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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2020

Die Schöne und das Biest meets Cinderella

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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"Das Reich der sieben Höfe" ist mir schon auf verschiedenen Portalen immer wieder begegnet und auch schon sehr oft empfohlen worden. Und ich muss sagen, ich kann diese Empfehlung nur weitergeben.
Es war ...

"Das Reich der sieben Höfe" ist mir schon auf verschiedenen Portalen immer wieder begegnet und auch schon sehr oft empfohlen worden. Und ich muss sagen, ich kann diese Empfehlung nur weitergeben.
Es war mein erstes Buch der Autorin Sarah J. Maas, wird aber definitiv nicht mein letztes bleiben. Ich werde zum Einen auf jeden Fall diese Reihe noch weiterlesen aber auch noch andere Bücher der Autorin. Sie hat einen wundervoll leichten und schönen Schreibstil. Außerdem schreibt sie sehr gefühlvoll.
Mehrmals kamen mir beim Lesen ein paar Tränchen oder ich fühlte mich unglaublich fröhlich. Das Buch löst unglaublich viele Gefühle beim Leser aus. Ich quoll über vor Freude mit Feyre, als sie die Schönheit der Ländereien des Frühlingshofes beschrieb oder mir kamen am Ende die Tränen, als ich nicht mehr entscheiden konnte, welcher der männlichen Protagonisten mir denn nun am liebsten sei. Denn selbst die, zu Beginn, grausamsten Wesen, entpuppen sich doch zu einem mit Gefühlen und auch Liebe.
Mir war vor dem Lesen nicht bewusst, dass es sich bei dem Buch um eine Märchenadaption handelte, bemerkte jedoch im Laufe der Geschichte die Ähnlichkeiten, zu verschiedenen Märchen, wie beispielsweise "Die Schöne und das Biest" oder "Cinderella".
Das Buch war zwar zum Einen sehr romantisch und gefühlvoll, jedoch auf zum Anderen auch unglaublich spannend und fesselnd. Zusätzlich bot es noch das richtige Maß an Erotik und Gefahr.
Fazit:
Ich werde die Reihe "Das Reich der sieben Höfe" auf jedenfall weiterlesen. Ich fand das Buch zwischenzeitlich zwar etwas schleppend, gegen Ende wurde es jedoch nochmal richtig fesselnd und nervenaufreibend und ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2020

Lehrreich und Spannend!

Drachentochter
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Ich habe mich riesig gefreut das Buch "Drachentochter" bei lovelybooks als Rezensionsexemplar erhalten zu haben.
Alleine das Cover des Buches, ist schon atemberaubend schön gestaltet. Die Farben sind intensiv ...

Ich habe mich riesig gefreut das Buch "Drachentochter" bei lovelybooks als Rezensionsexemplar erhalten zu haben.
Alleine das Cover des Buches, ist schon atemberaubend schön gestaltet. Die Farben sind intensiv und durch die goldenen und glänzenden Aspekte, wirkt es fast mehrdimensional.
Es handelt sich bei dem Buch zwar um ein Kinder- bzw Jugendbuch, hat mich als Erwachsene jedoch vollständig in den Bann geschlagen und absolut unterhalten. Es war auch für mich überaus spannend zu lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist, passend zum Kinderbuchcharakter, sehr leicht zu lesen, die Schrift ist mittelgroß und ich bin geradezu durch das Buch gerutscht. Wunderschön und liebevoll gestaltet fand ich auch die Karte von dem Handlungsort "Arcosi", welche sich vorne im Buch befindet.
In dem Buch wird, dadurch, dass es von verschiedenen Völkern handelt, welche alle auf "Arcosi" leben oder wieder dort leben wollen, auch sehr lehrreich. Es behandelt eine Art von Völkerrassismus und ich finde es perfekt geeignet, um ein Kind mit dem Thema Rassismus zu konfrontieren. Die Quintessenz, welche, bezüglich diesem Thema, aus dem Buch "Drachentochter" hervorgeht, ist, dass jeder Mensch gleich viel wert ist. Dies schön verpackt und gut beschrieben, macht das Buch, ganz davon abgesehen, dass es super spannend wegen der Drachengeschichte ist, zu einem tollen Bestandteil, jedes Bücherregals.
Die Geschichte um die Drachen ist, trotz dessen, dass es schon so viele Drachengeschichten auf dem Markt gibt, absolut neuartig und sehr gut durchdacht. Ich habe es geliebt eine neue Interpretation, dieses Themas zu lesen.
Fazit:
Ich kann Drachentochter auf jedenfall empfehlen. Es behandelt wichtige Themen, wie Rassismus, Freundschaft und Familienbande und ist dadurch auch als Vorlesebuch für Kinder absolut lehrreich. Es kommen jedoch trotz Kinder-/Jugendbuch Charakter, auch Erwachsene, wie ich, voll auf ihre Kosten. Spannend und absolut interessant.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2020

Leider nicht überzeugt!

