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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2023

Davos und seine Spione

Bevor die Welt sich weiterdreht
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Der Autor Luca Brosch, erzählt in seinem fesselnden historischen Spionage-Thriller „Bevor die Welt sich weiterdreht“ eine fiktive Geschichte, der jedoch historische Begebenheiten zugrunde liegen.

Inhalt:
1917: ...

Der Autor Luca Brosch, erzählt in seinem fesselnden historischen Spionage-Thriller „Bevor die Welt sich weiterdreht“ eine fiktive Geschichte, der jedoch historische Begebenheiten zugrunde liegen.

Inhalt:
1917: Der Erste Weltkrieg verwüstet Europa. In Kontrast dazu erscheint Davos, der noble Bergkurort in der neutralen Schweiz, wie eine Oase des Friedens. Doch in Wahrheit tobt hier hinter den Kulissen ein unerbittlicher Agentenkrieg der Weltmächte. Die junge Schweizer Krankenschwester Johanna Gabathuler gerät unerwartet zwischen die Fronten der Spione: Um ihre uneheliche Tochter zurückzubekommen, lässt sie sich auf ein tödliches Spiel mit dem deutschen Geheimdienst ein – und wird so plötzlich zum Zünglein an der Waage, das über Krieg oder Frieden entscheidet.

Meine Meinung:
Den Roman zur Serie „DAVOS“ wollte ich auf jeden Fall zuerst lesen bevor ich mir die Ausstrahlung der Serie ansehe und wurde weder von dem einen noch von dem anderen enttäuscht.

Die junge Schweizer Krankenschwester Johanna Gabathuler, kehrt nach ihrem Fronteinsatz, schwanger nach Davos zu ihrer Familie zurück. Johannas Hoffnung auf Unterstützung werden umgehend zerstört, denn ihre Schwester und ihr Vater lassen sie im Stich und nehmen ihr sogar nach der Geburt, ihr Kind, weg. Johannas Vater hat seine eigenen Pläne! Er braucht seine Tochter! Er hat auch schon den passenden und gut situierten Ehemann für sie gefunden, denn ihm geht es nur darum sein Sanatorium vor dem finanziellen Ruinen zu retten.

Johannas Nöte und Sorgen bleiben nicht verborgen und schnell findet sie Unterstützer, die ihr helfen wollen, nur zu welchem Preis! Sie gerät immer tiefer in den unerbittlichen Agentenkrieg der Weltmächte aber um ihre Tochter zurückzubekommen bleibt ihr nichts anderes übrig als das gefährliche Spiel, mitzuspielen!

Im Laufe der Zeit wird Johanna immer selbstbewusster und wächst über sich selbst hinaus, denn sie würde alles tun um ihr Kind wieder zu bekommen ...

Eine Ende, welches mich sehr überrascht hat aber ich durchaus nachvollziehen konnte.

Fazit:
Dem Autor ist es hervorragend gelungen über der ganzen Geschichte eine gelungene und spannende Atmosphäre, die gut recherchiert mit historischen Fakten aufgebaut ist, mit einer fesselnden Spannung zu erzählen.
Die politische und gesellschaftliche Lage in Davos fügt sich sehr authentisch, mit vielen Wendungen und Überraschungen in die Geschichte ein.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.12.2023

Steiniger Einstieg in einen Vierteiler

Die Montgomerys Band 1
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Mit dem 1. Band „Die Montgomerys – Lebe den Moment“ veröffentlicht die Autorin Elenay Christine van Lind, im Selfpublishing ihr Herzensprojekt, ihren ersten Thriller in vier Teilen.

Inhalt:
Ein mysteriöses ...

Mit dem 1. Band „Die Montgomerys – Lebe den Moment“ veröffentlicht die Autorin Elenay Christine van Lind, im Selfpublishing ihr Herzensprojekt, ihren ersten Thriller in vier Teilen.

Inhalt:
Ein mysteriöses Foto führte die Zwillinge Colmán und Maitiú nach acht Jahren zurück an ihren Geburtsort, gleich nach ihrer Heimkehr wurde ihre geliebte Großmutter ermordet. Colmán findet die Leiche und holt die Polizei, weil er kein Telefon zur Hand hat, muss er zum in der Nähe stehenden Haus des Detektiven Mister Lonán Finlay gehen. Als er wenig später mit der gesamten Mannschaft wieder in Omas Haus ankommt, ist die Leiche verschwunden ...

