Queen of the Wicked ist ein einzigartiges Kunstwerk, dass nicht nur absolute spooky Vibes verspricht, sondern auch mit seinem Setting und der Handlung überzeugen kann. Teresa Sporrer hat eine Geschichte ...
Queen of the Wicked ist ein einzigartiges Kunstwerk, dass nicht nur absolute spooky Vibes verspricht, sondern auch mit seinem Setting und der Handlung überzeugen kann. Teresa Sporrer hat eine Geschichte erschaffen, die vor Spannung reine Funken wirft. Die Geschichte rund um Belladonna, Blake und deren gemeinsame Abendeuter wird in keiner Minute langweilig und schafft es sicher auch den größten Hexen und Dämonen-Kritiker von den mysteriösen Gestalten zu überzeugen. Belladonna und Blake sind zwei außergewöhnliche Charaktere, die nicht nur in allen witzigen Szenen glänzen, sondern auch in jeder tiefgründigen.
Teresa Sporrer hätte kein besseres Halloweenbuch erschaffen können. Schließlich ist sie nicht umsonst die Queen of Halloween.
Zuerst möchte ich sagen, dass ich sehr zwiegespalten war beim Lesen dieses Buches. Ich wollte es wirklich mögen und zum Teil habe ich das sogar geschafft, denn einige Aspekte haben mir sehr gut gefallen, ...
Zuerst möchte ich sagen, dass ich sehr zwiegespalten war beim Lesen dieses Buches. Ich wollte es wirklich mögen und zum Teil habe ich das sogar geschafft, denn einige Aspekte haben mir sehr gut gefallen, wie das Setting oder die Handlung an sich. Andere wiederum weniger.
Mit Parker als Teenager fängt das Buch an. Bei mir hat er allerdings keinen guten Eindruck hinterlassen. Parker als Teenager fand ich persönlich sehr unsympathisch, weil ich seine Hintergründe nicht richtig nachvollziehen konnte. Hier hätte bestimmt eine Stelle geholfen, an der man den Konflikt, den er mit seinen Eltern hat, auch sieht. Vielleicht ein Gespräch zwischen ihm und seinem Vater oder ähnliches. Leider kam es dazu nicht, wodurch Parker als Teenager einfach nur verzogen, arrogant und ziemlich gemein rüberkam. Er trägt sehr viel Weltschmerz in sich, der aber auch nicht wirklich thematisiert wurde, wodurch sein Verhalten einfach sehr schwer nachvollziehbar war.
Parker als Erwachsener hingegen war ein wahrer Traum an Charakter. Er macht während dieser 11 Jahre eine Charakterentwicklung durch, die mich nur staunen hat lassen. Ich vergleiche ihn als Erwachsenen gerne mit einem menschgewordenen Golden Retriever, weil er das einfach ist. Er ist kuschelig, führsorglich und sehr liebenswert. Die Charakterentwicklung war hier meisterhaft herausgearbeitet.
Doch das gilt nicht für die anderen Charaktere. In der Stadt rund um Golden Hill scheint die Welt sich 11 Jahre lang nicht mehr weitergedreht zu haben. Alle sind immer noch böse auf Parker, legen ihm massive Steine in den Weg und mobben ihn zum Teil auch.
Besonders von Clay war ich als Charakter etwas enttäuscht. Sie wirkt das erste Viertel des Buches wie ein sehr taffer Hauptcharakter, wobei dieses Verhalten sie auch oft überheblich wirken lässt. Aber leider merkt man schnell, dass ihr Verhalten einfach nicht der Wahrheit entspricht. In Wirklichkeit ist auch sie die letzten 11 Jahre in ihrer Entwicklung stehen geblieben. Das merkt man besonders später beim „Konflikt“ der die beiden Liebenden auseinanderreißt. Ich setze den Konflikt unter Anführungszeichen, weil er meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Er hat die Handlung nicht weitergebracht, sie eher gestoppt und war auch recht unlogisch. Parker muss sich für sein Verhalten rechtfertigen und entschuldigen, obwohl er dazu provoziert wurde. Clay hingegen tut nichts um Parkers Sicht zu verstehen, stößt ihn lieber weg und katapultiert sich sofort in die Opferrolle. Das fand ich zwar zu einem gewissen Grad realistisch, doch auch ziemlich toxisch und unnötig. Das Buch hätte wunderbar ohne den Konflikt funktioniert. Das Einzige was dieser Schlussendlich gebracht hat, war den weiblichen Hauptcharakter unsympathisch wirken zu lassen.
Mein Fazit:
Golden Hill ist ein durchaus schönes Buch, das bestimmt einige Leser begeistern kann. Besonders mit dem Setting kann es ansprechen. Auch Lesende, die eher weniger mit dem Ranchlife vertraut sind, werden das Buch sicher genießen. Leider gab es für mich ein paar Kritikpunkte, durch die ich das Buch nicht gänzlich genießen konnte.
Meine Meinung zu den Illustrationen:
Die Illustrationen sind sehr schön und auch kindgerecht gezeichnet. Es wechseln sich Illustrationen von Menschen und Tieren ab, sind dabei aber ungefähr im selben Schema ...
