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Veröffentlicht am 11.08.2017

Black Dagger Bruderschaft

Nachtjagd
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Inhalt:
Die Journalistin Beth Randall führt ein ruhiges Leben, bis sie eines Nachts Opfer eines Überfalles wurde. Von da an ändert sich ihr Leben schlagartig. Ihre Stadt wird von einigen Mordfällen heimgesucht. ...

Inhalt:
Die Journalistin Beth Randall führt ein ruhiges Leben, bis sie eines Nachts Opfer eines Überfalles wurde. Von da an ändert sich ihr Leben schlagartig. Ihre Stadt wird von einigen Mordfällen heimgesucht. Was hat der geheimnisvolle, düstere Wrath, den Beth gerade erst kennen gelernt hatte, mit den Morden zu tun?

Mein Kommentar:
Ich war mir lange unsicher, ob ich mit der Reihe beginnen sollte, da ich von einigen Seiten gehört habe, dass diese Bücher nicht so berauschend sein sollten. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen den Büchern eine Chance zu geben. Im Nachhinein bin ich ziemlich froh darüber.

Ja, das Buch enthält teilweise Szenen, worüber ich nur den Kopf schütteln konnte. Die Charaktere, vor allem die Vampire, sind sehr makellos, perfekt und als "Übermensch" beschrieben. Z.B.: Jeder Mann möchte mit Beth schlafen - die gesamte Polizeistation, alle ihre Arbeitskollegen, ihr Chef und auch jeder andere Mann, der ihr begegnet. Jeder Vampir wird als absoluten Frauenschwarm beschrieben. Die Figuren wirken, meiner Meinung nach, zu perfekt.

Wrath ist der König der Vampire und gleichzeitig das Oberhaupt der Black Dagger Bruderschaft. Er ist sehr emotionslos und gefühlskalt. Beth bringt jedoch seine Gefühle wieder zum Vorschein, was ihm gar nicht gefällt. Er ist ein Krieger, der keinerlei Probleme mit dem ermorden anderer Individuen hat. Gegenüber Beth verhält er sich sehr besitzergreifend, manchmal eine Spur zu viel. ("Du gehörst mir") Zu anderen ist er oft sehr aggressiv und oder gewalttätig. Der Krieger verhält sich seinen Freunden gegenüber oft sehr bestimmend, obwohl er am Anfang immer wieder betonte, dass er gar kein Herrscher bzw. Anführer sein möchte. Wrath beschreibt sich selbst als, von Rache zerfressen und er ist ein absoluter Einzelgänger.

Beth scheint mir sehr naiv und ruhig zu sein. Sie macht eigentlich nichts, als Wrath auf einmal in ihrer Wohnung steht, sondern schläft einfach mit ihm. Dabei muss erwähnt werden, dass sie sich vorher noch nie gesehen hatten und Wrath mehr oder weniger bei ihr eingebrochen ist. Beth ist fast ein wenig von Wrath abhängig. Er müsste nur mit dem Finger schnipsen und schon würde sie alles machen, was er möchte. Alle Männer möchten mit Beth schlafen, die das aber nicht wirklich mitbekommt oder wenn doch nicht ausnützt.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Das Buch ist nicht sehr komplex geschrieben, sodass man es gut nebenher lesen kann. Die speziellen Begriffe sind am Beginn des Buches in einem Glossar beschrieben, sodass man schon im Vorfeld weiß, welche Wörter vorkommen und auch was sie bedeuten. Dadurch versteht man das Buch besser, da manche dieser Begriffe ziemlich häufig verwendet wurden.

Ich finde es wirklich schade, dass die Englischen Bücher einfach in zwei Teile geteilt wurden. Das Ende von diesem Band ist nicht wirklich passend. Es hört mitten in der Handlung auf, jedoch ohne wirklichen Cliffhanger. Man merkt, dass dies nicht so von der Autorin geplant gewesen ist. Es fällt einem sehr auf, dass noch einige Kapitel fehlen.

