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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2025

Bittersüß

The Happy Ever After Playlist
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Ich gebe zu, nach Beendigung des Buches wusste ich erstmal nicht ganz wo ich es einsortieren sollte.
Vor allem das Nachwort der Autorin hat dann aber vieles in die richtige Gedankenrichtung gebracht. Nachdem ...

Ich gebe zu, nach Beendigung des Buches wusste ich erstmal nicht ganz wo ich es einsortieren sollte.
Vor allem das Nachwort der Autorin hat dann aber vieles in die richtige Gedankenrichtung gebracht. Nachdem ich es gelesen habe, konnte ich besser verstehen warum es diese Geschichte genau in dieser Form gibt.

Sie gibt Hoffnung, muntert mit ihrem Witz auf und lässt dennoch die Stolpersteine des Lebens nicht außen vor.
Ein gelungener Mix der mich gut abgeholt hat.

Der Start ins Buch war einfach und vor allem mit Sloane konnte ich mich gut anfreunden. Sie hat die schlimmste Phase der Trauer schon überwunden und musste es nur durch einen kleinen Wink des Schicksals auch wirklich selbst glauben.

Was für mich etwas unnötig war, war die Tatsache, dass es ein Star sein musste, die Geschichte hätte genauso gut mit einem "No-Name" funktioniert und hätte dadurch noch etwas mehr Glaubhaftigkeit bekommen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und witzig, sodass man trotz des ernsten Themas nicht die Freude am Lesen verliert.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Finale

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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Folgebände sind immer so eine Sache. Oft ist man vom ersten Band so begeistert, dass eine Fortsetzung immer nur schlechter sein kann.
Saskia Louis hat das Kunststück fertig gebracht Band zwei genauso spannend ...

Folgebände sind immer so eine Sache. Oft ist man vom ersten Band so begeistert, dass eine Fortsetzung immer nur schlechter sein kann.
Saskia Louis hat das Kunststück fertig gebracht Band zwei genauso spannend und mitreißend zu gestalten, dass ich gar keinen Lieblingsband küren könnte.

Nahtlos wird an den fiesen Cliff von Band eins angeknüpft und die Geschichte hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen.
Ähnlich wie in Band eins wirkt, obwohl massig passiert nichts überstürzt und hektisch. Die Protagonisten sind zwar oft im Zugzwang, schaffen es aber dennoch auch aus der größten Zwickmühle einen Sieg für sich zu machen. Hierbei erhalten sie unerwartete Unterstützung von Personen, welche man nicht als Helfer auf dem Schirm hatte.

Generell schlägt die Geschichte ein paar Haken, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber alles passend und nachvollziehbar.

Kiana, Tyron und Nevin zeigen der eingefahrenen Gesellschaft, dass Seelenpartnerschaft auf verschiedenen Wegen möglich ist und schaffen es dabei sich selbst und ihren Idealen treu zu bleiben.

Bin nach wie vor begeistert vom Worldbuilding und allem. Ich kann das Buch zu 100% weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Das Ende der Welt

Der Silberbaum. Das Ende der Welt
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Sabine Ebert schätze ich für ihre unfassbar gut recherchierten Bücher und eine detailreiche Handlung.
Das hat sie auch im zweiten Buch der Silberbaumreihe wieder ganz toll geschafft. Allerdings ging es ...

Sabine Ebert schätze ich für ihre unfassbar gut recherchierten Bücher und eine detailreiche Handlung.
Das hat sie auch im zweiten Buch der Silberbaumreihe wieder ganz toll geschafft. Allerdings ging es mir bereits im ersten Teil schon so und es hat sich hier fortgesetzt: So richtig weiß ich nicht wo der rote Faden ist. Die historischen Abläufe werden detailliert und anschaulich dargestellt, allerdings fehlen ein paar Verbindungsglieder.

Dadurch fehlt für mich das romanhafte Teilweise, weil immer eher Szenenausschnitte der Geschichte aneinander gereiht werden, aber eine Verbindung, außer dass es eben in der korrekten zeitlichen Abfolge passiert konnte ich nicht immer erkennen. Nichts desto trotz habe ich mich gefreut wieder von Christians, Lukas und Marthes Nachfahren zu lesen und deren Weg weiter zu verfolgen.

Trotz kleinerer Mankos habe ich wieder gespannt gelesen, was sich so zugetragen hat. Gerade dieser Zeit habe ich bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, dennoch gab es immer wieder faszinierende Details und Informationen zu entdecken. Einiges hätte ich gerne etwas ausführlicher gehabt, aber ich denke bei der Fülle der Themen ist es schwierig allem im kompletten Umfang gerecht zu werden.

Die Karten und Ahnentafeln sind wieder ein besonderer Pluspunkt, da man sonst bei vielen ähnlichen Namen und verschiedenen Generationen doch mal durcheinander kommen kann.

Kann das Buch jedem Geschichts-Fan nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Starke Frauen

Die Familienangelegenheiten der Johanne Johansen
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Ein Buch mit dem Fokus auf starken Frauen ist für mich immer etwas was ich gerne lese.
Hier werden nicht nur junge Powerfrauen in den Fokus gestellt, sondern auch die älteren, die einfach noch nicht zum ...

Ein Buch mit dem Fokus auf starken Frauen ist für mich immer etwas was ich gerne lese.
Hier werden nicht nur junge Powerfrauen in den Fokus gestellt, sondern auch die älteren, die einfach noch nicht zum alten Eisen gehören wollen.

Der trockene Humor und generell die etwas rauere Art von Johanne hat mir richtig gut gefallen. Passt perfekt zum Setting in Hamburg.

Das Buch hat mich an keiner Stelle gelangweilt, auch wenn man das Ende schon sehen konnte. Es war immer unterhaltsam, hat Kleinigkeiten in den Fokus gerückt und mit der ein oder anderen Überraschung aufgewartet.
Auch die Charakterentwicklung war sehr toll ausgearbeitet, wirklich jeder hat am Ende etwas dazu gelernt und sein Leben etwas anders ausgerichtet. Die anfängliche Distanz ist einem Team gewichen, dass ich wirklich lieben gelernt habe.

Der Blick hinter die Kulissen einer Reederei und der Hafenrundfahrten war sehr eindrucksvoll und anschaulich dargestellt.

Ein entspannter Wohlfühlroman, den ich sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Schade

Knochenkälte
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Eine lang erwartete Fortsetzung...und jetzt bin ich fertig mit lesen und äußerst unschlüssig, ob ich sagen kann "Das warten hat sich gelohnt".

Den Start mit einem "hubs, kein Empfang, wo bin ich denn ...

Eine lang erwartete Fortsetzung...und jetzt bin ich fertig mit lesen und äußerst unschlüssig, ob ich sagen kann "Das warten hat sich gelohnt".

Den Start mit einem "hubs, kein Empfang, wo bin ich denn jetzt" gabs schon mal, dadurch hat sich der Anfang wirklich angefühlt, als würde ich einen Vorgängerband nochmal lesen.
Passt auch nicht wirklich zum hochstudierten Doktor, der aus der ersten misslichen Lage wohl recht wenig gelernt hat.
Er stolpert von einem Schlamassel ins nächste und kann das Ermitteln dennoch nicht lassen.

Ich bewundere seine Hartnäckigkeit, muss allerdings sagen, dass ich wenig nachvollziehen kann. Er ist immerhin nicht zum ersten Mal dem Tod von der Schippe gesprungen, macht aber munter weiter.

Bis die Geschichte ins Rollen kommt vergeht auch einiges an Zeit. Dafür ist das Ende dann fast schon überhastet und sehr schnell abgehandelt. Ein gleichmäßigeres Tempo hätte mir deutlich besser gefallen.

Schade, ich bin mir nicht sicher, ob ich einem weiteren Folgeband nochmals eine Chance gebe. Was mich am Anfang noch fasziniert hat ist hier kaum noch spürbar.

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