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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2020

Die spinnen, die Römer

Asterix - Der Goldene Hinkelstein
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Dieser Solo-Band der beiden streitbaren Gallier ist bereits 1967 als Schallplatte mit Begleittext erschienen. Nun wurde dieses Abenteuer, in dem ausnahmsweise einmal Troubadix im Mittelpunkt steht, neu ...

Dieser Solo-Band der beiden streitbaren Gallier ist bereits 1967 als Schallplatte mit Begleittext erschienen. Nun wurde dieses Abenteuer, in dem ausnahmsweise einmal Troubadix im Mittelpunkt steht, neu aufgelegt bzw. Als Hörspiel eingelesen.

Worum geht’s?

Troubadix, der Barde hat es sich in den Kopf gesetzt, am Gesangswettstreit im Karnutenwald teilzunehmen. Doch er will nicht nur dabeisein, nein er will auch die Trophäe, den goldenen Hinkelstein gewinnen. Wie wir ja alle wissen, ist es mit seinen Sangeskünsten nicht weit her. Doch da ficht ihn nicht an.

Meine Meinung:

Als erklärter Asterix & Obelix-Fan hat mich die Geschichte unterhalten, auch wenn sie ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Es gibt nämlich keine Comic-Streifen mit Sprechblasen, sondern nur jeweils eine Doppelseite mit großformatigen Illustrationen sowie Texten, wie man es aus Theaterstücken im Reclam-Format kennt. Obwohl, zum Vorlesen, für Einsteiger in die Welt der unbeugsamen Gallier, eignet sich das Format schon.

Daneben fehlen den Texten ein wenig die Leichtigkeit, der Esprit und der Wortwitz, die die anderen Bände auszeichnen. Auch die Römer wirken lange nicht so äh, römisch.

Fazit:

Nicht ganz so spritzig wie die anderen Bände, bietet der Comic gute Unterhaltung. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Veröffentlicht am 23.11.2020

Hat mir gut gefallen

Die Königin des Ritz
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Dieser hist. Roman erzählt die Geschichte des Ehepaars Claude und Blanche Auzello sowie des bekannten Hotels Ritz in Paris, dessen Geschäftsführer Claude ist.

Als Blanche und ihre Freundin Pearl 1923 ...

Dieser hist. Roman erzählt die Geschichte des Ehepaars Claude und Blanche Auzello sowie des bekannten Hotels Ritz in Paris, dessen Geschäftsführer Claude ist.

Als Blanche und ihre Freundin Pearl 1923 von Amerika nach Paris kommen, weiß Blanche noch nicht, dass die Stadt an der Seine ihr Schicksal werden wird.

„Denn im Ritz konnte einem nichts Schlimmes passieren. Es war dazu gemacht, einem jeden launischen Wunsch zu erfüllen, wie lächerlich er auch sei. Würdest du vielleicht gerne an einem frischen Biedermeiersträußchen schnuppern, während du in einer riesigen Badewanne mit goldenen Wasserhähnen in der Form von Schwänen sitzt? Das Ritz kümmert sich darum. Möchtest du deinen Hund ausführen lassen, während du deinen Tee zwischen den Palmen im Innenhof einnimmst und seine Mahlzeit, vom selben Koch wie deine zubereitet, auf einem Satinkissen zu deinen Füßen auf ihn wartet? Das Ritz sorgt dafür. Hat dich dein Ehemann gestern betrogen und du möchtest dich heute gerne an ihm rächen, kennst jedoch keine geeigneten jungen Männer? Das Ritz besorgt sie dir. Und beschützt dich vor den Konsequenzen.“

Doch dann, ab 1940 haben die Deutschen Frankreich und vor allem Paris besetzt und im Ritz ihr Hauptquartier. Alles, was bei den Nazis Rang und Namen hat, geht im Ritz aus und ein. Die übliche prominente Kundschaft wie Filmstars oder Adelige bleiben nun aus. Einzig jene, die von den Besatzern Vorteile erwarten, wie Mademoiselle Coco Chanel, sind noch anzutreffen. Mit der liefert sich Blanche hitzige Wortgefechte, während sie ihrem Ehemann die eine oder andere kostbare Vase nachwirft.