Blutsbande
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Auf den Krimi "Blutsbande" bin ich durch eine Leserunde bei der Lesejury aufmerksam geworden. Ich habe zwar nicht an der Runde teilgenommen, fand aber den Klappentext und auch die Leseprobe sehr spannend ...

Auf den Krimi "Blutsbande" bin ich durch eine Leserunde bei der Lesejury aufmerksam geworden. Ich habe zwar nicht an der Runde teilgenommen, fand aber den Klappentext und auch die Leseprobe sehr spannend und habe es mir dementsprechend unabhängig von der Lesejury selbst gekauft.

Das Buch gehört zu einer Reihe von Büchern, welche sich um das Kommissariat von Kommissar Sjöberg und den von dieser Gruppe gelösten Fällen, dreht. Grundsätzlich ist es jedoch für das Verständnis nicht notwendig, alle Bücher der Reihe zu lesen. Jedes Buch behandelt einen Fall, welcher in sich abgeschlossen ist und nur die Personen wiederholen sich im Laufe der Reihe und man würde diese besser kennen lernen, wenn man die ganze Reihe liest.

Ich persönlich werde die Reihe jedoch nicht weiterlesen, da mich das Buch "Blutsbande" nicht wirklich überzeugen konnte. Der behandelte Fall bzw. die Fälle, denn es handelte sich zwischenzeitlich tatsächlich um mehrere, war an sich interessant und hätte anders verarbeitet bestimmt sehr spannend sein können.

Gestört hat mich, dass es wirklich sehr viele Protagonisten in dem Buch gibt und diese auch noch unterschiedlich benannt werden, mal mit Vornamen, dann mit Nachnamen oder eben auch mit verschiedenen Spitznamen, ab und an sogar mit der Berufsbezeichnung. Dadurch habe ich mir teilweise sehr schwer getan zu verstehen, welche Person gerade gemeint ist und konnte das Geschehen des Buches nicht immer komplett verfolgen.
Des weiteren gab es auch noch verschiedene Sichtweisen und ab und an Rückblicke in die Vergangenheit.
Durch diese Mischung, war es für mich wirklich schwierig, mit der Geschichte zurecht zu kommen und diese wirklich zu verstehen.
Am Ende wurde zwar nochmal alles komplett aufgeklärt, jedoch im Laufe des Buches für mich nicht selbsterklärend verständlich.

Schade fand ich allerdings auch, dass die Tatvorgänge, welche schon in der Leseprobe und somit in den ersten Kapiteln bekannt waren, auch ziemlich die einzigen blieben und der Rest des Buches sich nur noch um das Auflösen der Fälle drehte. Dies war für mich persönlich ein wenig fad und zeitweise auch langwierig.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch "Blutsbande" gar nicht wirklich überzeugen. Die Idee dahinter hat mir gut gefallen, war jedoch für mich nicht ansprechend verpackt und hat mich dementsprechend nicht fesseln können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2020

Tiefgründig und Bewegend!

Never Too Late
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Nachdem ich "Never too close" beendet hatte, war ich mir gar nicht so sicher, ob ich den zweiten Band "Never too late" noch hören/lesen möchte. Band 1 konnte mich ja leider nicht vollends begeistern und ...

Nachdem ich "Never too close" beendet hatte, war ich mir gar nicht so sicher, ob ich den zweiten Band "Never too late" noch hören/lesen möchte. Band 1 konnte mich ja leider nicht vollends begeistern und ich fand Zoe und Jason keine interessanten Charaktere.

Nun nachdem ich ihn mir doch angehört habe muss ich meine Meinung definitiv revidieren und ich habe es in keinster Weise bereut, Morgane Moncomble noch eine Chance gegeben zu haben.
Dieser zweite Band hatte so viel Tiefgang, Emotionen und Spannung zu bieten und hat den ersten Teil, nach meinem Empfinden, komplett überholt.