Meine Meinung zu den Illustrationen:
Die Illustrationen sind sehr schön und auch kindgerecht gezeichnet. Es wechseln sich Illustrationen von Menschen und Tieren ab, sind dabei aber ungefähr im selben Schema gehalten. Sie sind definitiv der erste Hingucker, wenn man das Buch aufmacht, da der Text nicht die Seite dominiert.
Meine Meinung zu den Geschichten:
Die meisten Geschichten sind in kurzen Reimen gehalten und dabei oft nicht länger als ein Absatz. Trotzdem sind sie sehr süß geschrieben und haben Merkcharakter. Besonders für junge Kinder sind sie sehr praktisch, da viele kurze Geschichten dabei sind, für die es nicht viel Aufmerksamkeit benötigt.
Mich hat nur gestört, dass einige nicht in Reimen geschrieben waren. Mein Gehirn war nach den anfänglichen Texten bereits so gepolt und wollte auch bei den anderen einen Reim herauslesen.
Mein Fazit:
Das Buch ist gespickt von locker leichten Gute-Nacht-Geschichten, die sich perfekt für jüngere Kinder eignen und bestimmt einen tollen Vorlesespaß versprechen.
Meine Meinung zu den Illustrationen:
Die Illustrationen sind wirklich sehr süß und simpel gehalten, allerdings ist auch alles nach dem Kindchenschema gezeichnet: große Köpfe, große Augen. Was natürlich ...
Meine Meinung zu den Illustrationen:
Die Illustrationen sind wirklich sehr süß und simpel gehalten, allerdings ist auch alles nach dem Kindchenschema gezeichnet: große Köpfe, große Augen. Was natürlich dazu führt, dass die Proportionen nicht ganz richtig sind. Dennoch sind die Illustrationen wirklich schön durchdacht und machen daraus ein sehr tolles Wimmelbuch. Die Knöpfe die man anklicken kann, lassen kleine Lichter im Buch leuchten, die die Illustrationen noch einmal unterstreichen und den Kindern helfen die gesuchten Tiere oder Gegenstände zu finden.
Meine Meinung zu der Geschichte:
Ich bin es normalerweise nicht gewohnt, dass sogar eine kleine Geschichte in einem Wimmelbuch steht, deshalb war ich umso positiver überrascht auch ein paar Zeilen lesen zu können. Die kurze Geschichte die erzählt wird hat kaum Inhalt und verweist eher auf die Tiere oder Objekte, die man finden soll. Trotzdem ist sie eine süße Ergänzung zum Buch.
Mein Fazit:
Definitiv einen Kauf wert. Dieses Buch kann mit seinen Illustrationen überzeugen und stellt damit ein wunderschönes Wimmelbuch dar, das bestimmt jedes Kind gerne ansieht.
Meine Meinung zu der Geschichte:
Beim Lesen des Klappentexts war meine Begeisterung bereits geweckt, auch auf den ersten Seiten fand ich die Geschichte durchaus interessant. Leider hat sich diese angedeutete ...
Meine Meinung zu der Geschichte:
Beim Lesen des Klappentexts war meine Begeisterung bereits geweckt, auch auf den ersten Seiten fand ich die Geschichte durchaus interessant. Leider hat sich diese angedeutete Spannung schnell in Luft aufgelöst. Die Story ist durchzogen von Wiederholungen, die nach und nach ein wenig anstrengend werden und mich irgendwann nicht mehr packen konnten. Besonders das toxische Verhalten eigentlich jeder Figur wurde auf Dauer sehr anstrengend.
Zur Liebesgeschichte, die am Klappentext angeteasert wird, kann ich nur eines sagen: Sie ist nicht vorhanden. Auf den letzten Seiten bekommen wir etwas davon zu sehen, dass für ein ca. 350 Seiten doch recht spät ist. Ansonsten gibt es hier nichts, was mit einer Liebesgeschichte vergleichbar ist.
Meine Meinung zu den Charakteren:
Zu Anfang mochte ich Cressi noch wirklich sehr. Sie wirkte luftig, locker und nicht so wie ein 0850 Charakter. Doch dieser Schein hat leider etwas getäuscht. Nach und nach wurde Cressi als Figur immer anstrengender. Ihr meist toxisches und auch irgendwie selbstzerstörerisches Verhalten hat die Story einfach nicht weitergebracht und nur dafür gesorgt, dass ich sie irgendwann nicht mehr mochte. Besonders diese klischeehaften Ansichten gegenüber der Männerwelt, die teilweise ins Sexistische gerutscht sind, fand ich doch sehr überflüssig.
Cressis Familie war in meinen Augen auch nicht unbedingt besser. Hier kommt perfekt das Beispiel einer toxischen Familie zum Vorschein, die allerdings durch das Buch hindurch keine Sympathiepunkte sammeln kann.
Mein Fazit:
Ich wollte das Buch mögen, aber leider konnte ich es nicht. Vom Klappentext her hatte das Buch wirklich Potenzial, das sich aber im Buch nicht entfaltet hat.