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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2025

Advent im Café Engel, was kann es Schöneres geben?

Kipferl, Killer, Kerzenschein
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Annemie Engel führt mit viel Leidenschaft ihr Café und freut sich auf die Weihnachtsmarkt-Saison. Leckere Torten und Tüten voller Weihnachtsplätzchen, das gefällt nicht nur Wunsch-Enkelin Noelia, auch ...

Annemie Engel führt mit viel Leidenschaft ihr Café und freut sich auf die Weihnachtsmarkt-Saison. Leckere Torten und Tüten voller Weihnachtsplätzchen, das gefällt nicht nur Wunsch-Enkelin Noelia, auch ich merke, wie mir das Wasser im Munde zerläuft. Eine tote Influencerin in ihrem Café und der Verdacht, dass sie vergiftete Torte gegessen haben soll, bedroht allerdings ihre wirtschaftliche Existenz.

Wunderbar wie die Autorin die Influencer-Mütter aufs Korn nimmt. Die Kinder haben selbstverständlich alle Doppelnamen und die Mütter wundern sich, dass ihre Kinder die Schulbrote nicht essen, obwohl „eine Scheibe veganer Käse auf dem Schrotbrot“ liegt.

Bei Elke Pistor geht es gemütlich zu, entsprechend dem Alter ihrer Protagonistin Annemie, aber trotzdem auch spannend. Ich rätsele mit und die Auflösung ist wirklich traurig. Zur Belohnung fürs mitraten warten am Ende sage und schreibe ganze 24 Rezepte für Weihnachtskekse auf mich, quasi ein Adventskalender an Rezepten. Jetzt warte ich nur noch auf jemanden, der diese für mich backt 😉 oder ich gehe einfach ins Café Engel und lasse mich dort von der Weihnachtsstimmung anstecken.

Und was habe ich aus diesem Buch gelernt? „Ich bin nicht alt, ich bin in der Blüte meiner Abnutzung.“

Mit so einem Weihnachtskrimi kann der Advent kommen und sehr gerne empfehle ich „Kipferl, Killer, Kerzenschein“ weiter

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Für alle Fans von Jane Austen und Bridgerton

Ein Marquess auf der Flucht
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Dies ist der sechste und leider auch der letzte Band um die adeligen Heroes, die mich prächtig unterhalten. Ich schwelge im Glanz von opulenten Bällen, an denen sich junge Debütantinnen auf die Jagd nach ...

Dies ist der sechste und leider auch der letzte Band um die adeligen Heroes, die mich prächtig unterhalten. Ich schwelge im Glanz von opulenten Bällen, an denen sich junge Debütantinnen auf die Jagd nach einem Ehemann machen, der ihnen ein gutes Auskommen sichert.

Damals wie heute gibt es gute und weniger gute Menschen und ich tauche ein in die Geschichte des verschwundenen Marquess, der von einem gierigen Verwandten um sein Erbe gebracht werden soll. Glücklicherweise hat er aber die Heroes auf seiner Seite….

Was war das wieder spannend und aufregend. Ich habe das Buch nur so weggeatmet und konnte nicht aufhören zu lesen. Eine wunderbare Reihe, die mich in vergangene Zeiten versetzt und im „Bridgerton-Zeitalter“ spielt. Von mir gibt es 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für die gesamte Reihe.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Humorvoller Einstieg in die NFL-Welt

catching YOU
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Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich eine neue Autorin entdeckt: Jane Meyers. Dabei ist Jane Meyers eigentlich überhaupt keine neue Autorin, sondern mir unter einem anderen Namen bereits sehr gut bekannt. ...

Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich eine neue Autorin entdeckt: Jane Meyers. Dabei ist Jane Meyers eigentlich überhaupt keine neue Autorin, sondern mir unter einem anderen Namen bereits sehr gut bekannt. Aber wer das ist, verrate ich natürlich nicht 😉.

„Catching you“ ist der Start in eine neue Sportsromance-Reihe, die sich mit den Footballspielern der L.A. Dragons befasst. Den Start macht Ryan, welcher ein Aggressivitäts-Problem hat und deswegen dazu verdonnert wird, Stunden bei dem neuen Mental Health Coach Ava zu nehmen. Ob das wohl gut geht?

Natürlich ist Ryan davon überzeugt, dass er keine „Seelenklempnerin“ benötigt, ich finde allerdings, dass er dringend Hilfe braucht. Wer so eine kurze Zündschnur hat und auf jede Provokation reagiert, darf sich über schlechte Presse nicht wundern.

Im Fußball dominierten Deutschland ist, das trotz des ähnlich klingenden amerikanische Football deutlich unterrepräsentiert und ich muss gestehen, dass mir die ganzen Bezeichnungen und Regeln absolut fremd sind. Ein bisschen schlauer fühle ich mich jetzt allerdings nach der Lektüre dieses Buches 😉.

Das Cover gefällt mir gut, schöne Farben, die ineinander verlaufen und mit dem für junge Leute so wichtigen Farbschnitt, darauf Schmetterlinge, die als Thema im Buch aufgegriffen werden, super.

