Enola Holmes – Das dritte Aufeinandertreffen mit der linkshändigen Lady
Der Fall der eleganten EskapadeKurzmeinung
Enola und Sherlock haben unterschiedliche Anweisungen zum selben Fall. Begleitet die beiden bei ihrem dritten Fall um Lady Cecily Alistair!
Rezension
Mit Enola Holmes – Der Fall der eleganten ...
Kurzmeinung
Enola und Sherlock haben unterschiedliche Anweisungen zum selben Fall. Begleitet die beiden bei ihrem dritten Fall um Lady Cecily Alistair!
Rezension
Mit Enola Holmes – Der Fall der eleganten Eskapade begleiten wir die junge Enola bereits zum achten Mal bei der Lösung eines komplizierten Falls. Und das Opfer in dieser Geschichte ist uns bereits bekannt: Cecily Alistair ist erneut in Gefahr. Als Enola ihre gute Freundin eines Tages in ihrem Zuhause besuchen will, wird sie an der Tür abgewiesen – angeblich soll Cecily sich nicht wohl fühlen und daher keinen Besuch empfangen können. Aus Erfahrung durch vorherige Fälle, die die Familie Alistair eingeschlossen hat, weiß Enola mittlerweile nur allzu gut, wozu Cecilys Vater fähig ist. Und bisher hat sich ihr Bauchgefühl bei solchen Angelegenheiten selten getäuscht. Enola schafft es, Cecily zur Flucht aus den Fängen ihres Vaters zu verhelfen, doch das Gefühl von Freiheit hält für Lady Alistair nicht lange an. Es dauert nur wenige Stunden, bis Enolas Bruder Sherlock an ihre Tür klopft und danach fragt, was sie mit Cecily angestellt hat. Denn Sherlock wurde von Cecilys Mutter, Theodora, dazu beauftragt, ihre Tochter zu finden und wohlbehalten nach Hause zurückzubringen. Enola und Sherlock haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie sich gegenseitig sehr gut Beine stellen können, was Ermittlungen angeht und auch so manche Verkleidung anlegen, die es dem jeweils anderen unmöglich macht, sie oder ihn zu erkennen. Lässt sich ein solcher Fall wirklich abschließen, wenn die beiden Holmes-Geschwister gegeneinander arbeiten oder müssen die beiden erkennen, dass sie sich wohl oder übel doch brauchen, um die ein oder andere Hürde zu überwinden?
Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Enola – zwar ist es nichts Neues, dass Enola sich einen Spaß daraus macht, ihren Bruder an der Nase herumzuführen, aber ich fand es in diesem Band nochmal um Längen witziger, als in den vorherigen. Allerdings bin ich mir auch sehr sicher, dass sie nichts dagegen hätte, mit Sherlock zusammenzuarbeiten, wenn dieser nicht so stur wäre, sich das Talent seiner kleinen Schwester endlich voll und ganz einzugestehen. Aber ich freue mich sehr, ihr bei ihrem nächsten Fall zuzusehen, wie sie es ihm erneut unter Beweis stellt.
Sherlock – ich muss schon sagen, dass ich es sehr schön fand, die vielen Szenen mit ihm und Enola zu lesen. Die Art, wie er so neckend mit seiner Schwester umgeht und sich selbst in ernsteren Situationen ein Lächeln nicht mehr verkneifen kann, zeigt mir sehr deutlich, dass er auf einem guten Weg ist, Enola nicht mehr nur als kleine Schwester zu sehen. Dieser Fall um Cecily scheint ihm endlich vor Augen zu führen – langsam aber sicher – dass Enola ihm zur echten Konkurrenz werden kann... Oder vielleicht sogar eine sehr gute Partnerin darstellen könnte?
Das ist mein persönliches Lieblingszitat
„Man muss verstehen, für mich war es so neu, Brüder zu haben, eine Familie zu haben, dass ich Angst hatte... Angst, ihn zu verlieren.“ – Enola Holmes (Der Fall der eleganten Eskapade), Seite 155
Habt ihr Enola Holmes – Der Fall der eleganten Eskapade bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von dieser Fortsetzung?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?
Bis bald!
Michelle :)