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Shu-liest-buecher

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ich habe mich so auf das Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht

Wenn Liebe eine Farbe hätte
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Die Autorin hat einen richtig tollen Schreibstil, warm und mitreißend. Die versprochene Handlung auf dem Klappentext ist kitschige (positiv!) Romance. Eine tolle Grundlage! Leider bringt das aber nicht ...

Die Autorin hat einen richtig tollen Schreibstil, warm und mitreißend. Die versprochene Handlung auf dem Klappentext ist kitschige (positiv!) Romance. Eine tolle Grundlage! Leider bringt das aber nicht viel, wenn fast alle Figuren wie Arschlöcher rüberkommen.

Die Protagonist:innen: Wes ist ein Arsch, kein Archetyp eines Bookboyfriends. Ein gut zahlender Gast bedrängt Frauen im Restaurant? Naja, macht er halt immer so. Betatscht Kellnerin Eve (und Wes' Love Interest)? Muss sie durch, der macht doch Werbung in seiner großen Firma. Fazit: für Wes sind Frauen nicht so wichtig wie Männer. Und wenn ihm mal etwas nicht passt oder er überfordert ist, flucht er unangemessen oder wird aggressiv. Wirklich ein Traum. Nicht.

Eve lässt zu viel auf sich herum trampeln. Das wird zwar kurz erwähnt und nachher wird sie etwas selbstbewusster, aber eigentlich tut sie mir mit den Menschen um sich herum nur leid.
Eves beste Freundin Jules ist ein wirklich furchtbarer Mensch. Sie ist egozentrisch und unsympathisch. Einmal hat sie Eve geholfen und wird seitdem von ihr auf Händen getragen. Sobald Eve etwas macht, was ihr nicht gefällt, nutzt sie es gegen sie. Widerlich. Daran ändert sich auch nach einer Versöhnung nichts.
Überhaupt ist das Credo in dem Buch: ja, also, Männer sind halt so. Sei mal lieb Frauchen. Musst du alles verstehen, wenn andere auf dich herumtrampeln. Bitte was?

Weiterhin wird die Handlung nur getragen, weil absolut niemand - wirklich niemand! - miteinander redet. So ewig lange nicht. Alle reden sich ein, dass das eh nicht nötig ist, dass Schweigen schützt. Selbst die 84-jährige Oma von Eve, die es bei Eves Vergangenheit wirklich besser wissen müsste. Argh!

Und ab ca. der Hälfte wird eine Zeit lang nur noch gevögelt. So unheimlich viel, dass die Bezeichnung "Rammelbuch", die ich mal in einer anderen Rezension gelesen habe, für ca. 100 Seiten echt zutrifft. Wo da die Handlung bleibt? Vermutlich in der Badewanne liegend im Bad eingeschlossen.

Ich kann nur 1,5 Sterne geben, da ich es tatsächlich beendet habe. Und der Schreibstil, der war echt gut. Ich habe noch ein Buch der Autorin, ich hoffe, das ist besser.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Puuh...

Lichtbringer
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Puuh, wirklich viele Gutes kann ich nicht zu dem Buch sagen, trotzdem habe ich es tatsächlich durchgelesen. Das lag am Weltenbau, nicht an Handlung und Charakteren.

Das Positive vorweg: der Weltenbau ...

Puuh, wirklich viele Gutes kann ich nicht zu dem Buch sagen, trotzdem habe ich es tatsächlich durchgelesen. Das lag am Weltenbau, nicht an Handlung und Charakteren.

Das Positive vorweg: der Weltenbau ist wirklich toll! Die Verbindung von Technik und Magie als Grundlage unseres heutigen Internetnetzwerkes ist richtig gut gelungen. Mir hat es Spaß gemacht, in den Kapiteleinführungen die Auszüge aus wissenschaftlichen Abhandlungen der Welt zu lesen.

Das war es leider auch schon mit dem Positiven.
Der Autor hat sich mit Frafa einer weiblichen Dunkelelfin als Protagonistin angenommen, aber mangelhaft dargestellt. Sie ist 1000 Jahre alt, aber es dreht sich bei ihr zu oft um... Männer. Für ein so altes Wesen zentriert sie ihre Handlungen zu sehr um sie, selbst das Wiedersehen mit einer alten Bekannten ist getrübt von der Liebe zum gleichen Mann. Das muss erstmal in einem "Bitchfight" geklärt werden, bevor wir wieder zur eigentlichen Handlung zurück kehren. Das ist traurig.

Die Gnome sind ja auch ganz witzig, aber richtig hilfreich sind sie nicht. Sie nerven, sorgen überwiegend durch ihren Blödsinn nur dafür, dass irgendwas schief geht und damit die Handlung weitergeführt werden kann.
Die Elfen sind überheblich, nicht viel hilfreicher als die Gnome, da sie sehr verbohrt sind. Immerhin sind sie magisch begabter.

Und dann kam das Ende, das ist einfach nur Hingeklatsche wirkt. Auf den letzten Seiten wurde sich etwas völlig Unpassendes zur vorherigen Handlung aus den Fingern gesaugt. Anstatt also die letzen 100 Seiten vor sich hin zu plätschern (trotz Action, aber sinnvolle ist das nicht), hätte hier doch etwas mehr Mühe nicht geschadet.

1,5 Sterne für den Weltenbau.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Ganz nett für zwischendurch, aber nicht mein Humor.