Zoe und Jason kennen zu lernen, lohnt sich definitiv. Die beiden sind sehr tiefgründige Charaktere und gerade Zoe hat so viele innere und emotionale Kämpfe auszutragen, dass es mir regelmäßig das Herz zerrissen hat.
Nachdem ich Zoes Vergangenheit und ihre Gefühle erfahren hatte, wünschte ich ihr nur, dass sie nun alles Glück der Welt findet, denn sie hat es so verdient!
Und ich bin froh, dass sie es in Jason gefunden hat. Jason kam mir im ersten Teil noch wie der Frauenheld schlechthin vor, hat sich aber nun im zweiten Band als ein so liebenswürdiger, hilfsbereiter und romantischer Kerl herausgestellt, dass ich auch keinen besseren Partner für Zoe hätte finden können.

Ich liebte ihre von-Hass-zu-Freundschaft und dann von-Freundschaft-zu-Liebe Geschichte wirklich sehr und ich hätte noch ewig weiter hören/lesen können.
Das Ende hat mich dann absolut erwärmt und glücklich gemacht.

Einen kleinen Punktabzug muss ich leider geben, weil ich es schade fand, dass die Sprecher von Band 1 zu Band 2 unterschiedlich waren und auch die Damen anders ausgesprochen haben. Deswegen war ich erst etwas verwirrt aber mit der Zeit wusste ich dann wieder wer gemeint war.
Ansonsten hatten auch diese Sprecher wieder eine angenehme Stimme und eine sehr gute Betonung.

Fazit:
Band 2 ist ein absoluter Knaller, den ich jedem empfehlen kann! Es werden sehr wichtige und emotionale Themen behandelt und in dieser wunderschönen Liebesgeschichte verpackt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

An Wunder muss man glauben

Sternenfahrt
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Das wunderschöne Cover von "Sternenfahrt" lässt nicht annähernd erahnen, welche schlimme Zeit die Familie in der Geschichte des Buches durchmachen musste. Es hat mich wirklich sehr schockiert, was diese ...

Das wunderschöne Cover von "Sternenfahrt" lässt nicht annähernd erahnen, welche schlimme Zeit die Familie in der Geschichte des Buches durchmachen musste. Es hat mich wirklich sehr schockiert, was diese junge Familie durchmachen musste und vor allem welche medizinischen Eingriffe und Medikamente der kleine Raphael schon mitmachen musste und das alles vor seinem ersten Lebensjahr. Der Kampf um sein Leben ist ein langer und beschwerlicher Weg und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es ihm nun bald besser geht und ihm bitte baldmöglichst jemand hilft.
Ich konnte beim Lesen die ganze Zeit fühlen, welche Verzweiflung die Familie durchrüttelt und vor allem auch welche Dankbarkeit die Familie den Ärzten gegenüber empfinden, welche sich wirklich als Helden erweisen. Sie tun ihr Beste um der Familie und vor allem Raphael zu helfen und ihn am Leben zu erhalten. Beim Lesen wurde mir wieder klar, wie dankbar wir alle den Ärzten und den anderen kleinen Helden unseres Alltags sein müssen und das wir lernen müssen diese wieder mehr wertzuschätzen.
Der Schreibstil war einfach und gut zu Lesen. Es war natürlich spürbar, dass das Buch nicht von einer Bestseller Autorin, sondern einer "normalen" Person als Erzählung ihrer Erfahrungen und ihres schweren Schicksals geschrieben wurde, dennoch war es interessant und gut erzählt.
Am Ende des Buches gibt es noch einmal ein paar Einblicke der Erlebnisse in Form von Bildern zusammengefasst. Diese waren nochmal extrem interessant und auch betreffend. Zu sehen, wie dieses kleine Wesen an so vielen verschiedenen Schläuchen angeschlossen ist, ist wirklich sehr traurig. Jedoch dann das Familienbild im Gegenzug zu sehen und wie sich alles zum Guten gewendet hat macht sehr glücklich und lässt an das Gute in der Welt glauben.
Fazit:
Die Familie musste so einen schweren Schicksalsschlag erleiden und lässt uns daran teilhaben. Die Geschichte ist schockierend, traurig und dann auch wieder Mut machend. Sie zeigt auf wie machtlos man sich in manchen Zeiten fühlt und das wenn man schon denkt alles aufgeben zu müssen, es doch noch ein Wunder geben kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere