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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2020

Viel Gefühl

Pandatage
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Danny und Will verlieren einen geliebten Menschen, die Ehefrau und Mutter; bei einem tragischen Verkehrsunfall. Will saß mit im Auto und spricht seitdem kein Wort mehr. Will ist traumatisiert und zu allem ...

Danny und Will verlieren einen geliebten Menschen, die Ehefrau und Mutter; bei einem tragischen Verkehrsunfall. Will saß mit im Auto und spricht seitdem kein Wort mehr. Will ist traumatisiert und zu allem Überfluss wird er auch noch von seinen Mitschülern gemobbt. Dann verliert Danny seinen Job und arbeitet verkleidet als Tanzbär.

Genau darum geht es in dem Buch „Pandatage“ von James Gould-Bourn. Ein schweres Thema welches der Autor auf eine besondere, aber sehr einfühlsame Art geschrieben hat. Es ist auf der einen Seite traurig und auf der anderen Seite gibt es aber immer wieder komische und witzige Settings. Auf Grund des einfachen und schlichten Schreibstils kann man das Buch sehr leicht lesen.

Die beiden Hauptcharaktere Danny und Will sind , meiner Meinung nach, so dargestellt das man sie sympathisch finden muss. Allerdings fand ich das bei dem Protagonisten Danny zu viel. Er ist allein erziehender Vater, berufstätig – aber bekommt die beides Dinge nicht so gut geregelt, so das er seine Arbeit verliert. Das war mir hier dann zuviel Klischee. Ich konnte leider auch sein Denken und Handeln nicht immer nachvollziehen, da es mir teilweise für einen Erwachsenen zu naiv war. Der Handlungstsrang war gut durchdacht und von Anfang bis Ende sehr stimmig, auch wenn manche Stellen im Buch sehr überspitzt und dadurch unglaubwürdig dargestellt waren.

„Pandatage“ ist ein Buch mit einer traurigen Geschichte, witzigen Szenen und eigenwilligen Personen. Für meinen Geschmack zu viel Klischee und zu viel Unglaubwürdigkeit die sich durch die gesamte Geschichte ziehen. Mich hat das Buch leider nicht überzeugen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Viel Wissenswertes

Einfach alles!
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„ Einfach alles“ von Christopher Lloyd ist ein Sachbuch über die Geschichte unsere Erde für Kinder und Erwachsene.

Der Schreibstil ist schlicht gehalten und dadurch leicht zu verstehen. In einfacher Sprache ...

„ Einfach alles“ von Christopher Lloyd ist ein Sachbuch über die Geschichte unsere Erde für Kinder und Erwachsene.

Der Schreibstil ist schlicht gehalten und dadurch leicht zu verstehen. In einfacher Sprache erklärt der Autor die Geschichte der Erde, angefangen vor 13,8 Millionen Jahren – dabei beschränkt er sich auf die wichtigsten Dingen. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, das er sich nicht zu viel in Details verloren hat. Leider sind mir einige Fehler ( Rechtschreibung und Grammatik) aufgefallen die ab und zu meinen Lesefluss etwas gehindert haben.

Inhaltlich gibt das Buch einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge. Da gibt es z.B. die Entstehung der Erde, die Dinosaurier, Einstein, Kriege und vieles mehr. Dadurch kann man als Erwachsener sein Wissen auffrischen und lernt aber auch noch dazu, denn der Autor hat immer wieder Dinge mit eingebracht, die nicht ganz zum Allgemeinwissen gehören. Zum Beispiel wusste ich nicht das Napoleon auch für Positive Dinge stand. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Mit viel Spannung und Momenten der Erleuchtung hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen.

Für mich nicht nur ein informatives Sachbuch für Groß und Klein, sondern ein Buch welches Spaß bereitet und man ganz automatisch dazu lernt. Auch wenn das Buch einige Fehler in der Rechtschreibung hat gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 23.05.2020

Die Pest geht um

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest
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Im Sommer 1679 ist in Wien die Pest ausgebrochen. In Teilen von Bayern tauchen auf einmal einzelne Pesterkrankte und Tote auf, genaugenommen die Meisten davon in Kaufbeuren. Der Scharfrichter aus Schongau ...

Im Sommer 1679 ist in Wien die Pest ausgebrochen. In Teilen von Bayern tauchen auf einmal einzelne Pesterkrankte und Tote auf, genaugenommen die Meisten davon in Kaufbeuren. Der Scharfrichter aus Schongau erhält von einem Erkrankten Besuch. Kurz vor dessen Tod spricht er noch rätselhafte Worte. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt gegen die Seuche oder steckt etwa ein perfides Mordspiel dahinter.

