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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

95% Liebesgeschichte 5% Fantasy

Gold und Schatten
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Diesen ersten Teil der Götter-Dilogie von Kira Licht habe ich mir auf der Frankfurter Buchmesse gekauft und dort auch direkt von Kira signieren lassen. Ich hatte schon sehr viel Gutes von der Reihe gehört ...

Diesen ersten Teil der Götter-Dilogie von Kira Licht habe ich mir auf der Frankfurter Buchmesse gekauft und dort auch direkt von Kira signieren lassen. Ich hatte schon sehr viel Gutes von der Reihe gehört und wollte deswegen unbedingt auch in die Götterwelt mit eintauchen.

Das Cover gefällt mir ziemlich gut. Die Person, welche abgebildet ist, könnte ein Charakter des Buches sein, kann jedoch auch komplett frei gewählt sein. Was mir an dem Cover vor allem gefallen hat war die Farbwahl Gold, Schwarz und Weiß, was meiner Meinung nach richtig gut zum Thema passt.

Die Geschichte spielt in Paris und die Schauplätze, welche im Buch vorkommen gibt es auch im realen Paris wirklich. Manche Orte habe ich gegooglet und konnte mir dann Bilder ansehen, um mich inspirieren zu lassen. Die Schauplätze waren sehr gut zum Geschehen gewählt und dementsprechend mysteriöse und geheimnisvolle Plätze waren dabei. Einige Orte waren natürlich entweder erfunden oder auch abgeleitet aus der griechischen Mythologie und auf Kiras eigene Weise ausgeschmückt oder beschrieben. Diese Anlehnung an die Realität hat mir gut gefallen, da ich somit das Gefühl hatte, es könnte auch im realen Leben passieren, dass auf einmal ein Gott neben einem steht. :D

Kira Licht hat die Geschichte in der Erzählperspektive aus der Sicht von Livia, der weiblichen Hauptprotagonistin geschrieben. Das hat mir wiederum gut gefallen, da man hierdurch, genauso wie Livia, alles erst neu kennenlernt und zu großen Teilen genauso ahnungslos ist wie sie auch und dann wieder überrascht wird.

Ich konnte mich mit den Protagonisten von "Gold und Schatten" nicht wirklich identifizieren.
Livia war mir zwar sympathisch, jedoch fand ich sie etwas zu naiv und vertrauensvoll. Sie erzählt beispielsweise 2 Mädchen von ihren "Kräften", die sie erst seit ein paar Tagen kennt. Ich fände es persönlich an sich schon schwierig über eine "Gabe" mit anderen zu sprechen, da diese mich womöglich für verrückt halten würden und wenn würde ich dies nur bei sehr, sehr engen Freunden oder Bekannten tun, welche ich schon lange kenne. Auch die Reaktion aller auf die Neuigkeit, dass es Götter und Gaben in der Welt gibt, fand ich ein wenig unglaubwürdig, da sie wenig überrascht waren und alle sofort daran glaubten.
Mael, der männliche Hauptprotagonist, ist absolut mysteriös und "dunkel". Er erzählt wenig, bis gar nichts über sich, sein Leben und seine Gefühle und man erfährt als Leser nur nach und nach Teile seiner Geschichte.
Dennoch mögen Livia und Mael sich von Anfang an und haben sofort eine enge Bindung zueinander, obwohl sie sich, wiederum, erst seit Minuten kennen. Auch dies fand ich leider etwas zu schnell und dementsprechend eher unrealistisch.

Unglücklicherweise fand ich das sich die Geschichte ein wenig gezogen hat. Anfangs passierte nicht sehr viel und es erinnerte mich, dadurch dass vor allem die zwischenmenschliche Beziehung von Livia und Mel im Vordergrund stand, eher an einen New Adult Roman. Erst ab der Mitte des Buches wurden überhaupt die Götter und die griechische Mythologie vermehrt in die Geschichte eingebaut. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte gerne sehr viel mehr darüber und weniger über das Gefühlschaos der Protagonisten gelesen. Gegen Ende wurde das Buch dann zwar doch nochmal sehr spannend, denn dort lag der Hauptaspekt dann wirklich auf der Fantasy, jedoch hat es mich nicht komplett umgehauen.


