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Veröffentlicht am 27.09.2025

Guter Ermittlungskrimi

Die Farbe des Schattens
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"Die Farbe des Schattens" von Susanne Tägder spielt in der Zeit kurz nach der Wende in Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist der 11 jährige Matti nicht vom Einkaufen nach Hause gekommen und ist spurlos verschwunden. ...

"Die Farbe des Schattens" von Susanne Tägder spielt in der Zeit kurz nach der Wende in Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist der 11 jährige Matti nicht vom Einkaufen nach Hause gekommen und ist spurlos verschwunden. Hauptkommisar Arno Groth übernimmt die Ermittlungen in dem Fall und schon nach kurzer Zeit finden sie die Leiche des kleinen Jungen in einem Leerstehenden Haus, entdeckt von einem Alkoholiker der dort als Hausmeister ein Auge auf das Haus hat. Dieses wirkt sehr verdächtigt etwas damit zu tun zu haben, doch Groth ist sich sicher das dies nicht der richtige ist und macht sich weiter auf die Suche.
Dabei stößt er auf einen älteren Fall eines getöteten Jungen der nicht aufgeklärt wurde. Haben die beiden Fälle was gemeinsam?

Susanne Tägder hat einen sehr leisen Krimi geschrieben, bei dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Sie schafft es die Zeit nach der Wende in allen Facetten zu beschreiben. Das hat mir sehr gefallen. Auch die Ermittlungen der Polizei zur damaligen Zeit sind gut getroffen.
Mir fehlte zwischendrin lediglich etwas Spannung, aber dennoch hat mir der Krimi sehr gefallen. Mit dem Ende habe ich auch nicht gerechnet.

Das Cover ist super und erinnert etwas an Skandinavische Krimis.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Mit Otto in Finnland

OTTO fährt los – Weihnachten in Finnland
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"Otto fährt los- Weihnachten in Finnland" ist das vierte Abenteuer mit dem lustigen Campingbus Otto. Diese mal begleiten wir ihn und seine Reisefamilie durch die winterliche Landschaft Finnlands zur Weihnachtszeit. ...

"Otto fährt los- Weihnachten in Finnland" ist das vierte Abenteuer mit dem lustigen Campingbus Otto. Diese mal begleiten wir ihn und seine Reisefamilie durch die winterliche Landschaft Finnlands zur Weihnachtszeit.

Das Cover ist traumhaft mit der richtigen Portion Glitzer. Perfekt für die Weihnachtszeit.

Wir besuchen mit Otto, Anton uns seinen Eltern zusammen unter anderem einen Weihnachtsmarkt in Helsinki, bestaunen die Nordlichter und bekommen sogar Besuch vom Weihnachtsmann. Dabei erfahren wir auch einiges über das Land und die Gewohnheiten.

Otto in Finnland ist unser erstes Buch von dem süßen Bus. Wir sind begeistert von den Illustrationen und es hat großen Spaß gemacht alles zu entdecken. Besonders gut hat uns auch gefallen, das wir sogar finnische Wörter kennengelernt haben.

Mit der Sprache und den tollen Wortkreationen hatten wir keine Probleme und fanden sie super. Das Buch hat uns sehr gefallen und es werden jetzt auch noch die anderen Otto Bücher hier einziehen.

Große Empfehlung.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Ich sehe was, was du nicht siehst ...

Was du siehst
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Laura Maaß nimmt uns in ihrem Buch "Was du siehst" mit in ein kleines Dorf in der DDR unweit der Grenze. Hier kommt Ruth, hochschwanger und von ihrem Vater verstoßen, bei ihrem Onkel Arthur an. Der Vater ...

Laura Maaß nimmt uns in ihrem Buch "Was du siehst" mit in ein kleines Dorf in der DDR unweit der Grenze. Hier kommt Ruth, hochschwanger und von ihrem Vater verstoßen, bei ihrem Onkel Arthur an. Der Vater ihres Kindes ist verschwunden und Ruth geht davon aus, dass er sich in den Westen abgesetzt hat.

Sie wird herzlich aufgenommen und in der Dorfgemeinschaft integriert. Dort freundet sich mit Hannah an, welche ebenfalls schwanger ist und ihre Kinder Jule und Andi wachsen gemeinsam auf und haben schon immer eine sehr enge Bindung zueinander. In der Pubertät wird daraus dann Liebe. Doch es ist nicht immer alles rosarot. Jule zieht es, besonders als die Grenzen offen sind, in die Stadt und Andi liebt das Leben auf dem Land. ALs sie dann noch erfährt, das ihr totgeglaubter Vater noch lebt reist sie durch die Welt um ihn zu suchen.