„Die Henkerstochter und der Fluch der Pest“ ist schon der 8. Band aus der Reihe rund um die Henkerstochter und ihre Familie. Geschrieben ist das Buch von Oliver Pötzsch. Das Buch lässt sich sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, da die Geschichte in sich geschlossen ist.
Der historische Roman spielt im Jahr 1679 und ist eine Mischung aus wahren Personen, echter Historie und einer fiktiven Geschichte. Es lässt sich sehr gut und einfach lesen, was nicht allein an dem sehr flüssigen Schreibstil des Autors liegt. Oliver Pötzsch hat sich mit seiner Wortwahl in das 17. Jahrhundert versetzt und auch einige lateinische Begriffe mit eingestreut. Diese kann man aber durch den Text sehr gut, auch ohne Lateinkenntnisse, erfassen. Aus meiner Sicht ist der Roman sehr intensiv und gut recherchiert und passt sich dadurch den damaligen Begebenheiten an.

Mir gefiel sehr gut der Aufbau des Buches. Es enthält neben dem eigentlichen Romangeschehen, eine Karte von Kaufbeuren und eine Namensliste. Die Stadtkarte ist auf einer Doppelseite abgebildet und hilft beim Lesen die Orte besser zuzuordnen. Auch die Namensliste finde ich sehr hilfreich, da es sehr viele Charaktere gibt und man so einen Überblick hat. Der eigentliche Roman beginnt mit der Geschichte vom Rattenanfänger, gefolgt von einem Prolog, dem eigentlichen Roman und schließt mit einem Epilog und einen Nachwort ab.

Mich hat es sehr gewundert das das Buch mit dem Rattenanfänger von Hameln beginnt, aber im Laufe des Buches erklärt sich dieses und es ergibt ein rundes Bild. Wie schon erwähnt kommen in diesem Buch sehr viele Charaktere vor, die sehr wichtig für die Handlung sind. Alle Personen sind sehr schön herausgearbeitet und man glaubt zu wissen wer Feind und wer Freund ist. Aber in dem Buch ist, meiner Meinung nach, nichts wie es scheint. Es beginnt mit einem langsamen Tempo und es baut sich die Spannung stetig auf. Immer wenn ich dann dachte jetzt weiß ich was kommt, gab es Überraschungen, Wendungen und Einblicke mit denen ich so nicht gerechnet habe. Besonders gelungen fand ich persönlich die Beschreibung der Symptome der Pest, sie sind so beschrieben das man sich ein gutes Bild davon machen kann, was zwar erschreckend ist, aber nicht gruselig. Auch hat der Autor es geschafft mich in die Zeit des 17. Jahrhunderts zu versetzen. Er beschrieb es gut und auch sehr bild- und lebhaft. Es wirkte auf mich sehr authentisch und nicht verschönernd. Bis zum Schluss war alles sehr schlüssig und folgte sehr konsequent den Handlungsstrang ohne sich zu verirren. Die Spannung war bis zum Ende da und es gab aus meiner Sicht keine langweiligen Phasen.

Ein sehr schöner Historischer Roman der vollgepackt ist mit Spannung, Kriminalität, Intrigen und einer Familie die genau dafür ein sehr feines Gespür hat. Mich hat diese Buch einfach von Anfang bis Ende gepackt und begeistert, daher von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2020

Spannung das der Atem stockt

Arnulf. Kampf um Bayern
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Sommer 787 - Arnulf, der Hundertschaftsführer der Schwarzen in Diensten von König Karl, wird vom König für einen verwegenen Plan ausgesucht. Arnulf und seine Männer sollen den Bayernherzog Tassilo in die ...

Sommer 787 - Arnulf, der Hundertschaftsführer der Schwarzen in Diensten von König Karl, wird vom König für einen verwegenen Plan ausgesucht. Arnulf und seine Männer sollen den Bayernherzog Tassilo in die Knie zwingen – dafür soll er mit dem Nordgau belohnt werden. Ein harter Kampf beginnt, mit vielen Gefechten, Intrigen, Gefallenen. Ob Arnulf es gelingt und Karl sein Wort hält?

Das ist die Geschichte in dem historischen Roman „Arnulf – Kampf um Bayern“. Geschrieben wurde dieses Buch von Robert Focken und es erschien im acabus-Verlag.
Mit einem Personenregister und in einer Liste althochdeutscher Worte beginnt das Buch, danach folgt die Geschichte, aufgeteilt in 30 Kapitel und es schließt ab mit einem Nachwort und ein paar Informationen über den Autor.

Ich bin gleich nach wenigen Zeilen gut in den historischen Roman eingetaucht und konnte dem Schreibstil von Robert Focken gut folgen. Der Autor hat sich konsequent mit seiner Wortwahl angepasst und auch dadurch fühlte ich mich sehr wohl beim Lesen.

