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Veröffentlicht am 22.03.2020

Richard Schwarz kämpft an mehreren Fronten – Spannende Fortsetzung !!

Die Maske der Schuld
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Band 2 mit Richard Schwarz hat mir super gefallen - - Neben der Spannung werden auch interessante Themen angesprochen - - Zirkus und MS

Ich habe Band 1 „Die Maske der Gewalt“ sehr gerne gelesen und ...

Band 2 mit Richard Schwarz hat mir super gefallen - - Neben der Spannung werden auch interessante Themen angesprochen - - Zirkus und MS

Ich habe Band 1 „Die Maske der Gewalt“ sehr gerne gelesen und die Vorfreude auf die Fortsetzung war bei mir groß. Um wirklich alles zu verstehen, ist es sinnvoll die Bände chronologisch zu lesen.

Richard Schwarz ist ein erfolgreicher Ermittler beim LKA Wien. In seiner Kindheit wurde er schwer verletzt, seelisch und körperlich. Die Suche nach dem Mörder seiner Mutter treibt ihn auch Jahrzehnte nach der Tat noch an. In diesem Band erfährt er einiges über seine Herkunft und Abstammung.
Polizeilich muss er sich aber vorrangig um die Identifizierung einer Wasserleiche kümmern. Dummerweise wird auf dem Klappentext schon darauf hingewiesen um was es geht. Das hat bei mir etwas die Spannung genommen. Da wäre weniger mehr gewesen.
In Band 1 hat die Psychologin Theres Lend eine größere Rolle gespielt. Hier in dieser Geschichte ist sie zwar dabei, aber eher im Hintergrund. Sie wird im 3. Band wohl wieder mehr Platz einnehmen, der Cliffhanger am Ende des Buches, deutet das zumindest an.

Die Autorin hat wieder neben der Krimi/Thriller-Handlung einige gesellschaftsrelevante Themen eingearbeitet. Stichworte dazu: Zirkus / Wildtierverbot – Multiple Sklerose – Pharmaforschung – pflegende Angehörige – Homosexualität. Mir gefällt es sehr, wenn neben der Unterhaltung auch ernstere Themen in einer Geschichte vorkommen.

Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und konnte es stellenweise nicht aus der Hand legen. Das spricht für sich, denke ich.

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Veröffentlicht am 19.03.2020

Nürnberg, Juli/August 1409 - - Ein 'Werwolf' treibt sein Unwesen

Die Salbenmacherin und die Hure
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Die Salbenmacherin Olivera kommt nicht zur Ruhe - - schöner historischer Krimi

Nachdem mir die ersten beiden Bände der 'Salbenmacherin' gut gefallen haben, war ich neugierig auf Band 3. Ich danke aber, ...

Die Salbenmacherin Olivera kommt nicht zur Ruhe - - schöner historischer Krimi

Nachdem mir die ersten beiden Bände der 'Salbenmacherin' gut gefallen haben, war ich neugierig auf Band 3. Ich danke aber, dass man das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann.

Es geht diesmal weniger um Olivera und ihre Familie. Die Handlung ist breiter angelegt und wir verfolgen die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Es wurde eine grausam zugerichtete Leiche gefunden und dank Gerüchten und Aberglauben ist bald ganz Nürnberg in Angst und Schrecken versetzt.

Einmal gibt es einen Handlungsstrang mit Olivera. Ihre Mittel und Salben sind sehr gefragt und nebenbei erfahren wir etwas über die Heilkunde der damaligen Zeit. Sie hilft im Spital aus und unterstützt auch manchmal den Henker bei der Versorgung von Wunden.

Jona, der Junge der in Band 2 eine größere Rolle gespielt hat, versucht mit seinem Freund Caspar den vermeintlichen Werwolf zu fangen und gerät dadurch selber in Gefahr. Gerlin ist ein junges Mädchen, das vom Vater verstoßen wurde und sich als Hure ihren Lebensunterhalt verdient. Im Hurenhaus fällt ihr ein Freier auf, dem sie nicht traut.

Am Ende laufen diese Handlungsstränge schön zusammen.

Ich hatte schöne Lesestunden und freue mich schon auf den 4. Band „Die Salbenmacherin und der Engel des Todes“

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Veröffentlicht am 13.03.2020

Drogen im beschaulichen Niederbroich

Kati Küppers und der liegende Holländer
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In ihrem 3. Fall muss sich Kati Küppers Gedanken um Drogen in ihrer Gemeinde machen - - Ein schöner Wohlfühl-Krimi

Nachdem ich „Kati Küppers und der entlaufene Filou“ gerne gelesen habe, war meine Vorfreude ...

In ihrem 3. Fall muss sich Kati Küppers Gedanken um Drogen in ihrer Gemeinde machen - - Ein schöner Wohlfühl-Krimi

Nachdem ich „Kati Küppers und der entlaufene Filou“ gerne gelesen habe, war meine Vorfreude auf den 3. Band dieser Reihe sehr hoch. Man kann diesen Band gut unabhängig von den ersten beiden Bänden lesen.

Kati Küppers ist die Küsterin der fiktiven Gemeinde Niederbroich. Neben ihrer Arbeit in und rund um die Kirche, hat sie eine kriminalistische Ader. Mir ihrer unkonventionellen Art kreuzt sie immer wieder die Ermittlungen des Kommissars Rommerskirchen.