Das Buch ist manchmal ziemlich brutal beschrieben. In den ersten 20 Seiten gab es bereits 2 Tote. Im extremen Gegenzug dazu sind die erotischen Stellen des Buches. Die Erotik und die knisternde Leidenschaft zwischen Warth und Beth sind beinahe spürbar und unheimlich gut beschrieben. Im Allgemeinen wurden die Gefühle sehr gut von der Autorin vermittelt.

Mein Fazit:
Trotz ein paar Kritikpunkte, vor allem das unvorteilhafte Ende und die "perfekten" Charaktere, hat mit das Buch gut gefallen und ich werde auf jeden Fall den nächsten Teil der Black Dagger Reihe lesen, vor allem da der zweite eigentlich ja noch zum ersten dazu gehört.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 11.08.2017

An der Küste von Australien

Das Haus am Leuchtturm
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Inhalt:
(Klappentext)
Australien 1901: Als das Schiff, mit dem Isabella Winterbourne und ihr ungeliebter Ehemann reisen, in einen Hurrikan gerät, kann Isabella sich als Einzige retten. Sie beginnt ein ...

Inhalt:
(Klappentext)
Australien 1901: Als das Schiff, mit dem Isabella Winterbourne und ihr ungeliebter Ehemann reisen, in einen Hurrikan gerät, kann Isabella sich als Einzige retten. Sie beginnt ein neues Leben unter falschem Namen. Nur der Leuchtturmwärter Matthew weiß davon und kennt das kostbare Schmuckstück, das sie bei sich trägt – doch er schweigt, aus Liebe. London 2011: Als der Unternehmer Mark Winterbourne stirbt, zieht sich seine langjährige Geliebte Elizabeth voller Trauer in ein Cottage in ihrer Heimat Australien zurück. Dort stößt sie auf mysteriöse Hinweise über den Verbleib eines legendären Schmuckstücks, das angeblich beim Untergang eines Passagierschiffs verloren ging.

Mein Kommentar:
Wow. Ich bin sprachlos. Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Das Buch und vorallem der einzigartige und wunderbare Schreibstil der Autorin haben mich in den Bann gezogen. Ich war gefesselt von dem Buch. Man muss das Buch einfach immer weiter lesen, da man die Geheimnisse lüften und die Zusammenhänge erfahren möchte. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben.

Die Landschaftsbeschreibungen sind ein Traum. Alles schön detailliert beschrieben, ohne zu viel davon zu schreiben. Es kommt mir so vor, als wäre ich bereits einmal in Australien gewesen.

Das Buch spielt abwechselnd in 1901 und in 2011. Die Beschreibungen des letzten Jahrhunderts sind sehr schön und realitätsnah. Man hat das Gefühl als versinke man in einer längst vergangenen Zeit. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es in Australien um 1901 ausgesehen haben könnte.
Mir persönlich hat die Geschichte im Jahr 1901 fast besser gefallen, da es dort, meiner Meinung nach, mehr Spannung, Geheimnisse und Liebe gab. Trotzdem habe ich es ebenfalls sehr genossen etwas aus dem Jahr 2011 zu lesen.
Die beiden Zeitebenen wechseln sich im Buch immer ab. Es sind mindestens 2-3 Kapitel aus der gleichen Zeit, ehe es in die andere wechselt. Meistens passieren diese Wechsel an den spannendsten Stellen - teilweise seeehr gemeine Cliffhänger.

In beiden Zeitebenen geht es viel um das Thema Trauer. Beide Frauen sind sehr starke Persönlichkeiten und trauern um etwas völlig anderes. Obwohl sich die Frauen auf den ersten Blick nicht ähnlich sind, konnte ich, im Laufe des Buches, sehr wohl einige Ähnlichkeiten finden. Beide versuchen vor etwas wegzulaufen, zu flüchten. Ob sie es wirklich durchziehen werden oder nicht, will ich jetzt nicht verraten. ;) Die beiden Frauen trauern völlig verschieden, auf ihre eigene Art und Weise, und doch wieder sehr gleich.

