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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Sehr schönes Kinderbuch

Mein Schulstart. Countdown zur Einschulung mit Pippi Langstrumpf
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Ein tolles Buch für die letzten Tage vor dem Schulstart.
Das Buch ist angelehnt an ein Adventskalenderbuch, allerdings ist es nur in zehn Teile aufgeteilt. Zum jedem Teil gehört eine Geschichte aus den ...

Ein tolles Buch für die letzten Tage vor dem Schulstart.
Das Buch ist angelehnt an ein Adventskalenderbuch, allerdings ist es nur in zehn Teile aufgeteilt. Zum jedem Teil gehört eine Geschichte aus den Pippi Langstrumpf Büchern, diese sind übrigens überarbeitet und der heutigen Zeit angepasst worden. Dazu gibt es Rezepte und Basteltipps.

Ich finde das Buch eine sehr schöne Idee um die letzten Tage vor dem Schulstart etwas zu verkürzen. Pippis Abenteuer passen zum Schlstart und die einzelnen Kapitel haben eine schöne Länge. Dazu kommen bunte Illustrationen die zum Entdecken einladen und natürlich die vielen Anregungen zum Backen oder Basteln.

Ein sehr schönes Buch das Spaß macht.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Wenn sich die Zeiten vermischen

Schwesternland
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Antonias Familie kommt am hundertsten Geburstag von Großmutter Henriette auf deren Anwesen zusammen. Die Familie nennt es das Schwesternland. Neben ihren drei Schwestern begegnet sie hier Max, die Ahnenforschung ...

Antonias Familie kommt am hundertsten Geburstag von Großmutter Henriette auf deren Anwesen zusammen. Die Familie nennt es das Schwesternland. Neben ihren drei Schwestern begegnet sie hier Max, die Ahnenforschung betreibt und Antonia auf die Spur ihrer Vorfahrin Jaenne aufmerksam gemacht, die im siebzehnten Jahrhundert als Hugenottin aus Frankreich geflohen ist...

Der Roman erzählt auf zwei Zeitbebenen die Geschichten von Jeanne und Antonia. Jeanne Geschichte war emotional und ergreifend, die Flucht aus Frankreich war hart. Antonias Geschichte war zwar nicht ganz so dramatisch wie Jeannes aber trotzdem sehr interessant. Ihre Spurensuche, ihre immer enger wedende Verbindung zu Jeanne, und im Hintergrund die Familiengeschichte.

Katharina Fuchs schafft es auf sehr schöne Art die beiden Zeitstränge miteinander zu vergeben. Sie erzählt einen Familuenroman und gleichzeitig einen historischen Roman, in dem ich einiges über die Hugenotten erfahren habe. Ihre Charaktere überzeugen durch ihre Menschlichkeit und ich habe gerne Zeit mit Jeanne und Antonia verbracht.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Eine Frau geht ihren Weg

Die Briefträgerin
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Anna zieht mit ihrem Mann Carlo in dessen Heimatort im Süden Italiens, aber eigentlich will Anna hier gar nicht sein. Doch dann wird die Stelle des Briefträgers frei und Anna bewirbt sich. Doch das geht ...

Anna zieht mit ihrem Mann Carlo in dessen Heimatort im Süden Italiens, aber eigentlich will Anna hier gar nicht sein. Doch dann wird die Stelle des Briefträgers frei und Anna bewirbt sich. Doch das geht doch nicht. Anna ist eine Frau und es sind die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts, da wird in dem kleinen Ort in Italien doch eine Frau keine Briefträerin. Aber Anna pfeift auf alle Widerstände und bekommt den Job...

Der Roman erzählt vom Leben im Dorf, von den Menschen, von der Liebe, von Hoffnung und Ausgrenzung. Die Geschichte ist authentisch erzählt und ich bin komplett in der Geschichte abgetaucht. Die Autorin erweckt das Dorf und seine Bewohner zum Leben, sie beschreibt eindrucksvoll die Gefühlswelt ihrer Charaktere und das Zwischenmenschliche im Dorf.
Gleichzeitig ist Annas Geschichte die einer starken und besonderen Frau, die einerseits ihren Weg geht und in der aber auch eine große Trauer herrscht, mit der sie umgehen muss.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Schwere Zeiten

Tage des Wandels
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Das sechzehnte Jahrhundert war sicher keine einfache Zeit. Geprägt von Krieg und vielen anderen Wiedrigkeiten und doch mussten die Menschen ihr Leben leben.
Ulrike Renk erzählt vom Leben der einfachen ...

Das sechzehnte Jahrhundert war sicher keine einfache Zeit. Geprägt von Krieg und vielen anderen Wiedrigkeiten und doch mussten die Menschen ihr Leben leben.
Ulrike Renk erzählt vom Leben der einfachen Leute von dieser schweren Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Eva und Adam und die Menschen auf dem Hof Kamule.

Die Autorin erzählt vom Leben der einfachen Leute, sie erschafft ihre Welt mit einen Intensivität das ich beim Lesen jedes Bild direkt vor Augen hatte. Sie erzählt von echten Menschen die nicht perfekt sind, sondern menschlich. Genau das macht für mich diesen Roman zu etwas ganz besonderen. Ich habe gefühlt was Abam und Eva erlebten. Habe mit ihnen gelitten, gezittert, gehofft und die glücklichen Momente genossen.

Genauso beeindruckend ist die Recherche die hier betrieben wurde, denn die damaligen Zeit, das Leben, die Kriege , alles ist interessant und informativ festgehalten worden.

Das ganze ist zu einem Roman geworden der mich ganz tief in die damaligen Zeit eintauchen lassen hat und den ich sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Blick hinter die Kulissen

Der Wille der Gräfin
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Der Wille der Gräfin spielt in Österreich Ungarn am Ende des Neunzehnten Jahrhunderts. Handlungsort ist hauptsächlich das Umfeld der Gräfin Valeria, einer Resultaten alten Dame die mit ihrem Gefolge durch ...

Der Wille der Gräfin spielt in Österreich Ungarn am Ende des Neunzehnten Jahrhunderts. Handlungsort ist hauptsächlich das Umfeld der Gräfin Valeria, einer Resultaten alten Dame die mit ihrem Gefolge durch das Land reist. Mit der jungen Hanna nimmt sie eine neue Gouvernante in ihren Dienst die sich um ihre Enkelin Antonia kümmern soll. Doch weder Hanna noch Antonia werden vom Umfeld der Gräfin mit offenen Armen empfangen...

Der Roman führt uns in eine Welt die es so nicht mehr gibt. In die Glanzzeiten der großen Kurbäder wie Karlsbad und mitten hinein in die strikten Herachien eines grafischen Haushalts. Zwar herrscht Gräfin Valeria hier mit strenger Hand, doch hinter ihrem Rücken brodelt es. Jeder und jede will gut bei ihr darsrehen und viele spekulieren auf das Erbe. Diese Strukturen, Intriegen und Eifersüchteleien sind perfekt dargestellt und lassen uns hinter die Kulissen blicken.

Der Roman ist in leisen Tönen geschrieben und trotzdem passiert einiges zwischen den einzelnen Charakteren vielleicht sind die Figuren zu sehr schwarz weiß gezeichnet. Es gibt nur sehr sympathische und sehr unsympathisch Personen, da wäre etwas dazwischen manchmal ganz nett gewesen.
Trotzdem habe ich den Roman gerne gelesen und freue mich auf den zweiten Teil.

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