Claude, so scheint es, ist mehr mit dem Ritz verheiratet als mit Blanche und hat nebenbei noch eine Mätresse, wie seine auswärts verbrachten Nächte suggerieren. Als sie durch ihre Freundin Lily Kontakt zur Résistance erhält, übernimmt sie zahlreiche waghalsige Aufträge. Immer argwöhnisch von ihrem Mann beäugt, der ihr die Alkoholexzesse und Launen langsam übel nimmt, denn Blanche hat ein streng gehütetes Geheimnis.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und mit einigen Zeitsprüngen erzählt. Hauptaugenmerk liegt in den Jahren der Besatzung durch die deutsche Wehrmacht. Blanche, die Amerikanerin, versteht die laissez-faire Mentalität ihres Mannes nicht, der den Deutschen, die im Ritz ihr Hauptquartier aufgeschlagen haben, so willfährig begegnet, ja sogar anbiedert. Blanche glaubt, dass Claude eine Mätresse hat, da er häufig die Nächte auswärts verbringt. Sie hält in für unpatriotisch. Das Paar entfernt sich zusehends voneinander. Keiner weiß von den Tätigkeiten des anderen.

Die Autorin lässt zahlreiche historische Figuren wie Ernest Hemingway oder die schon erwähnte Coco Chanel auftreten. Sie zeigt den Lesern auch interessante Ecken von Paris, die außerhalb des geschützten Bereichs des Hotels liegen, wenn sie Blanche auf ihre Missio für die Résistance schickt.

Die Charaktere haben so ihre Ecken und Kanten. Im Laufe der Jahre entwickeln sie sich weiter. Aus der jungen Amerikanerin, die, unbedingt Schauspielerin werden will, wird eine echte Französin, die während der Besatzungszeit, die Rolle ihres Lebens verkörpert.

Im Nachwort ist zu lesen, wie Fakten und Fiktion zu diesem spannenden Roman verbunden sind.

Fazit:

Ein gut gelungener historischer Roman, der im besetzten Paris spielt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.11.2020

Hat mich gut unterhalten

Taubenblut
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Gleich einmal vorab: Das Buch ist bereits 2015 unter dem Titel „Thailandeiland“ erschienen.

In einem Baggersee werden die Leichen zweier junger Frauen, die an einen Grabstein gefesselt sind, gefunden. ...

Gleich einmal vorab: Das Buch ist bereits 2015 unter dem Titel „Thailandeiland“ erschienen.

In einem Baggersee werden die Leichen zweier junger Frauen, die an einen Grabstein gefesselt sind, gefunden. Mit den Worten

»Hey, Fritz, jetzt keine Geschichten. Es sind zwei Morde passiert. Zwei tote Mädchen. Wahrscheinlich aus Thailand. Mit Rubinen oder so was im Ohr.« holt KHK Martha Kieninger vom LKA München ihren als „Silikon-Fritz“ bekannten „Hilfssheriff“ und Berater, den Mineraloge und Geophysiker Fritz Sperber, aus seinem beruflichen Desaster. Sperber hat vor einiger Zeit zur Lösung eines komplexen Kriminalfalls („Bayerisch Kongo“) beigetragen. Aufgrund seiner Kenntnis zu Rubinen und anderem Gestein ist er wieder eine willkommene Hilfe, auch, wenn er nach wie vor mit der Hierarchie und dem Bürokratismus des Polizeiapparates so seine liebe Not hat. Doch wer, wenn nicht er, kann diesen Fall lösen?

Die Überraschung ist groß, als sich herausstellt, dass es sich bei den beiden Leichen um Katoeys handelt, wie Transgender in Thailand genannt werden.
Die Rubine im Ohr bzw. in der Faust des Toten sind von herausragender Qualität namens „Taubenblut“ und stammen aus der Mine von Mogok, wie Sperber schnell herausfindet. Die Spur führt zu einem Wiener Edelsteinhändler.

Doch welche Rollen spielen der thailändische Guru und der bayerische Staatssekretär samt seiner Schwester, einer Nonne? Welche Geschichte verbindet diese höchst unterschiedlichen Menschen?

Meine Meinung:

Mit diesem fesselnden Krimi nimmt Lutz Kreutzer die Doppelmoral in Bayern aus Korn. Raffiniert hält er der etablierten Gesellschaft ihre Scheinheiligkeit vor Augen. Der Autor geht aber noch einen Schritt weiter und greift zum Stilmittel der größtmöglichen Konfrontation. Als Gegenpol zu den hübschen, grazilen Katoeys bringt er die „Burrneshas“, die albanischen »eingeschworene Jungfrauen«, ins Spiel. Als solche werden albanische Mädchen bezeichnet, die in ihrer Familie und in der Gesellschaft die Rolle eines Mannes übernimmt und dabei völlig auf sexuelle Beziehungen, Ehe und Kinder verzichtet. Die Frau legt vor den Ältesten der Gemeinde oder des Stammes einen Schwur ab und wird fortan als Mann behandelt. Sie trägt Männerkleidung und Waffen und kann die Position des Familienoberhaupts übernehmen.