Die Umsetzung Vergangenheit und Gegenwart hat mir sehr gut gefallen, besonders da einige Entscheidungen der Vergangenheit in die Gegenwart gewirkt haben. Man findet beim Lesen die Zusammenhänge und Verbindungen zwischen den beiden Geschichten heraus und beginnt alles viel besser zu begreifen.

Mein Fazit:
Ich bin, seit diesem Buch, ein absoluter Fan der Autorin. Das Buch konnte mich wirklich sehr überzeugen. Die Handlung, die Charaktere, die Landschaftsbeschreibungen - alles war einfach großartig. Alles sehr liebevoll beschrieben und geschildert. Ich freue mich auf ein weiters Buch von Kimberley Wilkins.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 11.08.2017

Not broken, just bent!

Begin Again
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Inhalt:
Die Studentin Allie Harper braucht unbedingt ein WG - Zimmer. Kadon White sucht dringend einen Mitbewohner. Obwohl Kaden unter keinen Umständen eine weibliche Mitbewohnerin wollte, schaffte es ...

Inhalt:
Die Studentin Allie Harper braucht unbedingt ein WG - Zimmer. Kadon White sucht dringend einen Mitbewohner. Obwohl Kaden unter keinen Umständen eine weibliche Mitbewohnerin wollte, schaffte es Allie ihn zu überreden. Kaden stellt drei Regeln auf, die es zu befolgen gilt. Aber was passiert, wenn er sich selbst nicht daran hält?

Mein Kommentar:
Ich bin lange um das Buch herum geschwänzelt, da es, vorallem hier auf Lovelybooks, sehr gehypt wurde. Dadurch war ich mir sehr unsicher, ob ich es lesen sollte. Doch Gott sei Dank habe ich mich dafür entschieden!

Der Schreibstil ist super flüssig, leicht und locker und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und verbrachte dadurch den gesamten Tag lesend. :)

Durch einige Geheimnisse war, das gesamte Buch hindurch, ein Spannungsbogen aufrecht. Die Gefühle der Protagonisten kommen sehr gut zur Geltung. Man konnte sehr gut mit den Charakteren mitfühlen.

Die Handlung war sehr schön. Es wurden auch ernstere Themen, wie Misshandlung oder Vergewaltigung angesprochen. Das Buch wurde dadurch nicht zu ernst. Ich finde es großartig, dass diese Themen dem Buch noch mehr Tiefe verliehen haben.

Allie Harper, die eigentlich Chrystal Allison Harper heißt, versucht sich ein neues Leben aufzubauen. Weit weg von ihrem Elternhaus wagt sie sich an einen Neustart. Sie kommt aus reichem Hause und flieht vor den Zwängen der Gesellschaft, vorallem jedoch vor ihrer eigenen Familie. Einige Ereignisse der Vergangenheit veranlassen sie zu diesem Schritt. Im Laufe des Buches lernt man die Familie von Allie kennen, erfährt ihre Geheimnisse und beginnt Allie immer besser zu verstehen. Einige ihrer Handlungen werden dadurch verständlicher.

Kaden White hat mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen. Seine Eltern sind geschieden und er hat einen älteren Bruder Alex. Kaden vergöttert seine Mutter über alles, hat jedoch ein sehr schwieriges und angespanntes Verhältnis zu seinem Vater und Alex. Ihm fällt es schwer jemanden an sich heran zu lassen und stößt seine Mitmenschen lieber von sich weg. Je weiter das Buch voranschreitet, desdo klarer werden seine Handlungen und Entscheidungen. Es wird alles viel nachvollziehbarer.

Zwischen Allie und Kaden knistert es von Anfang an. Die Spannungen sind nahezu spürbar. Beide wehren sich zunächst jedoch dagegen - Allie wegen den, von Kaden aufgestellten, Regeln und da sie Angst hat sonst aus der Wohnung zu fliegen; Kaden auf Grund seiner Vergangenheit.