Kater Sherlock & Dog Watson / The Pussycat Poisoner
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Kater Sherlock jagt mit viel katzenartigen Humor einen Katzenmörder mit Sidekick und Superschnüffler Dog Watson. Unterstützt werden sie von weiteren Tieren wie einer Spinne, einer italienischen Maus und ...


Kater Sherlock jagt mit viel katzenartigen Humor einen Katzenmörder mit Sidekick und Superschnüffler Dog Watson. Unterstützt werden sie von weiteren Tieren wie einer Spinne, einer italienischen Maus und weiteren Katzen. Die Menschen verstehen das Gebaren des Katers nicht und tun es als typisch Katze ab. Doch ahnt der Sohn etwas?

Die Idee, dass Katz und Hund sich zusammentun müssen, um einen Mörder zu fassen, ist witzig. Kater Sherlock hat einen trockenen, überheblichen Katzenhumor, der bei mir nicht richtig zum Zünden kam. Die Witze sind ein bisschen angestaubt oder vielleicht eher etwas für eine andere Generation, sodass ich die Idee für die Serie zwar nett finde, aber nicht weiterlesen werde. Darum von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Höhen und Tiefen: Kits trockener Humor ist herrlich. Lücken in der Handlung und wenig Fantasy eher weniger.

Das erste und letzte Abenteuer von Kit Sawyer
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Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen und ich wurde nett unterhalten. Mehr war es dann aber leider auch nicht.

Besonders gefallen hat mir das Geplänkel zwischen Ethan und Kit, und davon besonders ...

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen und ich wurde nett unterhalten. Mehr war es dann aber leider auch nicht.

Besonders gefallen hat mir das Geplänkel zwischen Ethan und Kit, und davon besonders Kits Humor. Ich bin selbst nicht auf den Mund gefallen, hier aber habe ich noch ein paar nette Gimmicks für mich mitgenommen. Die Idee mit der Krone ist zwar auch nicht neu, aber mir gefiel auch dies als Abenteuergeber. Ein verfluchter Gott - was will ich mehr? Außerdem ist Kit zwar von schwacher körperlicher Konstitution, aber geistig ist er stark und in seinen Handlungen nicht nur Klischee.

Nicht so gut gefallen hat mir die wenige Fantasy. Durch die Kit verfolgende Krone und den Tattoos hätte ich mehr erwartet. Vor allem weil die Bedeutung der Tattoos zwar erklärt, aber zum Ende nicht umgesetzt wurde. Es blieben Fragen offen, die vorher angeteasert wurden. Das fand ich wirklich nicht gut.
Auch wenn Kit als körperlich schwach gilt, doch geistig stark ist (und sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt), ist mir die Visualisierung und Beziehungsanbahnung von Kit und Ethan etwas zu sehr klischeebehaftet: Ethan ist der stärkere der beiden. Der, der beschützt und die ersten Schritte geht. Der zwar von Kit überrascht wird, im Großen und Ganzen aber anführt. Ein typischer starker Softie halt.

Und ich bin kein Fan von Indiana Jones Filmen, die Vibes waren aber schon sehr stark vorhanden.
Mein Fazit ist damit durchwachsen. Ich fand das Buch nicht schlecht, es ließ sich gut lesen und ich wurde nett unterhalten. Für mich sind es einfach ein paar Klischees und Indy zu viel. Und die Plotholes haben mich auch gestört. Darum von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Höhen und Tiefen: Kits trockener Humor ist herrlich. Lücken in der Handlung und wenig Fantasy eher weniger.

Das erste und letzte Abenteuer von Kit Sawyer
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Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen und ich wurde nett unterhalten. Mehr war es dann aber leider auch nicht.

Besonders gefallen hat mir das Geplänkel zwischen Ethan und Kit, und davon besonders ...

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen und ich wurde nett unterhalten. Mehr war es dann aber leider auch nicht.

Besonders gefallen hat mir das Geplänkel zwischen Ethan und Kit, und davon besonders Kits Humor. Ich bin selbst nicht auf den Mund gefallen, hier aber habe ich noch ein paar nette Gimmicks für mich mitgenommen. Die Idee mit der Krone ist zwar auch nicht neu, aber mir gefiel auch dies als Abenteuergeber. Ein verfluchter Gott - was will ich mehr? Außerdem ist Kit zwar von schwacher körperlicher Konstitution, aber geistig ist er stark und in seinen Handlungen nicht nur Klischee.

Nicht so gut gefallen hat mir die wenige Fantasy. Durch die Kit verfolgende Krone und den Tattoos hätte ich mehr erwartet. Vor allem weil die Bedeutung der Tattoos zwar erklärt, aber zum Ende nicht umgesetzt wurde. Es blieben Fragen offen, die vorher angeteasert wurden. Das fand ich wirklich nicht gut.
Auch wenn Kit als körperlich schwach gilt, doch geistig stark ist (und sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt), ist mir die Visualisierung und Beziehungsanbahnung von Kit und Ethan etwas zu sehr klischeebehaftet: Ethan ist der stärkere der beiden. Der, der beschützt und die ersten Schritte geht. Der zwar von Kit überrascht wird, im Großen und Ganzen aber anführt. Ein typischer starker Softie halt.

Und ich bin kein Fan von Indiana Jones Filmen, die Vibes waren aber schon sehr stark vorhanden.
Mein Fazit ist damit durchwachsen. Ich fand das Buch nicht schlecht, es ließ sich gut lesen und ich wurde nett unterhalten. Für mich sind es einfach ein paar Klischees und Indy zu viel. Und die Plotholes haben mich auch gestört. Darum von mir 3 Sterne.

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