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Like Fire in the NightIvy Cohen ist der neue Stern am Musikhimmel und ganz New York fragt sich wer die 21-jährige mit den verschiedenfarbigen Augen ist. Denn über Privates redet die Sängerin, die sich gerne in Spitzen Tops ...
Ivy Cohen ist der neue Stern am Musikhimmel und ganz New York fragt sich wer die 21-jährige mit den verschiedenfarbigen Augen ist. Denn über Privates redet die Sängerin, die sich gerne in Spitzen Tops kleidet und geheimnisvollen Texten singt, kaum. So wird der junge Journalist Milo damit beauftragt herauszufinden wer Ivy ist und woher sie stammt. Milo will eigentlich eine andere Art Journalismus machen, doch die Prämie und seine Geldsorgen zwingen ihn dazu anzunehmen. Womit Milo nicht gerechnet hätte, ist wie anders die Private Ivy ist und dass sie vor ihrer Vergangenheit davon läuft.
Mit Büchern über Musik bekommt man mich immer, und so wollte ich die neue Reihe von Jennifer Wiley lesen.
Ivy fand ich sympathisch und da man wenig über sie wusste auch ein bisschen mysteriös. Nach und nach lernt man die junge Frau kennen, die nach außen hin tough und im Innen stark und verletzlich ist. Ihre Geschichte wird nach und nach erwähnt, was im Zusammenarbeit mit Milos Auftrag für Spannung sorgt.
Milo ist ein liebenswürdiger Protagonist, der alles tut um seinem Vater zu helfen und dabei über seine eigene Schmerzgrenze geht. Zwar konnte ich mir teilweise denken wie die Geschichte weitergeht, aber gestört hat es mich nicht. Ich fand die Entscheidungen von Milo nachvollziehbar und seine Verluste haben mich berührt.
Da Ivy Sängerin ist bekommt man viel Musik in dem Buch, Auftritte oder auch das Schattenleben ihrer Bekanntheit. Das fand ich sehr toll gemacht und ich hab es gerne gelesen. Ein bisschen haben mir ihre Songtexte gefehlt, etwas das ihre Musik greifbarer macht.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich hab das Buch echt gerne gelesen und bin froh, dass ich es gelesen habe. Wer Musik und Slow Burn mag, dem wird das Buch sicher gefallen.