine schwere Entscheidung treffen. Denn Yujun zu lieben, könnte sie ihre neu gewonnene Familie kosten.


Meine Meinung:

"𝐀 𝐖𝐚𝐲 𝐭𝐨 𝐋𝐨𝐯𝐞" ist der Auftakt von Haras und Jujuns Geschichte und zusammen mit der Protagonistin lernt man die außergewöhnliche Kultur Südkoreas kennen. Zwar habe ich mich etwas erschlagen von all den neuen, vielen und ungewohnten Eindrücken gefühlt, dennoch konnte ich Haras Gefühlslage so ziemlich gut nachvollziehen. Auch Jujun mochte ich von Anfang an aufgrund seiner charmanten Art sehr gerne. Ich hätte mir noch mehr Tiefgang und Kommunikation zwischen den beiden gewünscht, aber im Großen und Ganzen ist das Buch eine schöne Liebesgeschichte, die detaillierte Einblicke in die Kultur Südkoreas gibt.

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Informatives und bewegendes Buch

Die Sache mit dem Wald
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"Die Sache mit dem Wald" von Sven Herzog hat mich in erster Linie durch das Cover und den Titel neugierig gemacht. Bereits hier wird deutlich gemacht, dass mit dem Wald eben nicht alles immer super läuft ...

"Die Sache mit dem Wald" von Sven Herzog hat mich in erster Linie durch das Cover und den Titel neugierig gemacht. Bereits hier wird deutlich gemacht, dass mit dem Wald eben nicht alles immer super läuft und Hanflungsbedarf besteht - genau das, was beim lesen dann auch aufgearbeitet wird.
Der Schreibstil war ziemlich wissenschaftlich gehalten, aber dennoch so, das ich alles verstanden habe. Die Sprache gibt einem das Gefühl, dass der Autor sich sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat und die beleuchteten Gesichtspunkte erstrecken sich auch über die verschiedensten Themen, die den Wald betreffen.
Besonders gefallen hat mir, dass viele Themen mit Bildern verdeutlicht wurden und trotz verschiedener Ausrichtungen doch im Gesamtbild zusammengepasst haben. Hierbei sind vor allem die Themen Klimawandel und Umweltschutz herauszuheben, die unglaublich viel mit dem Wald zu tun haben, was mir vorher gar nicht in seiner ganzen Auswirkung bewusst war.
Insgesamt ist "Die Sache mit dem Wald" ein sehr informatives, aber auch schockierendes Sachbuch, das aufgrund seiner Augen-öffnenden Fähigkeit sehr an alle Naturliebhaber zu empfehlen ist.

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