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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

drei Frauen, ein Mörder

Ein guter Blick fürs Böse
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Unterschiedlicher könnten Bev, Elsie und Margo eigentlich nicht sein. Doch die drei Frauen verbindet etwas ganz Besonderes: ihre Männer sind/waren Serienmörder und keine von ihnen hat lange etwas Derartiges ...

Unterschiedlicher könnten Bev, Elsie und Margo eigentlich nicht sein. Doch die drei Frauen verbindet etwas ganz Besonderes: ihre Männer sind/waren Serienmörder und keine von ihnen hat lange etwas Derartiges geahnt. Und auch wenn die Frauen unwissend und unschuldig sind, werden sie von den anderen Menschen gemieden und als Mittäter betitelt.
Es muss doch noch mehr Frauen in gleicher Situation geben und sie machen kurzerhand einen entsprechenden Aufruf. Es melden sich tatsächlich Frauen und eine Frau gibt ihren Mann an und hilft so den aktuellen Fall eines Serienmörders aufzuklären. Doch ist der Mann wirklich der Täter? Oder verrennen sich die Frauen in ihrer Obsession den Täter zu finden?

Ich hatte etwas Startschwierigkeiten in die Story zu kommen, doch umso mehr ich gelesen hatte, umso besser wurde das Buch.
Der Schreibstil ist ganz gut und die Seiten/Kapitel haben sich gut weg gelesen.
Auch mit dem Täter habe ich nicht gerechnet und war recht überrascht.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

schreckliche Träume

REM
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Was ist, wenn deine schlimmsten Albträume wahr werden?
Alysee leidet seit ihrer frühen Kindheit an schreckliche Albträume.
Also hat sie beschlossen ihre REM-Phase dauerhaft künstlich zu unterdrücken.
Und ...

Was ist, wenn deine schlimmsten Albträume wahr werden?
Alysee leidet seit ihrer frühen Kindheit an schreckliche Albträume.
Also hat sie beschlossen ihre REM-Phase dauerhaft künstlich zu unterdrücken.
Und dann erbt sie ein verlassenes Hotel von ihrem Vater und kommt der dunklen Seite ihrer Familie auf die Spur. Auch ihre Mutter litt an schlimmen Albträumen. Jede Nacht wurde sie von blutrünstigen Monstern und dem "blutigen Nebel" verfolgt...bis ihre schrecklichen Vorstellungen wahr wurden.
Alysees Vater wollte ihrer Mutter helfen und machte alles nur noch schlimmer. Doch was hat dieses Hotel damit zu tun? Und wird sie jemals wieder schlafen können, ohne Angst vor ihren Träumen zu haben?

Ein Buch, dass ich sehr schnell durchgelesen habe. Das Cover verspricht eine düstere Geschichte und das wird eingehalten. Auch wenn mich die Story nicht vollends überzeugt hat, ist der Schreibstil sehr gut. Es liest sich sehr flüssig und super schnell.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Erwachsenwerden mitten im Krieg

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Die kleine Hanna wächst in Westpommern auf. Als überall der zweite Weltkrieg tobt, bleibt es in ihrem kleinen Ort recht friedlich. Und doch gilt sie als Katholikentochter als Außenseiter...ähnlich wie ...

Die kleine Hanna wächst in Westpommern auf. Als überall der zweite Weltkrieg tobt, bleibt es in ihrem kleinen Ort recht friedlich. Und doch gilt sie als Katholikentochter als Außenseiter...ähnlich wie die anderen Siedler.
Hanna wächst in einem Haus mit ihren Eltern, ihrem Opa und ihren zwei älteren und einen jüngeren Brüdern auf. Der Vater hat einige bewirtschaftete Ländereien und Alle helfen auf den Feldern und auf dem Hof. Als die Zeiten schon angespannt sind, bringt ihre Mutter ein kleines, weiteres Mädchen auf die Welt und Hanna übernimmt irgendwie die Mutterrolle. Ihre kleine Schwester Roswitha, von allen Rosa genannt, kommt mit einer Gaumenspalte zur Welt und scheint auch sonst Entwicklungsverzögert. Umso wichtiger ist es, dass alle die kleine Rosa vor den Machenschaften der Nazis beschützen.

