Geschichte ohne Tiefe
Reichlich spätMisogynie - Unterordnung der Frau
Es ist ein ganz normaler Tag im Alltag von Cathal. Nach seiner Arbeit im Büro fährt er mit dem Bus nach Hause. Als er im Bus den Duft (Parfum) einer Frau riecht, erinnert ...
Misogynie - Unterordnung der Frau
Es ist ein ganz normaler Tag im Alltag von Cathal. Nach seiner Arbeit im Büro fährt er mit dem Bus nach Hause. Als er im Bus den Duft (Parfum) einer Frau riecht, erinnert er sich an die Beziehung mit Sabine. Wie die Beziehung begann und was während ihr geschah. Mit der Zeit wird immer deutlicher, dass heute der Hochzeitstag von Sabine und Cathal gewesen wäre.
Eines Tages, als Sabine wieder einmal gutes Essen zubereitet, macht Cathal ihr den Vorschlag zu heiraten. Nachdem Sabine den Antrag angenommen hat ziehen sie auch so bald wie möglich zusammen. Beim Einzug bringt Sabine für Cathal`s Geschmack zu viele eigene Möbel und Utensilien mit. Sie beansprucht Platz in seinem Haus und in seinem Leben. Es wird immer offensichtlicher, dass Cathel mit einem frauenfeindlichen Bild aufwuchs und auch bis in sein Erwachsenenalter diesbezüglich nicht an sich gearbeitet hat.
Das Buch hat nur etwa 50 Seiten, ausreichend um die Geschichte zu verstehen, aber mir war sie dann doch zu kurz gehalten. Beide Protagonisten konnten mich in dieser Geschichte nicht überzeugen, ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Es wurden nicht einmal Gespräche zwischen Cathal und Sabine geführt, was sich hätte ändern müssen und was zur Trennung führte. Die Geschichte hätte mehr in Tiefe gehen müssen. Da haben mir ein paar mehr Seiten für dieses Buch gefehlt.