Fazit:
Da ich die griechische Mythologie sehr spannend finde, werde ich dem zweiten Band der Götter-Dilogie noch eine Chance geben. Dies ist aber leider auch der einzige Grund. Ich mochte die Protagonisten nicht sehr gerne und fand das Buch auch nur mäßig spannend. Ich glaube aber das Kira Licht das sehr viel besser kann und werde auf jedenfall noch mehr von ihr lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2020

Wer möchte nicht Prinzessin sein?

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt
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Diesen ersten Teil der Fantasy-Dilogie von Jennifer Benkau habe ich mir gekauft, aufgrund von vielfachen Empfehlungen und ich kann schon vorab nehmen, dass ich es nicht bereut habe! Ich habe das Buch in ...

Diesen ersten Teil der Fantasy-Dilogie von Jennifer Benkau habe ich mir gekauft, aufgrund von vielfachen Empfehlungen und ich kann schon vorab nehmen, dass ich es nicht bereut habe! Ich habe das Buch in einer privaten Bookstagram-Leserunde gelesen.

Das Cover von "One true Queen" ist einfach wunderschön. Ich mag normalerweise keine Personen auf Covern, da das meiner Meinung nach der eigenen Fantasie vorweg nimmt, dieses Cover fand ich jedoch trotzdem atemberaubend gut. Es ist auch wieder relativ schlicht, denn es ist nur ein Bild vom Gesicht der Hauptprotagonistin und dann noch ineinander verschnörkelte Äste und eine Krone abgebildet, welche das Cover jedoch so traumhaft schön machen.

Der Ort an dem die Geschichte spielt ist zu Anfangs noch kurz Irland aber dann hauptsächlich Lyaskye, eine von der Autorin erdachte Welt, welche ich absolut genial finde. Ich habe es geliebt mit Mailin, der Hauptprotagonistin, durch Lyaskye zu wandeln und diesen so magischen Ort mit ihr kennen zu lernen. Jennifer Benkau hat mit ihrer wunderbaren Fantasie alles komplett durchdacht und komplett neue Tiere, Pflanzen, etc geschaffen.

Der Leser erlebt das Buch aus der Ich-Perspektive von Mailin, was mir in diesem Fall gut gefallen hat. Dadurch konnte ich mich komplett in sie hineinversetzen und habe zusammen mit Mailin neue Erfahrungen gesammelt und fühlte mich als würde ich die Abenteuer hautnah miterleben. Auch ihre Gefühle, konnte ich direkt nachvollziehen und habe gemeinsam mit ihr getrauert, gezweifelt, geliebt und gelacht.

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, konnte ich mich wirklich gut mit der Hauptperson, Mailin, identifizieren. Wir beide sind sehr ruhige Personen, die viel Nachdenken, jedoch wenig von dem was uns betrübt an andere offenbaren. Auch würde ich gennauso wie sie alles tun um die mir Liebsten zu retten oder zu schützen. Sie hat sich im Laufe des Buches extrem entwickelt und ist zu einer eigenständigen und mutigen Person geworden.
Ihr (vorerst namenloser) Partner hat absolutes Bookboyfriend-Potenzial und ich kann verstehen, das sie so für ihn schwärmt, denn ich habe mit gemacht. Er ist von Beginn an mysteriös und undurchschaubar und auch wenn man stetig etwas mehr über ihn und sein Leben erfährt, bleibt sein Charakter doch immer ein bisschen geheimnisvoll.

Ich habe das Buch von Anfang bis Ende verschlungen. Es lässt sich total leicht und schnell lesen und ich habe mir immer schwer getan aufzuhören mit dem Lesen, wenn der Leseabschnitt des Tages vorbei war. Die Geschichte war sehr spannend und es ist dauerhaft Aktion gewesen. Nie war Stillstand, sondern immer wieder ist Neues passiert, man hat Neues erfahren und dann gab es noch schockierende Plot Twists, die mich als Leser atemlos zurück liesen.