Als das Schlimmste scheinbar vorbei war und Russen ihr Dorf einnehmen, wird der Krieg offiziell für beendet erklärt. Und Hanna muss ihr Elternhaus verlassen. Wieder einmal müssen sie fliehen. Doch wohin?
Mitten auf der Reise wird der Mutter Hilfe angeboten und das Unvorstellbare trifft ein: Rosa wird entführt.
Wird man sie jemals wieder finden? Was kann ein Mensch alles ertragen?

Eine so schöne Geschichte rund um Flüchtlinge, dem zweiten Weltkrieg, der Befreiung, Familie, Freunde und den inneren Disput.
Wirklich richtig toll geschrieben. Ich bin sehr begeistert.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

ein gewagtes Experiment

GOODBYE GERMANIA!
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Kaenu (er nennt sich selber: Kanu) ist ganz klar gegen den Einzug mehrerer Flüchtlinge in das Flüchtlingsheim "Hindukusch" in seinem Ort.
Sein Deutschland muss "sauber" bleiben.
Also geht er vor dem Flüchtlingsheim ...

Kaenu (er nennt sich selber: Kanu) ist ganz klar gegen den Einzug mehrerer Flüchtlinge in das Flüchtlingsheim "Hindukusch" in seinem Ort.
Sein Deutschland muss "sauber" bleiben.
Also geht er vor dem Flüchtlingsheim protestieren.
Doch was bringt diese Aktion?
Für die, durch ihre Flucht gekennzeichneten, Flüchtlinge wirkt es mehr als verstörend.
Sie haben die weite beschwerliche Reise geschafft, wurden zunächst freundlich begrüßt und nun protestieren andere Menschen dafür, dass sie wieder zurücksollen. Aber wohin? In das gefährliche Land?
Kurzerhand beschließen die Sozialarbeiter der Unterkunft, sowie der Insasse und Ex-Flüchtling Alaa dem rechtsorientierten Kanu zu zeigen, wie erschwerlich und Angsteinflößend solche eine Flucht sein kann.
Doch wird ihn die Reise wirklich bekehren? Werden Kanu die Augen geöffnet und wird so aus dem ehemaligen Neonazi ein verständnisvoller Mann?

Ein sehr satirisches Buch über die engstirnige Denkweise mancher "Deutschen". Auch wenn mich die Thematik nicht komplett überzeugt hat fand ich das Buch ok. Die Schreibweise war etwas langatmig.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ein Sommer oder der Rest deines Lebens?

Restsommer
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Eigentlich ist bereits jetzt klar, was Dominik mal werden wird - oder besser gesagt werden muss: in die Fußstapfen seines Vaters treten und im Familienbetrieb Bestatter werden.
Bereits jetzt arbeitet er ...

Eigentlich ist bereits jetzt klar, was Dominik mal werden wird - oder besser gesagt werden muss: in die Fußstapfen seines Vaters treten und im Familienbetrieb Bestatter werden.
Bereits jetzt arbeitet er gelegentlich mit und kennt sich bestens aus. Doch ist es wirklich das was er will? Immerhin steckt er doch noch in der Schule...
Doch was will er dann? Was wird mal sein Weg? So richtig wissen tut er es nicht.

Bis ein neuer Junge in seine Klasse kommt - Biff alias Benjamin. Und dieser zeigt Nick ziemlich schnell sein junges Leben zu genießen. Auch etwas zu wagen und auf unbekannten Wegen zu wandeln.
Das hilft ihm vielleicht sich selbst zu finden, aber kann er ihm auch bei der Entscheidung über seine Zukunft helfen?

Ein schöner Roman, der zeigt wie schwer es manche Jugendliche haben, mit der Frage, wohin sie einmal wollen.
Muss man wirklich immer das machen was Alle erwarten?
Schöner, leichter Schreibstil, der mich kaum gelangweilt hat.

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