Der Historische Roman beginnt mit der Einführung vieler Charaktere, aber denen kann man gut folgen und weiß auch schnell wer zu wem gehört – falls man doch mal die Übersicht verliert hilft das Personenregister am Anfang, welches ich selber nicht brauchte. Die Protagonisten sind sehr gut herausgearbeitet, so das bei mir schnell klar war das Arnulf sehr sympathisch ist und Tassilo und sein Sohn eher zu der fieseren Sorte gehörte. All das hat der Autor durch ihre Taten und die Art und Weise wie sie sprachen gut dargestellt. Mir gefiel auch sehr gut das nicht bei allen Charakteren von Anfang an gleich klar war welche Rolle sie haben, vor allem die Rollen der Frauen war mir anfangs nicht bewusst – aber sie hatten ja dann eine wichtige Schlüsselrolle.

Nachdem die Einführung der Charaktere beendet war nahm der Roman ordentlich an Fahrt auf und behielt seine Spannung bis zum Ende, das noch mal eine Wendung hatte, mit der ich so nicht gerechnet habe. Die Kämpfe sind sehr realistisch dargestellt und der Autor hat darauf verzichtet das von Anfang an klar ist das Arnulf gewinnt. Bis zum Ende hin habe ich als Leser immer mit gezittert und gehofft das er es schafft. Es zieht sich von Anfang bis Ende ein roter Faden durch das Buch und es war mir zu jeder Zeit sehr schlüssig. Da die Handlung sehr spannend geschildert ist, war ich so in ihren Bann gezogen das ich das Buch nicht wieder aus der Hand legen konnte, auch wenn mir manchmal bei dem Gelesenen der Atme stockte. Ich konnte mich sehr gut in Arnulf und in seine Frau Erika hinein versetzen und habe mit den beiden immer mitgefühlt,

Ein historischer Roman rund um den König Karl und seinen Hundertschaftsführer Arnulf. Nach meiner Ansicht ist dieses Buch sehr gut recherchiert und hält sich gut an die tatsächlichen Ereignisse von 787/788. Es hält einen so in Atem , das man gar nicht anders kann als weiter zu lesen. Ich kann daher das Buch nur jedem Fan von historischen Büchern dieses Buch ans Herz legen.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2020

Schönes Thema für jung und alt geschrieben

Das Bee-Team
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Oskar, 6 Jahre alt, und seine 2 Jahre jüngere Schwester Romy spielen gerne in ihrem Garten im Tumbawunda-Tal. Dort machen sie im Frühjahr eine furchtbare Entdeckung – es sind kaum noch Bienen zu sehen, ...

Oskar, 6 Jahre alt, und seine 2 Jahre jüngere Schwester Romy spielen gerne in ihrem Garten im Tumbawunda-Tal. Dort machen sie im Frühjahr eine furchtbare Entdeckung – es sind kaum noch Bienen zu sehen, auch weniger Vögel am Himmel und sie entdecken auch auf dem Feld nur noch wenige Tiere. Mit diesen Gedanken gehen die Kinder abends in Bett und im Halbschlaf sprechen sie die Worte aus die sie in ein aufregendes Abenteuer stürzen. Ob sie wohl am Ende den Tieren helfen konnten ?

Das ist die Geschichte „Das Bee-Team“ geschrieben von Alexander Ruth, geeignet für Kinder ( ab 10 Jahre) und Erwachsene. Geschrieben ist das Buch in einer einfachen Sprache, die leicht verständlich ist – leider werden aber doch, aus meiner Sicht, recht viele Schimpfwörter benutzt. Der Autor benutzt recht viele Anekdoten, die leider nicht immer für meinen Sohn verständlich waren – da bedurfte es dann Erklärungen von mir.

Die Charaktere sind sehr bildlich und sehr liebevoll ausgearbeitet, so das man sie recht schnell ins Herz geschlossen hat – man würde ihnen am liebsten sofort helfen und sich mit ins Abenteuer stürzen. Das Hauptthema dieses Buch ist der Umweltschutz, der nicht nur zur Zeit, sondern immer sehr aktuell ist. Da es vor allem auch um Lebensraum geht ist der Inhalt gut für Kinder und auch für Erwachsene geeignet – es ist aus meiner Sicht eine gelungene Kombination aus Realität und Fiktion.

Das Buch erzählt eine wundervolle Geschichte, die Kindern und auch Erwachsene das Thema Lebensraum und Umweltschutz ans Herz legt. Leider ist es für mich nicht ganz glaubwürdig das zwei Kinder die Helden der Geschichte sind – trotz der Kritiken ist es ein lesenswertes Buch.

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