Fazit:
Ich fand das Buch sooo gut! Absolute Leseempfehlung! Zum Glück habe ich schon den zweiten Teil Zuhause, den ich nun direkt anfangen werde zu lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

Kriminelle Reise in die Vergangenheit

Tod eines Gentleman
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Ich habe den Roman "Tod eines Gentleman" bei dem Bloggerportal Randomhouse als Rezensionsexemplar angefragt, da mich das Cover extrem angesprochen hat. Auch den Klappentext fand ich sehr interessant, da ...

Ich habe den Roman "Tod eines Gentleman" bei dem Bloggerportal Randomhouse als Rezensionsexemplar angefragt, da mich das Cover extrem angesprochen hat. Auch den Klappentext fand ich sehr interessant, da ich Kriminalromane a la "Sherlock Holmes" sehr mag.

Die Freude war auch dementsprechend groß als ich ausgewählt wurde und das Buch dann in den Händen hielt. Das Cover ist, wie schon aufgrund von Bildern erwartet, ein absoluter Traum. Es ist farblich recht schlicht in Gold und Schwarz gehalten, jedoch auf keinen Fall langweilig. Die Ornamente im Hintergrund und die Farbe geben dem Buch den richtigen Flair des 19. Jahrhunderts und die Londoner Skyline im Schatten des Gentlemans gefiel mir auch extrem gut. Schon allein für das Cover hätte das Buch extrem viel Aufmerksamkeit verdient!

Das Buch spielt, wie zu erahnen, im London des 19. Jahrhunderts und sehr viel in dem Britannia Club, einer der legendären Gentleman-Clubs Englands, welche man auch aus Geschichten, wie "in 80 Tagen um die Welt" kennt. Ich als absoluter England-Fan, jedoch Frau, hätte mir sehr gewünscht auch in einem dieser Etablissements Mitglied zu sein und dementsprechend war das Setting für mich absolut fabelhaft. Der Autor hat die Umgebung total ansprechend beschrieben und ich habe mich gerne in einen der Sessel im Britannia Club geträumt.

Die Geschichte ist aus der Sicht des Hauptprotagonisten, Eric Peterkin, erzählt. Ich bin zwar ein Fan von verschiedenen Erzählperspektiven, fand in diesem Buch die Erzählperspektive aus dem Leben von Peterkin sehr passend. Dadurch fühlte ich mich hautnah bei der Suche nach dem Mörder dabei und habe mit Eric geforscht, gezweifelt, geraten und aufgedeckt. Auch sehr gut hat mir gefallen, dass wenn Eric und sein Freund und Gehilfte Avery, Zeitungen durchstöberten auf der Suche nach Hinweisen, diese Artikel im Buch abgedruckt wurden und ich mich fühlte als würde ich tatsächlich selbst alte Londoner Zeitungen lesen.

Mit Eric Peterkin, der Hauptfigur des Romans, konnte ich mich sehr gut identifizieren. Er hasst Ungerechtigkeiten und möchte deshalb auch den Mord aufklären, obwohl alle anderen sich mit einer einfachen Antwort abspeisen lassen. Mehrmals erinnerte mich Eric, durch seine Kombinationsgabe und sein waches Auge, an meinen Helden "Sherlock Holmes".
Und auch "Sherlocks" Kollege "Watson" war in diesem Buch in Form von Avery, dem treuen Freund von Eric, vertreten.
Mir gefiel die Art aller vorkommenden Personen sehr, da sie wirklich "Gentleman" bzw "Gentlewoman" durch und durch waren. Niemand wurde recht ausfallend, alle versuchten ihre tatsächlichen Gefühle im Zaum zu halten, trotz teilweise derber Anschuldigungen und Vorkommnissen.