Mein Fazit:
Ich fand das Buch wirklich klasse und kann es nicht erwarten die andern beiden Teile der Reihe zu lesen. :) Die Geschichte hat eine schöne Handlung, liebevoll gestaltete Charaktere und einen super Schreibstil. Klare Leseempfehlung!

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 11.08.2017

Wie geht das Leben nach dem Gefängnis weiter?

Wer Hoffnung sät
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Inhalt:
Klappentext:
Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert ...

Inhalt:
Klappentext:
Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Ruthie, eine ältere Frau aus Karins Gemeinde, wird ihr eine wichtige Stütze. Doch je mehr die beiden in Karins Vergangenheit vordringen, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt ... Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach zwölf Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt, wo ihn viele noch immer hassen. Denn damals hat er unter Alkoholeinfluss zwei kleine Mädchen überfahren. Jetzt ist sein Plan, endlich das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte: Das Traumhaus für seine Traumfrau zu bauen und sie zu heiraten. Nur dass diese Frau niemand anders ist als ... Karin.

Mein Kommentar:
Der Autor Chris Fabry hat einen flüssigen und lockeren Schreibstil. Die Beschreibungen im Buch finde ich gut gelungen und man kann sich die Orte und Schauplätze gut vorstellen.

Die Personen sind unterschiedlich gut dargestellt. Will wird sehr genau beschrieben und ein Teil der Geschichte wird auch aus seiner Sicht erzählt. Karin hingegen kommt zu Beginn des Buches auch gut rüber, wird aber im Lauf des Buches teilweise etwas widersprüchlich gezeichnet. Die anderen Personen werden mehr oder weniger genau beschrieben, aber man hat bei den Meisten sofort eine Tendenz, ob man sie mag oder nicht.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass man verschiedene Einblicke in das Geschehen bekommt, was die Erzählung recht abwechslungreich macht. Dadurch hat man das Buch auch sehr schnell gelesen.

Schade fand ich, dass Chris Fabry, der ja normalerweise religiöse Bücher schreibt, dies in diesem Buch ein wenig vernachlässigt hat. Mir ist der christlich, religiöse Aspekt fast ein wenig zu kurz gekommen. Da ich das aus der unsichtbare Kampf ganz anders von ihm gewohnt war. Trotzdem spielten religiöse Werte eine Rolle, wenn auch nur eine Kleine.

Außerdem hat mich das Ende der Geschichte nicht ganz überzeugt. Es passte meiner Meinung nach nicht ganz zum Rest der Geschichte. Es gab auch keine Hinweise darauf, dass sich das Buch so entwickelt. Ich finde es zwar toll, wenn es überraschende Wendungen gibt und man nicht weiß, in welche Richtung sich ein Buch entwickelt, aber hier war es mir fast ein wenig zu viel. Oder man hätte das Ende vielleicht ein wenig genauer ausbauen und erklären müssen, sodass nicht so viele Fragen offen blieben.

Es war teilweise bis zum Schluss schwierig, die einzelnen Perspektiven zu einem Ganzen zusammenzufügen. So waren dür mich während des Lesens mehrere verschiedene Geschichten vorhanden, die man nicht alle miteinander kombinieren konnte.

Mein Fazit:
Trotz meiner Kritik fand ich das Buch interessant und es regt den Leser auf alle Fälle zum Nachdenken an und man kann das Buch nicht sofort zur Seite legen, da es einen noch länger beschäftigt und nachwirkt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 11.08.2017

Das Verbotene reizt einen sehr

Der eine Andere
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Inhalt:
Emma ist in einer glücklichen Beziehung mit Jonathan. Als sie jedoch Samuel, Jonathans besten Freund, trifft, beginnt es zwischen den beiden zu knistern. Nun muss sich Emma über ihre Gefühle für ...

Inhalt:
Emma ist in einer glücklichen Beziehung mit Jonathan. Als sie jedoch Samuel, Jonathans besten Freund, trifft, beginnt es zwischen den beiden zu knistern. Nun muss sich Emma über ihre Gefühle für Jo und Sam im Klaren werden. Wie wird sie sich entscheiden?