Meine Meinung:
Ein schön gestaltetes Cover und ein recht interessanter Klappentext haben mich neugierig auf diesen Thriller gemacht. Die Ernüchterung kam beim Einstieg in den Prolog …!

Mit einem klaren und verständlichen Erzählstil und einer besseren Umsetzung der Handlung, hätte für mich die Geschichte Potential gehabt. Die Gedanken der Autorin springen hin und her, verwirren und der Faden der Geschichte, geht vollkommen verloren!

Fazit:
Die Geschichte und selbst die Protagonisten wurden meinen Erwartungen nicht gerecht und konnten mich nicht überzeugen.
Von mir 2 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 12.12.2023

Eine romantische Wintergeschichte

Die Zuckerbäckerin von Cold Creek Valley
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Mit dem 2. Band „Die Zuckerbäckerin von Cold Creek Valley“ der Cold-Creek-Valley-Reihe, setzt die Autorin Mona Jones, ihre Wintergeschichte mit Chiara und Gabriel, fort.

Inhalt:
Chiara hat die elterliche ...

Mit dem 2. Band „Die Zuckerbäckerin von Cold Creek Valley“ der Cold-Creek-Valley-Reihe, setzt die Autorin Mona Jones, ihre Wintergeschichte mit Chiara und Gabriel, fort.

Inhalt:
Chiara hat die elterliche Pasticceria in Hamburg zurückgelassen und ist ihrer großen Liebe Gabriel ins Cold Creek Valley gefolgt. Die beiden genießen ihr Glück in der wunderbaren Winterlandschaft Colorados. Alles scheint perfekt. Lediglich Gabriels Schwester Sarah wird mit Chiara nicht warm. Aber Chiara kümmert sich nicht darum, denn sie hat ein Ziel fest vor Augen: Sie möchte ihre eigene Konditorei eröffnen. Wirklich kein einfaches Unterfangen. Sie ist so beschäftigt, dass sie erst nach einer Weile bemerkt, dass Gabriel sich immer mehr von ihr entfernt. Im Moment ihrer größten Not ist ausgerechnet der attraktive Dave für sie da. Und das bleibt von Sarah nicht unbemerkt …

Meine Meinung:
Viele Bekannte Protagonisten, aus dem 1. Teil sind wieder dabei und lässt dadurch die Geschichte weiterleben. Die beiden Bände lassen sich aber auch unabhängig voneinander lesen..

Ein schön gestaltetes Cover und einen lockeren und leichten Schreibstil der Autorin lassen die Seiten schnell umblättern. Besonders gut gefallen hat mir, dass Chiara und Gabriel, jeweils in der Ich-Perspektive erzählen um eine gewisse Spannung in die Handlung zu bringen. Aber irgendwie sind weder bei Chiara, noch bei Gabriel so richtig schöne Emotionen zu spüren! Eine Liebesgeschichte, die man mögen muss!

Fazit:
Die Autorin hat eine nette Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer wunderschönen Winterlandschaft geschrieben, die mich leider nicht ganz abholen konnte, da die Geschichte ohne große Überraschungen und Wendungen etwas zu vorhersehbar war.
Von mir 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die gerne Liebesromane lesen!

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Sehr vielseitige Rezepte – die glücklich machen!

Backen macht glücklich
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Das neue Familienbackbuch „Backen macht glücklich“ von Kathrin Runge mit 80 bewährten und leckeren Rezepten hat eine qualitativ schöne Aufmachung, die sich vom Titelcover bis hin zur letzten Seite zieht.

Wie ...

Das neue Familienbackbuch „Backen macht glücklich“ von Kathrin Runge mit 80 bewährten und leckeren Rezepten hat eine qualitativ schöne Aufmachung, die sich vom Titelcover bis hin zur letzten Seite zieht.

Wie ein vorbildliches Familienbackbuch sein sollte, reiht sich hier nach einer sehr ausführlichen und überaus nützlichen Einführung in die Kategorien – Kuchen für jeden Anlass -, Besonderes für Feste -, Köstliche Kleinigkeiten -, Süßspeisen für die Seele -, Herzhaftes für alle Fälle -, Rezepttipps und ein übersichtliches Rezept-Register, nacheinander an.