Als Antagonist zu den grazilen, hübschen Katoeys taucht ein Killer der albanischen Mafia auf, der als Männer in Frauenkleider hasst. Erst am Ende des Krimis wird dies bravourös aufgelöst. Der Leser schwankt bei diesem zutiefst verstörten und verletzten Mann zwischen Abscheu und Mitleid. Das ist sehr selten.

Ob Nonnen oder Ladyboys, Politiker, Priester oder Scheinheilige aller Art - alle Figuren sind wunderbar gezeichnet. Der Leser kann sich den zwitschernden Katoey ebenso gut vorstellen, wie die geifernde Nonne.

Die Handlung ist spannend und führt Fritz Sperber auch nach Wien, wo er am Wiener Westbahnof ankommt, sein Kollege vom LKA Wien aber am Hauptbahnhof, der einstmals als Südbahnhof bekannt war, wartet. Herrlich diese Wortspielereien zu den Bahnhöfen, die auch in Wirklichkeit bei Bahnreisenden für Verwirrung sorgt.

Dieser Krimi schreit förmlich nach einer Verfilmung. Allein die Schilderung, wie die beiden späteren Mordopfer mit einem Taxi durch Bayern fahren und nach einem geeigneten Ort für das Etablissement ihres Gurus Nuh Poo Tubkim suchen, ist herrlich. Ohne jede Sprachkenntnis lassen sie Dr. Google die Ortstafeln wie Rosenheim übersetzen bis das Smartphone bei Tuntenhausen das Wort „Katoye“ auswirft. Die beiden, beinahe esoterischen Schönheiten zwischen den Lederhosen tragenden Männern sind schon eine rechte Augenweide.

Schmunzeln musste ich auch über die Kamele - aber das lest bitte selbst.

Fazit:

Ein fesselnder Krimi, der auch einiges an Wissen vermittelt und mich gut unterhalten hat. Dafür gibt es wieder 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2020

Operation Soldatenklau

Unter Bombern
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Fritz Walter, der auch mir Österreicherin ein Begriff ist, wäre am 31. Oktober 2020 100 Jahre alt geworden. Diese Biografie zeichnet den Weg des kleinen Friedrich, der schon in jungen Jahren nichts anderes ...

Fritz Walter, der auch mir Österreicherin ein Begriff ist, wäre am 31. Oktober 2020 100 Jahre alt geworden. Diese Biografie zeichnet den Weg des kleinen Friedrich, der schon in jungen Jahren nichts anderes als kicken wollte, nach.

Aufgewachsen in Kaiserslautern, in unmittelbarer Nähe des „Betzenberges“ ist er ein Ausnahmetalent des deutschen Fußballs.

Ein ähnliches Talent ist August Klingler (1918-1944) aus Daxlanden nahe Karlsruhe.

Die Lebenswege der beiden Fußballer kreuzen sich schon 1939.

Eine große Rolle in beider Leben spielt Josef „Sepp“ Herberger, der als Reichstrainer alles daran setzte, die Spieler der Reichsmannschaft vor der Front zu bewahren. Mehrmals hat die „Operation Soldatenklau“ funktioniert und zahlreiche Fußballer vor dem Tod bewahrt.

Nur bei August Klingler ist es ihm nicht gelungen, den jungen Mann vom Reichsarbeitsdienst loszueisen und den „Roten Jägern“ einzuverleiben. Klinglers Vorgesetzte waren nicht bereit, Herberger zu unterstützen. Die „Roten Jäger“ war eine Mannschaft der besten Fußballer jener Zeit, die der fußballnärrische Jagdflieger Herbert Graf ins Leben gerufen hat. Ausgerechnet als Klingler an die russische Front abkommandiert worden ist, war Graf abgeschossen worden und schwer verletzt im Lazarett. Herberger konnte August Klingler nicht vor der Ostfront retten, wo er am 23.11.1944 gefallen ist.

Fritz Walter hat mehr Glück und spielt während des Zweiten Weltkrieges in diversen Militärmannschaften. Der Fußball rettet ihm abermals das Leben, denn als er 1945 in russische Gefangenschaft gerät, wird er erkannt und gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder vorzeitig entlassen.

Gemeinsam mit seinem Bruder Ottmar spielt er nach 1950 bis 1958 in der neu formierten deutschen Nationalmannschaft. Unvergessen ist die WM von 1954, als er die deutsche Fußball-Elf als Kapitän zum WM-Titel geführt. Österreich wurde damals Dritter.

Meine Meinung:

Autor Stefan Mayr ist er wunderbar gelungen, den Menschen und Sportler Fritz Walter zu porträtieren. Der Fußballer scheint immer mit beiden Beinen am Boden geblieben sein. Angebote, zu einem ausländischen Klub zu gehen, hat er immer abgelehnt. Seinem Klub Kaiserslautern ist er zeitlebens treu geblieben. Wenn ich mir das Gewese um die aktuellen Fußballer ansehe (Stichwort David Alabas Gagenforderung an den FCB), so kann ich nur den Kopf schütteln.

Fritz Walter ist nicht nur ein Ausnahmetalent. Davon gab es, wie man in diesem Buch lesen kann, ja mehrere. Er hat auch unwahrscheinliches Glück, den Zweiten Weltkrieg zu überleben, denn mindestens 38 andere Nationalspieler sind gestorben.

Das Buch ist penibel recherchiert und beinhaltet auch Dutzende Zitate aus der Zeitschrift „Kicker“. Ergänzt wird es durch zahlreiche Fotos.

Die Jahre des Zweiten Weltkrieges und seiner Grausamkeiten sind ungewöhnlich gut dargestellt. Der Leser kann das Geschehen hautnah miterleben.
Bei Sepp Herberger muss ich ein wenig Abbitte leisten, denn ich habe ihn eher auf der Seite der Machthaber vermutet.

Fazit:

Eine Hommage an einen herausragenden Fußballer, der ich gerne 5 Stern gebe.

Veröffentlicht am 21.11.2020

Zukunft iohne Pestizide? Geht das?

Das Gift und wir
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Klappentext:

Sie finden sich überall: im Trinkwasser, im Gemüse, im Obst, im Getreide, in der Milch, im Bier – in vielen unserer Lebensmittel. Und in uns selbst: im Gewebe, im Urin, in der Muttermilch. ...

Klappentext:

Sie finden sich überall: im Trinkwasser, im Gemüse, im Obst, im Getreide, in der Milch, im Bier – in vielen unserer Lebensmittel. Und in uns selbst: im Gewebe, im Urin, in der Muttermilch. Überall da, wo sie nicht hingehören und nicht hingelangen sollen, finden wir die giftigen Hinterlassenschaften der industrialisierten Landwirtschaft, die Rückstände der synthetischen Pestizide. Ihr weltweiter Einsatz ist zu einem gewaltigen Vernichtungsfeldzug geworden, der vielen Pflanzen und Tieren auf dem Land das Überleben unmöglich gemacht hat. Es ist höchste Zeit, das Gift von den Äckern zu verbannen und wieder mit der Natur und dem Leben zusammenzuarbeiten. Dieses Buch zeigt auf, wie die synthetischen Pestizide zur Bedrohung wurden und wie es ohne sie weiter gehen kann und muss.


Dreißig anerkannte Expertinnen und Experten aus aller Welt haben zu diesem aufschlussreichen Buch beigetragen. In fünf großen Kapiteln, die noch in zahlreiche Unterkapitel geteilt sind, beleuchten die Wissenschaftler den Einfluss, den die massenhaft verwendeten Pestizide auf unsere Umwelt und auf uns selbst haben.

Prolog
Das vergiftete Leben
Das Panorama
Das Zukunftsbild
Anhang

Die Rückstände der Chemikalien finden sich überall. In Nahrungsmitteln, in Kleidung und recht bedrohlich auch in unseren Körpern. Wie es dazu kam? Das listet der Herausgebe dieses Buchs minutiös auf. Dazwischen zeigt er unter der Überschrift „Verlustanzeige“ stellvertretend für die vielen Lebewesen, beinahe oder gänzlich ausgerottet wurden, folgende Tiere:

Der Baumweißling
Der Rotkopfwürger
Die Heideschrecke
Die Bachforelle
Die Feldlerche
Der Schwalbenschwanz
Die Felchen
Der Rote Apollo
Die Westliche Honigbiene
Der Rote Schneckenfalter
Die Turteltaube
Die Grauschuppige Sandbiene
Die Schwarze Mörtelbiene

Im Kapitel „Zukunftsbild“ werden auch Auswege aus dem Dilemma und der Ausstieg aus der flächendeckenden Verwendung von Pestiziden gezeigt.

Fazit:

Dieses Buch rüttelt auf, zeigt aber Möglichkeiten, wie es ohne Pestizide weitergehen kann und muss. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.