Ich finde es positiv, dass wir über die „Ein Mann kennt keinen Schmerz“-Einstellung hinausgewachsen sind und auch die mentale Gesundheit immer mehr in den Vordergrund rückt. Dass Ava als Mental Coach selbst ihre eigenen inneren Dämonen bewältigen muss, sehe ich nicht als Hindernisgrund anderen dabei Hilfestellung zu geben. Mir fallen auf Anhieb jede Menge Personen ein, die vielleicht mal ihr Trauma aus der Vergangenheit mit Hilfe von Ava bewältigen sollten, vielleicht wäre die Welt dann ein friedlicherer Ort 🤣.

Wen es nicht stört, dass das F-Wort geradezu inflationär gebraucht wird, mir persönlich ist das eher zu derb, dem empfehle ich Catching you gerne weiter.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Mad Max in Hochform

Das Raunen der Stille
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Kommissar Max Madlener, aufgrund seiner unorthodoxen Ermittlungsweise auch Mad Max genannt und seine Kollegin Harriet Holtby haben es dieses Mal gleich mit zwei Fällen zu tun. Einmal die Jagd nach einer ...

Kommissar Max Madlener, aufgrund seiner unorthodoxen Ermittlungsweise auch Mad Max genannt und seine Kollegin Harriet Holtby haben es dieses Mal gleich mit zwei Fällen zu tun. Einmal die Jagd nach einer vor vielen Jahren untergetauchten RAF-Terroristin und zum anderen eine Krankenpflegerin, die gerne Gott spielt. Mich haben beide Themen interessiert.

Was hat die RAF damals getrieben, so kompromisslos alles, was mit der Regierung zu tun hat abzulehnen und mit Gewalt zu bekämpfen und zum anderen das Thema „in Würde sterben“. Wie würde es mir ergehen, wenn ich todkrank bin und mein Tag nur noch aus Schmerzen besteht, würde ich mir dann nicht wünschen, dass Sterbehilfe legal ist? Dass ich von meinem Partner oder meinen Ärzten nicht etwas verlange, was nicht erlaubt ist? Aber natürlich sehe ich auch die Gefahren, wenn womöglich zur Beschleunigung des Erbes einfach mal bei einem Onkel Sterbehilfe geleistet wird, die dieser überhaupt nicht wollte.

Diese spannenden Themen hat der Autor großartig umgesetzt. Ich kann mich in seine Protagonisten hineinversetzen und leide mit ihnen. Madleners Denkweise gefällt mir. Zum Beispiel wenn er über das in die Jahre gekommene Sprichwort „Nach mir die Sintflut“ sinniert und „War die Sinntflut angesichts der ständigen Klimakatastrophen weltweit nicht schon längst da?“

Ich würde mich gerne mal mit Walter Christian Kärger unterhalten, sieht Mad Max die Welt mit seinen Augen? Die humorvolle Ironie, mit der er das Leben an Bord eines Kreuzfahrtschiffes beschreibt oder wie er über den Wahlsieg von Horror-Donald und sein Gruselkabinett denkt, an vielen Stellen finde ich mich wieder. Madlener ist der Columbo vom Bodensee, menschlich, empathisch, unterschätzt und dadurch umso gefährlicher für die Ganoven. Es müsste mehr Menschen wie Mad Max geben.

Auch wenn es seltsam klingt, aber ich hoffe sehr, dass es noch viele weitere Morde am Bodensee gibt, die Madlener aufklären darf und vergebe begeisterte 5 Sterne für „Das Raunen der Stille“.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Weihnachten bei den Morels, ein etwas andere Erlebnis

Die bittersüße Rache vom Montmartre
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Bereits zum 4. Mal ermittelt die ungewöhnliche Commissaire Geneviève Morel, die aus einer Dynastie von Kunstdieben stammt. Als Polizistin gilt sie in ihrer Familie daher als das schwarze Schaf, wird aber ...

Bereits zum 4. Mal ermittelt die ungewöhnliche Commissaire Geneviève Morel, die aus einer Dynastie von Kunstdieben stammt. Als Polizistin gilt sie in ihrer Familie daher als das schwarze Schaf, wird aber dennoch geliebt, zumindest von den Meisten. Zu ihrem Bruder Frederic hat sie ein eher angespanntes Verhältnis, dennoch setzt sie alles daran, ihn wiederzufinden, als dieser kurz vor Weihnachten in Südfrankreich entführt wird.

Statt nur in Paris zu ermitteln, führt uns dieses Mal eine wilde Schnitzeljagd durch Frankreich und ich liebe es, wieder das „Savoir-vivre“ zu genießen. Zu einem Gläschen Champagner sagt Geneviève nie nein und ihre Oma „Mamie“ ist mal wieder der absolute Knaller. Nach außen hin gibt sie die kultivierte ältere Lady, aber innen ist sie ein ausgekochtes Schlitzohr und eine ausgezeichnete Meisterdiebin, Mamie muss man einfach lieben, es sei denn, sie beraubt dich gerade 😉.

Wer die französische Lebensweise und eine außergewöhnliche Ermittlerin schätzt, kommt an dieser Reihe nicht vorbei. Ich habe auf jeden Fall schon wieder Lust auf einen Urlaub in Frankreich bekommen und muss unbedingt mal den entzückenden Weihnachtsmarkt in Cannes besuchen. Bei meinem nächsten Paris-Besuch werde ich auf jeden Fall darauf achten, ob mir Geneviève frühmorgens am Montmartre entgegenjoggt.

Ein spannender Fall, der meine 5 Sterne verdient und ich freue mich schon sehr auf viele weitere Ermittlungen mit der Commissaire.

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