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Veröffentlicht am 15.10.2022

Neuer Fall für Anton und Zofia

Am Ende zu viel
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Die Autorin Kathrin Heinrichs, entführt den Leser in ihrem neuen Kriminalroman „Am Ende zu viel“ in ein Dorf im Sauerland zu Anton und Zofia, für die es einen spannenden Fall zu klären gibt.

Inhalt:
Ein ...

Die Autorin Kathrin Heinrichs, entführt den Leser in ihrem neuen Kriminalroman „Am Ende zu viel“ in ein Dorf im Sauerland zu Anton und Zofia, für die es einen spannenden Fall zu klären gibt.

Inhalt:
Ein langer, heißer Sommer auf dem Dorf. Lähmende Hitze liegt über den Häusern, bis ein junger Familienvater im Wald tot aufgefunden wird. Der Bänker schien aufgerieben von seinem Alltag - das wissen die beiden Senioren, die ihre Tage in der Bushaltestelle verbringen, das wissen auch die Damen aus dem Grill, deren Leben sich auf die zwanzig Quadratmeter Frittenschmiede beschränkt. Anton, Zofia und Thomas entdecken, was sich hinter dem strahlenden Verkäuferlächeln des Bänkers verbarg, kommen dabei aber an ihre eigenen Grenzen

Meine Meinung:
Im Mittelpunkt steht nicht nur die Leiche des jungen Familienvaters, der im Wald tot aufgefunden wird, sondern auch eindeutig bei den beiden „Ermittlern“ Anton und Zofia. Anton, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist und Zofia, seiner polnischen Pflegekraft.

Eine spannende Ermittlung beginnt, als Anton von seinem Freund, dem Bestatter angerufen wird, denn er hat eine Leiche auf dem Tisch liegen, den Bänker Markus Hammecke. Die Todesursache - Herzinfarkt –, erscheinen ihm anhand der roten Flecken am Körper, eher unwahrscheinlich sondern weisen auf einen Erstickungstod hin. Anton und Zofia ermitteln. Erst als sie nicht weiterkommen, bittet Anton seinen Sohn Thomas, der bei der Polizei ist, um Unterstützung. Thomas, scheint erst genervt zu sein, verfolgt aber die Spuren seines Vaters und ist ihm sogar dankbar für seine Hinweise. Im Dorf kennt sich jeder und jeder weiß vieles über seine Mitbewohner und hat auch einiges zu erzählen. So kommt auch einiges über den Toten ans Tageslicht! Die Verdächtigen scheinen sich immer weiter auszubreiten und nun ...

Die Aufklärung des Mordes ist überraschend, aber durchaus, nachvollziehbar.

Fazit:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ihren Regionalkrimi mit ihrem flüssigen Schreibstil, ihren Charaktere und Ereignissen, interessant und spannend zu erzählen. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr gut dargestellt und eingebunden. Erst am Ende des Buches befindet sich eine kleine Übersetzung von Zofias Kauderwelsch um sie besser verstehen zu können. Am Anfang des Buches hätte mir diese besser gefallen aber das ist Geschmackssache!
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.10.2022

Ein fantastisches Märchen

Die Mäusekönigin
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Der Autor Jay Kay, erzählt in seinem Roman „Die Mäusekönigin“, eine sehr berührende und emotionale Geschichte über Bao, die Maus und Nhi, dass hübsche Mädchen mit einer ganz besonderen Gabe, aus Vietnam.

Inhalt:
Bao ...

Der Autor Jay Kay, erzählt in seinem Roman „Die Mäusekönigin“, eine sehr berührende und emotionale Geschichte über Bao, die Maus und Nhi, dass hübsche Mädchen mit einer ganz besonderen Gabe, aus Vietnam.

Inhalt:
Bao ist eine Maus und Nhi ein hübsches Mädchen. Im Haus der Versehrten bringt sie der Zufall zusammen. Beide teilen ein gemeinsames Schicksal: Die Folgen der unzähligen Kriege aus der Vergangenheit Vietnams zu ertragen. Beide sind klein und zerbrechlich, von der Gesellschaft kaum akzeptiert. Wie kann man überleben und einen sicheren Platz im Leben finden? Vor allem, wenn man seinen eigenen Weg gehen will. Denn das fällt Nhi schwer, schließlich hat sie keine Beine. Doch sie hat ein Geheimnis. Sie kann etwas, dass niemand auf der Welt je konnte. Träumende Schlangen, eine Villa voller Hühner und der letzte Brief von Ho Chi Minh. Diese Geschichte ist so wundersam wie das Leben im heutigen Vietnam, alles erzählt aus der Sicht einer kleinen Maus.

Meine Meinung:
Dem Autor ist es mit seinem flüssigen und bildhaften Schreibstil hervorragend gelungen, mich in eine fremde Welt zu entführen, die einfach nur fantastisch ist.

Im Haus der Versehrten findet Nhi, eine kleine Maus, deren Leben sie rettet und fortan Bao nennt. Nhi, ist zwar klein und zerbrechlich aber besitzt die große Gabe mit Tieren sprechen zu können. Auf eine wunderbare und berührende Weise, erzählt die Maus Bao, ihre gemeinsame Geschichte …

Mit 18 Jahren muss Nhi, das Haus der Versehrten verlassen und nimmt ihren Freund Thang, den blinden Jungen, mit. Ihre Maus Bao ist auch dabei und steckt in ihrer Hemdtasche. Auf Anordnung der Behörden, reisen sie zu Nhis Tante und Onkel in ein unheimliches Dorf Tuan Dinh weit nördlich von Hanoi, an den Hängen der grünen Berge. Alles scheint seltsam und außergewöhnlich zu sein außer Opa Thuc, einem dekorierten Vietnam-Veteranen, der sich Nhi und Thang gegenüber von seiner freundlichen Seite zeigt. Er ist auch der Eigentümer der giftigen Zuchtschlangen und besitzt außerdem weitaus mehr als angenommen. Damit ist Opa Thuc, so manch einem ein Dorn im Auge …

Spannende Begegnungen mit harmlosen und gefährlichen Tieren, die Aufdeckung der seltsamen Vorkommnisse auf der Zuchtfarm und das Geheimnis von der Villa auf dem Berg, folgen.

Die größte Überraschung bietet allerdings das Ende …

Fazit:
Der Autor hat mit seinem märchenhaften Schreibstil und seinen fiktiven Charaktere, eine sehr bewegende und emotionale Geschichte erzählt, die mich von der ersten Zeile an völlig fesselte. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr glaubwürdig dargestellt und hatten bis zum Ende meine volle Aufmerksamkeit. Ich habe diese Geschichte regelrecht verschlungen und damit viele herrliche Lesestunden.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.10.2022

Biografischer Roman über Sylvia Plath

Euphorie
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Die Autorin Elin Cullhed, wurde für ihren biografischen Roman über Sylvia Plath „Euphorie“, im November 2021 mit dem wichtigsten schwedischen Literaturpreis, dem Augustpris, ausgezeichnet.

Inhalt:
Sylvia ...

Die Autorin Elin Cullhed, wurde für ihren biografischen Roman über Sylvia Plath „Euphorie“, im November 2021 mit dem wichtigsten schwedischen Literaturpreis, dem Augustpris, ausgezeichnet.

Inhalt:
Sylvia Plath und ihr Mann Ted Hughes ziehen 1960 nach England. Sie renovieren ein altes Pfarrhaus auf dem Land und gründen eine Familie. Doch Ted lässt sie immer öfter allein mit den Kindern und dem Haushalt. Er schreibt in seinem Arbeitszimmer, besucht tagelang Freunde in London, während Sylvia im Grunde nur eins will: Schreiben, leben, lieben, der Welt ihren Stempel aufdrücken. Aber wie aus dieser Situation heraus etwas schaffen, das bleibt? Von Ted komplett verlassen, gerät sie in einen Rausch der Euphorie und Schaffenskraft. Ihr Wunsch zu sterben steht bereits fest, aber ihr Schreiben in diesen letzten Monaten bringt ihr Innerstes zum Leuchten.
Euphorie ist ein Roman über das letzte Lebensjahr von Sylvia Plath, erzählt aus ihrer Perspektive, mit ihren Augen. Ein Buch voller Unmittelbarkeit, Wildheit, Mut – und ein literarisches Juwel, das es so noch nicht gegeben hat.

Meine Meinung:
Die Autorin schildert in ihrem biografischen Roman, das letzte Lebensjahr von Sylvia Plath, bevor diese sich im Alter von 30 Jahren als Mutter zweier kleiner Kinder durch Suizid ein frühes Ende setzte.

Den Roman zu lesen, war für mich keine leichte Kost, denn die massive innere Zerrissenheit, sowie der zunehmenden psychischen Labilität und letztendlich die Trennung von ihrem Mann Ted Hughes, waren oft nicht nachvollziehbar. Sylvias ständiger Hunger, nach Anerkennung und Liebe sowie ihre wahnsinnige Arroganz und dann wieder voller Selbstmitleid, machen einfach nur sprachlos! Dieser ständige Kampf mit ihrem Mann, was er hätte tun können um sie glücklich zu machen und wer die besseren Voraussetzungen zum Schreiben hat, machten mir Sylvia nicht gerade sympathisch! Was hätte der Lyriker Ted Hughes, besser machen können? Zu gehen, war für ihn wohl die einzige Möglichkeit, sich zu befreien! Nur dass die Kinder bei Sylvia blieben, fand ich keine glückliche Entscheidung!

Auch das ständige Misstrauen und Verhalten gegenüber anderen Menschen, die sie zwar erst herzlich begrüßt aber dann ohne Vorwarnung, frontal vor den Kopf stößt, sind fast unvorstellbar. Das Verhältnis zu ihren Kindern schien mir auch recht fragwürdig und oft hatte ich das Gefühl, nimmt sie ihre Kinder überhaupt wahr und wo verbirgt sich ihre Liebe zu ihnen!

Fazit:
Das ständige Wechselbad der Gefühle empfand ich zermürbend und unglaublich anstrengend! Die Autorin schildert mit zum Teil von unschönen Worten begleitet, das letzte Lebensjahr von Sylvia Plath und zeigt die Schriftstellerin, in keinem guten Licht! Um mir ein eigenes Bild machen zu können, wann und wie es bei Sylvia Plath zu einer Depression gekommen ist, musste ich erst einmal selbst recherchieren. Erst da konnte ich viele ihrer Handlungen und das Verhältnis zu ihrer Mutter, verstehen!
Schade, dass die Autorin viel zu wenige Details von Sylvia Plath, erörtert hat!
Von mir 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 05.10.2022

586 Jagdfliegerregiment Winter 1941/42

Die Fliegerinnen
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In ihrem beeindruckenden Debüt „Die Fliegerinnen“ begibt sich die Autorin Jeanette Limbeck auf die Spuren weiblicher Kunstfliegerinnen, die nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion ...

In ihrem beeindruckenden Debüt „Die Fliegerinnen“ begibt sich die Autorin Jeanette Limbeck auf die Spuren weiblicher Kunstfliegerinnen, die nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges zu Stalins Jagdfliegerinnen ausgebildet werden.

Inhalt:
Stalins Elitekämpferinnen. Freundschaft und Verrat in den Wirren des Krieges Oktober 1941. Stalin lässt junge Frauen zu Kampfpilotinnen ausbilden. Auch die zwanzigjährige Kunstfliegerin Katja will einen Beitrag zur Verteidigung ihres Landes leisten. Doch viel mehr noch erhofft sie sich, ihre Eltern aus dem Gulag retten zu können, wenn sie sich im Kampfeinsatz auszeichnet. Staatssicherheitsoffizier Mukijenko verschafft ihr einen Platz in einem der Frauenregimenter, aber er verlangt dafür einen hohen Preis: Katja soll die anderen Fliegerinnen ihrer Truppe bespitzeln – und im Austausch erfahren, welche von ihnen ihre Eltern denunziert hat. Katjas Suche nach der Verräterin belastet ihre Beziehung zu den anderen Frauen bis aufs Äußerste. Bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. Doch gerade gegenseitiges Vertrauen kann bei den gefährlichen Flugeinsätzen über Leben und Tod entscheiden ...

Meine Meinung:
Die Geschichte beruht auf einem hervorragend gut recherchierten historischen Hintergrund, die mit fiktiven Handlungen ausgezeichnet verknüpft ist. Durch den flüssigen und eleganten Schreibstil konnte mich die Geschichte von Anfang an bis zum Ende absolut fesseln und begeistern. Das Cover sieht richtiggehend freundlich aus, täuscht aber über die Ernsthaftigkeit der Geschichte, hinweg.

Katja, die ehemalige Flugkunstfliegerin, arbeitet in einem Rüstungsbetrieb in Moskau und soll mit einem Visum in den Händen zur Ausreise in den Ural befördert werden. In letzter Sekunde wird sie aus dem Zug geholt und direkt zur Flugausbildung für ein Frauenregiment, gebracht. Für Katja scheint die Welt still zu stehen, soll ihr Traum vom Fliegen, in Erfüllung gehen! Katja, trifft auf ihre alte Gruppe der Kunstfliegerinnen und wird zusammen mit ihnen ausgebildet. Für die jungen Frauen, beginnt eine harte Zeit der Ausbildung, die unglaublich gut und ausführlich geschildert wird. Als der Staatssicherheitsoffizier Mukijenko auftaucht, beginnt für Katja, eine Zeit der Ungewissheit und viele Fragen nach ihren Eltern, die er ihr nur wage beantwortet! Ihr Misstrauen gegenüber den anderen Frauen, wird zur ständigen Belastung und da beginnt Katja, vieles von Mukijenko, zu hinterfragen.
Mukijenko, spielt ein falsches Spiel um seine eigene Rache, zu verfolgen …

Nach langer Zeit der Prüfungen und Opfer, die die Frauen eingegangen sind, werden sie als Kampfpilotinnen eingesetzt und erzielen große Erfolge, die auch endlich von den Obersten und den Kampfpiloten, anerkannt werden.

Besonders hervorheben möchte ich den ausführlichen Anhang mit den realen Personen, dem Glossar und den Anmerkungen zur historischen Genauigkeit.

Fazit:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, mit ihren fiktiven Charaktere und historischen Ereignissen, eine sehr bewegende und emotionale Geschichte über Freundschaft, Verrat und Opfer, aus finsteren Zeiten zu erzählen. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf, glaubwürdig dargestellt und immer an der richtigen Stelle eingebunden. Das Buch hat alles, was für mich eine dramatische und fesselnde Geschichte ausmacht. Für ein Debüt - Chapeau - besser geht‘s nicht!
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.10.2022

Anspruchsvolles Zeitreise-Fantasy-Abenteuer

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
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Die Autorin Natasha Pulley, erzählt in ihrem neuen Roman „Der Leuchtturm – An der Schwelle der Zeit“, ein historisches Zeitreise-Fantasy-Abenteuer.

Inhalt:
»Komm nach Hause, wenn du dich erinnerst.«

1898 ...

Die Autorin Natasha Pulley, erzählt in ihrem neuen Roman „Der Leuchtturm – An der Schwelle der Zeit“, ein historisches Zeitreise-Fantasy-Abenteuer.

Inhalt:
»Komm nach Hause, wenn du dich erinnerst.«

1898 erwacht Joe Tournier ohne jegliche Erinnerungen am Bahnhof Gare du Roi in Londres. Die Welt steht Kopf: England ist französisch, und Joe wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Nur wenig später, als er wieder in Freiheit ist, trifft eine rätselhafte Postkarte bei ihm ein, die 90 Jahre zu ihm unterwegs war.

Auf der Postkarte ist ein Leuchtturm auf einer Insel in den Äußeren Hebriden mit dem Namen Eilean Mor abgebildet, auf der Rückseite steht ein kurzer Text: "Liebster Joe, komm nach Hause, wenn du dich erinnerst. M." Was hat es mit dem Leuchtturm auf sich und wie kann ein Mann mittleren Alters aus einer 90jährigen Vergangenheit heraus vermisst werden? Und wer ist M.? Joe macht sich schließlich auf die nicht ungefährliche Reise nach Schottland, um den Leuchtturm zu suchen und findet stattdessen einen Weg in die Vergangenheit. Unversehens gerät er in die Turbulenzen der großen Schlachten zwischen England und Frankreich, die lange vor seiner Geburt entschieden wurden. Schnell wird klar, dass jeder Schritt in die Vergangenheit auch seine Zukunft beeinflusst.

Meine Meinung:
Das wunderschön gestaltete Cover sowie der Klappentext und die Gestaltung des Buches haben mir ausgesprochen gut gefallen, ja mich richtig neugierig auf ein interessantes Zeitreise-Fantasy-Abenteuer, gemacht.

Jetzt fällt es mir etwas schwer, die Geschichte zu bewerten, denn die Autorin taucht mit ihren Protagonisten von Kapitel zu Kapitel in unterschiedliche Jahrhunderte ein und baut damit von Anfang an viele Fragezeichen auf.
Mit den vielen Details und Informationen aus gefährlicher Reise und historischem Roman, über Liebe, Abwege und Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens, verliert sich die eigentliche Handlung.

Über Joe, der recht sympathisch daher kommt, wird einfach viel zu wenig erzählt. Auch über die tatsächliche Suche nach dem Leuchtturm, wird in der Handlung nicht richtig eingegangen. Erst zum Ende hin, nimmt die Geschichte zwar noch einmal Fahrt auf, lässt mich aber trotzdem mit Fragen zurück.

Fazit:
Mit einem flüssigeren Schreibstil und einer besseren sowie spannenderen Umsetzung bzw. Verknüpfung der einzelnen Kapitel, hätte für mich die Geschichte viel mehr Potential gehabt. Den Charakteren fehlte die nötige Tiefe sowie Lebendigkeit und ließen die Handlungen für mich oftmals undurchschaubar wirken. Als ein Zeitreise-Fantasy-Abenteuer wurde diese Geschichte meinen Erwartungen nicht ganz gerecht und konnte mich nicht wirklich überzeugen.
Von mir 3 von 5 Sternen!

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