Diesmal geht es um Cannabis und skrupellose Drogenhändler. Barbara Steuten beschreibt u.a. wie leicht heute sogar schon Kinder in Kontakt mit Cannabis und anderen Drogen kommen können.

Im Vergleich zum Vorgängerband hat sich die Autorin und auch die Protagonisten deutlich weiterentwickelt. Ich finde alles ist etwas 'runder' geworden. Das hat mir gut gefallen.

Ich finde mit dem 'liegenden Holländer' ist Barbara Steuten wieder eine unterhaltsame Geschichte gelungen, die zwar nicht von der Spannung lebt, aber durchaus einige Überraschungen bietet.

Die 230 Seiten lassen sich flott und flüssig lesen und dank der kurzen Kapitel, kann man auch mal zwischendurch ein Kapitel lesen.

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Schorlau schickt einen neuen Ermittler ins Rennen - - Durchaus lesenswert

Der freie Hund
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Gemütlich zu lesen – - Nett und unterhaltsam

Ich bin ein Fan der Dengler-Krimis und daher war ich natürlich neugierig auf Schorlaus neue Figur 'Antonio Morello'.
Morello ist ein sizilianischer Kommissar ...

Gemütlich zu lesen – - Nett und unterhaltsam

Ich bin ein Fan der Dengler-Krimis und daher war ich natürlich neugierig auf Schorlaus neue Figur 'Antonio Morello'.
Morello ist ein sizilianischer Kommissar der sich mit der Mafia angelegt hat. Er steht weit oben auf deren Todesliste und zu seinem Schutz wurde er nach Venedig zwangsversetzt. In Venedig fühlt er sich weder wohl, noch willkommen. An vielen Stellen im Buch wird eine abwertende Haltung der Norditaliener gegenüber der Süditaliener/ Sizilianer thematisiert. Wie schon aus der Dengler-Reihe gewohnt, verwebt Schorlau gerne gesellschaftskritische Themen in seine Handlungen. Das Thema Mafia ist ein roter Faden im Buch und da ich mich noch nie intensiv damit beschäftigt habe, fand ich das wirklich interessant.
In seinem ersten Fall in Venedig muss Morello den Mord an einem jungen Aktivisten aufklären. Das Mordopfer hat sich stark gegen die vielen Kreuzfahrtschiffe in Venedig engagiert. Während der Ermittlungsarbeit erfahren wir als Leser auch einiges über die Probleme, die der Tourismus bereitet und dass nicht alle davon profitieren.
Für mich war die Krimihandlung etwas zu sehr im Hintergrund. Die Autoren haben mehr Wert auf die Einführung der Protagonisten und italienisch – sizilianische Unterschiede gelegt.
Ich habe das Buch trotzdem gerne gelesen, weil es gut geschrieben ist und an einigen Stellen interessante politische Hintergrundinformationen geliefert hat.

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Veröffentlicht am 07.03.2020

Ein 'Mafia'-Boss holt sich sein Viertel zurück

Priest of Bones
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*Eine düstere Geschichte mit viel Gewalt, gebrochenen Seelen und einem Hauch Magie *

Mit „Priest of Bones“ startet eine neue Fantasy-Reihe. Die Geschichte spielt in einer vorindustriellen Zeit in der ...

*Eine düstere Geschichte mit viel Gewalt, gebrochenen Seelen und einem Hauch Magie *

Mit „Priest of Bones“ startet eine neue Fantasy-Reihe. Die Geschichte spielt in einer vorindustriellen Zeit in der fiktiven Stadt Ellinburg. Es werden verschiedene Götter verehrt über die man aber nicht viel erfährt. Der Hauptprotagonist Tomas Piety ist Armee-Priester im Dienste der „lieben Frau vom immerwährenden Leid“. Außer dem regelmäßigen Abnehmen der Beichte, hat er in diese Richtung aber nichts zu tun. Sein Hauptinteresse ist erstmal die alte Ordnung in seiner Heimatstadt Ellinburg wieder herzustellen. Vor dem großen Krieg war er der Herr seines Viertels und diese Position muss er sich mit viel Gewalt zurückerobern.
Die ganze Handlung erinnert sehr an Mafiageschichten. Tomas ist der Kopf der 'Pious Men'. Er wird von Bloody Anne, einer erfahrenen Soldatin, seinem Bruder Jochan und der undurchsichtigen Ailsa unterstützt. Im Gefolge haben sie noch zahlreiche Ex-Soldaten die nach dem Krieg keine Heimat mehr haben und sich daher den Pious Men ( frommen Männern) angeschlossen haben.

Es gibt nur ein paar einzelne Personen die Magie oder Hexerei betreiben. Für eine Fantasy- Geschichte fast zuwenig. Aber das kann sich in den Folgebänden noch ändern, weil eine Person, Billy the Boy, über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, die noch lange nicht ausgereizt sind.

Der Autor verwendet eine sehr einfache Sprache und benutzt bei den Dialogen oft ein derb-vulgäres Vokabular, das manche Leser abstoßend finden könnten. Ich fand es passend und gut gemacht.

Bis zur Hälfte des Buches hatte ich keine Ahnung wohin die Handlung führt und ich musste mich motivieren dabei zu bleiben. Ab der Hälfte wird es aber spannender und der ganze Vorspann macht dann auch Sinn.

Ich vermute, diese Fantasy-Reihe ist auf mehrere Bände ausgelegt und ich kann mir gut vorstellen, dass ich auch den nächsten Band „ Priest of Lies“ lesen werde.

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