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Veröffentlicht am 09.06.2026

Wer sich für Politik, aktuelles Zeitgeschehen und Militär interessiert, wird dieses Buch lieben

Operation Tiefer Dorn
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Lassen wir einmal unserer Phantasie den freien Lauf und stellen uns vor, dass Russland den Krieg in der Ukraine gewonnen hat und nun seine Grenzen weiter ausdehnen möchte.
Welches Land kommt da in Frage? ...

Lassen wir einmal unserer Phantasie den freien Lauf und stellen uns vor, dass Russland den Krieg in der Ukraine gewonnen hat und nun seine Grenzen weiter ausdehnen möchte.
Welches Land kommt da in Frage? Und welche Züge sind hier vonnöten?

Genau darum geht es in diese fiktiven Geschichte: nämlich den Angriff auf die Schweiz und die Durchführung der Operation tiefer Dorn.
In erster Linie lernen wir die Personen aus Russland kennen, die diesen Plan in die Tat umsetzen möchten. Danach folgt die Erzählung aus Sicht der Schweizer.

Nach und nach erfahren wir, wie sich die Schweizer Regierung darauf vorbereitet und lernen die wichtigsten Personen kennen, die hier zum Geschehen beitragen.
Ich persönlich fand das unglaublich spannend, da wir die wichtigsten Organe, deren Funktionen und die Prozesse dahinter kennenlernen. Doch fungieren die Charaktere nicht nur in ihrer jeweiligen Position, sondern nehmen uns auch in einige Teile ihres Privatlebens mit. Dadurch wirkten sie menschlicher und haben deutlich gezeigt, dass Arbeit und Politik nicht alles ist.
Daher mochte ich Wirth, Vettel und sein Team sowie Isabelle auch so gerne. Die Figuren waren perfekt für ihre Aufgaben geschaffen.

Zum Lesen des Buches habe ich mir etwas mehr Zeit gelassen, da ich aufgrund der Thematik meine volle Aufmerksamkeit darauf lenken wollte. Gerade wenn die Ideen und Taktiken aufgezeigt wurden, musste ich manches zweimal lesen, weil ich gleichzeitig die Positionen auf der Karte mitverfolgt habe, um ein genaueres Bild der Lage zu erfassen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch für alle ist, die Interesse an einen wirklich spannenden Buch mit aktuellem Zeitgeschehen haben. Man muss allerdings auch für die Themen von Politik, Wirtschaft und Militär offen sein.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Etwas überspitzt, aber dennoch sehr lesenswert

Body Number One
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Der Fall selbst war von Beginn an sehr verzwickt, denn scheinen die Morde zunächst keine Gemeinsamkeiten zu haben, fügen sich die Beweise nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Durch geschickte Brotkrumen ...

Der Fall selbst war von Beginn an sehr verzwickt, denn scheinen die Morde zunächst keine Gemeinsamkeiten zu haben, fügen sich die Beweise nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Durch geschickte Brotkrumen bin ich wohl wie die meisten anderen in dieselbe Richtung gelaufen und fand daher die Auflösung sehr gelungen. Einzig das Ende war etwas zu heile Welt für mich – aber vielleicht bin ich hier auch schon zu abgebrüht.

DS Lively mochte ich sehr gern, auch wenn er mit seinen Sichtweisen noch von der alten Schule kommt. Das merkt man vor allem in seinem Verhalten und den Ansichten, die für manchen fehl am Platz sind, aber für mich seine Person ausgemacht haben.
Ebenfalls empfand ich die Profilerin Colin als einen spannenden Charakter, aber an der einen oder anderen Stelle doch zu intensiv. Denn um sich in die Täter reinzuversetzen, spricht sie mit den Opfern oder versucht wie der Täter zu denken. Gleichzeitig wirkte sie in ihren Handlungen, wenn sie sich in diesem ‚Zustand‘ befindet zu sehr involviert und wirkte eher manisch.

In dem Buch gibt es zwei verschiedene Zeitstrahle, die wir verfolgen. Einmal die Gegenwart, die aus den Perspektiven der Ermittler sowie der Pathologin erzählt werden und einem Rückblick, der immer wieder eingeschoben wird, damit wir auch nach und nach erfahren, was der Hintergrund für die aktuellen Taten ist.
Durch die angenehme Kapitellänge und den gezielt gesetzten Spannungsbögen hielt mich das Buch lange Zeit bei Laune, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Alles in allem ein durchaus gelungenes Buch, was an der einen oder anderen Stelle etwas zu überspitzt für meinen Geschmack war – mich aber dennoch auf den Vorgänger neugierig machte.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Fesselndes Buch, welches man gelesen haben muss

Haus der Engel
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Beim Lesen des Klappentextes haben mich gleich mehrere Sachen angesprochen: ein Detective, der selbst schon einige Hürden meistern musste; ein verschlafenes Städtchen und dazu ein vielversprechender Fall.
Klingt ...

Beim Lesen des Klappentextes haben mich gleich mehrere Sachen angesprochen: ein Detective, der selbst schon einige Hürden meistern musste; ein verschlafenes Städtchen und dazu ein vielversprechender Fall.
Klingt für mich nach einer perfekten Mischung, um mich für einige Stunden zu unterhalten.
Und was soll ich sagen? Das anfängliche Gefühl konnte sogar noch gesteigert werden…

Colin hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Man merkt, dass er auf bestimmte Aspekte aus seinem Leben nicht gerade stolz ist und ihm diese auch nach der langen Zeit immer noch zusetzen. Durch den offenen Umgang mit seinen vergangenen Schwächen wirkte er auf mich nahbar und stark, da er diese auch gleichzeitig als Antrieb nutzt, um seine Ziele zu erreichen. Gleiches gilt für die weiteren Personen in seinem Leben, wie seine Kinder oder Kollegen, die ebenfalls sehr authentisch auf mich wirken.

Der Fall selbst war spektakulär.
Das lag zum einen das Ermittlerteam, welches die Spuren sehr akribisch verfolgte, sich auch Fehler eingestand und gern bereit war, gewisse Wege ein zweites Mal zu beschreiten. Zum anderen auch an der Hintergrundgeschichte, wie es zu den Taten kam. Das Thema ist etwas, was mich nicht nur beim Lesen beschäftigt hatte, sondern auch noch einige Zeit danach. (Bitte entschuldigt meine Schwammigkeit, aber ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen 😉 )

Um es kurz zu machen: Ich hatte schon seit längerem keinen Kriminalfall mehr in der Hand, der mich so gefesselt hat, dass ich selbst bei Sonnenschein lieber daheim geblieben bin, um den Inhalt weiterzuverfolgen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Fantastisches Ende

Tödliches Angebot
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Die meisten von uns träumen irgendwann von einem Eigenheim – doch wie weit würdet ihr dabei gehen? Würdet ihr eure Mitbewerber ausspionieren? Euch heimlich Vorteile verschaffen? Oder aber die Verkäufer ...

Die meisten von uns träumen irgendwann von einem Eigenheim – doch wie weit würdet ihr dabei gehen? Würdet ihr eure Mitbewerber ausspionieren? Euch heimlich Vorteile verschaffen? Oder aber die Verkäufer in Bedrängnis bringen?

Das sind wohl Fragen, die nicht unbedingt jedem von uns durch den Kopf gehen, wenn es um das Traumhaus geht. Anders ist dies bei Margo, die wirklich sehr weit geht, nachdem sie und ihr Mann einige Pleiten erlebt hatten und die Zeit drängt, da Margo neben dem Traum vom Eigenheim auch von eigenen Kindern träumt.

Die Einführung in das Buch und die außergewöhnlichen Umstände waren sehr gelungen und ich hatte schnell Mitgefühl mit Margo. Schnell fand ich mich in das Geschehen ein und fand die dargestellten Gedanken und Gefühle gut umgesetzt. Daher konnte ich es auch ein verstehen, als sie sich das eine Haus, um welches es vordergründig in diesem Buch geht, genauer anschauen wollte. Doch genau damit begann ihre Wesensänderung. Denn je mehr sie sich auf dieses Haus versteifte, desto skrupelloser wurde sie und für mich als Charakter immer unsympathischer. Mir ist durchaus bewusst, dass die Autorin auch darauf abzielte, aber irgendwann wollte selbst ich als Leser nicht mehr Teil ihres Lebens sein und war froh, dass sie mich weder als Freund noch als Familienmitglied auserwählt hat. An dieser Stelle fand ich die Geschehnisse auch ein wenig langweilig und in mir wuchs das Bedürfnis, dass bald mehr passiert, als Stalking und das Geheule wegen des Hauses. Und als hätte die Autorin meine Bedürfnisse gehört, passiere das im letzten Drittel oder letzten Viertel des Buches: Denn genau hier fing es wiederum an so spannend zu werden, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. Denn so gruselig und verstörend das Ende auch ist, fand ich es einfach genial, wie ihr Plan nach und nach aufgeht, sich zu einem großen Ganzen gliedert und ein Bild ergibt, wie ich es mir niemals erdacht hätte.
Oder um es mit einem Wort auszudrücken: genial!

Daher an dieser Stelle eine ganz klare Leseempfehlung – man muss jedoch an der Geschichte dranbleiben.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Leider fehlte mit die gewisse Spannung

Die Toten auf Föhr
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In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich ...

In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich selbst umgebracht haben soll.
Das ergaben zumindest die ersten Untersuchungen. Jedoch wird der Fall aufgrund von einigen Zweifeln erneut aufgerollt, wodurch einige pikante Informationen ans Licht kommen.

Der Fall war an sich recht spannend dargestellt und auch die Kreise, die dieser gezogen hat, sind bei mir auf ein gewisses Interesse gestoßen. Gerade die Auflösung war spektakulär und es gab hier einige Plots, die für mich vollkommen unvorhergesehen waren (an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten 😉). Allerdings fand ich die Ermittlungen irgendwann ein wenig fad. Zu sehr glich es nach einer Schnitzeljagd, wo sich die Ermittler anhand von Hinweisen zum Tathergang entlanggehangelt haben, bis sie eine vollständige Lösung hatten. Da hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr drumherum gewünscht.
Das Trio des Ermittlerteams fand ich sehr gut, da diese wunderbar aufeinander eingespielt sind und die Leiterin die Stärken und Schwächen eines Jeden wunderbar eingesetzt hat. Zwar erfahren wir, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und nicht alles heile Welt ist, aber irgendwie war mir hier alles zu oberflächlich. Da hätte ich mir mehr Einblicke in die Gedankengänge gewünscht, um auch gewisse Verhaltensweisen nachvollziehen zu können. Auch wenn es sich bei dem Buch um den 12. Band handelt, so war es für mich das erste aus der Reihe. Vielleicht lag es auch daran, dass mir deshalb etwas fehlte, aber ich wurde leider nicht so recht warm.

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