Für mich war das Buch schon zu Anfang super spannend und dies hat sich auch bis zum Ende hin durchgezogen. Man ist stetig auf der Suche nach dem Mörder und erfährt im Laufe der Geschichte immer mehr über die Vergangenheit und Hintergründe der einzelnen Personen und solche, die einem zu Anfangs unsympathisch oder sonderbar vorkamen, werden am Ende zu den Lieblingscharakteren der Geschichte. Natürlich wird nicht nach "Thrillermanier" alles am Ende nochmal komplett umgekrempelt aber dennoch konnte ich nicht erahnen, wer nun der wahre Mörder ist, bis Eric das Geschehen rekonstruiert und alle aufklärt.


Fazit:
Ich habe das Buch in meiner Rezension häufig mit "Sherlock Holmes" verglichen, muss aber sagen, dass es nicht als Abklatsch dessen gesehen werden darf, sondern ein absolut empfehlenswerter und einzigartiger Kriminalroman ist, welcher im wunderschönen London des 19. Jahrhunderts spielt. Sehr große Leseempfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Wer solche Freunde hat...

Sieben Lügen
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Das Buch "Sieben Lügen" habe ich mir als Ebook bei Netgalley angefordert, da es mir vom Cover richtig gut gefallen hat. Ich habe den Klappentext nicht vorher gelesen, sondern wusste nur, durch Bookstagram, ...

Das Buch "Sieben Lügen" habe ich mir als Ebook bei Netgalley angefordert, da es mir vom Cover richtig gut gefallen hat. Ich habe den Klappentext nicht vorher gelesen, sondern wusste nur, durch Bookstagram, dass es sich um einen Thriller handelt. Ich habe ja erst vor Kurzem wieder angefangen Thriller zu lesen und bin deshalb in diesem Genre noch nicht ganz so tief verwurzelt. Da ich aber mehr Thriller lesen möchte, habe ich mich sehr gefreut, dass Netgalley meine Anfrage bestätigt hat.

Wie schon erwähnt, habe ich mir das Buch vor allem aufgrund des Covers angefordert. Ich mochte diese Farbgebung total gerne. Das Cover ist, abgesehen von der grün-blau-grauen Marmorierung sehr schlicht gehalten, wie für ein Buch dieses Genres passend. Als physisches Buch, schimmert dieser Farbverlauf sogar etwas.
Die Hauptaspekte des Buches spielen sich vor allem in den Wohnungen der Protagonisten ab. Die Umgebung wird zwar beschrieben aber nur leicht, da diese für die Geschichte an sich auch absolut unerheblich ist. In den Momenten, in welchen die Umgebung wichtig für die Handlung ist, wird diese natürlich genauer erläutert.

Das Buch ist geschrieben, als würde die Hauptprotagonistin, Jane, diese jemandem erzählen. Wieso dies der Fall ist, erklärt sich gegen Ende des Buches und als ich es erfahren habe, fand ich es extrem passend. Man erfährt alles was in Janes Kopf vor sich geht und auch wenn das teilweise etwas verquere Gedanken sind, kann man dadurch richtig eintauchen und fühlt sich beinahe selbst als "Täter". Von den Gefühlen der anderen Personen erfährt man dementsprechend nur aus Janes Sicht und auch nur das, was sie dazu denkt und bemerkt.

Ich habe mir am Anfang schwer getan, die Geschichte komplett zu verstehen, da es keinen linearen Erzählstrang gibt, sondern immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit oder auch in die Zukunft. Hier brauchte ich erst ein wenig, bis mir klar war, in welcher Zeit die Geschichte nun tatsächlich spielt. Das hat sich dann aber eingespielt und ich war ab diesem Zeitpunkt tatsächlich im Geschehen drin.

Jane ist eine Persönlichkeit, für die ich teilweise Verständnis aufbringen kann, teilweise würde ich jedoch sagen, ist sie aber, durch ihre Kindheit vermutlich, psychisch unzurechnungsfähig und sehr labil.
Marnie im Gegenzug dazu, ist eine Person, welche mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und genau weiß was sie will. Sie lebt ihr Leben, ist selbstständig, mutig und sich ihre Taten vollends bewusst. Leider ist sie auch etwas naiv und in manchen Aspekten etwas zu vertrauenswürdig. Ich muss jedoch sagen, dass ich vermutlich in vielen Aspekten genauso gehandelt und geglaubt + vertraut hätte wie sie. Das fand ich dann sogar etwas beängstigend, denn ich könnte genauso an Marnies stelle stehen und würde nichtsahnend in mein Unglück laufen.