Die schönen Rezeptbilder inspirieren und machen richtig Lust aufs Nachbacken. Besonders gut gefällt mir, dass die Rezepte verständlich beschrieben und Schritt für Schritt erklärt werden und für viele Zutaten auch Alternativen angegeben sind.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei, ob süß oder herzhaft und leicht nach zu backen.

Fazit:
Ein tolles Familienbackbuch mit vielen erstaunlichen Rezepten, die es einem leicht machen, schnell und lecker zu backen.
Von mir 5 Sterne und eine klare Nachbackempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Die magische Reise zu sich selbst

Das Hotel am Fuße des Vulkans
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Der Autorin Joyce Maynard, gelingt es in ihrem neuen Roman „Das Hotel am Fuße des Vulkans“ eine außergewöhnliche Geschichte über eine Außenseiterin auf dem Weg zu sich selbst, hervorragend zu erzählen.

Inhalt:
Nach ...

Der Autorin Joyce Maynard, gelingt es in ihrem neuen Roman „Das Hotel am Fuße des Vulkans“ eine außergewöhnliche Geschichte über eine Außenseiterin auf dem Weg zu sich selbst, hervorragend zu erzählen.

Inhalt:
Nach einem Schicksalsschlag steht Irene am Tiefpunkt ihres Lebens. Spontan steigt sie in einen Bus ohne zu wissen, wohin er sie führt. Als sie schließlich in einem kleinen Dorf in Mittelamerika landet, quartiert sie sich in einem Hotel am Fuß eines Vulkans ein, wo sie sich zum ersten Mal nach einer langen Zeit zu Hause und geborgen fühlt. Es ist ein paradiesischer Ort, an dem die bunten, wunderschönen Vögel die Künstlerin Irene zum Malen inspirieren.

Durch unvorhergesehene Ereignisse wird ihr das Hotel übertragen. Anfangs noch skeptisch nimmt sie jedoch nach und nach die neue Aufgabe an. Es ist die Gemeinschaft im Hotel und auch dessen besondere Gäste, die ihr einen neuen Lebensinhalt geben. Doch wird sie jemals wieder glücklich sein?

Der wunderschöne und in schillernden Farben erzählte Roman berührt und lädt zum Staunen ein. Es ist ein hoffnungsfrohes Buch, das den Blick und die Liebe auf die kleinen und doch so wertvollen Dinge des Lebens richtet.

Meine Meinung:
Was für ein emotionaler Einstieg in diese Geschichte. Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut und fesselt mit seiner berührenden Spannung.

Die Geschichte beginnt mit der Protagonistin Irene und ihrer traurigen Kindheit. Einen Vater kennt sie nicht. Ihre Mutter ist ständig auf der Suche nach einem neuen Mann und verliert bei einer Explosion, ihr Leben …! Irene, die zum Glück gerade zu Besuch bei ihrer Großmutter ist, überlebt und wächst bis zu deren Tod, bei ihr auf.
Nach Jahren scheint die Liebe endlich bei Irene angekommen zu sein, doch das Schicksal schlägt erbarmungslos zu und ihr Leben erscheint ihr sinnlos zu sein. Ohne groß darüber nachzudenken, löst sie ihr Hab und Gut auf. Verlässt ihre Wohnung und geht ihren Weg ohne zu wissen wohin!

Eigentlich wollte sie von der Brücke springen, doch durch Zufall wird sie angesprochen, ob sie mitfahren möchte und steigt in den Bus. Irene kennt weder die mitfahrenden Menschen noch das Ziel und landet schließlich in einem kleinen Ort in Mittelamerika. Eine Unterkunft findet sie in einem geheimnisvollen Hotel eingebettet in eine magische Natur am Fuße eines Vulkans und dies wird zum Wendepunkt in Irenes Leben.

Voller Wärme und Poesie wird Irenes Lebensweg, mal mit traurigen und mal mit heiteren Erlebnissen geschildert und runden verknüpft zum Ende alle offenen Frage ab.

Zitat:
Dieser Roman erzählt eine berührende und emotionale Geschichte, in die nicht nur in viele bezaubernde Momente eingebunden ist. Der Autorin ist mit ihrem flüssigen Schreibstil eine wunderbare fiktive Geschichte mit viel Poesie, Fantasie und Liebe gelungen, die mich von der ersten Seite an, einfach nur fesseln konnte. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr gut ausgearbeitet und halten bis zum Ende viele Überraschungen und Wendungen bereit.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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