Laura Maaß gibt jedem Kapitel eine Farbnuance als Überschrift und das Lieblingsspiel von Andi und Jule ist "Ich sehe was, was du nicht siehst". Was wiederum sehr zum Titel des Buches passt. Die Farben spiegeln das Leben, von grau zu sonnengelb ist alles dabei und so ist auch das Leben auf dem Dorf. Das Dorfleben wird wundervoll beschrieben, auch die Veränderungen nach der Wende und das Heranwachsen der beiden Hauptcharaktere. Aber auch die Nebencharaktere sind toll. Besonders Arthur und Frida sind mir ans Herz gewachsen.

Ich mochte die Geschichte sehr und mit dem Ende hab ich so gar nicht gerechnet. Ein tolles Debüt der Autorin. Ich bin gespannt was noch kommt.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Im Bayou

Unsere letzten wilden Tage
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"Unsere letzten wilden Tage" von Anna Bailey spielt in Jacknife, einem kleinen Dorf in den Sümpfen Louisianas. Das Leben dort ist rau, die Hitze steht und in den Sümpfen treiben lautlos Alligatoren. Loyal ...

"Unsere letzten wilden Tage" von Anna Bailey spielt in Jacknife, einem kleinen Dorf in den Sümpfen Louisianas. Das Leben dort ist rau, die Hitze steht und in den Sümpfen treiben lautlos Alligatoren. Loyal ist dort aufgewachsen, als Teenie dann, nach einem Unfall mit einem Alligator und dem Zerwürfnis mit ihrer besten Freundin, zusammen mit ihrem Vater nach Dallas gezogen. Ihre Mutter blieb in Jacknife zurück.

Jahre später kehrt Loyal zurück zu ihrer dementen Mutter und in das Dorf ihrer Kindheit. Sie möchte sich mit ihrer alten Freundin versöhnen, doch diese wird kurz nach ihrer Ankunft tot im Sumpf gefunden. Loyal glaubt nicht an einen Unfall und macht sich auf die Suche nach Antworten. Dies ist natürlich nicht ohne Gefahr für sie selbst.

Ich mochte das Setting des Buches sehr. So wie das tolle Cover gestaltet ist habe ich mir auch die Gegend vorgestellt. Die Naturbeschreibungen waren grandios. Die Autorin schafft es einem, sowohl das schöne der Natur, wie auch die Gefahren und die Wildnis gleichermaßen nahe zu bringen.

Die Geschichte um Loyal, ihre Freundin Cutter, deren Brüder und das Leben in Jacknife fand ich auch sehr gut beschrieben. Es ist teils etwas brutal und sehr rau aber ich denke das es in so abgelegenen Orten mitten in den Sümpfen Louisianas auch so zugeht und vieles vor Ort geregelt wird.
Allerdings wurde ich mit Loyal nicht richtig warm. Sie blieb immer etwas unnahbar.

Auch war mir die Geschichte teils etwas zu gewollt und langatmig. Ich fand sie überhaupt nicht spannend. Trotzdem habe ich es , auch aufgrund der tollen Sprache gerne gelesen. Ein gutes Buch, aber kein Highlight für mich. Es gibt 3,5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Überraschend gut

Bite Risk – Kein Entkommen
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Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt auf das Buch "Bite Risk" von S.J. Wills, da ich die Idee, dass sich Erwachsene bei Vollmond in Werwölfe, sogenannte Ripper verwandeln und die Teenager diese einsperren ...

Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt auf das Buch "Bite Risk" von S.J. Wills, da ich die Idee, dass sich Erwachsene bei Vollmond in Werwölfe, sogenannte Ripper verwandeln und die Teenager diese einsperren und beschützen mal was ganz anderes. Aber ist auch alles so wie es scheint?

Die Autorin verwebt Urängste , wie Werwölfe mit modernen Ängsten, wie Überwachung durch Drohnen gekonnt und zaubert daraus ein spannendes Buch mit vielen Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Es ist sehr atmosphärisch, gruselig und spannend. Dabei geht es auch um Freundschaft und Zusammenhalt.

Ich lese immer mal wieder gerne ein Jugendbuch und freu mich wenn es mich dann so begeistern kann. Für mich hätte es auch gerne noch etwas ausführlicher sein können, besonders gegen Ende. Dennoch kann ich das Buch empfehlen. Vielleicht auch gerade jetzt für den Herbst bzw. Halloween. Da passt es hervorragend.

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