Die Autorin Elizabeth May hat es geschafft, dass ich schon nach den ersten Seiten komplett an das Buch gefesselt war. Dies hat sich bis zur Hälfte auch nicht verändert. Danach fand ich den Thriller leider etwas langatmig und es passierte nicht mehr viel Unerwartetes. Das Ende hatte dann aber nochmal richtig Pfiff und hat mich atemlos zurückgelassen.


Fazit:
Ich kann für diesen Thriller eine Leseempfehlung aussprechen, muss jedoch sagen, dass es nicht so viele Plot Twists in der Handlung gibt, wie man sie von diesem Genre vielleicht erwarten würde. Ich mochte das Buch jedoch trotzdem super gerne und fand es sehr spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Zauberhaft gut!

Die Zauberer von Lythe
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Vorab erstmal bin ich total dankbar das Annison mich für ihr Bloggerteam zu "Die Zauberer von Lythe" aufgenommen hat. Ich habe mich über die Aufnahme und auch das Buch total gefreut.
Allein das Cover ist ...

Vorab erstmal bin ich total dankbar das Annison mich für ihr Bloggerteam zu "Die Zauberer von Lythe" aufgenommen hat. Ich habe mich über die Aufnahme und auch das Buch total gefreut.
Allein das Cover ist schon super schön und liebevoll gestaltet. Es enthält ganz viele Aspekte, welche man auch im Laufe des Buches wiederfindet und das hat mir richtig gut gefallen. Dieses tolle Cover war mit einer der Gründe für meine Bewerbung als Bloggerin bei Annison.

Die Welt, welche die Autorin geschaffen hat ist teilweise realistisch, wenn sie auch in einer anderen Zeit spielt, und teilweise komplett neu erdacht. Sie hat es geschafft ein super Mittelmaß zu Fantasy und Realität herzustellen und ich fand beispielsweise "die Wolfshöhle" einen super tollen Schauplatz. Ich konnte mir auch alles richtig gut vorstellen, da es super bildlich beschrieben wurde.

Am Anfang habe ich mir etwas schwer getan in die Geschichte reinzufinden. Es ist schon am Anfang sehr viel passiert und deshalb war ich mir unsicher was darauf noch folgen soll oder ob der Rest des Geschehens nicht langwierige Füllung sein würde.
Dieses "Vorurteil" muss ich jedoch absolut revidieren. Gerade zur Mitte und Ende des Buches gab es einige Plot Twists und überraschende Wendungen, sodass das Buch nochmal richtig Fahrt aufgenommen hat und am Ende sogar mit einem fiesen Cliffhanger endet.

Die Zwillinge Colin und Kathrine waren mir zu Beginn ein wenig zu viel aneinander gebunden und zu unselbstständig. Auch dies hat sich jedoch im Laufe geändert und die beiden sind sehr selbstständig geworden. In manchen Situationen vielleicht sogar mehr als es für die beiden gut gewesen wäre.
Auch alle anderen Charaktere fand ich super ausgedacht und ich freue mich schon in Band 2 von allen noch mehr zu erfahren.
Schon in diesem wurde zum Beispiel Geoffrey, welcher am Anfang relativ undurchsichtig war, gegen Ende hin immer klarer und ich bin sehr gespannt, wie er sich noch weiter entwickeln wird.


Fazit:
Alles in Allem hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich wie gesagt schon sehr auf Band 2, vor allem nach diesem gemeinen Cliffhanger am Ende!
Ein Punkt Abzug gibt es wegen ein paar kleineren Rechtschreibfehlern, die mich zwar nur dezent im Lesefluss gestört haben, ich jedoch trotzdem berücksichtigen muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere