Spurensuche in Nizza
Die Liebenden von NizzaRomy hatte sich nach Nordstrand zurückgezogen, als sie eine Mitteilung von Adam Gold erhält, der als Rechtsanwalt in einer Kanzlei arbeitet, die sich auf Raubkunst spezialisiert hat. Romy war Kunstexpertin ...
Romy hatte sich nach Nordstrand zurückgezogen, als sie eine Mitteilung von Adam Gold erhält, der als Rechtsanwalt in einer Kanzlei arbeitet, die sich auf Raubkunst spezialisiert hat. Romy war Kunstexpertin und ihr Großvater hatte sie mit seiner Begeisterung für Kunst angesteckt und ihr vermittelt, wie viel Unrecht in der Nazizeit passiert war und auch heute noch aufzudecken galt. Nach dem Kunststudium wurde sie eine Art Detektivin auf diesem Gebiet. Der Anfrage von Adam Gold konnte Romy nicht widerstehen. Die Eltern von Monsieur Fauberge waren die Eigentümer von „Die Liebenden von Nizza“. Während des zweiten Weltkrieges entwendete man ihnen das Triptychon. Zwei der Bilder tauchten wieder auf und hängen in einem Museum. Das dritte Bild blieb verschwunden. Gemeinsam mit Adam Gold reist Romy nach Nizza und beide begeben sich auf Spurensuche.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Vergangenheit umfasst die Zeit von 1915 – 1944. Hier erleben wir wie sich Charlotte und Henri Fauberge kennen lernen, die Entstehung des Bildes „Die Liebenden von Nizza“ und begleiten Romy sowie Adam in kleinen Schritten wie die Bilder entwendet wurden.
In sehr angenehmen Schreibstil hat Johanna Laurin die Geschichte erzählt, dass ich das Gefühl hatte, so könnte es sich abgespielt haben. Bei Handlungen auf zwei Zeitebenen gefällt mir oft eine Zeit besser, aber hier kann ich dieses nicht sagen. Zu Beginn trat der Gegenwartsstrang besonders hervor und im weiteren Verlauf wechselte es zum Vergangenheitsstrang, der immer spannender wurde.
Das Buch hat mir nicht nur angenehme Lesestunden bereitet, sondern auch historische Informationen vermittelt.