Mein Kommentar:
Mich konnte dieses Buch leider absolut nicht überzeugen. Es gab mir viel zu viele Ungereimtheiten und Sprünge. Doch zuerste einmal das Positive.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm zu lesen und man kommt super schnell durchs Buch.

Die Idee der Geschichte gefällt mir an sich wirklich gut, ist jedoch auch nicht wirklich etwas neues. Die Umsetzung dagegen fand ich gar nicht so toll. Und damit beginnt leider auch schon das negative.

Die Handlung hatte immer wieder Zeitsprünge oder Ortwechsel die nur durch einen Absatz gekennzeichnet wurde. Manchmal auch durch ein kleines Herzsymbol dazwischen. Die Handlungssprünge waren dadurch aber meist sehr verwirrend und sie waren auch an den unpassendsten Zeitpunkten.
Die Geschichte fand ich sehr sprunghaft. Dadurch wird ein wenig der Lesefluss unterbrochen, da man sich erst wieder zurecht finden musste. Manchmal wirkte es fast so, als wäre die gesamte Handlung nicht wirklich gut durchdacht.
Die Autorin versuchte unerwartete Handlungen einzubauen. Dabei hatte sie jedoch übertrieben und ich konnte den roten Faden nicht mehr finden. Die Story wirkte unüberlegt und unverständlich auf mich.

Die Geschichte geht nie wirklich in die Tiefe. Beim lesen kam es mir ein wenig so vor, als würde ich einen Film schauen, jedoch nicht bei normaler Geschwindigkeit, sondern doppelt so schnell (2x) und teilweise sogar noch schnell. Die Handlung schritt teilweise unglaublich schnell voran. Dadurch wurde das Buch noch unübersichtlicher und chaotischer.

Die einzelnen Szenen waren nicht sonderlich gut ausgearbeitet. Meistens wirken sie sehr oberflächlich und ich konnte nicht die Gedanken dahinter verstehen. Fast so wie ein Eisberg, wo jedoch nur die Spitze vorhanden ist. Der restliche Eisberg Unterwasser fehlte.

Emma versucht krampfhaft jemand anders zu sein. Sie ist nicht sehr spontan oder abenteuerlustig, versucht dies jedoch zwanghaft zu verändern, da sich Angst hat sonst für ihren Freund nicht mehr gut genug zu sein. Ihre Entscheidungen und Handlungen waren meistens, für mich, sehr aus der Luft gegriffen und unverständlich.

Bei den restlichen Charakteren war es, für mich persönlich, ähnlich. Sie waren, meiner Meinung nach, nicht nachvollziehbar, vorallem bei ihren Gefühlen und Handlungen. Die Personen sind außerdem leider nur sehr flach beschrieben. Es fehlte ihnen an Gefühl, "Charakter" und vorallem an Tiefgang.

Sollte sich ein Jugendbuch um Betrug und Fremdgehen drehen? (Für mich eine klare Antwort: Nein!) Auf den moralischen Wert der Geschichte will ich jetzt gar nicht groß eingehen. Es muss jeder für sich entscheiden, wie er zu Betrug und Fremdgehen steht. Für mich persönlich ist Treue eines der wichtigsten Dinge überhaupt in einer Beziehung. Nun ja, das ist alles, was ich zu diesem Thema sagen möchte. :)

Mein Fazit:
Das Buch konnte mich absolut nicht überzeugen. Die Idee war ganz nett, jedoch nichts neues. Den Charakteren fehlt es an Glaubhaftigkeit und Tiefe, der Handlung an Struktur und Sinnhaftigkeit.
Dies ist jedoch nur meine persönliche Meinung. Ich habe bei diesem Buch jedoch auch schon gehört, dass es jemandem super gut gefallen hatte.
Ich kann diesem Buch nur einen Stern geben, da ich es erstens wirklich nicht weiterempfehlen würde und zweitens da mir sehr viel bei dieser Geschichte gefehlt hatte.

Ganz liebe Grüße,
Niknak